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Renato Steffen im Interview«Ich habe den Menschen gezeigt, dass sie unrecht hatten»

Er ist gelernter Maler und spielte lange als Amateur. Sogar sein Vater glaubte nicht daran, dass er es als Fussballprofi packt. Trotzdem hat sich der Aargauer durchgesetzt.

Renato Steffen war Maler. Heute ist er Fussballprofi beim Bundesliga-Spitzenteam VfL Wolfsburg. Den Menschen, die ihm das alles nicht zugetraut haben, sagt der 29-Jährige: «Ihnen habe ich gezeigt, dass sie unrecht haben.»
Renato Steffen war Maler. Heute ist er Fussballprofi beim Bundesliga-Spitzenteam VfL Wolfsburg. Den Menschen, die ihm das alles nicht zugetraut haben, sagt der 29-Jährige: «Ihnen habe ich gezeigt, dass sie unrecht haben.»
Foto: Swen Pförtner/Keystone

Renato Steffen, wir führen dieses Interview am Telefon. Sind Sie in einer Turnhalle?

Nein, ich bin im Badezimmer. Hier hängen noch nicht so viele Bilder. Deswegen hallt es ein bisschen.

Warum läuft es Ihrem Team, dem VfL Wolfsburg, so gut?

Ich bin nicht überrascht, dass wir dort oben stehen. Keine Ahnung, wie oft wir schon in Rückstand lagen, aber wir haben die Spiele immer wieder gedreht. Das zeigt, dass die Mannschaft lebt und der Zusammenhalt unsere grosse Stärke ist.

So tönt es aus jedem Fussballteam.

In einem Team gibt es 30 Charaktere, alle tragen ihren eigenen Rucksack. Manche lassen sich im Training hängen und resignieren. Nach dem Motto: Ich bekomme hier sowieso keine Chance. Wenn ein paar im Training nicht richtig mitspielen, leidet die Qualität. Bei uns sehe ich das nicht. Deswegen sage ich: Das ist eine charakterstarke Mannschaft.

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