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Geld für Schinken und Katzenknochen

In der Kolumne «Zugespitzt» ­greifen Redaktoren Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

Wann haben Siedas letzte Mal ein Gemälde gekauft? Ich sag es Ihnen: 2018. 23000 Franken haben Sie für die beiden Ölschinken «Ample Make This Bed» und «Empty Swimming Pool» von Dieter Hall bezahlt. 19000 Franken waren es für Anton Bruhins «Dämon 310». Und für den «Schwarzen Katzenreigen», eine Art Mobile von Isabelle Krieg, bestehend aus Lack, Karbonstäben und den Knochen einer Katze, waren 18000 Franken fällig.

Die Steuerzahler haben im vergangenen Jahr über 400'000 Franken in Werkanschaffungen gesteckt. Literaturprojekte erhielten je zwischen 24000 und 36000 Franken, dann gabs listenweise kleinere Projektbeiträge für Konzerte oder Festivals sowie Betriebsbeiträge. Nicht zu verachten auch die beiden Ateliers in Berlin und Paris, die für jeweils vier Monate an Privatpersonen vergeben wurden – samt den 3000 Franken Sackgeld pro Monat.

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