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Winterthurer EisenjugendRazzia in Alphütte – Kunsthochschule verbietet Neonazi Zutritt

Die rechtsradikale Szene in Winterthur hat Mitglieder verloren, doch ein harter Kern ist immer noch aktiv. Nun verstärkt die Kantonspolizei ihren Druck.

Gestählt aus dem eiskalten Bergsee: Das Treffen mit deutschen Neonazis in den Schweizer Bergen, organisiert von Eszil (gestreifte Hosen), hat einen grösseren Polizeieinsatz ausgelöst.
Gestählt aus dem eiskalten Bergsee: Das Treffen mit deutschen Neonazis in den Schweizer Bergen, organisiert von Eszil (gestreifte Hosen), hat einen grösseren Polizeieinsatz ausgelöst.
Foto: PD

Im satten Grün vor der Berghütte grasen Kühe. Es wäre ein idyllischer Anblick, stünde da nicht eine Gruppe Rechtsextremisten in kurzen Hosen herum. Plötzlich halten schwarze Autos auf dem Feldweg vor dem Holzzaun, der das Grundstück umgibt. Maskierte Männer springen heraus. Sie tragen gelbe Armbinden mit der Aufschrift «Polizei». Die Szene lässt sich mithilfe von Fotos rekonstruieren. Sanny K., ein anwesender Neonazi aus Ostdeutschland, prahlt später auf Twitter, es seien auch Scharfschützen mit Sturmgewehr und Sturmhauben dabei gewesen.

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