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Kraftwerk in GlattfeldenNach den Bombenangriffen legt jetzt das Virus die Grenze lahm

Seit Mitte März ist der Grenzübergang beim Kraftwerk Rheinsfelden geschlossen. Die Anlage hat jedoch schon schlimmere Ereignisse als das Coronavirus überstanden.

Am 9. November 1944 wurde das Kraftwerk Rheinsfelden von amerikanischen Flugzeugen angegriffen. Später war die Rede von einem «bedauerlichen Irrtum».
Am 9. November 1944 wurde das Kraftwerk Rheinsfelden von amerikanischen Flugzeugen angegriffen. Später war die Rede von einem «bedauerlichen Irrtum».
Foto: PD

Rolf Winzeler hat alles hautnah miterlebt. Er wohnt seit vielen Jahren im ehemaligen Zollhaus gleich neben der Brücke beim Kraftwerk Rheinsfelden. Dass die Gittertore nach Deutschland nun wegen des Coronavirus geschlossen sind, hinterlässt bei ihm spezielle Gefühle. «Einerseits herrscht hier nun plötzlich Ruhe. Andererseits bin ich mir bewusst, dass dies nur eine vorübergehende Massnahme ist.» Geschlossene Gittertore sah Rolf Winzeler letztmals im Zusammenhang mit dem Hochwasser im Jahr 2013. «Damals durfte man die Brücke wegen Hochwassergefahr nicht überqueren.»

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