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Schwere LungenerkrankungMedikamenten-Deal lässt Corona-Risikopatienten hoffen

Nach langem Preispoker bezahlen die Kassen nun Arzneien gegen zystische Fibrose. Eine Behandlung vermindert die Gefahr durch Covid-19.

Von Corona besonders gefährdet: Junge Patientin mit zystischer Fibrose bei einem Atemtest.
Von Corona besonders gefährdet: Junge Patientin mit zystischer Fibrose bei einem Atemtest.
Foto: Toronto Star via Getty Images

Zystische Fibrose (CF) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselkrankheit, die mehrheitlich die Lunge schädigt. Vor allem erwachsene CF-Patienten mit fortgeschrittener Lungenerkrankung gehören deshalb zu den Hochrisikopatienten bei einer Infektion mit dem Coronavirus. Zur Behandlung von zystischer Fibrose gibt es Medikamente wie das Präparat Orkambi. Jedoch war die Behandlung bisher wenigen Patienten vorbehalten, denn die US-Firma Vertex verlangt rund 160’000 Franken pro Jahr und Patient. Für das Bundesamt für Gesundheit (BAG) entsprechen solche Preise nicht den Kriterien der Wirtschaftlichkeit, wie sie das Krankenversicherungsgesetz vorgibt.

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