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Wahlen in Nordrhein-WestfalenLaschet gewinnt und sieht sich bestätigt

«Mass und Mitte war und ist richtig»: Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, freut sich über den Sieg seiner Partei bei den Kommunalwahlen vom Sonntag.
Zum Rivalen geworden, vielleicht auch beim Kampf um das Kanzleramt: Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern.

Kurs korrigiert

Stimme abgegeben: Armin Laschet am Sonntag an der Urne in seiner Heimatstadt Aachen.

Ein Signal für die CDU?

Grosser Erfolg für die Grünen

Die SPD am Abgrund

11 Kommentare
    Thomas Meier

    Wichtig ist vorallem, das der Höhenflug der AfD gebremst wurde. Mit einem Wähleranteil von 5,4% nimmt man sie kaum mehr wahr.

    Das war ein klares Signal an das Ausland: Nazis haben bei uns nichts (mehr) verloren.

    Aber auch die FDP und die Linken kommen nicht vom Fleck.

    Völlig zurecht:

    Die Freisinnngen hätten vor 3 Jahren regieren können (CDU/Grüne/FDP). Sie hat es abgelehnt, Verantwortung zu übernehmen. Auch der Fast-Zusammenschluss mit der AfD in Thüringen lastet schwer auf der Partei. Das war ein unverzeihlicher Fehler.

    Ähnlich wie die AfD sind auch die Linken kein Koalitionspartner. Wer sich nicht klar und deutlich von der DDR distanziert, ist nicht glaubwürdig. Ihre Nähe zu Wladimir Putin macht sie auch nicht beliebter.

    Bleibt noch das Sorgenkind SPD. Die Partei braucht einen völligen Neuanfang mit neuen, unverbrauchten Kräften. Dies umsomehr als die graue Eminenz im Hintergrund - Gerhard Schröder - ein inniges Verhältnis zum Kreml-Herrscher pflegt.

    Somit bleiben nur noch die CDU und die Grünen.

    Ähnlich werden die Bundestagswahl in einem Jahr verlaufen. Man muss kein Prophet sein um zu behaupten, das die zukünftige Regierung Schwarz/Grün heissen wird.