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Altersheim in BülachMit Sitztanzen und Gärtnern gegen den Corona-Blues

Trotz Besuchsverbot und eingeschränkter Bewegungsfreiheit: Die Bewohnenden des Alters- und Pflegeheims Rössligasse in Bülach haben die Corona-Pandemie durchaus auch als eine positive Zeit erlebt.

Trudi Schümperli, Ida Weimann und Ernesto Pörnbacher (von links) vom Altersheim Bülach haben während der Corona-Zeit auch gegärtnert.
Trudi Schümperli, Ida Weimann und Ernesto Pörnbacher (von links) vom Altersheim Bülach haben während der Corona-Zeit auch gegärtnert.
Foto: Sibylle Meier

«Wir wurden nicht eingesperrt, wir wurden verwöhnt», erklärt Trudi Schümperli, die seit gut einem Jahr im Alters- und Pflegeheim Rössligasse in der Bülacher Altstadt lebt. Immer wieder sei in den Medien zu lesen gewesen, wie stark die alten Menschen in Institutionen gelitten hätten unter dem Lockdown und dem damit einhergehenden Besuchsverbot. «Man hat gut für uns geschaut», so die 87-Jährige weiter. Auch der 81-jährige Ernesto Pörnbacher, seit zwei Jahren in der Rössligasse zu Hause, mag nicht klagen: «Ich fühlte mich hier während der Corona-Krise sehr gut aufgehoben», sagt er. Bewohnerin Ida Weidmann findet, dass es ihr immer gut gegangen sei, auch wenn sie ihren gewohnten Tagesablauf vermisst habe. Gefreut haben sich die Bewohnenden über Aufmerksamkeiten von der Pflege und von ausserhalb. «Wir haben von Kindern Zeichnungen, Briefe und bemalte Steine erhalten», so Trudi Schümperli.

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