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Süniker Mauro Schmid an Zeitfahr-SM Knapp an Medaille vorbei

Kein Rennglück an Schweizer Meisterschaften im Zeitfahren auf einem Rundkurs beim Flugplatz Bern-Belp für Unterländer. Ausser Michael Themann, der Silber gewann.

Der erst 20-jährige Mauro Schmid verpasste im U23-Schweizer Meisterschaftsrennen im Zeitfahren das Podest um nur gerade dreieinhalb Sekunden.
Der erst 20-jährige Mauro Schmid verpasste im U23-Schweizer Meisterschaftsrennen im Zeitfahren das Podest um nur gerade dreieinhalb Sekunden.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Für die Fahrer des VC Steinmaur brachte dieses Rennen wenig Glück. Der 20-jährige Mauro Schmid fuhr als Vierter in der Kategorie U-23 in einer der Hauptkategorien knapp an einer Medaille vorbei.
War Schmid vor Jahresfrist in Weinfelden noch Dritter geworden, musste er in Belp auf dem mit 60 Kurven pro Runde gespickten Parcours mit dem
4. Rang zufrieden sein. Dies obwohl die vor Jahresfrist vor ihm klassierten Stefan Bissegger und Damian Lüscher in der höheren Kategorie «Elite international» starteten. Aber das Westschweizer Trio Alexandre Balmer, Joel Suter und Robin Froidevaux war schneller als Schmid und schnappte dem Süniker die Medaillen weg. «Wegschnappen» ist das richtige Worte: Letztendlich waren es nur dreieinhalb Sekunden, die Schmid vom dritten und damit einem medaillenberechtigten Platz trennten.
Eine gute Leistung zeigte ebenso der seit diesem Jahr im spanischen World-Tour-Team «Movistar» fahrende Johan Jacobs. Er wurde in dem von Stefan Küng zum vierten Male in Serie gewonnen Rennen der Kategorie «Elite international» Achter. Und dies, obwohl Jacobs als einziger der in dieser Kategorie gestarteten Fahrer ohne Scheibenräder auf die Strecke ging. «Die Scheibenräder sind nicht rechtzeitig vom spanischen Team in die Schweiz gekommen. Das Fahren ohne Scheibenräder war sicher ein Nachteil für meinen Sohn», war Mutter Eva Jacobs überzeugt. Jacobs hätte allerdings wohl auch ohne Scheibenräder nicht um einen Medaillenplatz mitreden können. Aber zum 5. Rang fehlten Neo-Profi Jacobs nur 19 Sekunden. Eine Differenz, die mit Scheibenrädern und damit verbunden besserer Aerodynamik vielleicht hätte wettgemacht werden können.

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