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Vergessenes Dokument der ZeitgeschichteMeienbergs Nazi-Trip

«Es ist kalt in Brandenburg (Hitler töten)» ist ein brillanter Schweizer Dokfilm. SRF sollte ihn endlich zeigen. Auch weil es den Film in den 80ern verstümmelt hat.

Vife Zeitzeugen: Niklaus Meienberg hört Münchnern zu.
Vife Zeitzeugen: Niklaus Meienberg hört Münchnern zu.
Filmstill aus «Es ist kalt in Brandenburg»

Der Dokfilm «Es ist kalt in Brandenburg (Hitler töten)» lief dieser Tage an den Solothurner Filmtagen. Vor wenigen Jahren wurde er digitalisiert.

Der Film über den Schweizer Hitler-Attentäter Maurice Bavaud wäre nun bereit für das grössere Publikum, das er verdient hätte, im TV wie im Web.

Der Hitler-Wunsch

Erster Eindruck: Die Autoren – Regisseur Villi Hermann, Journalist Niklaus Meienberg, Kameramann Hans Stürm – nehmen sich die Zeit. Lange, wortlose Szenen von Autobahnen und Seen und Plätzen. Dazu Geschrummel auf der Gitarre. Ein Film, der eher nicht fürs Netflix-Publikum gemacht ist.

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