Zum Hauptinhalt springen

Strassenbau beim Glasi-ArealKanton zahlt weitere 5 Millionen für Ausbau der Schaffhauserstrasse in Bülach

Wegen Mehrverkehr müssen die Strassen im ehemaligen Industrie- und Gewerbegebiet Bülach Nord ausgebaut werden.

Die Schaffhauserstrasse im Norden Bülachs wird seit knapp zwei Jahren ständig ausgebaut.
Die Schaffhauserstrasse im Norden Bülachs wird seit knapp zwei Jahren ständig ausgebaut.
Archivfoto: Sibylle Meier

In Bülach Nord wird fleissig an den Strassen gearbeitet Seit 2018 setzen der Kanton und die Stadt Bülach hier ihr gemeinsames Betriebs- und Gestaltungskonzept um. Grund dafür ist der rege Baubetrieb im jungen Stadtquartier und die damit verbundene Verkehrszunahme. Nun muss die Kreuzung Schaffhauser-/Glashüttenstrasse ausgebaut werden. Der Regierungsrat hat für dieses Projekt 5,25 Millionen Franken bewilligt. Die Arbeiten werden von der Stadt Bülach zusammen mit dem Amt für Verkehr ausgeführt, wobei sich Bülach und die privaten Investoren des Glasi-Quartiers mit rund 880’000 Franken an den Kosten beteiligen.

560 Wohnungen und rund 2000 Quadratmeter Gewerbefläche werden derzeit auf dem Glasi-Quartier erstellt. Wie der Regierungsrat des Kantons Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, wird die Schaffhauserstrasse, die daran vorbeizieht, als «Kantonsstrasse von regionaler Bedeutung» vom Autobahnanschluss Bülach Nord der A 51 bis auf Höhe des Ettersbüelwegs ausgebaut. Neben der Sanierung der Fahrbahn wird auch eine Lichtsignalanlage errichtet und zwei Bushaltestellen neu gebaut. Zudem werden die Strassenbeleuchtung und -entwässerung erneuert. Das kantonale Tiefbauamt plant, im März 2021 mit den Bauarbeiten zu beginnen und diese im Frühling 2022 abzuschliessen.

Erste Arbeiten zur Erschliessung des Areals Bülachguss mit seinen rund 500 Wohnungen fanden bereits in den Jahren 2018 und 2019 statt. Damals wurde die Kreuzung Schaffhauser-/Schützenmatt-/Fangletenstrasse ausgebaut und eine neue Lichtsignalanlage, Mittelinseln und ein Velostreifen gebaut. Zusätzlich wurden sowohl Strassenbeleuchtung, Strassenentwässerung und Werkleitungen erneuert. Die Projektkosten von rund 6 Millionen Franken wurden damals je zur Hälfte vom Kanton und der Stadt Bülach getragen.