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Moscheeverbot für alle Winterthurer Jugendlichen

Im Islamischen Kulturverein Embrach hat sich viel verändert. Der Verein hat unmissverständliche präventive Massnahmen beschlossen.

Die Moschee in Embrach nennt sich heute der Islamische Kulturverein. Nachdem letztes Jahr das Problem mit den Jugendlichen aus Töss aufkam, beschloss er ein Moscheeverbot für Winterthurer Jugendliche.
Die Moschee in Embrach nennt sich heute der Islamische Kulturverein. Nachdem letztes Jahr das Problem mit den Jugendlichen aus Töss aufkam, beschloss er ein Moscheeverbot für Winterthurer Jugendliche.
Keystone

Das Geschwisterpaar Edita (15) und Visar (16) aus Winterthur-Töss, das 2014 mutmasslich über die Türkei nach Syrien reiste, um sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschliessen, sorgte im letzten Jahr für viel ­Gesprächsstoff. Da die beiden Jugendlichen vorgängig regelmässig die damals unter dem Namen «ElFurkan» bekannte Moschee in Embrach besuchten, geriet das Gebetshaus stark ins Visier der Boulevardmedien. Man vermutete, dass die Geschwister in Embrach einer «Gehirnwäsche» un­terzogen worden sein könnten, weil die dortige Moschee angeblich ein Treffpunkt radikaler Islamisten aus der Salafistenszene sei. In Deutschland beobachte gar der Verfassungsschutz die Aktivitäten der Furkan-Gemeinschaft.

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