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Noser gewinnt in allen 44 Unterländer Gemeinden

Erneut schwache Stimmbeteiligung.

Eine klare Sache war der zweite Wahlgang für den Ständerat nicht nur im Kanton Zürich. Sondern auch in den Bezirken Bülach und Dielsdorf. Der Freisinnige Ruedi Noser holte in allen 44 Gemeinden mehr Stimmen als die Grüne Marionna Schlatter. Am knappsten fiel das Resultat dabei in Wasterkingen aus, wo Schlatter aber auch nur auf 36,8 Prozent der Stimmen kam. In Bülach, Niederweningen und Regensberg waren es je 34,9 Prozent. Ruedi Noser dagegen räumte im Unterland gross ab. In Winkel erzielte er 79,6 Prozent der Stimmen, gefolgt von Niederglatt (79,4 Prozent). Das gehört auch kantonsweit zu den Höchstwerten. Gar mehr als 80 Prozent holte Noser in Geroldswil (82,2). Hüttikon folgt kantonsweit auf Rang 2, mit 80,5 Prozent. Total schaffte Noser im Bezirk Dielsdorf 72,5 Prozent, im Bezirk Bülach 68,9.

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Die Wähler blieben den Kandidierenden offenbar treu: Dort, wo sie im ersten Wahlgang viele Stimmen geholt hatten, holten sie auch diesmal viele – und umgekehrt. Erstaunlich ist der Blick auf die Rubrik «Vereinzelte». In dieser Kategorie werden alle Stimmen summiert, die keiner der offiziell kandidierenden Personen zuzuordnen sind. In Höri gingen immerhin 5,7 Prozent aller Stimmen an eine Person, die gar nicht zur Wahl stand.

Von der Stimmbeteiligung gibt es wenig Neues. Opfikon ist die Gemeinde mit der schwächsten Beteiligung im Kanton (20,2 Prozent), Oberglatt, Rorbas, Weiach und Höri schaffen es ebenfalls in die unrühmlichen Top Ten. In Oberglatt und Weiach ist das besonders erstaunlich, standen doch wichtige kommunale Abstimmungen an. Am höchsten im Unterland war die Stimmbeteiligung in Regensberg mit 46,2 Prozent.

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