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Nach Krawallen in St. GallenKommt es jetzt zu einem Flächenbrand?

Am Karfreitag kam es in St. Gallen zu schweren Jugendkrawallen, am Sonntag gab die Polizei massiv Gegensteuer. Weichen die Chaoten jetzt auf andere Städte aus?

Am Freitag, 2. April, kam es in der St. Galler Innenstadt zu schweren Ausschreitungen, wobei Jugendliche auch die Polizei attackierten, die wiederum mit Gummischrot antwortete.
Am Freitag, 2. April, kam es in der St. Galler Innenstadt zu schweren Ausschreitungen, wobei Jugendliche auch die Polizei attackierten, die wiederum mit Gummischrot antwortete.
Foto: Keystone

Mit der Stadt St. Gallen hätten die Ausschreitungen des Osterwochenendes nichts zu tun, ist Mike Egger, einer der jüngsten Nationalräte, überzeugt. Für den 28-jährigen St. Galler SVP-Politiker ist der Schuldige schnell ausgemacht: Der Bundesrat habe mit seiner fehlenden Corona-Öffnungsstrategie bei Jugendlichen einen grossen Frust provoziert. Wenn der Bundesrat nicht entsprechende Lockerungen vornehme, könnten solche Ausschreitungen auch in anderen Städten passieren, warnt Egger.

«Im Gegensatz zu den Erwachsenen lassen Jugendliche anders Dampf ab, auffälliger und aufmüpfiger.»

Giacomo Dallo, Geschäftsführer der Offenen Jugendarbeit Zürich

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