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Wassergesetz behindert den Naturschutz

Redaktor Thomas Schraner legt dar, warum das Wassergesetz für den Naturschutz ein massiver Rückschritt bedeuten würde.

Das Wassergesetz würde die Revitalisierungen von Gewässer weiter erschweren.
Das Wassergesetz würde die Revitalisierungen von Gewässer weiter erschweren.
Archiv Manuela Matt

Das Wassergesetz gehört zu den grössten Brocken, die der Kantonsrat in dieser Legislatur bearbeitet hat. Es ist ein wichtiges Gesetz, weil das Wasser eines der kostbarsten Güter überhaupt ist. Der Kantonsrat hatte eine Menge zu regeln und auf den neuesten Stand zu bringen.

Die Leitplanken gab der Bund mit dem revidierten Gewässerschutzgesetz von 2011 vor. Dieses entstand als Gegenvorschlag zur eidgenössischen Volksinitiative «Lebendiges Wasser» von Umwelt- und Fischereiorganisationen. Sie zogen die Initiative zurück, weil sie ihre Anliegen – Schutz der Gewässer und verstärkte Revitalisierung – hinreichend im neuen Gesetz verankert sahen. Die Kantone müssen nun entlang dieser Leitplanken ihre Wassergesetze ökologisch ausrichten und dabei sicherstellen, dass öffentliche und private Interessen ausgeglichen sind.

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