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Züge in Pfäffikon waren verspätetNach dem Suizidversuch kam die Rechnung

Ein Mann will sich auf den Bahngleisen bei Fehraltorf das Leben nehmen, lässt dann aber von seinem Vorhaben ab. Nun hat die Sache ein finanzielles Nachspiel.

Bahngleise betreten – aus welchem Grund auch immer – ist verboten und kann deshalb bestraft werden.
Bahngleise betreten – aus welchem Grund auch immer – ist verboten und kann deshalb bestraft werden.
Symbolfoto: Keystone

Mitten an einem Nachmittag im Februar dieses Jahres sollte das Leben eines Zürcher Oberländers ein Ende finden. Dazu hatte der Mann unweit des Bahnhofs Fehraltorf die SBB-Gleise betreten und lief dann zwischen den Schienen Richtung Pfäffikon. Zuvor hatte der Mann getrunken; spätere Abklärungen ergaben eine Blutalkoholkonzentration von 1,5 Promille. Zudem hatte er Antidepressiva eingenommen.

«Teilweise suizidal»

Ob es ihm trotz dieser klassischen Vorbereitungshandlungen mit dem Alkohol-Medikamenten-Cocktail ernst war mit Schlussmachen, ist unklar.

In einer Strafuntersuchung, die aufgrund des Vorfalls eingeleitet und kürzlich mit einem Strafbefehl der regionalen Staatsanwaltschaft abgeschlossen wurde, heisst es denn auch, der Mann sei «teilweise in suizidaler Absicht» unterwegs gewesen.

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