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Nagra-Tiefenbohrung in StadelNagra muss Bohrungen wegen Lärmklagen von Nachbarn unterbrechen

Kaum hat die Nagra mit den Tiefenbohrungen am zweiten Standort in Stadel begonnen, haben sich Anwohner wegen Lärms in der Nacht beschwert. Tatsächlich sei eine Pumpe lauter als erwartet, räumt die Nagra ein.

Der Bohrstandort der Nagra liegt hinter der Baustelle im Bild. Der gelbe Bohrturm  ist rechts vom Kran zu sehen.
Der Bohrstandort der Nagra liegt hinter der Baustelle im Bild. Der gelbe Bohrturm ist rechts vom Kran zu sehen.
Foto: Raisa Durandi 

Die Tiefenbohrungen der Nagra verlaufen in der Regel problemlos. Die aktuelle in Stadel hat jedoch zu Reklamationen von Anwohnern geführt. Der Standort zwischen den Ortsteilen Windlach und Raat ist zwar von Wiesen umgeben, grenzt aber auch an eine Handvoll Wohnhäuser. Um die Anwohnerinnen und Anwohner gegen Lärm abzuschirmen, hat die Nagra eine grosse Schutzwand hochgezogen.

Am 25. Januar hat die Nagra mit den Bohrungen begonnen. Und prompt meldeten sich einige Anwohner über die Hotline, auf der die Nagra rund um die Uhr erreichbar ist. Laut Mediensprecher Patrick Studer waren die ersten Tage tatsächlich lauter als erwartet. Seit Sonntag wird nicht mehr gebohrt.

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