ZUgespitzt

Stilfrage Sommer-Outfit

In der Kolumne «ZUgespitzt»greifen die ZU-Redaktoren Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

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Die Temperaturen sind diesen Sommer auch im Unterland überdurchschnittlich warm. Es ist heiss, manchmal auch noch schwül. Da ist es nur verständlich, dass man so wenig Textilien wie möglich am Körper kleben haben will. Dabei sollte man allerdings überlegen, wie viel denn nötig ist, damit sich andere nicht durch zu viel schwitzende Haut gestört fühlen.

Auf dem Weg an den Katzensee, in die Erlen in Dielsdorf oder ins Walliseller Waterworld sind knappe Shorts, Trägerleibchen und Miniröcke für Frauen und kurze Hosen und ausgeleierte T-Shirts für Männer durchaus in Ordnung. Auch die allseits beliebten Gummilatschen passen gut zur Badesaison, aber eben nur in der entsprechenden Umgebung.

Flipflops haben aber meiner Meinung nach nichts zu suchen bei einem Einkaufsbummel, und sei das auch in den eher ländlichen Gemeinden des Unterlands. Weder auf dem schönen neuen Platz in Kloten noch in der Bülacher Altstadt oder beim Regensdorfer Zentrum gehören sie hin, mögen sie auch noch so bequem sein.

Das gilt auch für alle, die in geschlossenen Räumen arbeiten und keine Uniform tragen. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an den Einwohnern südlicher Länder. Dort sind Frauen wie Männer viel eleganter gekleidet. Da gehören geschmackvolle Kleider, hübsche Blusen und sommerliche Hosen zum Alltags-Outfit. Und auch die Schuhe, mit welchen die Damen selbstsicher unterwegs sind, können sich sehen lassen. Karierte Siebenachtelhosen, Sandalen und Socken tragen nur Touristen.

Einheimische Männer dagegen sind sofort erkennbar an gut sitzenden Beinkleidern aus edlem Stoff, perfekt gebügelten Hemden und Lederschuhen. Kleider machen eben Leute. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Trotzdem darf man ein wenig aufmerksamer sein bei der Wahl der Sommergarderobe, auch wenn es heiss ist.

Erstellt: 06.07.2018, 10:46 Uhr

ZU-Redaktorin Barbara Gasser.

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