Zollikerberg

Sieben Personen in Waldlager verhaftet

Die Polizei hat sieben rumänische Staatsangehörige festgenommen. Sie campierten offenbar schon mehrmals im Zollikerberg.

Die Polizei hat in einem Waldgebiet in Zollikerberg ein mutmassliches Einbrecher-Lager ausgehoben und sieben Personen verhaftet.

Die Polizei hat in einem Waldgebiet in Zollikerberg ein mutmassliches Einbrecher-Lager ausgehoben und sieben Personen verhaftet. Bild: Google Maps

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Die Kantonspolizei Zürich hat im Zollikerberg ein illegales Waldlager geräumt. Dabei wurden fünf Männer und zwei Frauen im Alter von 25 bis 42 Jahren verhaftet. Alle besitzen die rumänische Staatsbürgerschaft. Entdeckt wurde das Lager von Mitarbeitenden des Forstreviers Zollikon-Zumikon.

Wie Carmen Surber, Mediensprecherin der Kantonspolizei, erklärt, sei den Arbeitern bereits in der warmen Jahreszeit aufgefallen, dass wiederholt Personen im Wald campierten und Abfall hinterliessen. Damals hätten sie aber ihren Beobachtungen noch keine Bedeutung zugemessen, weil auch Jugendliche aus dem Dorf für das Lager in Frage gekommen seien. Letzte Woche stiessen sie aber erneut auf den Übernachtungsplatz mit frischen Spuren. Diesmal erstatteten sie der Polizei Bericht.

Verdacht nicht bestätigt

Am Mittwochnachmittag begaben sich mehrere Patrouillen der Kantonspolizei, unterstützt durch die Kommunalpolizei Zollikon an die Örtlichkeit. Im Zuge dieser Aktion konnten im Wald die sieben Rumäninnen und Rumänen angetroffen und ihre Personalien überprüft werden. Sie hielten sich als Touristen in der Schweiz auf. Bei der genaueren Kontrolle erhärtete sich zunächst der Verdacht, dass es sich um mutmassliche Einbrecher sowie Bettler handeln könnte, schreibt die Kapo in einer Medienmitteilung. Sie wurden verhaftet und in den Polizeiposten Küsnacht gebracht.

Im Waldlager wurden Zelte, Blachen, Nahrungsmittel und Kleidungsstücke gefunden. Diebesgut oder Einbruchswerkzeug kam jedoch nicht zum Vorschein. Auch gibt es keinen Hinweis, dass die Festgenommenen ein Fahrzeug benutzten. «So wie es aussieht, waren sie zu Fuss unterwegs», sagt Mediensprecherin Carmen Surber.

Ebenso wenig habe sich bisher der Verdacht erhärtet, wonach die Waldcampierer in Zusammenhang mit Einbrüchen gebracht werden können, die in den letzten Monaten in der Region verübt worden sind. Sie werden sich aber wegen Übertretungen des Waldgesetzes verantworten müssen. Wildes Campieren im Wald ist nämlich in der Schweiz verboten.

Erstellt: 28.11.2019, 14:08 Uhr

Aktionen gegen Einbrecher

«Bei Verdacht 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher» heisst die Aktion zur Verhinderung von Einbrüchen, welche zurzeit im Kanton Zürich und den Ost- und Zentralschweizer Kantonen läuft. Zögern Sie nicht und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei. Benützen Sie dazu ausschliesslich die Notrufnummer 117. (mst)

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