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David Attenborough warnt vor KlimawandelMit 94 ein Instagram-Star

2 Kommentare
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    Markus Roth

    Der Film ist v.a. ein Zusammenschnitt aus seinen vorherigen Dokumentationen, das Intro und Outro, gefilmt für sein letzten Werk in der von der Natur zurückeroberten Stadt Prypjat soll Hoffnung verbreiten. Leider haben sich aber in dem Film zahlreiche Fehler und falsch verwendete Ausdrücke eingeschlichen, die mich als Naturwissenschaftler dann wieder (negativ) aufhorchen liessen. Der Film drückt mal auf die Tränendrüsen, dann gibt es wieder Wow-Momenten und schliesslich wird auch etwas Hoffnung reingesät.

    Ich habe seine Filme seit Kinderzeiten geliebt und er hat uns viele unvergessliche cineastische Naturwunderwerke beschert. Einen "Best-of"- Film wie dieser war an der Zeit, auch die Erzählstrukture und die Spannungsbögen sind so gut eingewebt, wie ein grosses Selbstportrait eines grossen Mannes über sich selber. Das mag narzisstisch klingen, doch es geht ihm - im Gegensatz zu Trump - nicht nur um sich, sondern man merkt, er hat die Welt gesehen, wie kein anderer Mensch je zuvor und er hat berechtigte Sorge, dass es diese Welt in Kürze nicht mehr geben wird und man nimmt es ihm auch ab, trotz viel Pathos und wissenschaftlichen Unsicherheiten.

    Manchmal funktioniert ein wake-up-call aber nur über solche emotionsgeladenen Holzhammermethoden, gerade in den USA, für welcher der Streifen auch produziert wurde - und das weiss der gute alte Sir Attenborough ganz genau wie ein Michael Moore oder ein Al Gore - doch wie bei ihnen wird er kaum von denen gehört, die es hören müssten.