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Internationale MedienDie Schweiz als Katastrophengebiet

Selten wurde weltweit so viel über unser Land berichtet wie diese Woche. Ganz gestimmt hat nicht alles.

Nachträgliche Korrektur des Schweiz-Artikels: «New York Times».
Nachträgliche Korrektur des Schweiz-Artikels: «New York Times».
Foto: Shannon Stapleton (Reuters)

Als unkundiger Zuschauer hätte man meinen können, die Schweizer spinnen: Spitäler sind wegen rekordhoher Corona-Fallzahlen überlastet, zugleich drängen sich die Leute frisch-fröhlich in engen Restaurants und Cafés. So stellte die ARD-Hintergrundsendung «Aspekte» die Situation in ihrem südlichen Nachbarland dar.

Durch die Überbelegung drohten die Schweizer Ärzte zu «Richtern über Leben und Tod» zu werden, erklärte der deutsche Sender. Was nur Schweizkennern aufgefallen sein dürfte: Die Bilder mit den vollen Restaurants stammten aus Zürich, wo die Spitäler noch nicht am Anschlag sind. Das überfüllte Spital hingegen stand im Wallis – dort herrscht seit mehreren Wochen ein Lockdown, die Restaurants sind im ganzen Kanton geschlossen.

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