Zum Hauptinhalt springen

Budget 2021Lufingen rechnet mit Verlusten

Der Gemeinderat rechnet im Voranschlag 2021 mit einem Aufwandüberschuss und im Finanzplan mit noch höheren Minusbeträgen.

Der Gemeinderat in Lufingen rechnet für die kommenden Jahre mit erhöhter Finanzlast.
Der Gemeinderat in Lufingen rechnet für die kommenden Jahre mit erhöhter Finanzlast.
Foto: Florian Schaer

Das Budget 2021 von Lufingen weist in der Erfolgsrechnung bei einem unveränderten Steuerfuss von 69 Prozent einen Gesamtertrag von 11,1 Millionen Franken und einen Gesamtaufwand von 11,5 Millionen Franken aus. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 449’050 Franken. aus. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 3,3 Millionen Franken. Im Finanzvermögen sind keine Investitionen geplant.
Das Budget 2021 wird genehmigt und zuhanden der Budget-Gemeindeversammlung vom 4. Dezember
2020 und der Rechnungsprüfungskommission verabschiedet.

Die Prognose des Finanzhaushaltes 2020 bis 2024 sei durch grosse Unsicherheiten aufgrund der Auswirkungen der Pandemie geprägt, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Im Beobachtungszeitraum sei mit höheren Ausgaben und tieferen Erträgen zu rechnen. Bedingt durch den zwingenden Ausbau der Schulhausanlage und weiteren Investitionen sei eine starke Zunahme der Schulden (17 Millionen Franken) zu erwarten. Die Nettoschuld liege am Ende der Planung bei über 11 Millionen Franken, was einer überdurchschnittlichen Verschuldung entsprechen würde. Weil aber ein hohes Eigenkapital bestehe, könne mit einer stabilen Steuerbelastung gerechnet werden.

red