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Klotens ungemütliche FinanzlageKein zweites Grounding zwar – aber viel schlimmer

Die Zeit der Millionenüberschüsse in Kloten ist vorbei. Nun rächt sich die Abhängigkeit der Flughafenstadt von der Luftfahrtbranche. Jetzt hat der Stadtrat eine Finanz-Taskforce einberufen.

Parkiert auf dem Militärflugplatz in Dübendorf statt im Flugbetrieb an den Docks in Kloten steht ein Teil der Swiss-Flotte seit Wochen am Boden. Die weitgehend ausbleibende Geschäftstätigkeit der absolut grössten Airline am Standort Zürich wird die Flughafenstadt Kloten in den Büchern schmerzhaft zu spüren bekommen.
Parkiert auf dem Militärflugplatz in Dübendorf statt im Flugbetrieb an den Docks in Kloten steht ein Teil der Swiss-Flotte seit Wochen am Boden. Die weitgehend ausbleibende Geschäftstätigkeit der absolut grössten Airline am Standort Zürich wird die Flughafenstadt Kloten in den Büchern schmerzhaft zu spüren bekommen.
Foto: Keystone

Er könnte der glücklichste Finanzvorsteher sein, doch Mark Wisskirchen, EVP-Stadtrat und zuständig für die Stadtkasse von Kloten, ist das Lachen vergangen. «Uns hat Corona mit voller Breitseite erwischt», sagt er etwas ernüchtert. Dabei hat er soeben den erfreulichen Abschluss des Rechnungsjahres 2019 veröffentlicht. Mit glänzenden Zahlen, die so gar nicht zur momentanen Gemütslage passen wollen. «Ich sollte eigentlich überglücklich sein, das stimmt.»

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