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RäumungsentscheidJuch-Besetzer müssen Areal verlassen

Die Stadt Zürich will die Gebäude auf dem Juch-Areal abreissen. Die Besetzer sind von der Stadt dazu aufgefordert worden, das Areal innert fünf Tagen zu verlassen.

Die besetzten Gebäude auf dem Juch-Areal sollen einer anderweitigen Nutzung weichen.
Die besetzten Gebäude auf dem Juch-Areal sollen einer anderweitigen Nutzung weichen.
Foto: Dominique Meienberg

Seit Ende Oktober 2019 wird das leer stehende Zürcher Juch-Areal besetzt. Die Besetzerinnen und Besetzer schrieben am Dienstag in einer Medienmitteilung, dass sie vom Zürcher Sozialdepartement per Brief dazu aufgefordert worden seien, das Areal bis Freitag, 24. April, zu räumen.

Eine Sprecherin des Sozialdepartements bestätigte den Räumungsentscheid. Als Grund nannte sie notwendige Abbrucharbeiten für eine anderweitige Nutzung. Das Areal werde in Zukunft nicht mehr durch die Asylorganisation Zürich AOZ genutzt.

Die besetzten Gebäude befinden sich in einem schlechten Zustand. Auf Teilen des Juch-Areals senkt sich zudem der Boden. Sollte jemand verletzt werden, hiess es Mitte Dezember 2019 in einer Stadtratsantwort, werde die AOZ als Besitzerin dafür haftbar gemacht.

SDA