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TV-Session mit Ambris Luca CeredaDer Coach, der aus Angst nicht mehr Bus fahren kann

Er symbolisiert seinen Club wie kein anderer Schweizer Trainer. Wir haben mit Luca Cereda sein erstes Playoff-Spiel mit Ambri 2019 in Biel nochmals geschaut und auch über Werte und Angstattacken gesprochen.

Die letzte Saison in der Valascia: Luca Cereda in der Garderobe des HC Ambri-Piotta.
Die letzte Saison in der Valascia: Luca Cereda in der Garderobe des HC Ambri-Piotta.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Der Fernseher ist abgestellt, das gemeinsam geschaute Spiel längst kein Thema mehr. Wir sitzen in Luca Ceredas Büro. Eng ist es hier, das liegt auch daran, dass die beiden Schreibtische quer im kleinen Raum statt wie früher parallel zur Wand stehen. Das war die erste Massnahme, die Cereda vornahm, als er 2017 nach seiner Promotion vom Farmteam in Biasca hier einzog. «Ich wollte nicht mit dem Rücken zum Eingang sitzen, sondern die Augen Richtung Tür haben.» Und diese Tür, sie ist meistens offen, denn Cereda will nicht nur die Spieler sehen, die hereinkommen, sondern auch jene, die vorbeigehen, Richtung Kabine. Nahe am Team sein, die Mannschaft spüren, das gehört für Cereda dazu.

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