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Bezirksgericht BülachKranführer streitet Schuld an folgenschwerem Unfall ab

Seit einem tragischen Unfall auf der Circle-Baustelle ist ein Arbeiter querschnittgelähmt. Nun muss das Bezirksgericht Bülach klären, wer die Schuld dafür trägt.

Der tragische Vorfall geschah im April 2018 auf der Circle-Baustelle in Kloten.
Der tragische Vorfall geschah im April 2018 auf der Circle-Baustelle in Kloten.
Foto: Leo Wyden

Die 50 Kilogramm schwere Bitumenrolle trifft den portugiesischen Arbeiter aus rund 10 bis 15 Metern Höhe. Der Mann wird durch die vom Kran herunterfallende Last lebensgefährlich verletzt. Er muss elfmal operiert werden. Heute ist er querschnittgelähmt. Der tragische Unfall auf der Baustelle «The Circle» in Kloten geschah an einem Morgen im April 2018. Am Mittwoch musste sich vor dem Bezirksgericht Bülach jener Kranführer verantworten, der die Last damals angehoben hatte. Denn wie sich bei der Untersuchung herausstellte, war das Gebinde mit zwanzig Bitumenrollen nicht mehr fabrikneu und auch nicht mehr verschlossen. Mindestens zwei Rollen waren entfernt worden. In einem solchen Fall müsste die Last mit einem Schutzkorb transportiert werden. Stattdessen spannte der Anschläger, also jener Arbeiter, der das Heben der Last vorbereitete, lediglich einen Spanngurt um die Rollen.

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