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Essay über die GenerationenfolgeMänner, werdet Väter!

Die «alten» Väter waren oft Scheusale, die «neuen» sind oft nur ein Wunschbild: Viele Männer weichen der Kinderfrage gerne aus – und verpassen einiges.

Freud und Leid teilen hier Vater und Sohn in einem Cartoon des berühmten Zeichners e. o. plauen alias Erich Ohser (1903-1944), ein Opfer des Nazi-Regimes.
Freud und Leid teilen hier Vater und Sohn in einem Cartoon des berühmten Zeichners e. o. plauen alias Erich Ohser (1903-1944), ein Opfer des Nazi-Regimes.
Zeichnung: e. o. plauen

Jeder Mann ist ein Sohn. Aber will er auch ein Vater sein? Etwa so einer wie der eigene – oder gerade das Gegenteil? Oder lieber gar nicht? Dass es ein «Muttergen» gebe, wird ja schon lange bezweifelt, es fehlt zu vielen Frauen. Dennoch würde wohl den meisten etwas Entscheidendes in ihrem Leben fehlen, wenn sie keine Kinder bekommen und aufziehen. Geht es vielen Männern nicht ähnlich? Was sie dazu treibt, sich fortzupflanzen, ist weniger ersichtlich, zumal ihnen das Wunder, in ihrem eigenen Körper neues Leben heranwachsen zu lassen, verwehrt ist und, bei aller medizintechnischer Fantasie, auch immer verwehrt bleiben wird.

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