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Die pragmatische Ausfahrt erwischt

Der Streit um den Hockeykreisel von Kloten ist beendet. Das EHC-Logo darf auf dem Puck bleiben. Was nach Einknicken des Kantons aussieht, ist ein guter Kompromiss, worüber sich alle freuen dürfen.

Christian Wüthrich

Wie ofthat sich nun alles um diesen kommerziellen Klotener Kreisel gedreht? Welchen denn, fragen Sie? Da gibts tatsächlich mehrere verdächtige Objekte. Und weitere illustre Kreiseldekorationen sollen ja bekanntlich noch folgen in der Stadt der Fluggesellschaften, des Hockeys und vermeintlich kreativer Kreisel. Aber bevor ich mich im dichten Dschungel der juristischen Finessen und amtlichen Auslegungen von rechtsverbindlichen Richtlinien verheddere, ein Blick in die Schweizer Mediendatenbank SMD: 154 Treffer mit «Kreisel», «Kloten» und «EHC» im selben Beitrag tauchen da im Suchzeitraum über das zurückliegende Jahr verteilt auf.

Das ist ziemlich viel Aufmerksamkeit für ein Bauwerk, das bei seiner Erstellung nur gerade eine Handvoll Treffer im selben nationalen Mediendatenarchiv vorzuweisen hat – nämlich einen vor und vier danach im Zeitraum von zwei Jahren. Über die Idee, aus über 7000 Einzelpucks ein riesiges Monument in ebensolcher Puckform zu bauen, berichteten weder «Blick», noch Tagi, NZZ, «Watson», «Weltwoche», SRF, Nau.ch, «Aargauer Zeitung», «Zentralplus», «SonntagsZeitung» oder die «Schweiz am Wochenende». Erst als diese Klotener Angelegenheit kurios und etwas knatschig wurde, erregte sie über die Region hinaus Aufsehen.

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