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Fütterung von WildtierenKritik am Kanton: Greifvögel füttern künftig verboten

Das neue Jagdgesetz verbietet das Füttern von Wildtieren. Doch das Gesetz ist teils ungenau und schafft so Juristenfutter. Und auch sonst gibt es Kritik.

Rotmilane getrauen sich eher in bewohntes Gebiet als andere Greifvögel.
Rotmilane getrauen sich eher in bewohntes Gebiet als andere Greifvögel.
Foto: Urs Jaudas

Als im Januar über der Ostschweiz eine dicke Schneedecke lag, tauchte die Frage auf: Soll man die Greifvögel mit Fleisch füttern? Etliche dieser Vögel hungerten, weil sie die Mäuse unter dem vielen Schnee nicht mehr sehen und jagen konnten. Mit dem Tauwetter löste sich das Problem – doch die Fütterungsfrage bleibt.

Wer einen Futterplatz für Greifvögel betreiben wolle, müsse zuvor beim kantonalen Veterinärdienst eine Bewilligung dafür einholen: Das stand in der «Landbote»-Ausgabe vom 22. Januar. Diese Aussage stammt von der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach. Und sie stimmt nur bedingt, weil sie etwa für den Kanton Zürich gar nicht zutrifft.

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