Zum Hauptinhalt springen

Klotener glauben an Rettung

Fussball In der 3. Liga, Gruppe 4, hat das stark abstiegs­gefährdete Kloten mit einem Mann weniger kurz vor Schluss in Niederwenigen noch zum 1:1 ausgleichen können.

Nach einer ereignisarmen und schwachen ersten Halbzeit diskutierten die Zuschauer in der Pause immer noch über die19. Spielminute. Da kassierte der Klotener Torhüter Philipp Baum­gartner, nach einem Hands ausserhalb des Strafraumes, die Rote Karte. Der 24-jährige Schlussmann schilderte die verhängnisvolle Szene mit den Worten: «Bei einem langen Ball der Niederweninger zögerte ich kurz einen Moment und kam deswegen den entscheidenden Schritt zu spät. Mein anschliessendes Handspiel entstand aus einem Reflex heraus.» Dem Schiedsrichter Stefano Marzo blieb regeltechnisch keine andere Wahl, als den Klotener Goalie des Feldes zu verweisen.Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel auf sehr bescheidenem Niveau dahin. Keine der beiden Mannschaften suchte den Führungstreffer. So erstaunte es nicht, dass es eine feine ­Einzelleistung eines Einzelnen benötigte, um ein typisches 0:0-Spiel zu vermeiden. Der wendige Niederweninger Roy Mahiphan umdribbelte in der 65. Minute drei Gegenspieler und erwischte den Klotener Ersatztorhüter Sandro Krebs zwischen den Beinen zum 1:0 für die Wehntaler.

Nach dem Rückstand versuchten die abstiegsbedrohten Klotener zu reagieren. Doch erst drei Minuten vor Schluss wurdendie harmlosen Bemühungen der Gäste belohnt. Klotens Stürmer Sami Korchad fiel nach einem kleinem Schubser eines Gegenspielers geschickt zu Boden. Der Unparteiische zeigte sofort zum Penaltypunkt. Der eingewech­selte Luca Lapetina übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:1. Der 29-Jährige meinte selbstsicher zu seinem wichtigen Ausgleichstreffer: «Ich war felsenfest überzeugt, dass ich den Elfmeter verwandeln würde.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.