Zum Hauptinhalt springen

Bezirksgericht BülachMutter soll bei der Tötung ihres Sohnes nicht schuldfähig gewesen sein

Im Januar 2019 hat eine Mutter in Bülach ihren 4-jährigen Sohn zu Tode geprügelt. Am Freitag kommt es am Bezirksgericht Bülach zum Prozess.

Bei diesem Brunnen an der Marktgasse in Bülach hielt die Beschuldigte ihren toten Sohn in den Armen, bevor die Sanität und die Polizei eingetroffen sind.
Bei diesem Brunnen an der Marktgasse in Bülach hielt die Beschuldigte ihren toten Sohn in den Armen, bevor die Sanität und die Polizei eingetroffen sind.
Foto: Paco Carrascosa

Es sind tragische Szenen, die sich an einem Sonntagabend im Januar 2019 am Rande der Bülacher Altstadt abspielen. Eine Frau sitzt am Brunnen nahe der Bushaltestelle Untertor. In den Armen hält sie ihren 4-jährigen Sohn. Er ist zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Daran ändern auch die sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen durch die ausgerückten Sanitäter nichts mehr. Die Polizei geht schnell von einem Tötungsdelikt aus. Die Hauptverdächtige ist die Mutter des verstorbenen Kindes, eine 31-jährige Kamerunerin. Sie befindet sich seit der Tat in Haft. Am 21. August muss sie sich nun wegen vorsätzlicher Tötung vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.