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Spektakel in NiederweningenKran hievt Kunst auf den Friedhof

Ein Kran hob den 1,7 Tonnen schweren Sandsteinbrunnen von der Strasse und platzierte ihn auf dem Fundament. Der Ausleger schwenkte knapp am Kirchturm vorbei.

Der tonnenschwere Schmuck für das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Niederweningen muss mit einem Kran über eine Mauer und über die Baumwipfel hinweg transportiert werden.
Der tonnenschwere Schmuck für das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Niederweningen muss mit einem Kran über eine Mauer und über die Baumwipfel hinweg transportiert werden.
Foto: Francisco Carrascosa

Sara Kobi steht auf der Strasse unterhalb des Friedhofs Niederweningen. Noch ist ihr Kunstwerk, ein runder Brunnen aus Sandstein, in grünem Plastik verpackt. Sie ist gespannt, was als Nächstes passiert. Um den 1700 Kilogramm schweren Schmuck für das Gemeinschaftsgrab am vorgesehenen Ort zu platzieren, braucht es nämlich einen Kran. Der Friedhof ist nur über eine steile Treppe zu erreichen, und diese ist ein unüberwindbares Hindernis für den Transport des Brunnens.

Kranfahrer Bruno Metzger hat das Fahrzeug in die richtige Position gebracht und den 52 Meter langen Ausleger aufs Maximum ausgefahren. Zusammen mit Christian Frei montiert er die Tragegurten um den Brunnen am Haken.

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