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Nach Absage an SRF-«Arena»Köppel bietet Klima-Aktivisten eine Seite in der «Weltwoche»

Hat klare Ansichten gegenüber den Klima-Aktivisten: SVP-Nationalrat Roger Köppel wird am Freitagabend zu Gast bei der SRF-«Arena» sein. (17. Januar 2020)

Kontroverse Diskussion um Angebot

180 Kommentare
    Alfred Ruf

    Mit dieser Taktik des Entgegenkommens möchte sich Köppel wohl eine Rechtfertigung konstruiereren, um in einer späteren Ausgabe der Weltwoche mal wieder pseudowissenschaftlichen Müll nach dem Geschmack seiner Stammleserschaft zu verbreiten.

    Das Muster ist aus dem letzten Jahr bekannt, es geht vornehmlich um Polemik:

    Letzten Sommer bekam der ETH-Klimaforscher Reto Knutti die "Carte Blanche" für einen WeWo-Artikel. Die dazugehörige Kommentarspalte war darauf eine echokammerartige Ansammlung von Häme und absurden Gegenthesen.

    Im Herbst wurde dann der Privattheorie des Amerikaners Patrick Frank (kein Klimaforscher, sondern ein Spezialist für Röntgenspektroskopie) eine Plattform geboten. Dieser ist von der fixen Idee besessen, dass die Klimamodelle wegen einer angeblich falschen Implementierung der Messungenauigkeiten unbrauchbar seien.

    Er erstellt selbst keine Klimamodelle, sondern meint, sein übergestülpter Ansatz der zufälligen Fehlerpropagation ohne Berücksichtigung der fundamentalen Physik würde genügen.

    Die Franksche Pseudophysik sagt aus, dass sich das reale Klima ohne Bezug zu einem thermodynamischen Gleichgewichtszustand entwickelt. Demnach würde sich die Welt sehr bald irgendwo zwischen den Extremen einer Heisszeit bzw. Eiszeit befinden. Mit je 25%iger Wahrscheinlichkeit würde die Temperatur im Jahr 2040 mehr als 10°C höher oder tiefer sein als heute!

    Als Knutti diesen Unsinn über Twitter in den Boden gestampft hatte, durfte sich Frank in der WeWo sogar noch verteidigen.