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Vorstoss aus BülachKantonsrat fordert mehr Einsatz für die Berufsschule

Die Berufsschule Bülach wird vernachlässigt, findet Kantonsrat David Galeuchet (Grüne). Er will zudem, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie es dort weitergeht.

Ein Teil der Lernenden der Berufsschule Bülach wird in 20 Jahre alten Containern unterrichtet. Das bedeutet im Sommer schwitzen und im Winter frieren.
Ein Teil der Lernenden der Berufsschule Bülach wird in 20 Jahre alten Containern unterrichtet. Das bedeutet im Sommer schwitzen und im Winter frieren.
Foto: Francisco Carrascosa

Im Zürcher Unterland gibt es eine einzige Berufsschule. Sie liegt in Bülach und ist dort auf drei verschiedene Standorte verteilt. Seit 20 Jahren wird ein Teil der Lernenden in provisorischen Schulzimmern unterrichtet. «Im Winter ist es dort zu kalt und im Sommer zu heiss», sagt der Bülacher Kantonsrat David Galeuchet (Grüne). Allgemein sei das Schulhaus aus den 80er-Jahren energetisch in einem schlechten Zustand.

Neuorganisation bringt mehr Lernende

Im Februar hat der Bildungsrat des Kantons Zürich eine Neuregelung der Zuteilung der Berufe an die Berufsfachschulen beschlossen. Bülach wird damit zum Kompetenzzentrum für kaufmännische Grundbildung und Elektroinstallateure. Der Regierungsrat des Kantons Zürich geht derzeit davon aus, dass die Berufsschule Bülach bis 2030 fünf zusätzliche Schulzimmer benötigt. Es werde ein Zusammenzug der Standorte in der Nähe des Bahnhofs geprüft, so der Regierungsrat. «Davon ist aber in der Richtplanung nichts zu erkennen», sagt Galeuchet.

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