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Faustball: Embrach in neuer LigaNeustart auf tieferem Niveau

Embrachs Frauen sind mit drei Siegen und einer Niederlage in die Coronavirus-bedingt verkürzte Feldsaison gestartet. So weit, so gut – doch das Team sammelte die sechs Punkte in der 1. Liga.

Spannen neuerdings zusammen:  Embrachs NLA-erfahrene erfahrene Zuspielerin Nicole Kunz legt den Ball für Schlagfrau Melanie Stropnik auf.
Spannen neuerdings zusammen: Embrachs NLA-erfahrene erfahrene Zuspielerin Nicole Kunz legt den Ball für Schlagfrau Melanie Stropnik auf.
Foto: Emil Tobler

Am 25. August 2019 fand auf dem Embracher Sportplatz Hungerbühl eine lange Erfolgsgeschichte ihren traurigen Schlusspunkt. Nach 21 Sommer-Saisons in der NLA, in denen sie stolze 7 Meistertitel gesammelt hatten, stiegen sie ab. Doch in der verkürzten neuen Spielzeit traten die Embracherinnen zur Startrunde in Oberentfelden nicht etwa in der NLB an, sondern gleich zwei Stufen tiefer, in der 1. Liga. Die langjährige Zuspielerin Nicole Kunz erklärt: «Schon im Winter hat sich herauskristallisiert, dass wir das bisherige Team nicht mehr zusammen bekommen würden, weil zu viele Spielerinnen ausfallen.» Zum Zeitpunkt der Team-Meldung Ende Januar waren Schlagfrau Claudia Anderegg und Abwehrspielerin Tanja Hiltebrand schwanger und erwarteten die Geburten ihrer Kinder während der Saison. Nadin Morf, wie Kunz und Anderegg schon zu Glanzzeiten des Teams mit von der Partie, war nach einer Rücken-Operation im Herbst rekonvaleszent, während Nadine Graf bereits wusste, dass sie an mehreren der damals geplanten Spieltage aus beruflichen Gründen würde passen müssen. Schliesslich gab auch noch Livia Hugener, die junge Schlagfrau und Nachwuchs-Hoffnung, ihren Rücktritt, weil sie eine Ausbildung im sozialen Bereich beginnt.

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