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Von Plastiksack und Bio-Sekte

Florian Schaer über plastiksacklose Bio-Früchte und die Philosophie dahinter.

Coop will ab Herbst Früchte und Gemüse mit Bio-Label nur noch ohne Plastikverpackung anbieten.
Coop will ab Herbst Früchte und Gemüse mit Bio-Label nur noch ohne Plastikverpackung anbieten.
Keystone

Sich die eigene Gesundheit und die Rettung des Planeten gleichzeitig durch einen moderaten Aufpreis auf Lebensmittel erkaufen. Das ist der Traum der Bio- und Öko-Fetischisten, dass das so einfach wär.

Mag sein dass die Korinthenkacker jetzt zwischen dem Bio-Kunden («ich will gesund leben») und dem Öko-Kunden («meine Nachkommen sollen gesund leben können») unterscheiden – sei’s drum. Das Zielpublikum der jeweiligen Lebensmittel ist doch dasselbe. So zumindest lässt sich die neuste Massnahme vom Grossverteiler Coop erklären. Wie die Gratiszeitung «20 Minuten» Anfang Woche erzählte, sollen ab Herbst Früchte und Gemüse mit Bio-Label nur noch ohne Plastikverpackung angeboten werden. Irgendwie nachvollziehbar: Eine weisse Öko-Weste lässt sich den «Bios» wohl nicht so leicht vermitteln, wenn jeder Blumenkohl oder Sellerie einzeln in Plastik verpackt wird.

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