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Wie Anführer tickenNachwuchs-Narzissten

Schon in der Schule verhält es sich oft so wie später im Arbeitsleben: Wird ein Anführer gesucht, wählen Kinder eher narzisstisch veranlagte Mitschüler. Warum wir von Klein auf anfällig für Blender sind.

Bereits Sieben- bis 14-Jährige haben eine Vorliebe für narzisstische Anführer. Hier zeigt ein Schüler sein musikalisches Können.
Bereits Sieben- bis 14-Jährige haben eine Vorliebe für narzisstische Anführer. Hier zeigt ein Schüler sein musikalisches Können.
Foto: Archiv Tagesanzeiger

Auf dem Schulhof lauern viele schmerzhafte Lektionen für das Leben. Dazu zählt die Einsicht, dass Zurückhaltung, Demut und Bescheidenheit vielleicht im Ethik-Unterricht als Tugenden gepriesen werden, jenseits des Klassenzimmers aber nur eine Rolle im Abseits zulassen. Das Rampenlicht okkupieren die Grossmäuler, die kleinen Sonnenkönige und Prinzessinnen. Sie führen Cliquen an, sie baden in der Bewunderung ihres Fussvolks, sie haben die tollsten, schönsten Freunde und Freundinnen. Sie werden geliebt, beneidet – und aus dem Schatten im Abseits heraus auch verachtet. Um es kurz zu sagen: Schon in der Schule verhält es sich so wie später im Arbeitsleben – in den Führungspositionen drängeln sich gefühlt überproportional viele, nun ja, sagen wir: schwierige Menschen.

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