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Kuba-Skandal beim ZementriesenLafargeHolcim versucht, den Hals aus der Schlinge zu ziehen

Im Rechtsstreit um eine verschleierte Beteiligung an einem kubanischen Zementwerk hat sich der Schweizer Konzern mit den US-Klägern auf eine Mediation geeinigt. Dies könnte das Vorspiel zu einem Vergleich sein.

Erst nachdem er die Führung des Zementriesen übernommen hatte, legte LafargeHolcim  die Beteiligung erstmals offen: Konzernchef Jan Jenisch.
Erst nachdem er die Führung des Zementriesen übernommen hatte, legte LafargeHolcim die Beteiligung erstmals offen: Konzernchef Jan Jenisch.
Foto: Getty Images 

Noch vor kurzem zeigte sich der weltgrösste Zementkonzern LafargeHolcim im Rechtsstreit in den USA wegen der Beteiligung an einem Zementwerk auf verstaatlichtem Grundbesitz auf Kuba kompromisslos. In seinem Jahresbericht schrieb das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug am 26. Februar: «Obwohl die geltend gemachten Beträge erheblich sind, ist LafargeHolcim der Ansicht, dass die Klage unbegründet ist, und wird die Angelegenheit vor Gericht vehement verteidigen.»

Doch nun ist LafargeHolcim offenbar zu einem Vergleich bereit. Denn das Unternehmen und die US-Kläger haben einer privaten Schiedsgerichtsbarkeit zugestimmt. Und eine solche ist üblicherweise der Auftakt zu einer aussergerichtlichen Einigung.

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