Publizierte Leserbriefe

Eine Auswahl der bereits veröffentlichten Leserbriefe


  • Heinz Bohli, Bassersdorf 04.11.2018 18:40
  • Verkehrschaos in Bassersdorf und keiner kümmert sich darum

    Warum arbeitet der Gemeinderat nicht an einem der dringendsten Themen für Bassersdorf? Der Verkehr kollabiert täglich zweimal in und um Bassersdorf. In der Revision der Bau-/und Zonenordnung (BZO), welche 2019 vor das Volk kommt, ist eine Umfahrung wie seit Jahren gewünscht, kein Thema. In der Entwicklungs-Strategie 2030 steht, dass die verschiedenen Varianten einer Umfahrung aus dem kantonalen Richtplan gestrichen wurden und vor 2030 eine Lösung als nicht realistisch erachtet wird. Ich bin enttäuscht vom Gemeinderat, dass er alle Vorgaben des Kantons einfach so umsetzt! Unsere Exekutive hat die Bedürfnisse, Wünsche und den Ärger der Bassersdorfer/innen einfach ignoriert. Wir Bassersdorfer müssen tagtäglich dieses Verkehrschaos ertragen – nicht die Planer vom Kanton. Darum müssen wir aus der BZO mehr herausholen. Jetzt will der Gemeinderat mit der Revision der BZO Hochhäuser zulassen und das Gebiet Bahnhof Süd als Überbauung einzonen. Ganz im Sinn vom kantonalen Richtplan. Dies hat zur Folge, dass mehrere tausend Personen zusätzlich nach Bassersdorf ziehen. Die meisten haben ein Auto - das Verkehrschaos wird zunehmen. Mit der Einzelinitiative „Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Bassersdorf als Grundlage für die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO)“ welche am 13. Dezember an der Gemeindeversammlung vorgelegt wird, können wir mit unserer Stimme die Entwicklung von Bassersdorf mitsteuern. Ich wünsche mir, dass der Gemeinderat zuerst eine Lösung für das Verkehrsproblem mit dem Kanton findet, bevor ein nächster grosser Wachstumsschub den Verkehr in Bassersdorf völlig zum Erliegen bringt. Kommen sie am 13. Dezember an die Gemeindeversammlung und bestimmen Sie selbst, wie sich Bassersdorf entwickeln soll.


  • Michèle Dünki-Bättig, 8192 Glattfelden 29.10.2018 15:27
  • Lasst Euch überwachen!

    Wir sind uns einig: Sozialversicherungen sollen jene unterstützen, die es nötig haben. Mit der Gesetzesänderung werden neue Regeln für die Aufdeckung von «Bschiss» festgelegt. Das soll mit verdeckten Beobachtungen geschehen. Dazu erhalten die Versicherungen sogar schärfere Mittel, als der Polizei für die Überwachung von Terroristen zur Verfügung stehen. Überwachung überall, auch von der Strasse aus direkt in die Wohnung, und mit GPS-Tracker an Autos und Drohnen. Wo liegt das Problem? Der grösste Teil unrechtmässig bezogener Leistungen wird durch ärztliche Untersuchungen aufgedeckt. Nur ein geringer Teil - das bestätigen die Versicherungen - wurde mit Observationen entdeckt. An diesem Verhältnis werden auch die vorgesehenen bedenklich überrissenen Spitzelmethoden nicht viel ändern. Die vorgeschlagenen Massnahmen atmen den Geist, der in den letzten Jahren immer schärfer weht: Der Zugang zu den Sozialleistungen wird unter dem Vorwand der Missbrauchsbekämpfung kontinuierlich eingeschränkt, hingegen verweigert die Parlamentsmehrheit zusätzliche Mittel für die Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Dabei geht es sich nicht um die kleinen Betrügereien versteckter Sparbüchlein von Fr. 15’000, sondern um hinterzogene Einnahmen und Vermögen in Millionenhöhe. Diese Betrügereien addieren sich zu viel grösseren Summen, als die unrechtmässig bezogenen Sozialleistungen. Wer diese Gegensätze noch verschärft, handelt nach dem Prinzip: die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen. Ja zur Verhinderung erschlichener Sozialleistungen, doch dazu genügen die bestehenden Gesetze. Deshalb: Nein zur Änderung des Sozialversicherungsrechts. Michèle Dünki-Bättig, Kantonsrätin SP


  • Vreni Surber, 8105 Regensdorf 29.10.2018 15:12
  • Eine Bereicherung für das gesamte Furttal

    "Eine Bereicherung für das gesamte Furttal" Nach all den Leserbriefen mit zum Teil groben Unwahrheiten, ist es nun auch mal an der Zeit, etwas Positives zu sagen! Mein Sohn ist hier in Regensdorf aufgewachsen und hatte während seiner Jugend praktisch keine Gelegenheit, sich im Dorf sinnvoll zu beschäftigen. Nun wohnt er mit seiner Famile in einem anderen Kanton, aber meine Enkel sind oft bei mir zu Besuch. Die beiden Jungs würden sich sehr auf ein Projekt wie «waveup» freuen. Surfen, mit Freunden Sport treiben, grillieren, sich austoben! Was für ein schöner Gedanke! Aber auch ich würde mich sehr auf dieses Projekt freuen, welches praktisch vor meiner Haustüre stattfinden wird. Nicht nur junge Leute, nein auch wir «Alten» können davon profitieren! Raus gehen in die Natur – Freunde treffen. Denn genau das wird «waveup» sein: ein Treffpunkt und Ort, um sich zu erholen. Manchmal frage ich mich, warum Menschen oftmals gegen Projekte von jungen Leuten sind. Einfach nur, um dagegen zu sein? Die Jugend ist unsere Zukunft für eine bessere Welt! Und dieses Projekt ist ja nicht einfach ein «Hirngespinst», es ist bis ins kleinste Detail durchdacht und geprüft. Fast täglich spreche ich mit Menschen über das «waveup»-Projekt. Die meisten freuen sich darauf und äussern sich positiv. Darunter Hotelliers, Restaurants, Gewerbetreibende, KMUs etc., die alle auch davon profitieren werden. Ich persönlich werde mich immer für dieses schöne Projekt einsetzen, welches ganz bestimmt eine grosse Bereicherung für unser Furttal sein wird! Mit dem Zentrumsplatz und den Steuergeldern hat dies gar nichts zu tun. Wie schon öfters kommuniziert, wird das ganze Projekt privat finanziert, d.h. Steuergelder werden dafür keine eingesetzt. Ich bitte alle, sich doch auch in Leserbriefen positiv zu äussern, damit nicht nur die (gottlob wenigen!) negativ Denkenden zu Wort kommen! Danke, und lasst uns doch etwas „verrückt“ sein! Vreni Surber, Regensdorf


  • ELMAN MURADOV, BERN 28.10.2018 16:36
  • Bakuer Prozess - Ein Beitrag zum Frieden

    Der Mensch hat sich im Verlauf seiner Geschichte trotz Kriegen, Not und Elend grosse kulturelle und soziale Fortschritte errungen. Die Natur des Menschen beinhaltet die Fähigkeit zum vernünftigen, kooperativen und friedlichen Zusammenleben. Die Probleme der Welt können nur gemeinsam, gewaltlos und durch gegenseitige Hilfe gelöst werden. In diesem Sinn soll Kultur einen Beitrag zum sozialen Zusammenleben der Menschen und zu mehr Frieden auf unserem Globus leisten. "Bakuer Prozess" während der Konferenz von Kulturministern am 2. und 3. Dezember 2008 in Baku initiiert worden war, um den interkulturellen Dialog zu fördern. In den verflossenen zehn Jahren fand eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen Organisationen statt. Alle diese gemeinsamen Arbeiten und Anstrengungen haben einen wesentlichen Beitrag zum interkulturellen Dialog geleistet. Am Freitag, 26.10.2018 hat im Rahmen des sechsten Internationalen Humanitären Forums in Baku die III. Plenarsitzung zum Thema "Bakuer Prozess - Interkultureller Dialog für menschliche Sicherheit, Frieden und nachhaltige Entwicklung: Lehren und Perspektiven der 10 Jahre" stattgefunden.


  • Beat Senn, 8157 Dielsdorf 27.10.2018 13:18
  • Leitartikel von Benjamin Geiger 27.10.18

    Sehr geehrter Herr Geiger Ein regionales Medium hat die Aufgabe, die Leute neutral zu informieren. Mit Ihrem Artikel beziehen Sie jedoch Partei, was ich als Leser und langjähriger Kunde nicht ak- keptiere. Diese Tamedia Taktik sollte in un- serer Regionalzeitung nicht Einzug halten. Sollte diese Art weiter gepflegt werden, werde ich meine Treue kündigen. Freundlichen Gruss B. Senn


  • Barbara Grüter, 8427 Rorbas 23.10.2018 08:32
  • Selbstbestimmung Bitte!

    Wer will verantworten, die stets bewährte direkte Demokratie der Schweiz aufs Spiel zu setzen? Wenn die Selbstbestimmungsinitiative (SBI) abgelehnt wird, bedeutet dies ein Verzicht auf die direkte Demokratie und die Selbstbestimmung der Schweiz! Somit würde dies als Zeichen für ein EU-Rahmenabkommen gewertet. Während andere Staaten sich mehr Recht und Selbstbestimmung wünschen, wollen wir Diese aufgeben? Daher lege ich am 25. November ganz klar ein JA für die Selbstbestimmungsinitiative ein! Barbara Grüter, Rorbas


  • Christoph Isler, 8303 Bassersdorf 11.10.2018 19:26
  • Verpasste Chance für funkende Jugend

    Funkamateure kommunizieren in ihrer Freizeit mit wenig Aufwand jederzeit und überall, auch wenn Handy und andere Netze versagen. Sofort bauen sie Brücken bei Naturkatastrophen und verbinden die opfer mit den Rettern. Einige Kantone haben diesen Mehrwert erkannt und die Funkamateure in die kantonalen Krisenstäbe eingebunden. Junge Menschen, die sich für dieses Hobby begeistern, sind gefragt. Für jede Funkverbindung braucht es aber eine Antenne. Dies kann ein einfacher Draht vom Balkon zum Apfelbaum sein oder Stäbe auf dem Dach. Nun sind aber viele Gemeinden als Folge der Mobilfunk-Strahlungs-Angst dazu übergegangen, in Wohnzonen totale Antennenverbote zu erlassen. Dies verhindert auch Antennen der Funkamateure, sozusagen als Kollateralschaden undifferenzierter staatlicher Überregulierung. Funkamateure sind technisch-naturwissenschaftlich Interessierte, oftmals Jugendliche, welche kommunikationstechnische Experimente durchführen. «MINT» heisst «Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik». Wirtschaft und Bildung reden seit Jahren von MINT-Förderung und beklagen zu Recht den Fachkräfte-Mangel. Der Nationalrat stimmte über dieses berechtigte, der MINT-begeisterten Jugend zugutekommende Anliegen ab. Mit zwei Ausnahmen hat die FDP-Fraktion geschlossen für die Beibehaltung genereller Antennen-Verbote und somit gegen die MINT-Jugend gestimmt. Wirtschaftsfreundlich? Gemeinsinn? Liberal? Sicher nicht! Mit Ausnahme von Neuenburg stimmte auch die gesamte SP gegen dieses Jugend-Anliegen. Die GLP war sogar geschlossen Jugend-feindlich. Sowohl SP als auch GLP haben offensichtlich nicht begriffen, wie wichtig MINT-Kompetenzen für unseren Wohlstand und unsere Gesellschaft sind. Ich danke allen Mitgliedern des Bundesparlamentes, denen die Zukunft der MINT-Jugend nicht egal ist und deshalb uns Funkamateure unterstützt haben und hoffentlich weiter unterstützen werden! Christoph Isler, Gemeinderat in Bassersdorf, seit 40 Jahren Funkamateur


  • Georges Meister, 8165 Schöfflisdorf 10.10.2018 20:18
  • Unwillkommen

    Unwillkommen Eben zurück aus dem Fahrrad-Paradies Holland fällt mir die Unwillkommenshaltung hierzulande auf. Konkret störe ich mich an der lieblosen Reparatur ausgewaschener Feldwege, welche einfach mit Kies aufgefüllt werden anstatt die Löcher auszukehren, mit Lägeron aufzufüllen, zu verdichten und dann eine dünne Schicht Feinkies aufzubringen. Ein Beispiel einer unsachgemässen Reparatur findet sich bei der Storchensiedlung: dort ist die Befahrung mit einem Trekkingbike schlicht nicht mehr möglich. Ich bin mir durchaus bewusst dass Feldwege in erster Linie für Landwirtschaftsfahrzeuge da sind. Doch mit wenig Aufwand liesse sich der Kreis der Nutzer erweitern. Diese Verbrämung der Velofahrer (auch Familien) gerade an solch einem Ausflugsziel sollte einer Willkommenshaltung Platz machen. Georges Meister


  • Andreas Koller, 8303 Bassersdorf 05.10.2018 08:56
  • Wieder eine Einzelinitiative in Bassersdorf

    Man bekommt den Eindruck, dass Bassersdorf nicht durch den Gemeinderat sondern durch Einzelinitiativen gesteuert wird. Es stellt sich die Frage, ob der Gemeinderat am Volk vorbei regiert, da beide Initiativen, Herauslösung des Altersheim Breiti aus der Gemeindeverwaltung und die Initiative zu den Parkplätzen auf dem Postplatz, vom Volk mit grosser Mehrheit angenommen wurden. Nun kommt die Einzelinitiative „Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Bassersdorf als Grundlage für die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO)“ vor das Volk bzw. wird an einer Gemeindeversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Dabei sollen folgende Fragen von der Gemeindeversammlung beantwortet werden: 
a) Wollen Sie, dass auf den Bau von Hochhäusern (Gebäude höher als 25 Meter) auch zukünftig verzichtet wird? b) Wollen Sie, dass auf die Einzonung „Bahnhof Süd“ (Wachstum von ca. 3’300 Einwohnerinnen und Einwohner) verzichtet wird? Ich bin dem Initianten aus folgenden Überlegungen dankbar, dass er diese Einzelinitiative eingereicht hat. Hochhäuser und die Einzonung Bahnhof Süd führen dazu, dass zusätzlich mehrere Tausend Personen nach Bassersdorf kommen werden. Das bringt zum einen mehr Verkehr und zum anderen wird das die Infrastruktur zum bersten bringen (z.B. Badi, Schulhäuser). Dem Wachstum wird man sich nicht entziehen können. Aber die Reihenfolge der Ausbauschritte soll im verträglichen Masse erfolgen. Bevor einem solchen Wachstum zugstummen wird, soll zuerst eine Verkehrsentlastung für den Individualverkehr realisiert werden. Dazu gab es schon mehrere Vorschläge wie z.B. die sogenannte „alte K10“. Ich bin gespannt, wie die Bassersdorfer/innen diese Initiative beantworten werden.


  • René Marthaler, 8185 Winkel-Rüti 25.09.2018 08:37
  • ZFI-Konstruktionsfehler

    Aha, das Bevölkerungswachstum und nicht die Steigerung des immer noch viel zu lauten Flugverkehrs soll also dafür verantwortlich sein, dass der ZFI ständig überschritten wird. So ein Blödsinn, aber Papier ist ja geduldig. Dänikon ist eben nicht unmittelbar am Flughafen und deshalb "nur" von Überflügen betroffen. Verbringen Sie mal einen Tag an einem Ort, wo es teilweise von 6:00 Uhr bis 23:00 Uhr praktisch keine ruhige Minute mehr gibt. Auch objektiv gesehen hat der Fluglärm massiv zugenommen.


  • Cécile Weissenberger, 8185 Winkel 21.09.2018 13:57
  • Bauarbeiten rauben auch Oberrütemer-in Winkler den Schlaf

    Ergänzung zum Artikel vom 20.09.2018: Schlaflos auch in Oberrüti-Winkel, nicht nur in Rümlang. In den letzten zwei Wochen haben wir auch in unserem Dorf massiv unter Lärmemissionen gelitten. Dies ist besonders nervenaufreibend wenn man Frühdienst/Schicht arbeitet. Vorinformationen haben leider gefehlt.


  • JÜRG FREY, teufen 21.09.2018 11:02
  • Der Dalai Lama und unser Bundesbern

    Geschätzte Tibeterinnen und Tibeter. Euer geistiges Oberhaupt, der Dalai Lama kommt zu Besuch, Ihr seid in Festlaune und unser Bundesrat hält es einmal mehr nicht für notwendig, dem Empfang beizuwohnen und wenngleich nur als Zeichen der Anerkennung und der Bezeugung, dass gerade mit dieser Kultur die Integration und die vielzitierte Völkerverständigung gelungen ist. Aus einem Konflikt kamt Ihr zu uns in unser Land, Friede im Herzen brachtet Ihr mit und so ist es bis heute. Danke dafür. Im Namen der Schweizerinnen und Schweizer, welche dies zu schätzen wissen und die auch dem geistigen Oberhaupt Respekt zollen, bitten wir - diese Menschen - Euch für das Verhalten unserer politischen Spitze und deren Fernbleiben um Entschuldigung. Aus Bern kommen beinahe schon lapidare Argumente für das Fernbleiben zu diesem Anlass und doch kennt mittlerweile jeder politisch interessierte Bürger –und jede Bürgerin dieses Landes den wahren Grund dafür. Was damals der tschechische Präsident Vaclav Havel trotz heftiger Kritik aus China durchgezogen hat, und dieser Präsident war kein unbedeutender, schafft keine /-keiner unserer 7 Hochrangigsten aus Bundesbern. Sei angemerkt, Vaclav Havel und seinem Volk hat der Empfang keine nachträglichen Sanktionen oder Repressionen gebracht. Manchmal schäme ich mich zutiefst für dieses Verhalten unserer Regierung und es zeigt einmal mehr die Kuschel –und Bücklings-Mentalität wie sie offenbar unserem Volk eigen ist wenn es um wirtschaftliche Vorteile geht. Der Empfang des katholischen obersten Oberhauptes wäre wohl mit militärischen Ehren und Staatsempfang vonstattengegangen, wäre dieses angekündigt gewesen. Sorry Leute, sorry liebe Leser, ob Ihr meiner Meinung sein mögt oder nicht, ich schäme mich für das Verhalten unserer Landesregierung. In diesem Sinne wünsche ich den Tibetern in diesem Lande eine frohe Feier! Darf als Leserbrief publiziert werden.


  • Christian Weiss, 8303 Bassersdorf 20.09.2018 14:23
  • Unsitte Klatschen an Gemeindeversammlungen

    Anlässlich der Bassersdorfer Gemeindeversammlung vom 18. September konnte man wieder mal Basisdemokratie in ihrer beinahe vollendeten Form erleben. Die Bürgerinnen und Bürger brachten ihre Argumente zu den vorliegenden Geschäften vor, stellten Änderungsanträge und mehrten unter der souveränen Versammlungsleitung von Gemeindepräsidentin Doris Meier die Anträge gegeneinander aus. Frei von Ärgernissen war die Versammlung trotzdem nicht: Neuerdings scheint die Unsitte eingehalten zu haben, dass genehme Voten aus der Versammlung frenetisch beklatscht werden. Dabei gehört es seit jeher zu den ungeschriebenen Gesetzen der Gemeindeversammlungen im ganzen Kanton, dass Stellungnahmen unkommentiert zur Kenntnis genommen werden - und das mit gutem Grund: Die Gemeindeversammlung ist die basalste Form demokratischer Mitbestimmung. Hier wird, sofern es sein/ihr Wunsch ist, jeder Bürger und jede Bürgerin angehört. Dabei besteht keine Voraussetzung an rhetorisches Talent. Wer seine Meinung vertritt, muss nicht mit sprachlicher Eloquenz und überragender Selbstsicherheit auftreten. Mit dem Verzicht auf den Applaus behalten wir bei, dass die Gemeindeversammlung nicht zum alleinigen Spielplatz begnadeter Redner und charismatischer Unterhalter wird, sondern auch jenen Gehör gibt, die etwas zurückhaltender, schüchterner und vielleicht auch unsicherer im Auftritt sind. Und: Applaus ist auch der Versuch, vorgängig zur Abstimmung schon Stimmung für das eigene Anliegen zu machen, Übermacht zu suggerieren und damit politische Gegner einzuschüchtern und Unentschlossene zur vermeintlichen Mehrheit zu ziehen. Gerade im Rahmen der Gemeindeversammlung, wo es kein Stimmgeheimnis gibt, ist solches Verhalten undemokratisch und damit nicht tragbar.


  • Carola Heller, Steg 18.09.2018 15:32
  • Leserbrief zur Teilrevision der Kirchenordnung

    Carola Heller LESERBRIEF Solidarität Ja, darum Kirchenordnung Nein! Im Kleinen und im Grossen ist Solidarität zentral – beim Aushelfen untereinander, bei den Krankenkassenprämien, beim Finanzausgleich usw. Einander zu helfen und zu teilen ist letztlich ein christlicher Grundsatz. Davon ist leider bei der Teilrevision der Kirchenordnung gar nichts zu spüren: Grosse und grössere Kirchgemeinden werden ganz bewusst bevorzugt. Unter anderem erhalten sie zusätzliche Pfarrstellen. Es gibt auch wesentlich mehr Kompetenzen für die Zentrale bzw. den Kirchenrat (auch finanziell!), mehr Druck von oben sowie noch mehr und noch detailliertere Vorschriften. Mittlere Kirchgemeinden dagegen werden unter die Räder geraten. Wald, Bubikon und Dürnten verlieren zum Beispiel je 30, Fischenthal 40 und die bereits fusionierten (!) Kirchgemeinden Stadlerberg und Flaachtal 90 und sogar 120 Stellenprozente. Für sehr viele Kirchgemeinden wird dies der Todesstoss sein. Die Gemeindeautonomie wird auch sonst geschwächt. Die Bürokratisierung nimmt zu, die Leerläufe auch. Freiwillige sind leider wenig mehr gefragt. Pfarrpersonen werden zu "Dienstleistern". Um die Kirchen am Ort geht es nicht, sondern um Organisation, Administration und so genannte Professionaliät. Darum hat die Theologische Fakultät der Universität die ursprüngliche Vorlage abgelehnt, die noch weiter gehen wollte... Solidarität sieht anders aus – darum ein deutliches Nein zur missglückten Teilrevision der Kirchenordnung, auch als Misstrauensvotum zum verheerenden Projekt KirchgemeindePlus (KG+)! Carola Heller, Fischenthal


  • Leandro Cusumano, 8162 Steinmaur 13.09.2018 19:52
  • Hat Ehrlichkeit noch einen Wert?

    Mein Name ist Leandro Cusumano bin 13 Jahre alt und komme aus Steinmaur. Ich gehe in die zweite Oberstufe in Dielsdorf zur Schule. Am Donnerstag 6. September 2018 am Mittag auf dem Hinweg zur Schulreise, habe ich im Zug Richtung Oberglatt ein Handy (iPhone 7) gefunden. Viele meiner Schulkameraden haben mir gesagt: "Chum nimms doch mit und verchaufs!". Ich selber aber dachte für mich, wie wäre es wenn das mir passieren würde?! Ich hätte alles verloren... meine Fotos, Kontakte, wichtige Sachen der Schule usw. wer macht schon regelmässig ein Backup? Kurz darauf klingelte das gefundene Handy, worauf ich abnahm. Es war die Besitzerin. Sie fragte mich wo ich bin und ob ich das Handy beim nächsten Fundbüro abgeben könnte. dies hatte ich ja sowieso vor, jedoch hatte das Fundbüro geschlossen. Zum Glück hat sie mich nochmals angerufen, da sie sich mit mir treffen wollte. Ich sagte ihr dann direkt, dass das Fundbüro in Niederglatt geschlossen hatte und ich es in Dielsdorf abgeben würde. Sie war damit einverstanden. Kurz darauf rufte sie mich nochmals an um zu fragen wann ich es abgebe. Ich sagte um 17.00 Uhr. Die ständigen Anrufe gaben mir das Gefühl, dass sie mir nicht vertraut. Doch nicht jeder ist ein Dieb. Beim Fundbüro Dielsdorf angekommen, schilderte ich der Angestellten die Geschichte. Die Angestellte Frau XY wurde bereits durch die Handy Besitzerin informiert. Mit einem lächeln nahm sie das Handy entgegen. Einen kurzen Dank und Tschüss. Also ging ich nach Hause. Zuhause angekommen erzähle ich die Story dem Freund meiner Mutter. Er sagte: "Leandro, wie fühlst du dich?". Ich sagte ihm: "Ich bin enttäuscht, ich habe so viel Zeit investier, einer fremden Person zu helfen ihr verlorenes Handy zurück zu bekommen und kriegte dafür ein Danke und Tschüss. Ich bin jetzt 13 Jahre alt, kam aus armen Verhältnissen und musste mit meiner Mutter so viel erkämpfen. Ich spare so lange für mein erstes Mofa, wobei ich wenigstens ein kleiner Finderlohn unterstützen würde. Doch nur mit Ehrlichkeit kann man sich heute nichts mehr kaufen.


  • Peter Grieder, 8303 Bassersdorf 12.09.2018 17:07
  • Miltante Tierschützer...

    Militante Tierschützer und ihr seltsames Weltbild…. Ich bin Tierschützer und aktiver Jäger, kenne also beide Seiten. Die Argumente der Tierpartei, als Träger der Initiative, zeigen sektiererische Züge. Der Jäger wird als Lustmörder dargestellt. Das ist wirklich grotesk. Auch wenn immer wieder behauptet wird, der Rehbestand würde sich ohne Eingriffe von selbst stabilisieren, ist diese Aussage grundfalsch. Rehe haben eine hohe Reproduktionsrate von etwa 50% des Bestandes. Das heisst, bei einem Rehwildbestand von ca. 11000 Rehen im Kt. ZH, beträgt der jährliche Zuwachs ca. 50% von 11000 = 5500 Stück. Davon sterben etwa 1500 Stk. bei Unfällen aller Art, hauptsächlich im Strassenverkehr. Die verbleibenden 4000 jungen Rehe plus die bisherigen 11000 ergeben einen neuen Bestand von 15000 Rehen. Davon ist wieder ein Zuwachs von 50% = Zinsfuss ! zu erwarten. Im dritten Jahr ergäbe sich also ein Bestand von 22000 Stück ! Zum Glück gibt es Jäger, welche den enormen Zuwachs abschöpfen um die Bestände in kontrolliertem Rahmen zu halten. Die Unterstellung wir seien Alle Lustmörder betrachte ich als unflätige und ungerechtfertigte, bösartige Unterstellung. Ich passe mich dieser Argumentierkultur an und behaupte, es gäbe Tierschützer welche keine Ahnung von Zinsberechnungen – siehe oben - hätten, Lehrerinnen sind da nicht ausgeschlossen. Rehe sind aus forstwirtschaftlicher Sicht Schädlinge. In der BRD wird der Rehbestand auf ca. 5 bis 7 Stk. pro Quadratkilometer kurzgehalten, durch Jäger natürlich. Im Kt. ZH ist der Bestand pro km2 Wald bei 20 -25 Stk. Tierschützer sollten sich mal ansehen, wie genial erfolgreich Wölfe und Luchse jagen, aber gleichzeitig wahrnehmen wie stümperhaft das Nahrungsmittel Reh zu Tode gequält wird. Wichtig ist lediglich, dass das Tier am Boden liegt und nicht fliehen kann. Dann werden dem lebenden Reh Fleischstücke aus Hinterläufen und Bauch gerissen…… irgendwann stirbt das Tier grausam. Im Gegensatz zum Jäger ist der Wolf ein ausgesprochener Lustmörder. Befragen Sie dazu einen Schafzüchter. In der Schweiz leben mehrere Hunderttausend Katzen, welche ihre Jagdbeute spielerisch quälen….. wer sagt es handle sich da nur um einen Vogel oder eine Maus, verdient die Bezeichnung Tierschützer nicht ! Rehe werden vom Jäger nach ethischen Grundsätzen erlegt. Es gibt Tausende unterschiedlicher Jagdpatronen. Warum ? Der Jäger forderte immer neue noch wirksamere Projektile. Würde ein Lustmörder so handeln ? Wir haben heute Geschosse welche dreimal schneller sind als der Schall. Die damit beschossenen Tiere, hören den Schussknall gar nicht mehr…. Nun wird sogleich der Vorwurf kommen, es gäbe auch Fehlschüsse. Das stimmt. Es gibt auch täglich Autounfälle. Deshalb wird das Autofahren auch nicht abgeschafft oder nur noch Berufschauffeuren gestattet. Damit ist auch die Analogie zum Wildhüter da. Jagd ist praktizierter Tier- und Naturschutz ! NEIN zur Jagdinitiative Peter Grieder Bassersdorf, Jagdaufseher


  • Arno Giovanoli, 8425 Oberembrach 12.09.2018 09:25
  • Protektionistische Agrar-Initiativen

    Die Schweizer Bevölkerung kann über die «Fair-Food-Initiative» abstimmen, welche die landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion mittels gesetzlicher Vorschriften im In- und Ausland sozialer und ökologischer ausgestalten will. Und andererseits kann Stellung genommen werden zur Initiative für «Ernährungssouveränität», die mit Hilfe von strikten Gesetzen eine kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern will. Den Urhebern geht es um eine Neuausrichtung der Landwirtschaft in der Schweiz. Sie soll sozialistischer und ökologischer werden. Nicht die gutgemeinten Ideen und Visionen fliessen in die Verfassung ein. Was zählt sind einzig und alleine die Instrumente, welche mit einem Ja an der Urne in die Schweizer Verfassung geschrieben werden. Im Fall der beiden Agrar-Initiativen sind die Instrumente gefährlich protektionistisch. Es handelt sich um eigentliche Abschottungs-Initiativen. Die Initianten von Fair-Food wollen, dass die neuen, strengen Vorschriften zur Produktion von Lebensmitteln auch im Ausland gelten. Die Initiative sieht höhere Zölle und sogar Importverbote vor. Dieser Protektionismus ist gefährlich, denn er verletzt internationales Handelsrecht und führt zu neuen Handelshemmnissen. Unser Land muss zwangsläufig mit ausländischen Massnahmen rechnen, also höheren Zöllen auf Schweizer Waren. Neue Zölle und Handelshemmnisse würden, die heute schon hohen Preise in der Schweiz noch weiter nach oben drücken. Protektionismus, wie sie die «Fair-Food-Initiative» und die «Initiative für Ernährungssouveränität» vorsehen, manövrieren die Schweiz gefährlich ins Abseits. Die beiden Agrar-Initiativen schaden der Schweiz und damit ganz klar unserem Wohlstand. Sie haben deshalb am 23. September ein klares Nein verdient. Arno Giovanoli, Oberembrach


  • Monika Rutschmann , 8196 Wil 12.09.2018 07:27
  • Billettautomat kommt weg

    Die SBB haben entschieden, nun wird auch im Bahnhof Hüntwangen-Wil ein Billettautomat abgebaut. Dass sich vor den gegenwärtig noch zwei Automaten nicht selten Schlangen bilden oder dass manchmal ein Automat schlicht nicht funktioniert scheint da nicht zu interessieren; die bequemen Bürosessel von Bern sind ja so weit weg... Wir werden mit aller Macht zur Nutzung der SBB-App gedrängt. Pech, wenn die halt auch einmal nicht funktioniert - auch das kommt nämlich vor!


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 09.09.2018 09:24
  • Thema: Sommerzeit Im Sommer dauert die Abenddämmerung drei Stunden!

    Das derzeitige «Sommerzeit-Theater» – anders kann man es wirklich nicht bezeichnen – zeigt wieder einmal, wie Menschen, die wenig von Astronomie verstehen, Denkfehler begehen. Wenn Martina Cantieni schreibt, dass mit ewiger Normalzeit (eine Winterzeit gibt es gar nicht) die Sonne im Hochsommer um 4.30 Uhr auf- und um 20.30 Uhr untergeht, so hat sie recht. Falsch hingegen ist, dass es schon um 20.30 Uhr dunkel wird. Im Sommer dauert die Abenddämmerung ganze drei Stunden! Dies bedeutet: Tatsächlich verschwindet die Sonne in Bülach kurz vor 20.30 Uhr. Wirklich Nacht ist es aber am längsten Tag des Jahres auch dann erst um 23.30 Uhr. In der Tat entspricht die Normalzeit (Mitteleuropäische Zeit MEZ) dem Sonnenlauf. So steht das Tagesgestirn immer spätestens um 12:30 Uhr im «Mittag». Mit ewiger Sommerzeit hingegen, verschieben wir die Symmetrie von Sonnenauf-, -höchststand und –untergang «künstlich» um eine Stunde nach hinten. Die Extreme werden dadurch grösser, sprich im Winter geht die Sonne tatsächlich erst eine Viertelstunde nach 9 Uhr auf (in der Westschweiz noch später)! Es sei erwähnt, dass wenn die EU-Staaten die Uhrenumstellerei abschaffen, jedes Land selber bestimmen kann, welche Zeit sie haben will! Frankreich und Spanien werden die Normalzeit einführen, Deutschland wohl eher die «ewige Sommerzeit». Die Diskussionen dürften dann erst richtig losgehen und der Zeitensalat erst recht! Vergessen wir auch nicht, dass die 84% der Befragten in der EU nicht einmal 1% der gesamten EU-Bevölkerung ausmachen. Von diesem 1 % waren Dreiviertel aus Deutschland, die sich zur Thematik äusserten. Repräsentativ kann man dem nicht sagen. Thomas Baer, Leiter der Sternwarte Bülach


  • Thomas Rutz, 8305 Dietlikon 07.09.2018 07:59
  • Kahlschlag in der reformierten Kirchenlandschaft

    Kahlschlag in der reformierten Kirchenlandschaft Der Kirchenrat greift mit der Teilrevision der Kirchenordnung massiv in die Strukturen der Landeskirche ein. Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum gönnt er sich mehr Macht und Entscheidungsbefugnisse. Er verlangt, dass kleinere und mittlere Kirchgemeinden sich zu grösseren Einheiten zusammenschliessen um effizienter zu werden. Mit dieser Reform weicht der Kirchenrat der Diskussion über wichtige Fragen zur Kirche aus und läuft Gefahr den Mitgliederverlust der Kirche sogar noch zu verstärken. Am 23. September 2018 stimmen die Mitglieder der reformierten Landeskirche Zürich über die Teilrevision der Kirchenordnung ab. Jahr für Jahr gehen der Landeskirche Zürich mehrere Tausend Mitglieder verloren. Kann dies mit einer Strukturreform aufgehalten werden? Ich behaupte NEIN!!!! Kleinere und mittlere Kirchgemeinden sollen sich zu grösseren Gesamtgemeinden zusammenschliessen, diese sollen somit überlebensfähiger werden. Meiner Meinung nach ein Trugschluss. «D’Chilä ghört is Dorf» und zwar mit all ihren Mitteln. Auch in der jetzigen Kirchenordnung ist es möglich, dass sich Gemeinden zusammentun, Projekte o auch das Gemeindeleben zusammen gestalten, ohne die eigene Identität zu verlieren oder zu verleugnen. Nicht mit Fusionen und aufgezwungenen Zusammenschlüssen verhindert man den Zerfall, sondern mit charismatischen Persönlichkeiten auf allen Stufen des Gemeindelebens. Persönlichkeiten jeglichen Alters welche aus freien Stücken und mit grossem Spielraum das Gemeindeleben gestalten, Persönlichkeiten welche Ideen und Herzblut mitbringen und so das gemeinschaftliche Leben erhalten und fördern. Unsere Landeskirche baut auf den Kirchgemeinden auf, den Gemeinden in all ihrer Vielfallt. Es braucht 500 Jahre nach der Reformation keine aus Zürich gesteuerte Einheitskirche. Die Reformation soll sich nicht zu einer zentralistischen Organisation zurückentwickeln - Vielfalt und Zusammenarbeit ist mit der bestehenden Ordnung bereits möglich. Auf den Stimmzettel der Landeskirchlichen Vorlage vom 23. September 2018 schreibe ich ein klares NEIN!!! Thomas Rutz / Dietlikon


  • karlheinz ott, Bülach 05.09.2018 14:43
  • Roger Federer

    Roger Federer hatte zu heiss im letzten verlorenen Spiel. Das haben die anderen auch .Ich meine,jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen aufzuhören. Nun kommen die Jungen. Mit 37 Jahren gewinnt man kein Masters mehr. H.O. aus Bülach


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 02.09.2018 18:07
  • Unsinn «Dauer-Sommerzeit»

    Bevor die Sommerzeit 1980 auch in der Schweiz eingeführt wurde, galt die Mitteleuropäische Zeit MEZ als Normalzeit und nicht etwa eine Winterzeit! Aus rein astronomischer Sicht ist eine Dauer-Sommerzeit, wie sie Juncker in der EU einführen will, im Winterhalbjahr ziemlich daneben. Sollte sie tatsächlich eingeführt und eventuell dann auch von der Schweiz übernommen werden – so einfach und schnell wird das nicht gehen – müssten wir Anfang Januar bis 9:17 Uhr warten, ehe die Sonne aufgeht. Kinder, die um 8 Uhr Schule haben, würden sich also bei noch stockfinsterer Nacht auf den Schulweg begeben. Würden wir auf die Normalzeit zurückkommen, wie sie vor 1980 üblich war, ginge die Sonne im Hochsommer um 20:27 Uhr unter. Was wäre daran so schlimm? Wer abends noch gerne im Freien sitzt, kann dies ja weiterhin tun. Es wird einfach schon gegen 21:30 Uhr statt erst 22:30 Uhr dämmrig. Das Leben kann auch so im Sommerhalbjahr vermehrt draussen stattfinden. Wir müssen unseren Lebenswandel halt den äusseren astronomischen Umständen anpassen. Die Normalzeit richtet sich klar besser nach dem Sonnenlauf, da die Sonne während des ganzen Jahres mittags im Süden kulminiert und nicht erst um 13:30 Uhr. Ich möchte all die negativen Kommentare hören, wenn es mit Dauersommerzeit im Winter erst Mitte Morgen richtig hell wird. Es ist zu hoffen, dass man in der Schweiz dem gesunden Menschenverstand folgt und nicht individuellen Interessen und Bedürfnissen unseres Freizeitverhaltens. Vergessen wir nicht; die Sommerzeit ist eine «künstlich eingefügte Stunde». Thomas Baer, Leiter der Sternwarte Bülach


  • Daniela Arnold, 8180 Bülach 29.08.2018 21:44
  • Jagdschiessanlage Widstud - Anwohner fordern mehr Lärmschutz

    Seit Jahren, doch seit längerem geräuschlos, lauert uns Anwohnern die geplante Jagdschiessanlage im Nacken. Ein Projekt, das auf kleiner Stufe köchelt und wohl bald Realität wird. Seit jeher vertreten wir die Meinung, dass die Jäger unentbehrliche Arbeit zu Pflege und Schutz unseres Wildbestandes leisten und ihnen eine Jagdschiessanlage für Training und Ausbildung zur Verfügung stehen soll, so wie es der gesetzliche Auftrag verlangt. Nicht einverstanden sind wir mit der Umsetzung des Projekts. Dieses geht weit über den gesetzlichen Auftrag hinaus. Und am meisten Angst bereitet uns der Lärm. Während dem Testschiessen hatten wir die Möglichkeit den Unterschied von Schüssen mit einer Lautstärke von 60 bis 90 dB zu hören. Und glauben Sie mir, dieser Unterschied ist massiv! Dazu kommt die Waldreflektion. Das Echo war noch lauter als die Schüsse! Obwohl von einem Experten bestätigt, wird dieser Tatsache keine Beachtung geschenkt. Den damals von der Baudirektion veröffentlichten Zahlen entnehmen wir, dass im Durchschnitt an 4 Tagen pro Woche, 8 Stunden lang alle 7 Sekunden ein Schuss fallen wird, oder eben alle 3.5 Sekunden bei Berücksichtigung der Waldreflektion. Das stelle man sich mal vor! Zumutbar? Wir fürchten uns davor! Vielleicht wird man die Schüsse auch bei Ihnen hören? Für den Heimgarten gilt die Lärmempfindlichkeitsstufe 3. Das bedeutet, dass der Grenzwert von 60 dB nicht überschritten werden darf. Leider ist dies kein Höchstwert, sondern ein Durchschnittswert. So befürchten wir, dass hier im Heimgarten die Schüsse mit bis zu 90 dB auf uns eindonnern, während ein Computer irgendwo in Zürich rechnet und entscheidet, dass dieser Durchschnittswert von 60 dB im Heimgarten eingehalten wird. Diese Vorstellung frustriert uns sehr! Die Jäger brauchen eine Jagdschiessanlage und wir Anwohner wollen weiterhin Lebensqualität. Mit zusätzlichen Lärmschutzmassnahmen wäre beides möglich!!! Daniela Arnold, Heimgarten, Bülach


  • Regula Lächler, 8114 Dänikon 16.08.2018 14:25
  • Baloise bekämpft Hagel in der Luft

    Hallo Ich bin eine besorgte Bürgerin, Mutter und Lehrperson, welche nicht verstehen kann, wieso plötzlich der Einsatz von Silberjodid zur Bekämpfung des Hagels bewilligt wird. Es wird nur der Volksschaden, welcher finanziell durch die Hagelkörner entsteht als Argument vorgebracht, jedoch über Gesundheitsschäden welche durch die verseuchten Ländereien über das Essen an uns verursacht werden, kann man natürlich nicht berechnen, weil man sie noch nicht kennt. Wieder ein Grossfeldversuch, wie mit den vielen Antennen.. Es liegen keinerlei Bodenproben vor, die aus Ländern sind, welche schon damit experimentieren... Unmöglich ist jedenfalls, dass etwas versprüht wird und nicht wieder auf die Erde zurückkommt auch dann wenn es verdunstet, das wissen sogar die Kinder!


  • Eberhard Walther, 8113 Boppelsen 08.08.2018 13:36
  • Asylvertrag gekündigt, hoffentlich mit Breitenwirkung!

    Gem. Hinweis in der ZU Ausgabe vom 8.8. hat sich der Gemeinderat von entschieden die Asylbetreuung nicht mehr von dritter Seite durchführen zu lassen. Ein ganz grosses Bravo an den GR! Ich hoffe sehr, dass dieser Entscheid auch viele andere Gemeinden dazu animiert die diesen Bereich "ausgelagert" haben, ebenfalls über die Bücher zu gehen. Wie bekannt werden durch private "Betreuungsfirmen", wie AOZ, ORS Group, etc. Rekordumsätze in Millionenhöhe in diesem Dienstleistungsbereich generiert. Leider sind Jahresberichte mit detaillierten Angaben der Geschäftszahlen nicht erhältlich. Hier halten sich Auftraggeber (Gemeinden) und Auftragnehmer (Dienstleistungsbetrieb) äusserst bedeckt. Eigentlich erstaunlich, werden die Kosten doch über Steuergelder abgegolten. Also nochmals Bravo nach Nürensdorf! Hoffe sehr, dass auch andere Gemeinden eine Ueberprüfung vornehmen. Nur so kann die lukrative "Flüchtlingsindustrie" zurückgebunden werden. Eberhard Walther, 8113 Boppelsen


  • René Marthaler, 8185 Winkel-Rüti 30.07.2018 09:29
  • Abendlicher Fluglärm

    Wenn jemand behauptet, dass die Flugzeuge zunehmend leiser werden, wohnt er nicht direkt beim Flughafen oder er wird zunehmend schwerhörig. Auf einer Skala "weniger laut" (nicht leiser) von 1 bis 100 wäre die Lärmbelastung wohl eher näher bei 100. Wenn man ständig um 6:00 Uhr durch Starts auf Piste 32 geweckt wird und bis 23:30 Uhr praktisch keine ruhige Phase mehr erfolgt, stimmt etwas nicht mehr. Das Gejammer des Flughafens und der Swiss bezüglich Plafonierung bestätigt, dass ihnen die lärmgeplagte Bevölkerung völlig egal ist. Mit Weiterentwicklung sind in erster Linie wirtschaftliche Kapazitätssteigerungen und nicht Investitionen in die Sicherheit oder Schutz der Bevölkerung gemeint. Höhere Lärmgebühren schützen niemanden.


  • Katalin Strässler, 8197 Rafz 25.07.2018 10:20
  • Offener Brief an Simonetta Somaruga von Maurus Federspiel

    Vielen Dank Herr Nussbaumer für die Gegendarstellung am 25. Juli von einem der dümmsten Artikel die ich im Zürcher Unterländer lesen "musste". Wenn es etwas gibt, was man mit Sicherheit nicht gelesen haben muss so ist das diese faktlose Enleerung von Herrn Federspiels Kopf. Natürlich gibt es sowas wie eine Meinungsfreiheit. Aber bitte mit wahrheitsgemässen Fakten. Ich kann mich nur wundern, dass eine Tageszeitung sich für so etwas hergibt. Es gibt nun weiss Gott Intelligenteres als diese Kakophonie von Herrn Federspiel abzudrucken. K. Strässler


  • Thomas Lamprecht, 8303 Bassersdorf 21.07.2018 09:58
  • Jagd schützt. Jagd nützt.

    Dieser Spruch auf den grossen Feld-Plakaten fällt auf. Worum geht es? Die Volksinitiative verlangt, dass die Jagd in der heutigen Form (Milizjagd) abgeschafft und durch ein kantonsweites Wildtiermanagement mit professionell ausgebildeten Wildhütern ersetzt wird. Meines Erachtens fordern die Initianten etwas Radikales.Die private Jagd soll abgeschafft werden, die Wildtiere sollen sich «natürlich» regulieren. Vom Kanton angestellte Wildhüter sollen die Bestände «managen» und nur dann «regulierend eingreifen», wenn «alle anderen erdenklichen Schutzmassnahmen nicht erfolgreich waren». Der Wildtierbestand lässt sich im Kanton Zürich nicht selber regulieren. Ohne regelmässige Regulation würde zum Beispiel der Wildschweinbestand schon innerhalb eines Jahres um den Faktor zwei bis drei zunehmen. Rund 80 bis 90 zusätzliche Wildhüter wären notwendig, um deren Aufgaben zu übernehmen. Dies allein würde jährliche Kosten von 16 Millionen Franken verursachen. Die heute bestehende Milizjadg wird mit rund einer Million Franken sichergestellt. Thomas Lamprecht, Kantonsrat EDU, Bassersdorf


  • Christian Weiss, 8303 Bassersdorf 20.07.2018 13:11
  • Was, wenn Initianten nicht so hartnäckig sind?

    Im Artikel zur "Anti-Hochhaus-Initiative" beteuert Gemeindepräsidentin Doris Meier, dass es keineswegs darum gegangen sei, den Initianten abzuwimmeln. Ich habe keinen Grund, ihre Worte in Zweifel zu ziehen. Damit bleibt aber meine erste These bestehen: Der Bassersdorfer Gemeinderat kennt die Volksrechte nicht. Wie die Antwort des Bezirksrates offenbar zeigt, war der Ungültikeitsentscheid ohne jegliche rechtliche Grundlage. Tatsächlich hat Initiant Fabian Moser die Vorgaben für die Rechtmässigkeit einer Initiative sogar ausgesprochen gut erfüllt. Man könnte die Sache jetzt abhaken und sagen: Wir haben ja die nötigen Rekursinstanzen, damit am Schluss jeder zu seinem Recht kommt. Aber ein schaler Nachgeschmack bleibt. Was, wenn sich ein Initiant durch Willkürentscheide jenseits rechtlicher Grundlagen entmutigen lässt und keinen Rekurs wagt? Es ist mir ein Anliegen, dass der Bassersdorfer Gemeinderat in Zukunft mehr Sorgfalt im Umgang mit den Volksrechten zeigt.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 19.07.2018 09:45
  • Ein neuer Lehrplan – und jetzt?

    Gute Frage! Es ändert sich tatsächlich im Grunde genommen nichts, wenn man sich mit dem Lehrplan 21 (LP21) etwas eingehender beschäftigt, es sei denn, man folge den 2304 zum Teil schwammig formulierten Kompetenzstufen wortgetreu. Schon fast gebetsmühlenartig wird landauf landab von der Kompetenzorientierung geredet. Doch was heisst das denn eigentlich? Im Duden finden sich unter dem Begriff «Kompetenz» zwei Bedeutungen: Befugnis, Zuständigkeit einerseits und Fähigkeit, Vermögen anderseits, klar verständlich und allgemein bekannt! Im LP 21 wird der «Kompetenz»-Begriff kompliziert definiert: «Die Orientierung an Kompetenzen im Lehrplan 21 basiert unter anderem auf den Ausführungen von Franz E. Weinert. Nach ihm umfassen Kompetenzen mehrere inhalts- und prozessbezogene Facetten: Fähigkeit, Fertigkeiten und Wissen, aber auch Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen.» Eine wahrhaft eigenartige Definition! Warum sollen plötzlich Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen zum Kompetenzbegriff zählen? Sogar Weinert gesteht, dass es keine allgemein anerkannte Kerndefinition des Kompetenzkonzeptes gebe, und der Berner Pädagogikprofessor Walter Herzog moniert: «Es ist ziemlich unklar, was im LP 21 unter Kompetenz und Kompetenzorientierung verstanden wird.» Warum die EDK ein so schwammig und unklar definiertes Konzept als Grundlage für unsere Volksschule wählte, ist wenig verständlich. Ist es ein geschicktes Ablenkungsmanöver, um die fragwürdigen Neuerungen zu rechtfertigen? Interessant ist auch, wenn man auf der offiziellen LP21-Website nachschaut. Da steht unter dem Punkt «Kritik» wörtlich: «Mit dem Lehrplan 21 sollen die Kinder „selbstentdeckend“ oder „selbstgesteuert lernen“. Von all dem steht im Lehrplan 21 nichts.» Warum also alle von einem verstärkten selbstgesteuerten Lernen sprechen, wenn dies im ganzen LP21 nirgends erwähnt, geschweige denn vorgegeben wird, bleibt mehr als fragwürdig. Für uns Lehrer ändert sich gemäss LP21 in Sachen Methodenfreiheit jedenfalls nichts!


  • Christian Weiss, 8303 Bassersdorf 05.07.2018 21:44
  • Bedenklich geringe Kenntnisse über die Volksrechte

    Die Begründung, mit welcher der Bassersdorfer Gemeinderat die Initiative meines Freundes Fabian Moser ablehnt, ist hanebüchen. Wann eine Initiative gültig ist, regeln die Kantonsverfassung und das Gesetz über die politischen Rechte des Kantons. Darin steht, dass eine Initiative gültig ist, wenn sie die Einheit der Materie wahrt, übergeordnetes Recht nicht tangiert und das Anliegen nicht offensichtlich undurchführbar ist. Da das Anliegen alleine die BZO betrifft und Nichteinzonung sowie Höhenbeschränkung weit weg von einer Undurchführbarkeit oder Verstosses gegen das Planungs- und Baugesetz des Kantons sind, sind alle Kriterien erfüllt. Mit keinem Wort sind in Gesetz und Verfassung Spekulationen dazu enthalten, ob die Stimmbürger genug Informationen zum Thema haben. Auch weit komplexere Abstimmungen beispielsweise zur Unternehmenssteuer, die in ihren Folgen nicht abschätzbar sind, lassen sich nicht für ungültig erklären, weil der Stimmbürger „der Gefahr eines Irrtums über wesentliche Punkte ausgesetzt“ sein könnte. Den Stimmberechtigten mangelnden Durchblick bei politischen Geschäften zu unterstellen, ist zwar in Mode gekommen, rechtliche Relevanz hat es nicht. Den Ausführungen des Gemeinderates entnehme ich, dass ihn die Initiative auf dem falschen Fuss erwischt und seine Pläne durchkreuzt. Ja heieiei! Liebe Gemeinderäte, haben Sie tatsächlich nicht begriffen, dass das eine der Grundideen der Volksrechte ist? Sie wurden erfunden, um die Pläne von Regierungen und Parlamenten zu durchkreuzen! Welchen Sinn würden sie sonst machen, wenn man kein Anliegen aufgreifen könnte, das „dort oben“ vergessen, ignoriert oder nicht gewünscht wird? Dass der Gemeinderat kein einziges Argument aufführt, das eine rechtliche Grundlage hat, kann nur zwei Gründe haben: 1. Der Gemeinderat kennt ganz offensichtlich die politischen Rechte des Kantons Zürich nicht. 2. Er kennt sie sehr wohl, hat aber gehofft, der Initiant liesse sich abwimmeln. Ich freue mich auf die Ausführungen des Bezirksrates.


  • Brigitte Bernhard, 8185 Winkel 03.06.2018 21:52
  • Claudia Morganti als Präsidentin der Primarschulpflege Winkel

    Welche Voraussetzungen muss eine Schulpräsidentin idealerweise mitbringen, um mit ihrem Team Zielsetzungen wie die Trennung strategischer und operativer Aufgaben, eine umfassende Schulraumplanung und eine zukunftsorientierte Schulentwicklung umsetzen zu können? Die unverkennbare Liebe zu Kindern und das Wissen, welche Bedingungen sie für ein freudvolles Lernen benötigen. Zudem Empathie und Eloquenz, um offen und transparent mit den Akteuren im Schulumfeld zu kommunizieren und ihnen so die Angst vor Veränderungen zu nehmen. Sie soll Visionen haben, weil sich die Schulen verändern müssen, um auch noch in 10 Jahren den Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Gesellschaft gerecht zu werden. Und nicht zuletzt benötigt eine Schulpräsidentin viel Zeit und Durchsetzungsvermögen, um die eingeleiteten Reformen beharrlich, aber auch sorgsam zu begleiten, auszuwerten und weiter zu entwickeln. Ich habe Claudia Morganti als Unterstützerin des Vereins PWR als sehr engagierte und strukturierte Frau mit grosser Kooperationsfähigkeit kennen und schätzen gelernt. Sie kann Projekte situationsgerecht planen und entscheidungsfreudig umsetzen. Claudia Morganti hat ein authentisches und wert-schätzendes Interesse den Mitmenschen gegenüber. Sie hat aber auch die Fähigkeit und Zeit, gesteckte Ziele ausdauernd, konsequent und nachhaltig weiter zu verfolgen – und sich mutig den Stolpersteinen zu stellen. Genau diese Entschlossenheit ist Voraussetzung, um eine zukunftsorientierte Schule zu entwickeln, damit die Kinder von Winkel freudvoll und leistungsfähig ihre Potentiale entwickeln dürfen. Ich wähle mit grosser Überzeugung Claudia Morganti auch als Präsidentin in die Primarschulpflege! Brigitte Bernhard


  • Hans Meier, 8636 Wald 03.06.2018 14:20
  • Zur Abstimmung über das Geldspielgesetz am 10. Juni 2018

    An Alle, die in Sachen Geldspielgesetz noch unentschlossen sind: Mit einem Ja zum Geldspielgesetz sorgen Sie dafür, dass 1. die Schweizer Bevölkerung im Sinne des Verfassungsauftrags (Art 106 BV) vor den Gefahren des Geldspiels (Spielsucht, Geldwäscherei, Betrug) wirksam geschützt wird 2. die verspielten Gelder überwiegend in der Schweiz bleiben und zur Hauptsache dem Gemeinwohl (Kultur, Sport, AHV) zugutekommen 3. das Internet in einem so sensiblen, verfassungsrechtlich geregelten Konsumbereich mit hohem Gefahrenpotential eine klare Regelung erhält 4. dank Zugangssperren keine nutzlosen und kostspieligen Strafverfolgungsmassnahmen gegen illegale Online-Spielanbieter im Ausland nötig sind 5. der staatliche Kontrollaufwand für die Überwachung der Online-Geldspiele dank Kombination mit dem bestehenden Aufsichtssystem über die Spielbanken sich in Grenzen hält. 6. sich alle - auch heute nicht zugelassene - Online-Spielanbieter, welche sich an das Schweizer Recht halten, in fünf Jahren für eine Konzession bewerben können, und 7. die hiesigen Spielbanken dank Zulassung des Onlinespiels unter strengen Auflagen gleich lange Spiesse wie die ausländische Konkurrenz erhalten und eine Chance bekommen, sich in ihrem Kerngeschäft weiter entwickeln zu können. Ein neues Gesetz würde wieder Jahre dauern; deshalb: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach! Vertrauen Sie dem Bundesrat und dem Parlament, welches die Vorlage grossmehrheitlich angenommen hat. Das Geldspielgesetz verdient am 10. Juni ein klares JA! (Hans Meier, Wald ZH)


  • Rathika Kanagasundaram, 8303 Bassersdorf 31.05.2018 08:10
  • Zum Leserbrief im ZU vom 30.Mai 2018

    «Zum Altersheim Breiti in Bassersdorf» Ich arbeite im Altersheim Breiti und staune über die vielen Unwahrheiten, die über uns geschrieben werden. Ich stelle fest, dass Einwohner und Einwohnerinnen von Bassersdorf Einschätzungen machen über unsere Arbeit, ohne wirklich über die Abläufe Bescheid zu wissen oder sich zu erkundigen. Es scheint auch unklar zu sein, dass wir schon lange kein reines Altersheim mehr sind, sondern ein Alters- und Pflegeheim. Wir pflegen unsere Bewohnerschaft kompetent, professionell und mit Herzblut. Ich und meine Kollegen und Kolleginnen haben schon viele verschiedene Weiterbildungen besuchen dürfen, und solche Kurse werden zusätzlich auch regelmässig im Hause angeboten. Für mich stehen die Bewohner im Mittelpunkt und ich setze alles daran, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt in Würde erleben dürfen. Mein Wunsch ist, dass bei all den Unstimmigkeiten, die Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Altersheim Breiti nicht die Geprellten sind. Rathika Kanagasundaram, Bassersdorf


  • Walter Schibli, Eglisau 30.05.2018 11:34
  • Wälle als Präsident

    Nicolas Wälle als Gmeindepräsident Die Wahlempfehlung von Panorea Braunschweiler im Unterländer vom 30 Mai hat mich bewogen zu dieser Wahl einen Leserbrief zu schreiben, obwohl ich nicht gerade der geborene Schreiberling bin. Panorea empfiehlt Nicolas Wälle, leider lehnt er ab, da ich aber einen Kandidaten von Fokus nicht wählen werde, überlege ich nun einfach Thomas Laufer zu wählen. Nach dem lesen des Fokus Blatt Ende 2017 wo man die Gemeindepräsidentin lächerlich machte und auch die anderen Gemeinderäte inklusiv Werkabteilung und Gemeinde Schreiber Ihr Fett abbekamen, musste ich nur Staunen, sind doch die Fokus Mitglieder die ich kenne immer lautstark gegen solche Populistische Methode die von SVP praktiziert wird angetreten. Das sich Herrn Peter Bär nie von diesem schreiben distanziert hat, ist für mich ein Grund Ihn nicht zu wählen, wen Fokus und Herrn Bär ehrlich sind müssen sie auch zu geben, auch in Resort Bauwesen läuft nicht immer alles rund Walter Schibli


  • Sandro Consoli, 8172 Niederglatt/ZH 28.05.2018 11:31
  • Artikel Neeracherried vom 26. Mai 2018

    Der Artikel ist im ZU sehr dürftig und erwähnt berechtigte Einwände von Anwesenden nicht. Herr Traber Chef Verkehr vom Kanton hat es sich einfach gemacht. Er versteckt sich hinter der Rothenturm Initiative und dem Moorschutzartikel. Dies gilt auch für Regierungsrätin Frau Späh-Walker. Zwei Beispiele: Die Frage eines Anwesenden wieso am Katzensee, das ja auch ein schützenswertes Moor ist, die Wehntalstrasse von Regensdorf zum Autobahnanschluss grosszügig ausgebaut wurde (verbreitert) obwohl es ein Moorgebiet durchschneidet? Antwort von Herrn Traber: Kann es nicht sagen da ich dazumal bei der Planung noch nicht im Amt für Verkehr tätig war! Die Strasse nach Dielsdorf tangiert das Neeracherried ebenfalls am Rand und ist schon zwischen 1916 – 1922 mit der Melioration des Feldhofes erstellt worden. Dass die Strasse einfach 100 Meter weiter links am Fischbach neu erstellt werden muss ist unverständlich. Auch auf die Frage weshalb der Flughafen nicht zurück gebaut wird, obwohl es auf einem schützenswerten Moorgebiet steht, wurde ignoriert. Die Vögel sind trotz Strassen immer im Neeracherried gewesen. Einmal länger das andermal kürzer je nach Wintereinbruch. Sie haben das Ried nur im Transit benutzt und sind dann weitergeflogen. Es ist auch war, dass durch die wärmeren Winter gewiss Vogelarten jetzt auch im Neeracherried überwintern anstatt weiterzufliegen. Sie haben sich bis jetzt auch ohne Birdlife Schweiz und mit den bestehenden Strassen wohlgefühlt. Auf die Frage wieso der Flughafen nicht zurückgebaut wurde da es auch in einem Moorgebiet liegt wurde auch keine Antwort gegeben. Das beweist doch die sture Haltung der Verwaltung die den geringsten Weg des Wiederstandes sucht und sich hinter dem Gesetz versteckt ohne sich zu bemühen die bestehende Situation zu akzeptieren und diese auch durchzusetzen. Vermutlich aus Angst vor Rekursen der Birdlife Schweiz. Es wäre an der Zeit das Rothenturm Gesetz die unter einem falschen Vorwand dem Volk unter gejubelt wurde so zu ändern, dass bestehende Moore so zu belassen sind wie sie vor der Initiative waren. Die Strassen beim Ried wären dann ohne Wenn und Aber erlaubt und können erneuert werden. Wir hätten dann eine korrekte Auslegung der Initiative. Anstatt die Faust im Sack zu machen sollten die Stimmbürger und Politiker sich dieser Problematik annehmen und das Rothenturm Gesetz durch eine Initiative in diesem Sinne abändern! Aber vor lauter Vögel haben die Verantwortlichen kein Hirn mehr jedoch eine überfüllte Volière im Kopf. Sandro Consoli, Niederglatt


  • Fritz Berger, 8424 Embrach 17.05.2018 14:05
  • Eigental Bussen

    Ich bedaure ausserordentlich, dass so viele Automobilisten immer noch nicht begriffen haben, wie wichtig eine intakte Natur für uns Menschen ist. Dazu gehören nun einmal auch Schutzmassnahmen für unsere Fauna, und diesbzüglich begrüsse ich die rigorose Haltung der Naturschützer in Zusamenarbeit mit der Stadtpolizei Kloten. Allerdings wäre es dringend nötig die Absperrmassnahmen und die Signalisation zu überdenken. Ich fuhr selber Ende März abends von Birchwil/Kreuzstrasse in Richtung Eigental. Beim Kreiselausgang sah ich zwar den Hinweis auf die Sperrung und wollte deshalb vor der eigentlichen Barriere links über Gerlisberg nach Oberembrach. Bei der Abzweigung war dann allerdings auch diese Route infolge Sperrung nicht möglich. Deshalb Umkehr, zurück zum Kreisel und über Bassersdorf-Kloten-Augwil zrück zum Wohnort Embrach. Die Stadtpolizei Kloten schickte mir eine Bussenverfügung über Fr. 100.- wegen Befahrens des Eigentals. Auf mein e-mail mit der Schilderung der Tatsachen erhielt ich zuerst mal einen Monat keine Antwort, dann eine Mahnung und knappe Erläuterung, dass die Buss dennoch zu bezahlen sei, weil ich ja das allgemeine Fahrverbot missachtet hätte, das wohlverstanden nicht bei der Kreiselausfahrt sondern ca. 200 m später aufgestellt war. Dass dann 3 Tage nach prompter Bezahlung noch eine Mahnung erfolgte und ich mit eingescannter Postquittung beweisen musste, dass ich die Busse beglichen hatte, setzte dem Ganzen die Krone auf. Liebe Verantwortliche: so geht es nicht, und wie ich in einem früheren Artikel lesen musste, war ich nicht der einzige Geschädigte. Fritz Berger, Embrach


  • Guido Müller, 8105 Regensdorf 16.05.2018 19:07
  • Fussball: Oberglatt - Embrach Spielabbruch

    guten Abend Der Spielabbruch ist nicht erklärbar und muss mit einer Forfait gewertet werden. 3 Punkte zu Gunsten Embrach. Es geht nicht, dass ein anwesender Schiedsrichter als Zuschauer den Auftrag nicht war nimmt und als Ersatz-Schiedsrichter das Spiel zu Ende leitet. Herr Hirt war Schiedsrichter des Jahres und von Ihm hätte ich eine andere Reaktion erwartet. Die Stellungnahme des Sportchefs von Oberglatt ist bedenklich. Es ist zu erwarten, dass der FVRZ genau abklärt und einen klaren Entscheid fällt. Guido Müller Regensdorf


  • Bettina Brauchli, 8371 Busswil 13.05.2018 13:45
  • Schweizer Gesundheitssystem bedarf einer Intensivbehandlung

    Die Presse verschont uns auch am Muttertag nicht mit Mitteilungen über das Schweizer Gesundheitssystem. Hüben wie drüben wird der Schwarze Peter hin- und hergereicht. Mehr Eigenverantwortung, gesünderes Essen, Sport treiben, kein Alkohol, kein Tabak? Regulierungen von Arztpraxen in den Kantonen? Lobbyismus bei den Pharmariesen? Man kann machen was man will, die Gesundheitskosten explodieren. Ob politisch links oder rechts ausgerichtet, man sollte sich jetzt ganz dringend zusammenraufen und den Patient «Gesundheitssystem» zur schnellen Gesundung bringen. Wo bleibt die typisch schweizerische Kompromissbereitschaft? Krankenkassen, Kantone, Politiker, Aerzte, Verwaltungsräte und Spitäler setzt euch zusammen und macht Nägel mit Köpfen. Es ist fünf vor zwölf. Bettina Brauchli, Busswil TG


  • Milos Alincic, 8180 Bülach 03.04.2018 13:57
  • Andrea Spycher eine Verstärkung für den Stadtrat Bülach

    Bei ihrer Arbeit in der Rechnungsprüfungskommission (RPK) hat sie mit ihrer seriösen und in die Tiefe gerichteten Analysen der Geschäfte, den Finger immer wieder auf wunde Stellen gerichtet. So musste der Stadtrat die Weisung an den Gemeinderat betreffend Kredit zum Asylantenheim wegen Kompetenzüberschreitung zurückziehen. Eine Abrechnung wurde wegen Vermischung von gebundenen Arbeiten mit Kreditanträgen auf ihren Antrag vom gesamten Rat zurückgewiesen. Andrea Spycher wird die anstehenden Geschäfte sicher nicht nur abnicken, sondern wird sich im Stadtrat vehement einbringen. Dabei ist sie auch bei wirklich guten Argumenten durchaus für einen Kompromiss zu haben. Teamfähigkeit und Arbeitseinsatz hat sie während ihrer 12-jährigen Gemeinde- ratstätigkeit genügend unter Beweis gestellt. Wer einen starken Stadtrat will, wählt Andrea Spycher und Cornel Broder dazu. Milos Alincic


  • Rahel Oertli, 8180 Bülach 03.04.2018 08:18
  • für ein weltoffenes Bülach

    Bülach im Wandel – ein Schlagwort, das im Wahlkampf von allen Seiten zu hören ist. Während die einen sich gegen die Veränderungen sträuben, ist Luis Calvo Salgado die Integration der Neuzuzüger ein grosses Anliegen. Als Akademiker und ehemaliger Einwanderer versteht er die Chancen, aber auch die Herausforderungen, welcher ein Bevölkerungswachstum mit sich bringt und engagiert sich für eine offene und lebendige Stadt. Darum wähle ich Luis Calvo Salgado in den Stadtrat. Rahel Oertli


  • Christina Polzin, 8155 Niederhasli 03.04.2018 07:46
  • Wahlen in die Schulpflege der Sekundarschulen Eduzis

    Mein Sohn war eines der ersten Versuchskaninchen des neu eingeführten Schulmodells an der Seehalde in Niederhasli. Die mangelhafte Betreuung der Schüler, sowie die Kommunikation mit den Eltern - um nur zwei Beispiele herauszugreifen - waren ein Desaster. Leider hat sich die Situation trotz unzähliger kleiner Korrekturen nur unwesentlich geändert, das höre ich von verschiedenen Seiten. Zwar höre ich auch, dass viele Schüler gerne in die Seehalde gehen, und dies beruhigt die Eltern oft. Denn die Schule gibt sich cool und behandelt die Jugendlichen als selbstverantwortliche Entscheidungsträger, die sich nicht nur ihre längerfristigen Ziele selber setzen; sie können auch selber wählen, woran sie gerade arbeiten wollen. Welchem Teenager gefällt das nicht? Die Schule gibt sich fortschrittlich, sie wirbt damit, dass sie die Schüler besonders gut auf die Herausforderungen einer digitalisierten Berufswelt vorbereiten. Wer dagegen etwas sagt, wird in die Ecke der technologiefeindlichen Bewahrer gestellt. Viele Eltern glauben das. Doch wer sich die Mühe macht, den aktuellen Lernstand der Kinder mit dem obligatorischen Lehrplan zu vergleichen, der erkennt, dass in Wahrheit in verschiedenen Fächern gravierende Lernlücken und Stoffrückstände bestehen! Diese zeigen sich nicht in den Noten und bleiben deshalb verborgen, bis es ums Bestehen von Multichecks geht, und dann ist es oft zu spät. Solche Zustände hat die jetzige Schulpflege zu verantworten. Sie sollte daher nicht mehr gewählt werden. Neue Leute, die vorwärts schauen, sollten das Zepter übernehmen! Christina Polzin, Niederhasli


  • Reto Riedberger, 8182 Hochfelden 02.04.2018 17:47
  • Stefan Bickel in den Gemeinderat Hochfelden

    Stefan Bickel in den Gemeinderat Hochfelden Engagiert, tatkräftig und kollegial, so habe ich, in meiner Funktion als Offizier, Stefan Bickel in der Feuerwehr Höri-Hochfelden kennen gelernt. Ein Kamerad, mit dem man wie das Sprichwort sagt „ durchs Feuer geht“. Im Organisationskomitee – Kantonales Schwingfest 2011 Hochfelden – habe ich Stefan Bickel in seiner Funktion als Bauchef sehr geschätzt. Als ausgewiesener Baufachmann, ausgestattet mit einer natürlichen Autorität, hat Stefan Bickel, gemeinsam mit seinem Team dafür gesorgt, dass sich alle Bauten und Anlagen zum Festbeginn in tadellosem Zustand präsentierten. Weitere Kontakte, wie auch Reibungsflächen, ergaben sich dann während meiner Amtszeit als Gemeindepräsident mit dem SVP Ortsparteipräsident Stefan Bickel. Während dieser Diskussionen hat Stefan Bickel immer das Wohl der Gemeinde in den Vordergrund gestellt, Parteiparolen, so seine Worte, haben in der Gemeindepolitik nichts verloren. Teamfähig, ehrlich, konsensfähig, den Traditionen verbunden aber trotzdem offen für Neues, so habe ich Stefan Bickel kennen und schätzen gelernt. Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, aus Ueberzeugung gebe ich Stefan Bickel meine Stimme. Reto Riedberger Alt Gemeindepräsident Hochfelden


  • Alexandra Heller, 8193 Eglisau 02.04.2018 16:33
  • „Unfeines Sägen am Stuhl einer Gemeindepräsidentin“ 31.4.2018

    Der Schritt Gemeinderat Peter Bärs, am 15. April auch als Gemeindepräsident von Eglisau zu kandidieren, war wohl überlegt. Die Gemeinde muss in den nächsten zwei Legislaturperioden wichtige und mutige Schritte unternehmen. Es ist ein neues Schulhaus zu planen und hoffentlich auch zu bauen. Dazu kommt die Gestaltung und Wiederbelebung des Städtlis, um nur zwei Aufgaben zu nennen. Dafür braucht es Vision, gute Führung, kompetente Finanzkontrolle und Durchhaltevermögen. Das Eglisauer Stimmvolk, das nur extrem untervertreten an den Gemeinde-versammlungen erscheint, muss Peter Bär dafür dankbar sein, wenn 2018 zwei echte Kandidaten für das Gemeindepräsidium zur Auswahl stehen. Ich hoffe, dass dies möglichst viele Bürger dazu ermutigt, ihre Stimmzettel abzugeben! Alexandra Heller, Eglisau


  • Petra Roock, 8157 02.04.2018 14:03
  • Wahl der Sekundarschulpflege Dielsdorf

    Will ich einen Schulpflegepräsidenten, der von der Schulleitung, die ihm dann unterstellt wäre, freigestellt worden ist? Der keine Hemmungen hat, die Schülerinnen und Schüler gegen Lehrpersonen und Schulleitung aufzuwiegeln und nun für seinen Wahlkampf zu benutzen? Der über die Schule herzieht, aber keine Strategie präsentiert? Ich will das nicht. Unsere Sekundarschule steht bereits seit Jahren in der Kritik. Sie muss reformiert werden, unbestritten. Doch entsprechende Reformen sind aufgegleist und auf einem guten Weg (z.B. werden die Lernatelier-Stunden reduziert, die Schülerinnen und Schüler werden mehr Unterrichtszeit beim/bei der MentorIn haben, der Fachunterricht wird aufgewertet). Ein erneuter Kurswechsel wird unsere Schule wieder aus der Bahn werfen und unseren Jugendlichen schaden. Ich möchte eine Schulpflege, die unbelastet und mit offenem Blick die Schule mitgestaltet, welche die initiierten Verbesserungen konsequent weiterführt und dem neuen Schulleiter und dem Lehrergremium den Rücken stärkt. Ich will eine Schulpflege, die Kritik anbringt und konkrete Massnahmen einleitet. Kritik und Unstimmigkeit sind im Lehrergremium auszutragen und sicher nicht vor der Schülerschaft. Die Schülerinnen und Schüler sollen auch in Dielsdorf zu Höchstleistungen motiviert werden. Unsere Sekundarschule soll wieder eine echte Bildungs-Alternative werden. Die heutige Schulleitung hat dazu den richtigen Weg eingeschlagen. Geben wir ihr mit der neuen Schulpflege unter der Leitung von Andrea Kuhn als Präsidentin die Möglichkeit, diesen Weg fortzusetzen!


  • Regula Peter, 8193 Eglisau 02.04.2018 11:22
  • Für eine „altersdurchmischte Schulbehörde Eglisau“

    Ich habe Panorea Braunschweiler vor ein paar Monaten als eine interessante und starke Persönlichkeit kennengelernt, die durch ihre Berufserfahrung mit vielen Schulthemen bestens vertraut ist. Ganz besonders freue ich mich über ihren Entscheid, sich nach dem Wahlpodium noch als neue Kandidatin für die Schulpflege Eglisau zur Verfügung zu stellen. Durch ihre Kandidatur hat die Eglisauer Bevölkerung nun eine grössere und vielseitigere Auswahl und die Chance eine „altersdurchmischte Schulbehörde“ zu wählen, die auch die Eltern-Generation verstärkt in die strategische Führung einbindet. Darum wähle ich Panorea Braunschweiler am 15. April 2018 in die Schulpflege Eglisau.


  • Eduard Hofmann, 8303 Bassersdorf 01.04.2018 14:06
  • Vandalen mit grundloser Zerstörungswut? Politisches Neuland in Bassersdorf

    In Bassersdorf stehen elf Kandidaten für die Gemeinderatswahlen zur Verfügung. Es ist anzunehmen, dass innerhalb der Gemeinde eine Veränderung im Gemeinderat erwünscht wird. Sechs der bisherigen Gemeinderäte sind auf den Plakaten zu sehen. Parteien präsentieren ihre Kandidaten. Parteilose, bisherige und neue Kandidaten stellen sich zur Verfügung. Unverständlich ist die Zerstörung von Plakaten. Einmal wurden gezielte Plakate verspreit und wiederholt wurden Plakate zerstört. Welche Absichten stehen hinter solchen Taten? Am Samstag vergangener Woche standen diverse Kandidaten auf dem Dorfplatz Red und Antwort. Auch Christoph Isler stellte sich der Öffentlichkeit vor. Seine Plakate wurden öfters demoliert. Eine Erklärung dazu haben wir nicht. Bis heute haben wir über die breit abgestützte IG BASI (Interessengruppe Bassersdorf) auch keine Rückmeldungen ausmachen können. Wir verurteilen dieses feige Verhalten aufs schärfste. Genau so funktioniert die Politik nicht! Für die IG BASI als Vertreter: Eduard Hofmann, Bassersdorf


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 30.03.2018 16:38
  • Wer im Glashaus sitzt

    …, sollte nicht mit Steinen werfen. An der Podiumsdiskussion Links-Rechts unterstellt Stadtrat Lienhart seinen politischen Gegner Unwarheiten und Halbwarheiten zu verbreiten. Indirekt bezichtigt er sie der Lüge und stellt sich selber als Opfer dar. Dabei vergisst er selber, dass er es nicht so genau nimmt mit der Wahrheit. Eine kleine Kostprobe gefällig. An einer Gemeinderatssitzung behauptete er, dass der Bauernhof Wydhof keine Rendite abwirft. Diese Aussage entsprach nicht der Wahrheit und wurde durch Cornel Broder, Stadtratskandidat der SVP als schlichte Lüge entlarvt. Bevor man anderen etwas unterstellt sollte man besser bei sich selber anfangen. SVP-Gemeinderat Stefan Basler Bülach


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 29.03.2018 15:30
  • Kein Blender

    In den Jahren welche ich Cornel Broder als Fraktionskollegen und in den letzten zwei Jahren als Fraktionspräsidenten kennen gelernt habe, ist er mir als „Chrampfer“ und als grundsolide aufgefallen. Seine Worte haben in der Fraktion Gewicht, nicht alleine durch Kraft seines Amtes, sondern vor allem durch seine Argumentation. Es braucht keine Blender, welche durch schöne Worte und leere Versprechungen (insbesondere vor den Wahlen) auffallen, sondern welche durch ihre Leistung ihr Können bewiesen haben. Durch sein berufliches Umfeld kann er die Risiken und Chancen der Digitalisierung am besten abschätzen. Deshalb und aufgrund seiner Führungsqualitäten und ehrlichen, verantwortungsbewussten Einstellung ist Cornel Broder prädestiniert für den Stadtrat um unsere Gemeinde fit für das 21.Jahrhunder zu machen. SVP-Gemeinderat Stefan Basler Bülach


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 28.03.2018 18:26
  • Unvollständig und unvollendet

    In seiner Medienmitteilung vom Dienstag den 27.März teilt der Stadtrat mit, dass er seine Interessenbindung auf der Homepage der Stadt Bülach veröffentlicht hat. Nun werden Sie denken, Ende gut alles gut. Leider zu früh gefreut, die 5% - Grenze ab welcher Beteiligungen an Firmen offen gelegt werden müssen, besteht noch immer und das obwohl das Gesetz besagt das alle Interessenbindungen unabhängig von einer Prozentzahl veröffentlicht werden müssten. Wird es der Stadtrat noch vor den Wahlen vom15.April fertig bringen seine Interessenbindungen vollständig offenzulegen? Immerhin können Sie dort jetzt auch nachlesen, welcher Stadtrat wie viel zusätzlich bekommt neben der eigentlichen Stadtrats-Entschädigung. Kleiner Tipp, ein Spitzenreiter ist ein Stadtrat der sehr viel negative Aufmerksamkeit bekommt. Und die Sache ist und bleibt unvollständig und unvollendet. SVP-Gemeinderat Stefan Basler, Bülach


  • Christoph Füllemann, 83303 Bassersdorf 27.03.2018 18:12
  • Ein Nachtessen für den Dieb

    Da wurde ein Wahlplakat von mir abgerissen. Die Papierfetzen wurden offensichtlich fein säuberlich zusammengenommen. Nichts lag herum. Nicht genug: In der selben Nacht wurde ein Plakat in meinem Garten mitsamt Ständer und Rahmen geklaut. Nichts demoliert, nichts lag herum. Sogar die Befestigungsschnüre wurden aufgeräumt. Der Dieb soll sich doch bitte melden. Ich garantiere ihm Straffreiheit und offeriere ihm zusätzlich ein Nachtessen. Ich möchte seine Motivation erfahren. Ich bin eher für offene und ehrliche Gespräche zu haben als für anonyme, nächtliche Aktionen. Miteinander reden und noch wichtiger einander zu-hören ist meine Art zu politisieren – auch bei unterschiedlichen Auffassungen. Christoph Füllemann, Gemeinderat Bassersdorf


  • Karin Gautschi, 8185 Winkel 27.03.2018 17:19
  • Claudia Morganti als Schulpflegepräsidentin für Winkel

    Eine Schule zeitgemäss und nachhaltig in die Zukunft zu führen, ist eine Aufgabe, welche neben dem strategischen Voranbringen von wichtigen Projekten auch Offenheit, grosses Engagement in persönlicher und zeitlicher Hinsicht, Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit mit Behörden und Fachkräften, ein feines Gespür für die Direktbetroffenen wie Lehr- und Betreuungspersonen, Eltern und Kinder erfordert. Insbesondere ist das ganze Schulteam zur aktiven Mitgestaltung einzuladen und wertschätzend einzubinden. In der Primarschule Winkel stehen einige grosse Herausforderungen wie die Umsetzung des Lehrplans 21, die Schulraumplanung etc. an. Claudia Morganti ist eine versierte, fachlich kompetente und reflektierte Persönlichkeit, welche sich auch menschlich voll und ganz einbringt und in den Jahren als Schulpflegerin bewiesen hat, dass sie lösungsorientiert zum Wohle unserer Kinder einsteht. Sie wird als Schulpflegepräsidentin die Winkler Schule auch dank ihrem Teamgeist in eine gute Zukunft führen. Karin Gautschi, Winkel


  • Daniela Stutz, Steinmaur 26.03.2018 21:31
  • Andrea Kuhn als Präsidentin

    Die Sekundarschule Dielsdorf hat eine intensive Phase des Umbaus hinter sich: Ein Systemwechsel bedeutet nicht nur grosse Anstrengung und Aufwand, er ist immer auch verbunden mit Verunsicherung und Kinderkrankheiten. Mit dem laufenden Schuljahr hat nun aber eine neue Phase begonnen: Mit verschiedenen eingeleiteten Veränderungen und Massnahmen zur Verbesserung der benannten Schwachstellen sind Fortschritte schon erkennbar und entfalten ihre Wirkung. Diese positive Entwicklung soll nun kontinuierlich fortgeführt werden können. Schulentwicklung braucht Zeit, und es braucht dafür auch in der Sekundarschulpflege Kontinuität und kompetente Personen, die einen solchen Aufbauprozess mit Ruhe, Stabilität und Umsicht unterstützen und begleiten. Andrea Kuhn hat mit ihrer Arbeit in der Schulpflege bewiesen, dass sie an der Entwicklung mitgestaltet und dass ihr die Schule am Herzen liegt. Andreas Huber wacht umsichtig darüber, dass die Finanzen zielgerichtet zugunsten der Schule eingesetzt werden. Ich bin überzeugt, dass ich mit den beiden Bisherigen Andreas Huber und Andrea Kuhn – als Präsidentin – sowie Sabine Grossrieder, Marcel Merlo und Ernst Egli die geeigneten Personen in ein ausgewogenes und kompetentes Gremium wählen werde. Mit diesem Team wird an der Sekundarschule Dielsdorf die positive Entwicklung optimiert werden können, so dass die Schule ihren guten Ruf wiedererlangen wird. Daniela Stutz Frohbergstrasse 1 8162 Steinmaur


  • Harald Ohl, 8157 Dielsdorf 26.03.2018 19:49
  • Kampfwahl oder Rachefeldzug?

    Die bevorstehende Wahl der Mitglieder und des Präsidenten der Oberstufen-Schulpflege Dielsdorf schlägt nicht nur medial hohe Wellen. Mit der Kandidatur Claus Heisers um das Amt als Schulpflegepräsident sind heftige Diskussionen entbrannt. Dass ein Kandidat via Social-Media ehemalige Schüler der Schule zu mobilisieren versucht um die Eltern von seiner Person zu überzeugen verursacht Kopfschütteln, zumal gerade dieses Vorgehen zur Freistellung des bei Schülern beliebten Lehrers führte. Wie heuer bei der unbewilligten Plakataktion in den Wahlgemeinden bereitete es Claus Heiser auch dannzumal ganz offensichtlich gewisse Mühe mit dem Beschreiten offizieller Wege, um seinen Anliegen Gehör zu verschaffen. Dass die Schulevaluation der Oberstufe Dielsdorf vernichtend ausgefallen ist kann niemand bestreiten. Ebenso unbestritten sind aber erste Reaktionen auf diese Evaluation, die eindeutig in die richtige Richtung weisen. Eine Wahl Claus Heisers würde diese bereits fruchtenden Ansätze zur Verbesserung der Unterrichtsqualität infrage stellen. Man wird den Eindruck nicht los dass Claus Heiser einen persönlichen Rachefeldzug gegen ein System führt mit dem er sich nie identifizieren konnte. Ich muss gestehen dass auch ich diesem System kritisch gegenüberstehe. Als Demokrat aber füge ich mich dem Willen einer Mehrheit der Stimmbürger unserer Oberstufengemeinde und unterstütze nun nötige Anpassungen innerhalb dieses Systems. Und diese können in meinen Augen nur mit Andrea Kuhn garantiert werden.


  • Silvia Brand, 8154 Oberglatt 26.03.2018 13:04
  • Im Unterland liegt heikle Schlacke (vom 24. März 2018)

    Wenn es um Abfall geht, sticht mir immer wieder die enge Verbindung des Kantons mit der Firma Eberhard mit ihrer Monopolstellung in der Abfallbehandlung ins Auge. Im vorliegenden Fall sind 45000 t Material aus Kölliken nicht nach den gesetzlichen Vorgaben entsorgt worden. Das AWEL hat für das aus dem BAZO stammende Material anfänglich eine befristete Zwischenlagerung in der Deponie Lufingen bewilligt, dann verlängert und schliesslich stillschweigend definitiv genehmigt. Der tieferen Kosten wegen? Klar ist, bei der Baudirektion des Kantons Zürich bzw. dem AWEL besteht ein Interessenkonflikt. Das AWEL erstellt das Abfallkonzept, setzt es um und ist gleichzeitig Bewilligungs- und Aufsichtsinstanz für die Betreiber. Gesetz ist nicht für alle Gesetz. Das haben wir auch in Oberglatt erlebt, als es um die Bewilligung des Gestaltungsplans und den Bau des BAZO und der weiteren Bauten der Firma Eberhard ging: Aus Versehen wurde Wald gerodet und das BAZO gebaut, bevor der Gestaltungsplan im August 2010 genehmigt worden ist. Der Betrieb wurde im Oktober 2010 aufgenommen und hat dem Kanton Zürich Kosteneinsparungen in Millionenhöhe gebracht. Denn das aus Kölliken stammende Material konnte im BAZO billiger behandelt werden! Bei den später erstellten Hallen ist die Dachkonstruktion zu hoch. Aus Gründen der Verhältnismässigkeit wurde auf die Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes verzichtet, wie dies auch bei der "heiklen Schlacke" geschehen ist. Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil festgehalten, dass tiefe Entsorgungskosten das Nichteinhalten der Vorgaben des USG und der TVA nicht zu rechtfertigen vermögen, doch Konsequenzen hat es nur bei der Höhe der Bundesbeiträge! Als nächstes ist im Richtplan die Erhöhung des Deponievolumens Chalberhau in Rümlang vorgesehen; Land: u.a. Kanton, Betreiber: Eberhard. Hoffentlich hält sich der Kanton hier an das Waldgesetz und verzichtet auf eine weitere Waldrodung!


  • Carole Baumgartner, 8157 Dielsdorf 26.03.2018 06:42
  • Kandidatur vom freigestellten Lehrer- ein Rachefeldzug?

    Als direkt betroffene Mutter eines aktuellen 3. Sek Schülers möchte ich die Situation aus meiner Sicht an der Sekundarschule beschreiben. In den letzten Jahren hat die Sekundarschule Dielsdorf mit den dazugehörigen Kreisgemeinden in ein zukunftsweisendes Schulsystem investiert. Räume wurden um- und ausgebaut, sowie Lehrpersonen und alle an der Schule Beteiligten geschult. Dass mit einem neuen Schulsystem nicht alles von Anfang an optimal gelingt, ist verständlich. Wir erleben das Lehrerteam des aktuellen 3. Sekundar- Jahrgangs als fachlich und menschlich sehr kompetent sowie engagiert und motiviert. Die Jugendlichen werden zielgerichtet auf die bevorstehende Berufswelt vorbereitet und begleitet. Es wäre äusserst schade, wenn bewährte, langjährige und wirklich sehr gute Lehrer mit dieser drohenden Konstellation Dielsdorf verlassen würden. Ohne das wichtige Gut von loyalen und engagierten Mitarbeitern funktioniert kein (Schul-)Betrieb! Nach dem unrühmlichen und medial heftig inszenierten Abgang von Claus Heiser hatte er offenbar auch den Rückhalt im Lehrerkollegium verloren. Nun kandidiert er (als Behördenmitglied) als deren Vorgesetzter. Dass dies im Interesse der Schule sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Viel mehr glaube ich an einen Rachefeldzug am Team und System. Sollen denn nun getätigte Umbauten mit Millionen wieder rückgängig gemacht werden? Ich wünsche mir eine Behörde mit Mut, Weitsicht sowie der nötigen Fach- und Sozialkompetenz, die in konstruktiver Zusammenarbeit mit einer innovativen und visionären Schulleitung die angegangenen Veränderungen und anstehenden Anpassungen nachhaltig weiter entwickelt. Nur so können funktionierende Lehrerteam’s für die herausfordernde Aufgabe im Schulalltag weiterhin unterstützt und gestärkt werden. Darum wähle ich aus Überzeugung Andrea Kuhn als Präsidentin, für eine konstruktive und zukunftsorientierte Schule. Carole Baumgartner, Dielsdorf


  • Kurt Hottinger, 8302 Kloten 25.03.2018 18:23
  • Gespräche anstelle Leserbriefe

    Leserbrief Kurt Hottinger Gespräche anstelle Leserbriefe Liebe «LeserbriefschreiberInnen» in Sachen Schule Kloten Ihr Interesse an der Schule Kloten freut mich riesig! Sehr gerne würde ich mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch darüber reden. Nehmen Sie doch Kontakt mit mir auf, damit wir gemeinsam über Ihre Anliegen für die strategische Ausrichtung der Bildung in Kloten sprechen können. Dies ist sicher wesentlich konstruktiver, menschlicher und auch ein bisschen mutiger, als Leserbriefe zu schreiben, Blogs zu füllen und Facebook-Beiträge zu gestalten. Ich freue mich auf spannende Gespräche. Kurt Hottinger Stadtrat und Schulpräsident Kloten Kurt.Hottinger@kloten.ch


  • Tanja Fehr, 8193 Eglisau 24.03.2018 22:12
  • Wahlen in Eglisau

    Wahlen Eglisau Mir ist aufgefallen, dass die ausserordentliche Fähigkeit von Peter Bär, komplizierte Sachverhalte allgemein verständlich zu erklären, leider bisher kaum wahrgenommen wurde. Durch seine kompetente und geduldige Art, Fragen zu beantworten, nimmt er die Anliegen der Eglisauerinnen und Eglisauer ernst. Er kennt die Dossiers, ist ein Macher bis ins Detail, menschlich und nicht zu letzt auch humorvoll. Ich traue Peter Bär zu, unsere Gemeinde kollegial und gut strukturiert zu führen. Seine Erfahrung im Umgang mit den kantonalen Behörden und Ämtern sind für Eglisau unersetzlich. Für mich ist klar: Peter Bär soll Gemeindepräsident von Eglisau werden. Tanja Fehr, Eglisau


  • Christine Schorer, 8157 Dielsdorf 24.03.2018 15:06
  • Sekundarschulpflegewahlen Dielsdorf Andrea Kuhn als Präsidentin: Die richtige Wahl

    Die Wahl von Andrea Kuhn als Präsidentin der Sekundarschulpflege Dielsdorf kann ich nur unterstützen. Ich kenne sie als ehrliche, zuverlässige und sachbezogene Persönlichkeit, welche die passenden Eigenschaften besitzt, das anspruchsvolle Amt als Präsidentin gewissenhaft, engagiert und motiviert auszuüben. Als fünffache Mutter kennt sie den Schulalltag aus eigener Erfahrung bestens und kann auch die Sorgen der Eltern nachvollziehen. Zudem ist sie bereits als Mitglied und als Vize-Präsidentin der Sekundarschulpflege auch mit allen anderen Aspekten der Sekundarschule Dielsdorf vertraut. Eine gute Sekundarschule liegt ihr sehr am Herzen. Daher: Ja für Andrea Kuhn als Präsidentin der Sekundarschulpflege Dielsdorf. Christine Schorer, Dielsdorf


  • Andreas Zehnder, 8173 Neerach 24.03.2018 13:42
  • Neeracher Gemeinderatswahlen – Segen oder Qual?

    Zu „Ein Gemeinderat als Reputationsrisiko“ Ausgabe vom 24. März 2018 Ja es ist Wahlkampf dieser Tage - auch in Neerach. Und wie immer wenn Wahlkampfzeit ist, kommen aus allen Ecken die Bessermacher – oder sind es doch Besserwisser? – rausgekrochen. Herr Lüthi reklamiert für die von ihm unterstützten Gegenkandidaten eine bessere Dialog- und Konsensfähigkeit als dies der aktuelle Gemeinderat zu pflegen scheint. Wer allerdings die von ihm erwähnten Fälle genauer hinterfragt und nicht nur oberflächlich betrachtet, kommt schnell zum Schluss, dass einige der Gegenkandidaten, wenn nicht selber beteiligt, so doch von Einwohnern portiert werden, welche sich in besagten Fällen wahrlich nicht mit Dialogbereitschaft und schon gar nicht mit Konsensfähigkeit ausgezeichnet haben. Ihre Beweggründe sind Einzelinteressen zuzuordnen. Anstelle sich mit den Direktbeteiligten auseinanderzusetzen wurde sogleich die Neeracher Exekutive eingeschalten. Ein Dialog fand hier also in keinster Weise statt. Völlig unerwartet hat sich der angerufene Gemeinderat erfrecht nicht im Sinne dieser Einzelinteressen zu handeln und wird nun mit angeblich fehlender Empathie und Weitsicht abgestraft. Ja die Wählerinnen und Wähler von Nerrach-Riet sind aufgefordert am Urnengang teilzunehmen um einen Gemeinderat zusammenzustellen, welcher die Interessen aller vertritt. Sie sind allerdings nicht zu beneiden, denn wie es scheint, haben sie nur die Wahl vom anscheinenden Regen in die sprichwörtliche Traufe zu gelangen.


  • Bloesch Walter, 8193 Eglisau 23.03.2018 14:16
  • Erneuerung und Kontinuität für Eglisau? Ein Widerspruch?

    Für den Gemeinderat stellen sich alle 5 Bisherigen und 2 Neue, unter anderem Michael Heegewald, zur Wahl. Die Amtsdauer aller Kandidaten summiert sich auf 51 Jahre. Nadja Galliker wurde vor 4 Jahren als neues Mitglied gewählt. Die restlichen Mitglieder des Gemeinderates kommen auf stattliche 47 Dienstjahre. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden 2022, sofern keine Ersatzwahlen stattfinden, drei Amtsinhaber zurücktreten. Dies hat zur Folge, dass viel Know-how auf „einen Chlapf“ verloren geht und die Kontinuität bei komplexen Dossiers nicht sichergestellt ist. Ich glaube, dass nur eine regelmässige Erneuerung und Veränderung die Kontinuität gewährleisten kann. Als langjähriges ehemaliges Schulpflegemitglied weiss ich, dass nach vielen Jahren der Behördentätigkeit das Hinterfragen von internen Abläufen und Prozessen abnimmt und die Empfänglichkeit gegenüber neuen Sichtweisen nicht mehr ausgeprägt vorhanden ist. Ich wähle Michael Heegewald (neu) am 15. April in den Gemeinderat Eglisau. Er ist mit seinem unternehmerischen Gedankengut und langer Erfahrung aus der IT Branche offen für neue Ideen und Veränderung. Mit seiner Finanzkompetenz ist Michael Heegewald ein Garant für einen stabilen Steuerfuss und eine umsichtige Finanzplanung. Für ihn ist das wohlwollende Prüfen einer Einheitsgemeinde ein Anliegen. Als Präsident des Kinderhorts „Chugle“ hat er gezeigt, dass er sich für Eglisau einsetzt. Ich gebe meine Stimme auch Nadja Galliker, Oberärztin am Uni Spital Zürich. Ihr Leistungsausweis wie z.B. die Erarbeitung des Alterleitbildes, Umfahrung Eglisau etc. und ihre Tätigkeit als Kantonsrätin zeichnen für mich das Bild einer engagierten Mandatsträgerin. Das Thema der medizinischen Grundversorgung (Hausarztmodell, Notfallversorgung, Spitex) ist eines ihrer Dossiers und deckt sich mit Ihrer Kernkompetenz. Deshalb Erneuerung (Michael Heegewald) und Kontinuität (Nadja Galliker) für Eglisau! Walter Bloesch, Eglisau


  • Karl Heinz Meyer, 8173 Neerach 23.03.2018 11:18
  • Geammtwohl gegen Eigeninteresse

    Gesamtwohl gegen Eigeninteresse Wie zu vernehmen war, lief die private Veranstaltung des Komitee Dielsdorferstasse auf eine Wahlpropaganda für genehme Kandidaten heraus, was ja abzusehen war. Was sollte man denn informieren, da vom Kanton ein konkretes Projekt fehlt. Und ob ein solches je realisiert werden wird steht noch in den Sternen. Man reibt sich in jedem Fall verwundert die Augen, stehen doch auf der Liste für den Gemeinderat nicht nur ein wankelmütiger Kandidat, der noch im Februar klar für die Schulpflege kandidieren wollte, sondern auch ein Kandidat welcher die Schule noch vor kurzem massiv kritisiert hat und nun mit dem abtretenden Schulpflegepräsidenten einträchtig auf einer Liste. Das Komitee will mit einem Thema, der Bevölkerung von Neerach schmackhaft machen, den gesamten Gemeinderat auszuwechseln. Wo bleibt da die Verantwortung für das Gesamtwohl? Der Verdacht liegt nahe, dass Sie lieber schwache Persönlichkeiten unterstützen, damit Sie diese dann manipulieren können um Ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Karl Heinz Meyer, Neerach


  • Hans Baer, 8424 Embrach 23.03.2018 09:36
  • Plumpe Propaganda: Symbolik gegen Bankenmacht (23.03.2018)

    Der Auftritt mit Wilhelm Tell und und Möchtegern-Helvetia ist bedenklich. Die "richtige" Helvetia hätte bestimmt nie den Savoyer-Schild getragen! – Manchmal wäre es sinnvoll, wenn sich gewisse PR-Leute etwas gründlicher orientieren würden. Ausgerechnet hier, wo es scheinbar um ein schweizerisches Anliegen geht, wäre die Kenntnis des eigenen Landeswappen angebracht.


  • Beatrice Kulli, 8302 Kloten 22.03.2018 11:13
  • «Jetzt müssen wir nach vorne schauen!»

    Als das Debakel um das Sekundarschulhaus Spitz vor ca. zwei Jahren langsam abebbte, bekamen wir diesen Satz immer wieder zu hören. Nicht nur von Mitgliedern der Schulverwaltung oder Schulbehörde, sondern auch vom damaligen Schulpräsidenten Roger Isler. Nach vorne schauen ist gut. Aber wie? Kehren wir die Scherben der Vergangenheit unter den Teppich? Oder sind wir bereit aus unseren Fehlern zu lernen und diese zu nutzen für die Aufgaben die vor uns liegen? Wenn es um die Schule Kloten geht, habe ich den Verdacht, dass die verantwortlichen Gremien und auch die meisten Parteien hoffen, es werde endlich Gras über die Sache wachsen. Wie sonst ist es zu erklären, dass man sich dieses Jahr nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag für die Wahl der Schulbehörde einigen konnte? Was geschieht in der Privatwirtschaft? Wenn etwas schief geht, werden personelle Konsequenzen gezogen, wie in letzter Zeit beispielsweise bei Postauto oder Raiffeisen. In der Politik läuft es anders. Die Bevölkerung ist dafür zuständig personelle Konsequenzen zu ziehen. Und diese Chance haben wir jetzt! Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Wahlzettel mit bedacht ausfüllen. Besonders in der Schulbehörde ist ein frischer Wind nötig. Wir brauchen dringend Leute, die ihre Verantwortung wahrnehmen, die ihre Rechte kennen und sich für eine gute Schule stark machen. Deshalb wähle ich Personen wie Marc Tuor, Monika Keller, Zrinka Marunic, aber auch Karin Sutter-Dubach, die ich zum Teil persönlich kenne und denen ich zutraue, dass sie sich engagieren. Vorausschauend.


  • Brigitte Sabouni, 8157 Dielsdorf 21.03.2018 17:44
  • Sekundarschulpflege Dielsdorf Wahlen vom 15.04.2018 Teamgeist statt Alleingang

    Ich wähle das fünfer Ticket mit Andrea Kuhn als Präsidentin für die Sekundarschule Dielsdorf weil: Sie die nötige Erfahrung als Bisherige mitbringt. Sie hat Führungsqualitäten und bringt Ruhe ins Team. Das fünfer Ticket mit Andrea Kuhn, Andreas Huber, Sabine Grossrieder, Marcel Merlo und Ernst Egli zeigt schon, dass sie ein Team sein wollen und gemeinsam das nicht ganz einfache Behördenamt zu bestreiten versuchen. Wichtig finde ich auch, dass alle drei Gemeinden, Dielsdorf, Regensberg und Steinmaur vertreten sind, sowie verschiedene Berufswerdegänge und Alter gemischt sind. Ich bin gegen Alleinkämpfer die sofort alles umkrempeln wollen. Genügend Erfahrung führt erst zum Erfolg. Brigitte Sabouni Dielsdorf


  • Gudrun Dill, 8157 Dielsdorf 20.03.2018 18:52
  • Kontinutität oder Unrue

    Kontinuität oder Unruhe? Ein per sofort freigestellter Lehrer mit Arealverbot, stellt sich zur Wahl des Schulpflegepräsidenten für die Sekundarschule Dielsdorf auf. Weshalb? Endlich nach 5 Jahre, gibt es wirklich greifende Veränderungen und Massnahmen, welche durch die bestehende Schulpflege und Schulleitung bereits in die Wege geleitet wurde, oder bereits umgesetzt wurden. Weitere Verbesserungen in nächster Zukunft sind bereits geplant. Dies ist dringendst nötig, um die Schulqualität und den Ruf der Sekundarschule Dielsdorf wieder anzuheben Wer die Schulevaluation gelesen hat, weiss dies. Das damals kurz vor Weihnachten 2016 entstandene Chaos, welches damals durch den besagen Lehrer entfacht wurde, hat einen bitteren Beigeschmack, für Schüler, Eltern, Lehrer und der Schulpflege hinterlassen. Will man wirklich wieder Unruhe einbringen, denn die wird es ganz sicher geben, oder will man endlich auf Kontinuität setzen?


  • Rolf OIttiger, 8105 Regensdorf 20.03.2018 07:52
  • Ana Marjia Malic gehört in die Primarschulepflege

    Ich habe AnaMarjia kennen gelernt als eine interessierte Person die genau weiss was Sie in einer solchen Behörde bewegen will. Sie hat schon eine breite Erfahrungen in Ihrer Ausbildung erlebt die nur Vorteile für die Primarschule bringt. Die Schule soll sich für ihre Schüler engagieren damit diese eingfach gerne in die Schule gehen. Weniger Bürokratie und die Prozesse vereinfachen zum Wohl der Schule. Kosten Nachhaltiger betrachten. Zusammenarbeit mit den Eltern ebenso weiter vertiefen. Sicher alle diese Vorsätze benötigen Zeit, diese wird Ana Marjia Malic aufbringen was nicht slebstverständlich ist. Solche Personen ebkommen meine Stimme. Rolf Ottiger


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 19.03.2018 18:06
  • Regionalisierung um jeden Preis

    In seinem Legislaturprogramm 2014-2018 schreibt der Stadtrat „Bülach ist Zentrum im Zürcher Unterland“ und in einem weiteren Satz kommt der eigentliche Sinn dahinter zum Tragen „Bülach leistet wichtige regionale Funktionen“. Im Klartext heisst dass, Bülach stellt Dienstleistungen für andere Gemeinden zur Verfügung. Ist dies per se schlecht? Ja und Nein, gut ist es dann wenn die Bürger von Bülach für die gleiche Dienstleistung weniger bezahlen müssen. Schlecht ist es dann, wenn die Bürger von Bülach Dienstleistung für andere Gemeinden subventionieren und/oder einzig und allein dazu dienen die Stellenprozente in der Verwaltung hoch zu halten. Die Bürger von Bülach können diese Frage relative einfach beantworten wie erfolgreich dieses Legislaturziel umgesetzt wurde. Wurde vom Stadtrat in der letzten Legislatur auf Grund seiner effizienten Regionaliserung eine Steuererleichterung beantragt? Wenn Sie diese Frage mit Nein beantworten ist die sogenannte Regionalisierung gescheitert und hat sich als Selbstzweck der Exekutive entlarvt. Im neuen Legislaturprogramm sollte dieses Ziel entweder ganz entfernt oder mit dem Zusatz versehen werden „Nicht um jeden Preis“. SVP-Gemeinderat Stefan Basler Bülach


  • Peter Zürcher, 8172 Niederglatt 19.03.2018 06:41
  • «IPK Niederglatt»

    Die IPK Niederglatt (interparteiliche Konferenz) setzt sich aus den in Niederglatt vertretenen politischen Parteien FDP, SVP CVP und SP zusammen. An den beiden Samstagen vom 24.03.2018 und 07.04.2018, haben alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Niederglatt, die Gelegenheit, bei der Entsorgungsstelle an der Brunnenwiesenstrasse, jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr viele der Kandidierenden für die anstehenden Wahlen vom 15. April 2018 persönlich kennen zu lernen. Bei Kaffee und Gipfeli hat man die Gelegenheit, Ideen, Gedanken und Anliegen zur Zukunft von Niederglatt persönlich mit den Kandidaten auszutauschen. Nutzen Sie die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten. Wir hoffen auch, dass einige Behörden-Vertreter vom Zürcher Kantonsrat anzutreffen sein werden. Wir alle, die in Niederglatt vertretenen Parteien, freuen uns sehr auf Ihren geschätzten Besuch. Im Namen der IPK Walter Ackermann, Präsident FDP Niederglatt


  • Stefan Beeler, 8162 Steinmaur 18.03.2018 22:44
  • Andrea Kuhn als Schulpräsidentin der Sek. Dielsdorf

    Andrea Kuhn hat als kritische, offene und motivierte Schulpflegerin 2016 das Ressort Personelles übernommen und sich dabei sehr engagiert. Sie kennt deshalb sowohl die Schulsituation von innen wie auch als aufmerksame Mutter die Erwartungen und Fragen der Eltern- und Schülerschaft. Sie nimmt ihr Amt als Schulpflegerin sehr ernst, kann motivieren und begeistern. Durch ihr aktives Zuhören zieht sie die richtigen Schlüsse, fällt nötige Entscheidungen und vertritt diese dann auch. Nicht schöne Worte, sondern umsetzbare Taten und eine starke, gut funktionierende und zukunftsgerichtete Sekundarschule liegen ihr am Herzen. Ihre Wahl von der jetzigen Vize- zur neuen Präsidentin der Sekundarschulpflege Dielsdorf am 15. April ist hoffentlich die logische Folge ihres Engagements und bestimmt ein Gewinn für alle.


  • Nick Glättli, 8173 Neerach 17.03.2018 12:04
  • Ein 18-Jähriger Linker in die Primarschule Neerach!

    Mit Interesse habe ich den Leserbrief vom 17. März von Max Siegel gelesen und war überrascht zu erfahren, welchen Eindruck der Verfasser über meine politischen Ansichten hat, obschon dieser mich gar nicht kennt. Gerne lege ich darum hier meine Positionen dar, um einige falsche Eindrücke zu korrigieren. Ich bin ein sozialdenkender Mensch und folge auch meinen christlichen Überzeugungen. Als angehender Student der Volkswirtschaftslehre bringe ich aber auch ein Grundverständnis der Wirtschaft und Finanzen mit und weiss um die Vorteile unserer Marktwirtschaft. Aus diesen Gründen bin ich Mitglied der SP Schweiz. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich einem Parteidogma unterworfen bin. Ich bin ausdrücklich und ausschliesslich an Realpolitik interessiert. Mit viel Kraft und Engagement will ich mich in den nächsten vier Jahren den wichtigen Themen und Herausforderungen der Primarschule Neerach widmen. Dazu gehören die Verhandlungen zur Einheitsgemeinde, das Projekt «Konzentration Sandbuck» und die Einführung des Lehrplan 21. Ich setze mich für eine stabile Primarschule Neerach ein, die unseren Kindern einen qualitativ hervorragenden Unterricht gewährleistet und ihnen Raum zur Entfaltung lässt. Im Gegensatz zu Herr Siegels Meinung, kann die Primarschulpflege keine Schulgesetze erlassen oder den Lehrplan bestimmen. Der Kanton erlässt die Gesetze und die Aufgabe der Schulpflege ist diese umzusetzen. Bei Fragen zu meiner Person und meinen Positionen, stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.


  • Rahel Kobler, 8157 Dielsdorf 15.03.2018 15:29
  • Sekundarschulpflegewahlen Dielsdorf

    Diese Woche haben unsere Kinder im Teenageralter via Soziale Medien die Aufforderung erhalten, Claus Heiser in die Sekundarschulpflege zu wählen. Ist es richtig, die minderjährigen nicht wahlberechtigten Schüler zu manipulieren? Kann Claus Heiser so glaubwürdig die Interessen der ganzen Schule als Schulpfleger und Respektsperson vor den Schülern und Eltern vertreten? Ich bin davon nicht überzeugt und wähle darum am 15. April Andrea Kuhn als Präsidentin in die Sekundarschulpflege Dielsdorf.


  • Hans Flütsch, 8154 Oberglatt 14.03.2018 16:10
  • Nicht publizierter Storchennestabbruch an der Kaiserstuhlstrasse in Oberglatt.

    Da hatt Herr Storch wieder sein Zuhause gefunden und revidiert, auch verteidigte er sein Weib und das Nest erfolgreich gegen einen Kontrahenten. Heute den 14.März 2018 geschieht das unfassbare, der Kanton entfernt den Baum samt stabilgebautem Nest das allen Stürmen stand hielt. Aber gegen einen vogelhassenden Fehlentscheid eines unverantwortlichen überbezahlten Kantonsangestellten ist auch das starke Storchernnest nicht standhaft. Brutal dass das Nest genau erst jetzt gekillt wurde als es wieder bewohnt war und man es nicht in der Winterzeit tat wo es ja unbenutzt war.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 13.03.2018 16:02
  • Ein bisschen offen

    … aber nur ein bisschen. Im Dezember letzten Jahres verkündete der Stadtrat in einer Mitteilung an den Gemeinderat, dass er sich auf eine 5%-ige Offenlegungspflicht geeinigt hatte. Das heisst, dass zum Beispiel, dass Beteiligungen an Firmen, welche diese 5% übersteigen nach der Meinung des Stadtrates offengelegt werden, alles unterhalb dieser 5% demzufolge nicht. Da gibt es nur ein Problem, im Gemeindegesetz gibt es keine 5% Hürde. Folgendes steht unter §42, Abs. 2, „Die Behörden legen ihre Interessenbindungen offen.“ Wohlwissend, dass dieses Gesetz am 1.Januar 2018 in Kraft tritt, hat sich der Stadtrat für eine unvollständige Offenlegung entschieden. Daher habe ich eine Anfrage, welche genau diesen Gegenstand betrifft im Gemeinderat deponiert. Die Bülacher und Bülacherinnen haben ein Anrecht darauf zu erfahren welche Interessenbindungen Ihre Volksvertreter im Stadtrat haben und zwar vollständig und transparent. SVP-Gemeinderat Stefan Basler, Bülach


  • Max Siegel, 8173 Neerach 13.03.2018 11:50
  • Ein 18 jähriger Linker in die Primarschulpflege in Neerach

    Kürzlich flatterte Wahlwerbung in unsere Briefkästen. Darin werden die Bürger aufgefordert einem 18 jährigen Sozialdemokraten die Stimme zu geben damit er in ein Exekutivamt der Gemeinde einsitz nehmen kann. Ausgerechnet ein Sozi mit seinen Ansichten und Dogmen soll bestimmen wie unsere Jugend erzogen und zu Jungbürgern gemacht werden sollen. Eine Partei die den Kapitalismus überwinden , die souveräne Schweiz an die EU verschachern und christliche Feiertage wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten abschaffen will zugunsten von Religionsfreiheit und dem Islam. Noch nie hat man gehört, dass in Islamischen Staaten der Ramadan oder andere Festlichkeiten zu Ehren Mohameds als Entgegenkommen zum Christentum abgeschafft werden soll. Die SP wird immer mehr zum Auslaufmodell, man sieht es in Italien, Deutschland Frankreich oder Spanien, Länder in denen die Sozialdemokraten nur noch eine kleine marginale Rolle spielen. Diese Partei gehört in die Mottenkiste der Geschichte, zugenagelt und versenkt. Sie hat ihre Schuldigkeit getan um der Arbeiterklasse zu Wohlstand zu verhelfen. Jetzt wird sie überflüssig wie einst die LDU. So überflüssig wie ein Sozie in der Exekutive unserer Gemeinde.


  • ESMIRA MAMMADOVA, BERN 12.03.2018 09:48
  • Novruz- ein Fest des Friedens

    Die Tradition, zur Sonnenwende den Frühling zu begrüßen, ist Jahrtausende alt und hat in Aserbaidschan trotz Verbots in der Sowjetära bis heute überlebt. Novruz es zum Symbol der Frühling, des Neuanfangs der Natur geworden. An dem Tag besucht man Verwandte, Freunde und Nachbarn, macht Geschenke, sammelt sich im Familienkreis. Speisen und Dinge, die als Bedeutungsträger auf den Tisch gestellt werden sind beispielsweise bemalte Eier symbolisieren Fruchtbarkeit. Ein Symbol Frühlings ist immer auf dem Tisch zu finden - Semeni, ein Topf mit hervorgekeimten Weizensamen, das unbedingt mit rotem Band geschmückt sein soll. Novruz ist eine Zeit der Versöhnung, ein neuer Anfang. Alte Feindschaften, Kränkungen, Sorgen, aber auch Ängste werden der Vergangenheit überlassen. Nicht umsonst wurde es zu einer Tradition am Novruz über das brennende Feuer zu springen, um die Ängste und negative Empfindungen hinter sich im alten Jahr zu lassen. Nach Angaben der Uno beteiligen sich jährlich mehr als 300 Millionen Menschen auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten. Die Menschen leben nicht nur zusammen, sie feiern auch gemeinsam. Wir müssen natürlich vor allem in dieser konfliktreichen Region Frieden schaffen und Wege aufzeigen, wie die Völker in diesem Raum miteinander leben können. Novruz kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten


  • Ernst Gutknecht, 8180 Bülach 11.03.2018 22:12
  • Zu "Tempo 30 wegen Lärm" Ausgabe vom 10.03.2018

    Die Aussage des Artikels, dass die Reduktion der Lärmemissionen um drei Dezibel infolge einer Reduktion der Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h, einer Halbierung des wahrgenommenen Verkehrs entspreche, ist sehr missverständlich und muss unbedingt richtiggestellt werden. Eine Halbierung des Verkehrs bedeutet eben nicht eine Halbierung der empfundenen Lautstärke! Tatsächlich ist es so, dass eine Reduktion der Lautstärke um drei Dezibel kaum hörbar ist. Wenn die Lautstärke z.B. von 50 auf 47 Dezibel reduziert wird, so empfinden wir den Unterschied etwa so, wie wenn eine Temperatur von 50 auf 47 Grad reduziert wird, d.h. es ist praktisch keine Reduktion feststellbar. Die Dezibel-Skalen für die Lautstärke (dB oder besser die frequenzgewichtete dBA Skala) entsprechen der empfundenen Lautstärke. Sie berücksichtigen die logarithmische Wahrnehmung unseres Gehörs. Somit ist für mich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h für Durchgangsstrassen nicht sinnvoll (im Gegensatz zu Quartierstrassen).


  • Jean-Pierre Lorenz, 8165 Oberweningen 08.03.2018 12:45
  • Frauen wo ist euer Stolz von Bettina Weber vom 8.3.2018

    Ein riesen Kompliment an die Verfasserin Bettina Weber! Meine Frau hat mich auf den Artikel aufmerksam gemacht und meinte dass ich den unbedingt lesen sollte. Und was offenbart sich mir? Eine Analyse der modernen , emanzipierten Frau. Volltreffer kann ich dazu nur sagen. Was die Arbeitswelt betrifft, bringt es das geschilderte Beispiel über die Umfrage bei KindergärtnerInnen auf den Punkt: Die sogenannte emanzipierte Frau kann es sich leisten "Freude an der Arbeit" als Hauptargument ihrer beruflichen Tätigkeit zu nennen, der männliche Berufskollege hingegen, macht sich Gedanken über das Salär mit dem er seine Familie durchbringen soll. Wenn dem so ist werden diese modernen Frauen doch sicher ihre so lieb gewonnene berufliche Tätigkeit nicht schon mit 64 aufgeben wollen.


  • Ueli Gantner, 8180 Bülach 08.03.2018 08:47
  • Hanspeter Lienhart wieder in den Stadtrat

    Hanspeter Lienhart wieder in den Stadtrat! Bülach entwickelt sich vom Städtli zur Stadt. Das sehen alle, wenn man durch unsere Stadt geht. Das Wachstum ruft aber auch Emotionen hervor. Da alle keine weitere Zersiedlung unserer Landschaft mehr wollen, müssen wir schauen, wie wir mit dem bestehenden Bauland möglichst optimal umgehen können. Dieser städteplanerischen Herausforderung hat sich Hanspeter Lienhart als zuständiger Stadtrat mit grossem Einsatz gestellt und ganz bewusst das Heft in die Hand genommen. Der Gemeinderat ist seinen Anträgen denn auch immer mit deutlicher Mehrheit gefolgt. So werden jetzt in Bülach an gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Lagen Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen. Ich habe mich an mehreren Veranstaltungen persönlich überzeugen lassen, dass hier etwas sehr zeitgemässes, spannendes und überzeugendes Entstehen wird. Ich empfehle daher mit Überzeugung Hanspeter Lienhart wiederum in den Stadtrat. Ueli Gantner, Bildhauer - 3D Gestalter


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 06.03.2018 17:53
  • Wie funktioniert eine Schuldenbremse

    Im Prinzip ist eine Schuldenbremse nichts anderes als eine Vorrats- oder Rücklagenbildung. In guten Zeiten baut man Defizite ab und bildet allenfalls sogar Rücklagen, so dass in schlechten Zeiten von diesen gezehrt werden kann. Also etwas, welches unsere Vorfahren seit Jahrhunderten praktiziert haben. Eine Schuldenbremse enthält klare Regelungen bezüglich Abbau der Defizite und in welchem Zeitraum das geschehen soll. Ebenso enthält sie eine Steuerfussbremse, so dass Defizite nicht einfach durch Erhöhung desselbigen abgebaut werden kann. Aber das Wichtigste ist, sie muss in der Gemeindeordnung verankert werden. Die Gemeindeordnung ist die Verfassung der Gemeinde und sie kann nur durch eine Volksabstimmung geändert werden. Sie ist für alle bindend. Sollte eine Schuldenbremse nicht in der Gemeindeordnung verankert werden, ist die Gefahr gross, dass bei der erst besten Gelegenheit daran herumgepfuscht wird. SVP-Gemeinderat, Stefan Basler Bülach


  • Albert Müller, 8153 Rümlang 05.03.2018 08:39
  • Nadja Giuliani: die ideale Wahl

    Gemeindepräsidenten müssen die Interessen einer Gemeinde konsequent verfolgen, in ihren Entscheidungen neutral bleiben und sich gleichzeitig in unterschiedliche Standpunkte einfühlen können. All das habe ich in der Zusammenarbeit mit Nadja Giuliani erlebt. Auch in schwierigen Situationen hat sie ihre Objektivität nie verloren und konsequent das Gemeinwohl in den Augen behalten. Nadja Giuliani erwies sich dabei als konsensfähige und interessierte Gemeinderätin, die sich selbst informiert und sich sogar in Spezialgebieten wie der Wildhut und dem Jagdwesen beste Dossierkenntnisse angeeignet hat. Auch gelang es ihr immer, zwischen den verschiedenen Parteien Brücken zu schlagen und optimale Lösungen zu finden. Ich durfte Nadja Giuliani in den letzten Jahren als äusserst kompetente Politikerin kennen lernen, die den Menschen hinter einer Sache nie vergisst. Ich möchte Nadja Giuliani deshalb als neue Gemeindepräsidentin empfehlen. Sie ist die ideale Wahl für Rümlang. Albert Müller Jagdaufseher Revier Rümlang


  • Marlène Gamper, 8192 Glattfelden 04.03.2018 17:11
  • Die Versuchsaffen sind eingetroffen

    Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Darf ich Sie bitten meinen als Anhang mitgeschickten Leserbrief im ZU zu veröffentlichen. Vielen Dank und freundliche Grüsse M. Gamper Wie schrecklich diese Vorstellung! Folter in der Schweiz! Im ZU vom 22.2.18 stand in grossen Lettern «Die Versuchsaffen sind eingetroffen». Nun sind sie in der Uni Irchel seit November und stehen für Tierversuche zur Verfügung. Mir wird schlecht bei der Vorstellung. Da fährt ein Forscher nach Den Haag und sucht sich unter den dort gehaltenen Primaten, 4 an Menschen gewohnte Lebewesen aus, die dann hierzulande gequält und gefoltert werden. Man kann sich das in unserem zivilisierten Land gar nicht vorstellen. Folter! Ich verabscheue Tierversuche. Sie sind ein düsteres Kapitel in der Geschichte und dauern im heutigen Jahrhundert noch immer an. Regt sich bei Ihnen kein Mitleid geschätzter Leser, Bürger? Wie war es damals mit der Sklaverei, der Hexen- resp. Frauenverbrennung, den Verdingkindern etc.? Gab es da auch keine Mitmenschen die sich dagegen wehrten? Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt? Ich bin dankbar, dass es Tierschützer gibt, welche die Stimme erheben gegen jede Art von Tierquälerei. Und Tierversuche gehören def. dazu. Zudem sind sie völlig sinnlos, reine Augenwischerei und dienen weder Mensch noch Tier, nur dem Mammon. Bitte reden auch sie in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis darüber. Zeigen Sie Mitgefühl und protestieren Sie wo immer möglich verbal, schriftlich und mit Unterschrift bei Initiativen gegen Ungerechtigkeit gegen Tiere. Verweigern Sie Produkte die mit Tierquälerei in Verbindung gebracht werden. Angefangen bei Pelzbordüren bis hin zur Milch und sowieso bei Arzneien. Marlène Gamper, Glattfelden


  • René Marthaler, 8185 Winkel-Rüti 02.03.2018 11:32
  • Megaterminal (Zürcher Unterländer vom 1. März 2018)

    Falls an den Meldungen über den Bau eines Megaterminals für die Bewältigung von 50 Millionen Flugpassagieren stimmen, bestätigt sich, dass die Flughafenbetreiber und deren Owner tatsächlich grössenwahnsinnig geworden sind. Beim Circle, wo dereinst über 6000 Arbeitsplätze entstehen sollen, dreht es sich offensichtlich auch nur darum, ob die Flächen alle vermietet werden können. Niemand spricht davon, wie dies dann verkehrstechnisch gelöst werde. Neben den Angestellten kommen dann vielleicht ja auch noch ein paar Besucher.


  • ESMIRA MAMMADOVA, 3013 BERN 01.03.2018 16:16
  • Frau in der islamischen Gesellschaft: Aserbaidschan als Vorbild

    Die Stellung der Frau in der islamischen Gesellschaft ist ein komplexes und viel diskutiertes Thema, zu dem es in den verschiedenen islamischen Ländern kontroverse Meinungen gibt. Das politische System eines Landes oder der Bildungsstand spielen dabei eine große Rolle. Als erstes muslimisches Land, das Frauen 1919 das Wahlrecht einräumte, ist Aserbaidschan auf seine Tradition der Aufklärung zu Recht stolz. Die Frauenrechte können in Aserbaidschan als Vorbild hingestellt werden - die U 17-Fußballweltmeisterschaft der Frauen fand 2012 auch hier statt. Baku ist die einzige muslimische Stadt weltweit, in der einer Frau ein Denkmal errichtet wurde, die ihren Schleier wegwirft. Errichtet wurde es zur Sowjetzeit zu Ehren der Aserbaidschaner im Kampf gegen den Schleier als Symbol der feudalen Unterdrückung und sozialen Ungleichheit. Wie sehr sowjetische Aspekte das Leben in Aserbaidschan beeinflussen, ist unter anderem gut an dem sich verändernden Frauenbild zu erkennen. In der aserbaidschanischen Kultur hat die Familie einen besonders hohen Stellenwert. Weiblichkeit wird mit dem „Inneren“ assoziiert, Männlichkeit mit dem „Äußeren“. Das heißt, dass Frauen für die Familie zuständig wären, während Männer für das Einkommen der Familie sorgten. Bis zum 2. Weltkrieg war es in Aserbaidschan üblich, dass Frauen als Hausfrau zu Hause blieben. Dies änderte sich immer mehr und das sowjetische Frauenbild verband sich mit dem aserbaidschanischen. Das sowjetische Frauenbild stand für gleichberechtigte, starke, fast schon asexuelle Frauen, die sich in der Politik engagieren, während das aserbaidschanische Frauenbild Häuslichkeit, Demut, weibliche Scham und Zurückhaltung verlangte. Um beides mit einander zu verbinden brauchte es Veränderungen, die vor allem in Familie und Beruf erkennbar wurden, da die beiden Bilder sich nicht einfach „übereinander legen“ lassen, sondern ein Neues entsteht, das zwar Elemente aus beiden enthält, aber auch gänzlich neue gesellschaftliche Normen beinhaltet. Es ist nicht zu leugnen, dass Aserbaidschan sich in seiner Situation für Frauen im Laufe der Jahre deutlich verbessert hat. Die Frau besitzt eine politische Interessenstellung welche sich auf dem richtigen Weg befindet. Trotzdem ist der politische Ansatz zu ihrer Unterstützung“ noch nicht vollständig und viele Regelungen entsprechen noch nicht dem internationalen und erwarteten Standard. Noch nicht, weil daran gearbeitet wird und der Wille zur Perfektionierung definitiv besteht, also noch vieles möglich ist. Aserbaidschan bestrebt, Gleichstellung der Geschlechter zu sichern und Frauen im öffentlichen und sozialen Leben zu ermächtigen. So musste beispielsweise, sind 52 % von Mitarbeitern Außenministeriums Aserbaidschan Frauen. An der Spitze der aserbaidschanischen Botschaft in Bern steht Vertreterin des zarten Geschlechts.


  • Heike Friederichs, Zürich 27.02.2018 13:36
  • Beschneidung von Mädchen

    Leserbrief zum Artikel „Islamischer Zentralrat verteidigt die Beschneidung von Mädchen“ Offensichtlich ist es wenig bekannt, dass es in der Schweiz Grundrechte gibt. Zur Erinnerung: Artikel 10 Punkt 2: Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit …, und Artikel 11 Punkt 1: Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit. Da Gesetze mit den Grundrechten vereinbar sein müssen, d.h. den Grundrechten unterstellt sind, folgt daraus, dass Kinder und Jugendliche in der Schweiz vor Genitalverstümmelung und sonstigen Initiationsriten geschützt sind. Zur Verdeutlichung: aufgrund eben dieser Abmachung droht den Kinderverstümmelern als Strafe nicht der mittelalterliche Pranger oder das Händeabhacken, sondern die Täter haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und erhalten eine Gefängnisstrafe. Es ist grotesk, darüber diskutieren zu wollen, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Genitalschneidemethoden es gibt, wenn doch klar geregelt ist, dass einfach gar nichts abgeschnitten werden darf! Also aufgepasst, denn wenn eine Abmachung einmal gebrochen wird, tritt rasch eine Gewöhnung ein, und dann wird es sehr schwer, sich die Rechte wieder zurückzuerkämpfen. Friederichs Zürich


  • Hanspeter Lienhart, 8180 22.02.2018 11:47
  • Mehrwertausgleich auf Sparflamme?

    Mehrwertausgleich auf Sparflamme? Die vom Regierungsrat verabschiedete Vorlage zum Mehrwertausgleich verärgert die Gemeinden! Wie andere Städte ist auch Bülach von dieser mickrigen Vorlage im besonderen Masse betroffen. Da wird von den Städten verlangt, dass diese zum erheblichsten Teil das Bevölkerungswachstum aufnehmen sollen. Das löst für die Betroffenen Städte Kosten für Schulen, Strassen und weitere Infrastrukturen aus. Die Vorlage des Regierungsrates sieht nun aber vor, dass im Kanton Zürich gerade Mal das Minimum von 15% des durch Aufzonungen entstehenden Mehrwertes bei den Städten verbleiben sollen. Dass ist viel zu wenig um einen vernünftigen Städtebau bei zunehmender Verdichtung finanzieren zu können. Es bleibt zu hoffen, dass der Kantonsrat bei der Beratung der Vorlage die Interessen der Städte und seiner Einwohnerinnen und Einwohner höher gewichtet als diejenigen der Grundeigentümer und des Hauseigentümerverbandes. Hanspeter Lienhart, Stadtrat Bülach


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 21.02.2018 17:35
  • Schuldenbremse bewahrt vor Negativspirale

    Eine Schuldenbremse ist auch auf kommunaler Ebene sinnvoll. Das zeigen die folgenden Beispiele deutlich. Im Jahr 2010 hatte die Gemeinde Degersheim eine Nettoverschuldung von 9229 Fr pro Kopf angehäuft. Das führte zu einem der höchsten Steuerfüsse im Kanton St.Gallen. Eine Alleinstehende Person mit guter Ausbildung zahlt rund zwei volle Monatslöhne an Steuern. Ursache für die Schuldenmisere waren hohe Investitionen und das Prinzip Hoffnung der kantonale Finanzausgleich möge es richten. Junge gut Ausgebildete ziehen von Degersheim weg in Gemeinden mit tieferen Steuern oder ziehen es erst gar nicht als Wohnort in Erwägung. Somit beginnt eine Negativspirale oder ein Sterben auf Raten. Einen schnelleren Tod hatte die Gemeinde Leukerbad gewählt. Mit einer Verschuldung von 200‘000 Fr pro Kopf wurde diese unter Zwangsverwaltung gestellt. Pro Jahr muss die Gemeinde 1,3 Millionen Franken zurückzahlen. Sie darf maximal 900‘000 Franken pro Jahr investieren und keine neuen Kredite aufnehmen. Um solche Negativschlagzeilen in Bülach zu vermeiden, mache ich mich für die Einführung einer Schuldenbremse stark SVP-Gemeinderat Stefan Basler


  • Edwin Rupf, 8322 Madetswil 19.02.2018 10:55
  • Leserbrief zu: Lehrplan 21: Kompliziert und überladen oder nötig und sinnvoll? 17.2.2018

    Harry Huwyler, Schulleiter und Präsident der Zürcher Kantonalen Mittelstufe, bringt das Problem des neuen Lehrplans auf den Punkt: „Nun heisst es, dass Kinder vor allem dann lernen, wenn sie sich alles selbst beibringen. Das ist natürlich falsch, denn Kinder benötigen Lehrpersonen, die ihnen Wissen vermitteln.“ Mit der Kompetenzorientierung im neuen Lehrplan wird ein ganz neues, uns fremdes Unterrichtsverständnis eingeführt: das individualisierte, selbstorganisierte Lernen ohne Anleitung des Lehrers. Die Schülerin, der Schüler muss allein und selbständig seine Kompetenzen abarbeiten. Deshalb die Lernboxen in den modernen Lernlandschaften, wo jedes Kind für sich allein (mit Computer) arbeitet. Da leidet nicht nur der soziale Zusammenhalt in der Klasse – ein wesentliches Ziel unserer Volksschule. Die Leidtragenden sind vor allem die schwächeren Kinder aus bildungsfernen Familien. Gut gebildete oder betuchte Eltern können ihren Sprösslingen nämlich mit Erklärungen zu Hause oder mit dem bezahlten Nachhilfelehrer über mögliche Klippen helfen. Wenn wir dazu die Forderungen von Economiesuisse zur digitalen Transformation unserer Schulen denken (s. Zürcher Unterländer, 10.2.2018), dann wird klar: die ökonomistischen Forderungen (Kompetenzorientierung und totale Digitalisierung) dienen ausschliesslich der Rekrutierung von stromlinienförmigem Humankapital. Wollen wir so eine Volksschule? Ein besinnlicher Marschhalt in dieser Entwicklung wäre wünschenswert. Deshalb am 4. März: Ja zur Initiative: Lehrplan vors Volk. Edwin Rupf, Sekundar- und Sonderschullehrer


  • René Anderegg, 8105 Watt 17.02.2018 20:16
  • Pfarrer Wahl-Wiederholung

    Bei der Wahl vom 4. März geht es nicht um eine Wieder- oder Abwahl von Herrn Remo Eggenberger sondern um eine Wahlwiederholung der Wahl von 2013. Frei nach Mt. 14, 13 21 kam es damals zu einer wundersamen Vermehrung von Stimmen. Von den 287 Anwesenden wurden 342 Stimmzettel abgegeben (Furttaler, 31.5.2013). In der heutigen rationalen Zeit ist wohl eher davon auszugehen, dass die Stimmenzähler damals gegen das achte Gebot verstossen haben: Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Es bleibt zu hoffen, dass diesmal die Stimmenzähler genügend neutral sind um keinen Missbrauch aufkommen zu lassen. Es sind solche Ungereimtheiten welche dem Geist der katholischen Kirche schaden.


  • Pia Lienert, 8105 Watt 12.02.2018 20:12
  • Pfarrwahl oder Pfarrabwahl?

    In den letzten Furttaler-Ausgaben wurde über Pfarrer Remo Eggenberger berichtet und in „good news“ – Inseraten seine Arbeit gelobt. Warum muss die Wiederwahl auf diese Weise angepriesen werden? Sollten nicht einfach seine seelsorgerischen Fähigkeiten für sich sprechen? Da tauchen Fragen auf: Kommt möglicherweise seine Seelsorge bei vielen Katholiken nicht gut an? Warum besuchen Gläubige aus dem Furttal andere Pfarreien? Fühlen sie sich in St. Mauritius nicht mehr heimisch und aufgehoben? Warum haben langjährige Mitarbeiter mehr oder weniger freiwillig die Pfarrei verlassen? Die Kirchenpflege steht hinter der Wahl von Pfarrer Eggenberger. Warum verlassen 5 Mitglieder das Gremium? Wir möchten wieder ein Pfarreizentrum, das allen offen steht, wo christliche Gedanken gepflegt und oekumenisches Miteinander gelebt wird. P. Lienert, Watt


  • Gabi Fink, 8330 Pfäffikon 11.02.2018 12:10
  • Leserbrief zum Beitrag Hilferuf aus dem Chindsgi

    Leserbrief zum Artikel Hilferuf aus dem Chindsgi 1.Februar 2018 Die Kinder tragen die Folgen von Harmos, welcher beschliesst, dass sie nun immer jünger eingeschult werden. Die Bildungspolitik hat diesen neuen Stichtag mit dem Harmosgesetz beschlossen. Dies mit der Begründung, dass die Kinder in anderen Ländern auch jünger in den Kindergarten eintreten und die Bildungskosten gesenkt werden können. Nicht bewusst war ihnen, dass in den anderen Ländern der Kindergarten als Betreuungseinrichtung, (Krippe) mit viel mehr Personal (auf 6 Kinder 1 Person) geführt wird. Bei uns ist der Kindergarten die erste Bildungsstufe und beinhaltet Lehrplanziele und die Erreichung von Anschlusskompetenzen an die folgende Stufe. (Lehrplan 21). Zudem ist eine Lehrperson für die ganze Klasse (20 -24 Kinder) verantwortlich. Das Entwicklungstempo der Kinder hat sich auch mit dem Harmosbeschluss nicht verändert. Vierjährige Kinder brauchen mehr Betreuung und sind auf viel mehr Unterstützung angewiesen. Darauf haben wir Lehrpersonen und Verbände stets mit grossem Nachdruck hingewiesen. Die Entscheidungsträger, EDK und Kantone, stehen in der Pflicht nun auch die Folgen ihres Entscheides zu übernehmen. Namentlich müssen sie die zusätzlichen Betreuungspersonen, (Klassenassistenzen) verordnen und die Kosten übernehmen. Es darf nicht sein, dass diese Kosten auf freiwilliger Basis an die Gemeinden delegiert werden. Reiche Gemeinde können so den Kindern optimale Startchancen bieten und ärmere Gemeinden müssten darauf verzichten. Die Folgekosten für schlechtere Bildungschancen und Startbedingungen bezahlen in jedem Fall die jüngsten Kinder, aber auch die nachfolgenden Stufen und schlussendlich kommen diese die Allgemeinheit bestimmt höher zu stehen, als wenn in die Startbedingungen investiert wird. All jenen Gemeinden, die bereits heute in eigener Kompetenz die Startchancen für ihre Jüngsten mit der Einrichtung von Klassenassistenzen optimal ermöglichen, gehört auf jeden Fall ein grosses Dankeschön. Gabi Fink, Pfäffikon


  • Arno Giovanoli, Oberembrach 02.02.2018 14:38
  • Stellungnahme zum Leserbrief von Oliver Streuli (SVP), Kloten

    Gehen wir mal davon aus, dass die No-Billag-Initiative am 4. März angenommen wird: Was würde das für die Randregionen und Sprachminderheiten bedeuten? Ich kann dazu lediglich ein paar Denkanstösse geben. Die Region Südostschweiz inklusive Glarus erhält 25 Millionen an Gebührengeldern für ihre Programme des Regionaljournals, RTR, Radio und Tele Südostschweiz und die Programme RSI für die italienisch sprechenden Südtäler. Bei einer Annahme der Initiative müsste dafür künftig eine oder mehrere Konzessionen beim Bund ersteigert werden, um lediglich eine Handvoll Programme in vollem Umfang weiter zu betreiben. Das bedeutet, Konzessionen zu ersteigern für rund 2.5 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Wer hätte noch ein Interesse, für 2.5 Prozent der Bevölkerung, und das noch in drei Sprachen, Programme zu produzieren. Wohl kaum jemand! Viel zu teuer, aufwendig und niemals kostendeckend. Wäre diese Region alleine im Stande das nötige Geld dafür überhaupt aufzutreiben? Wohl kaum … Es kann doch nicht sein, dass Randregionen und Minderheiten auf eine seriöse und vielfältige Berichterstattung und Information verzichten müssen. Können wir es uns leisten, eine Randregion noch unattraktiver werden zu lassen, indem wir interessante Arbeitsplätze und Lehrstellen nur noch in den grossen Ballungszentren ansiedeln? Was geschieht mit den sozialen Institutionen der heuteigen SRG? Haben sich dazu die No-Billag-Initianten je geäussert? Wie soll denn dieses Chaos gelöst werden? Wollen wir uns mit schönen Geschichten von Schellenursli, Heidi, Arno Camenisch und so weiter zufrieden geben? Wollen wir keine Motoren mehr haben, um weitere solche erfolgreiche Geschichten entstehen zu lassen? In vielen Teilen der Welt wird unser Land für seine direkte Demokratie, seine Mehrsprachigkeit und den Umgang mit Minderheiten auf engstem Raum bewundert und geachtet. Um alldem gerecht zu werden, braucht es auch eine vielfältige und mehrsprachige Medienlandschaft. Wollen wir diese Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit gegen aussen einfach so in den Sand setzen? Wegen 365 Franken im Jahr? Wir können für lediglich einen Franken pro Tag Informationen per Radio, Fernsehen und Internet in jeweils vier Landessprachen und bis in den hintersten Winkel unseres Landes empfangen. Irgendwie finde ich die Diskussion um den Service public für eine Franken pro Tag, in einem der reichsten Länder der Welt, peinlich! Es macht den Anschein, als wäre die Solidarität unter den einzelnen Landesteilen und Sprachen nur etwas für Krisenzeiten. Arno Giovanoli, BDP, Oberembrach


  • Gutknecht Ernst, 8180 Bülach 28.01.2018 21:36
  • Grundwasserheizung Schulhaus Hinterbirch, Bülach Zum Artikel "Schule heizt noch ohne Bewilligung" vom 25.01.2018

    Als direkte Anstösser des Sekundarschulhauses Hinterbirch sind wir ebenfalls sehr besorgt über den Konzessionsantrag für die Grundwasserheizung der Schulanlage (ZU vom 5. Jan. 2018). In diesem Antrag ist vorgesehen, dass dem Grundwasser der Glatt bis zu 391 kW Wärme entzogen werden dürfen. Das verwendete Wasser (1400 Liter/min) wird dabei um 4 Grad abgekühlt. Ich muss es den zuständigen Spezialisten überlassen, zu entscheiden, ob die Anlage mit dieser Leistung keine negativen Auswirkungen auf die Umgebung hat, insbesondere bei längeren Trockenperioden, verbunden mit Kälteperioden. Wir hatten ja auch schon Trockenperioden, bei denen die Glatt oberirdisch ausgetrocknet war. Die geforderte Leistung von 391 kW, die dem Grundwasser maximal entzogen werden darf, scheint mir zudem reichlich hoch angesetzt. Zu dieser Leistung kommt ja noch die elektrische Leistung für den Betrieb der Wärmepumpen hinzu, welche bei einem Leistungskoeffizienten COP = 4 ca. 125 kW beträgt. Die gesamte Leistung der Anlage beträgt also mehr als 500 kW. Damit könnte man 500 elektrische Heizkörper mit je 1000 W Leistung betreiben. Dies würde nach meinen Informationen für ca. 30 Einfamilienhäuser ausreichen.


  • Oliver Streuli, 8302 Kloten 26.01.2018 09:28
  • NoBillag

    Seit 1998 ist für den Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen keine Bewilligung mehr erforderlich, sondern die selbständige vorgängige Anmeldung. Der Anknüpfungspunkt dieser Gebührenpflicht blieb weiterhin das Empfangsgerät. Bei dieser Gesetzesänderung war ich acht Jahre alt. Damals erhielten etwa ein Viertel aller Fernsehsender, die wir empfangen haben, staatliche Unterstützung. Heutzutage empfange ich mehr als 300 Fernsehsender. Nur ein sehr kleiner Teil davon wird vom Staat unterstützt. Eine Sendung schaue ich mir heute nicht an, weil der TV aufgrund des 24-Stunden-Programms sowieso läuft, sondern weil ich mich gezielt darüber informiert habe. Wann und wo ich mir diese Sendung ansehe entscheide ich eigenständig. Durch den technologischen Fortschritt der letzten 20 Jahre hat sich die Medienvielfalt stark verändert. Ein staatliches Vollprogramm entspricht nicht mehr den Bedürfnissen der Bevölkerung. Teure Gebühren für den Einkauf von internationalen Filmen und Serien sind nicht mehr zeitgemäss. Seit 10 Jahren beweist nun beispielsweise Tele Züri , dass man auch ohne staatliche Unterstützung hochwertige Informationssendungen produzieren kann. Nutzen Sie diese 450 Franken und finanzieren Sie damit freiwillig jene Medienschaffenden und Künstler, deren Inhalt Sie konsumieren. Mit der heutigen Technologie können Sie selbständig entscheiden durch welche Medien sie sich informieren oder unterhalten möchten. Ob Sie nun Netflix abonnieren, einen einzelnen YouTuber unterstützen oder dieses Geld für etwas anderes ausgeben, können Sie mit einem JA am 4. März selber entscheiden. Oliver Streuli Gemeinderat SVP Kloten


  • Ueli Murbach, 8181 Höri 25.01.2018 16:45
  • Anti-Trump-Demo

    Anti-Trump-Demo Die Mittwochausgabe 24.Jan.18 des ZU mit dem Artikel auf der Frontseite „ Über tausend an Anti-Trump-Demo“ und dem noch grösser aufgemachten Artikel auf der Zürichseite „ Anti-WEF-Demo zu-meist friedlich“ finde ich völlig über-rissen! Besonders wenn man die über-dimensionierten Bilder anschaut mit den hässlichen Sprüchen die nach Gewalt schreien. Wen wundert es, wenn man solche Bilder salonfähig macht indem man sie so gross bringt! Warum wird dem Revolutionären Bündnis eine solche Plattform gewährt? 1000 Demonstranten im Kanton Zürich sind eine absolute Minderheit zur Gesamtbevölkerung von 1 Million. Vielleicht, weil es Mainstream ist über Trump zu wettern? Auch der Artikel auf der Frontseite mit dem Satz: Derweil zettelte Trump pünk-tlich zum WEF einen Handelsstreit an. Die Erhebung von Schutzzöllen für Solar-module und Waschmaschinen habe in China und Korea heftige Reaktionen ausgelöst. Am Vorabend übertrug SRF aus Davos einen Bericht, wo sich ein chinesischer Solarzellenhersteller äus-serte, dass diese Massnahme seine Firma nicht berühre, die Amerikaner schaden sich selber, wenn sie sich die besten Solarzellen nicht mehr leisten können. In der Donnerstagausgabe 25.Jan,18 lese ich erneut, Trump’s Zorn trifft auch Thun! Im gleichen Artikel steht dann blau geschrieben, dass ein Sprecher von Meyer Burger sagt, dieser Entscheid für Strafzölle sei für sie neutral, also was soll dieser Titel? Abermals fällt mir nur der Mainstream gegenüber Trump ein. Daraus folgt für mich, ich stelle höhere Ansprüche an meine Zeitung und hoffe dass diese 2 Ausgaben ein Fehltritt bleiben.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 23.01.2018 16:32
  • Subventioniert Bülach die Gemeinde Winkel? Medienmitteilung Stadtrat Bülach vom 18. Januar.

    Immer wieder neigt die Stadt Bülach dazu, unvorteilhafte Verträge mit andern Gemeinden abzuschliessen. In seiner Medienmitteilung schreibt der Stadtrat: „Der Bereich Sozialversicherungen führt ab 1. Februar 2018 die Fälle betreffend Ausrichtung von Zusatzleistungen zu einer AHV/IV-Rente für Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Winkel. Die Kosten für die Dienstleistung kann die Stadt Bülach der Gemeinde Winkel in Rechnung stellen.“ Jetzt fragt sich aber, ob diese Rechnung auch kostendeckend ist für Bülach? Erfahrungen mit den Gemeinden Hüntwangen und Wil haben nämlich gezeigt, dass bestimmte Dienstleistungen Bülachs im Bereich Sozialversicherungen von der Stadt Bülach exakt mit 27% subventioniert wurden. Trotz Vorgaben aus dem Parlament ist im Falle von Winkel also fraglich, ob diese eingehalten werden? Vielleicht machen die Winkler auch da wieder das bessere Geschäft, wie die Erfahrung zeigt. Stefan Basler, SVP-Gemeinderat Bülach


  • Ralf Isenring, 8180 Bülach 05.01.2018 12:01
  • Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aufgepasst !

    Vor den Wahlen überbieten sich die Parteien mit ihren angeblichen Leistungen in der vergangenen Amtsperiode. Und sie versprechen für die nächsten vier Jahre mit lauten Schalmeientönen Verbesserungen. Kaum zu überbieten ist gegenwärtig die FDP mit ihrem Programm für ausgedehnte Sportanlagen. Der informierte Citoyen erinnert sich an die Wahlversprechen 2014, 2010 und 2006: „Wenn ich gewählt werde, gebt mir einen Spaten und ich beginne mit dem Bau in Hagenbuechen“. Und er wurde drei Mal gewählt und auch Sportvorsteher. Während 12 Jahren im Amt hat der FDP-Stadtrat in Hagenbuechen nichts getan und jetzt fordert die FDP erneut eine Sportinfrastruktur und tadelt den untätigen Stadtrat, endlich mit Planen zu beginnen. Und ihr derzeitiger Noch-Sportvorsteher gaukelt in der Unterlandzeitung mit breitem Lachen eine gigantische Sportanlage in den nächsten 8 Jahren vor, ohne nur schon zu wissen, was er realisieren und wie er das finanzieren will. Mit wem will die FDP denn das Projekt umsetzen? Die Schulvorsteherin der FDP tut nichts im Sportbereich und der neue FDP-Kandidat hat sich noch kein einziges Mal um das Sportprojekt Hagenbuechen oder um ähnlich grosse Projekte gekümmert. An der letzten Parlamentssitzung hat die FDP-Fraktion dem Budget geschlossen zugestimmt. Tags darauf schrieben sie in der Zeitung, das Bülacher Budget 2018 sei nicht zu verantworten. Aehnliche Widersprüche kommen aus der Küche der SVP. Sie kritisieren deutliche Führungsmängel des Stadtrates und der Verwaltung, die aus dem Ruder laufenden Kosten, und sind überzeugt, nur neue Köpfe in der Exekutive könnten die Stadt Bülach wieder stromlinienfömig machen. Doch, sie portieren erneut ihren eigenen bisherigen Finanzvorsteher. Die SVP und die FDP stellten in der Vergangenheit 5 von 7 Stadträte. Sie hätten es in der Hand gehabt, die Verwaltung und den linken Bauvorsteher zu disziplinieren. Die Stimmbürgerschaft nimmts zur Kenntnis. Hütet Euch am 15. April 2018. Ralf Isenring


  • Rolf Graber, 8106 Adlikon 03.01.2018 12:15
  • Parkuhr bei Bibliothek

    Kaum wurde die neue Bibliothek eröffnet, wurden die 6 blaue Zone Parkplätze in gebührenpflichtige (1 Fr. pro Std) geändert. Die zwei Bibliothek-Parkplätze sind logischerweise nicht ausreichend. Lesen soll bilden und bereichern, deshalb ist mir dieses Vorgehen absolut unverständlich.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 18.12.2017 19:08
  • 50‘000 Fr für einen Strategieworkshop?!

    An der letzten Budgetsitzung beantragte der Stadtrat 50‘000 Fr. für einen Strategieworkshop im Bereich Kinder- und Jugendpolitik. Der Gemeinderat folgte dem Antrag der RPK und Fachkommission diesen Betrag zu streichen. Wenn der Stadtrat als Hauptgrund zur Überarbeitung die steigende Bevölkerungszahlen angibt, so könnte er die Zahlen zur Schulraumplanung nehmen und diese entsprechend nutzen. Er könnte aber auch Gemeinden die jetzt schon über 20‘000 Einwohner haben als Vergleich hinzuziehen und allenfalls von diesen lernen. Denn gut kopiert ist meist besser als schlecht selber erfunden. Zudem sind die Fachkommission wie auch ich der Meinung, dass die strategische Führung der Verwaltung eine Kernkompetenz des Stadtrates ist und er diese unbedingt selber wahrnehmen sollte. Trotz massiver Lohnerhöhung ist der Stadtrat immer öfter angewiesen auf externe Berater. Kein Wunder resultiert im Budget ein Defizit. SVP-Gemeinderat Stefan Basler


  • Sandro Consoli, 8172 Niederglatt/ZH 05.12.2017 16:38
  • Antwort auf zwei Leserbriefe von Thomas Baer, Embrach, Forum vom 1 Dezember 2017

    Nicht funktionierende Schulsysteme betreffend freigestellter Lehrer in Dielsdorf kandidiert für das Schulpflegepräsidium (Artikel ZU vom 18 November). Wenn ein Lehrer Vandalen Akte in der Schule durch Schüler deckt ist es das Recht der Schulpflege den Lehrer freizustellen schon deshalb weil der Schaden durch Steuergelder gedeckt werden muss. Und seit wann sind Vandalen Akte Schulfächer? Was hat die Schule Petermoos in Buchs mit dem freigestellten Lehrer zu tun nur weil man vernommen hat, dass ein Nachhilfeschüler sich über die Zustände im Buchs beklagt? Komischerweise beklagen sich einzelne Eltern über die Schulen die SOL (selbst orientiertes Lernen) eingeführt haben und weil ihr Kind eigenständiges Lernen nicht mitmacht, pubertiert und unfähig ist. Es wird erwartet, dass die Lehrer die Erziehung des Kindes übernehmen sollen die zu Hause unterlassen wurde. Dies ist aber nicht Ihre Aufgabe. Dann ist halt in den Augen der Eltern die Schulpflege oder SOL verantwortlich wenn das nicht klappt! Die Stimmbevölkerung in Dielsdorf wird bei den nächsten Wahlen sicher überlegen ob man einen Lehrer in die Schulpflege oder halt einen Bock zum Gärtner wählt. Note 6 für Beschwichtigungen. Abgänge in der Schulführung sorgen für böse Gemüter (Artikel ZU vom 25. November). Herr Chappuis hat seinen Standpunkt betreffend der Abgänge der beiden Schulleiter klar erklärt. Dass nach 10 jähriger Dienstzeit Herr Turkawka eine für seine Karriere bessere Anstellung antritt kann sicher nicht als Grund von Gerüchten sein. Herr Häusermann war vor seinem Antritt im Sommer 2017 als Schulleiter 10 Jahre in anderen Funktionen in der Schule Niederhasli tätig. Er hat in einer anderen Schule zur ursprünglichen Tätigkeit zurückgefunden. Auch an der Schule NINIHO wurde von sogenannten besorgten Eltern Stimmung gegen das SOL gemacht und dies im Zusammenhang wegen Schulpflege, Schulleiter, Budget usw. Schüler von Niederglatt, die dieses Jahr erfolgreich die BMS Prüfung bestanden haben, fühlten sich wegen SOL nicht benachteiligt, im Gegenteil. Die NINHO Schulpflege ist bestimmt auch hier von einzelnen Eltern angegriffen worden (nicht die Mehrheit) ähnlich wie in Buchs um ihre Unfähigkeit zu verbergen ihre eigenen Kinder zu erziehen. Zu beiden Leserbriefe von Herrn Thomas Baer nehme ich mir die Freiheit zu sagen, dass er als Auswärtiger sich besser für Belange von Embrach einsetzt wo er ja wohnt. Dort scheint auch nicht alles in bester Ordnung zu sein. Oder ist er gar als Sterngucker von den besorgten Eltern der NINIHO als Sprachrohr eingesetzt worden weil diese zu feige sind in der Öffentlichkeit in eigenem Namen zu schreiben? Am 14./15. April 2018 sind die Wahlen der Schulpflege NINIHO. Herr Baer nimmt sich auch hier die Freiheit Parteilose und Besorgte Bürger als wählbare Alternative zu unterstützen. Kennt er sie als Embracher? Ich schon und werde bestimmt Parteilosen die Stimme nicht geben. Windfahnen brauchen wir nicht! Die Parteien der NINIHO Gemeinden sind gefordert wählbare Kandidaten aufzustellen! Sandro Consoli, Niederglatt.


  • Beat Sandhofer, 8173 Neerach 05.12.2017 10:17
  • Verloren haben die Kinder

    Erst am Freitag jubilierten die Festredner, überschlugen sich mit Superlativen und feierten das 200 jährige Bestehen des ersten Schulhauses in Neerach. Am Montag war von dieser Euphorie nichts mehr zu spüren. Die Gemeindeversammlung hat in einer eher chaotischen Abstimmung das Provisorium für das Schulhaus Sandbuck bachab geschickt. 60‘000 Franken Miete für 3 Jahre und einmalige Investitionen von Fr. 240‘000 sind der Bevölkerung von Neerach zu viel. (Die gleiche Summe wurde kurz davor für Funkwasserzähler genehmigt). Es ist wichtig, dass eine Gemeinde umsichtig mit den Finanzen umgeht. Wenn sich aber eine Gemeinde aus lauter Sparwut vor jeglichen Argumenten und gesellschaftlichen Veränderungen verschliesst, finde ich dies bedenklich. Gestern wurde an der eigenen Zukunft gespart, nämlich an den jüngsten Einwohnerinnen und Einwohnern. Wie soll Neerach für junge Familien attraktiv bleiben, wenn sie nicht bereit ist in unsere Kinder zu investieren? Wie sollen sich junge Familien motivieren, am Dorf- und Vereinsleben teilzuhaben, wenn sie vor allem als störender Budgetposten an der Gemeindeversammlung wahrgenommen werden? Es gäbe sicherlich optimierungsbedarf und es ist legitim, einzelne Budgetpositionen zu hinterfragen. Was aber den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen mit diesem Entscheid für die nächsten Jahre zugemutet wird, finde ich eine Enttäuschung und unserer Gemeinde unwürdig. Ich wünschte mir, alle diese Stimmbürger würden vor einer nächsten Abstimmung einmal einen Schulbesuchsmorgen besuchen und sich eigenes Bild machen, wie der heutige Unterricht abläuft und unter welchen Bedingungen er stattfindet. Ich hoffe, die Neeracher werden an kommenden Abstimmungen zum Thema „Schulraum Erweiterung“ etwas von ihrem Pioniergeist und Mut von vor 200 Jahren zurückgewinnen und nicht finanzpolitisch, sondern zukunftsorientiert und weltoffen abstimmen!


  • Ritter Urs, 8184 Bachenbülach 03.12.2017 18:40
  • Nicht das Berechnungsmodell für den ZFI sondern die Regierung soll angepasst werden.

    2013 wurde nach einer Testphase von 3 Monaten das heue angewendete Flugverfahren eingeführt. Laut Zürcher Regierung, allen voran CWS soll dies dazu führen, dass der ZFI eingehalten würde und nicht weiter mehr als 47‘000 Personen pro Jahr massivem Fluglärm ausgesetzt sind. Dazu wurden die An- und Abflüge in angeblich wenig dicht besiedelte Gebiete verlegt werden, was eine massive Zunahme von Landungen von Osten und Stars Richtung Norden mit sich brachte. Im ZFI fällt dabei auf, dass von 2013 auf 2014 die Anzahl an stark gestörten Personen in der Nacht von 21‘000 auf über 24‘000 ansteigt. Und auch die Zahl stark belästigter Personen am Tag sank in diesem Zeitraum nicht. Der ZFI zeigt heute auf: Es war also eine glatte Lüge. Und unsere hochgeschätzte Regierung wusste dies von Anfang an. Durch ihr eigenes Versagen in der Politik mit Deutschland werden immer mehr Personen durch massive Fluglärmzunahme schikaniert. Und nun soll der ZFI angepasst werden… Nicht einfach die Aufgabe, wie soll man erklären, dass ausgerechnet in der Nacht die stark beschallte Bevölkerung innert Jahresfrist um 15% zugenommen hat? Die eigentliche politische Aufgabe wäre doch einfacher: Einen Mega- Hub brauchen wir in der Schweiz nicht. Solche grössenwahnsinnigen Ambitionen haben schon einmal desaströs geendet und die Fliegerei ist definitiv kein nachhaltiger Wirtschaftszweig. Der Flughafen Zürich kann nur effizient betrieben werden, wenn Landungen von Norden, teilweise über deutsches Gebiet möglich sind. Also wird der Flugbetrieb während der heute geltenden Deutschen Sperrstunden eingestellt. Die Lufthansa wird sich gut überlegen, ob sie ihren Goldesel innenpolitisch nicht unterstützen sollte und die Schweizer Politiker können endlich damit aufhören, uns anzulügen.


  • Jean-Pierre Lorenz, 8165 Oberweningen 29.11.2017 09:15
  • Das zahlen die Gemeinden für die Politik, oder wie sich Abstimmungen manipulieren lassen.

    Zwei Tage nachdem in Schleinikon der Souverän sich für den Abbruch des Projektes Fusion der Wehntaler Gemeinden entschieden hat, erscheinen im Unterländer Fakten welche aufhorchen lassen und zu denken geben. Vergleicht man die Zahlen der vier Wehntaler Gemeinden kommt man zu folgendem Ergebnis: Je grösser die Gemeinde (Einwohnerzahl) desto günstiger sind die Kosten der Exekutive und auch der Legislative. Die kleinste Gemeinde Schleinikon schlägt mit Kosten von CHF 146 für die Exekutive und CHF 58 für die Legislative pro Kopf der Bevölkerung, im Schnitt der letzten 10 Jahre, zu Buche. Niederweningen arbeitet mit CHF 62 bzw. CHF 18 signifikant günstiger. Nimmt man als Vergleich Dielsdorf mit knapp 6000 Einwohnern hinzu, was ungefähr der Gesamtbevölkerung des Wehntales entspricht, so sprechen die Zahlen noch eine deutlichere Sprache: CHF 42 / CHF 11. Da fragt man sich schon mit welchem Zahlenmaterial die Gemeindevertreter bei den Abklärungen über eine mögliche Fusion zu Werke gingen. Aber man kann ihnen zu Gute halten: sie konnten es nicht besser, sie sind schliesslich Amateure. Dazu passt der Werbeslogan des bekannten Schweizer Nährmittels perfekt: «Mit … chaschs nüd besser, aber länger». Wie viel länger werden die nächsten Gemeinderatswahlen zeigen.


  • Fredi Heller, 8157 Dielsdorf 26.11.2017 19:12
  • Keine Eile bei der BZO-Revision in Dielsdorf

    Die Revision der Bau- und Zonenordnung rund um die Bahnhofstrasse in Dielsdorf wurde vor kurzem an einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Mir scheint das Projekt aber noch nicht genügend durchdacht. Fragen zum benötigten Schulraum und zum Verkehr konnten nicht beantwortet werden. Über den Mehrwertausgleich bei Auf- und Umzonungen die demnächst eingeführt werden soll, wurde nicht informiert. Da das Gebiet nach Angaben der Allreal sowieso nicht sofort oder in Etappen überbaut werden soll, gibt es noch genügend Zeit, die BZO-Revision zurückzustellen und die offenen Fragen zu klären. Dabei muss es auch eine Lösung für das Gewerbe geben, das immer weniger Land in Dielsdorf findet. Aus diesen Gründen gehe ich am 6. Dezember an die Gemeindeversammlung und stimme Nein zur BZO-Revision. Fredi Heller, Dielsdorf


  • Jürg Leimbacher, 8180 Bülach 25.11.2017 18:39
  • Ein Weihnachtsgeschenk für das bülacher Allmendquartier

    Der Kanton und die Stadt Bülach meinen es gut mit dem Allmendquartier. Zu Weihnachten haben sie ihm an den Abenden für die Feld- und Allemendstrassen eine schöne Lichterkette geschenkt, zudem eine bewegliche. Vorne sind die Lichter schön weiss und hinten in warmem Rot. Die Kette bewegt sich langsam in zwei Richtungen. Die Bewohner des Quartiers müssen nun ihre Wohnungen nicht mehr weihnachtlich schmücken, sondern können einfach vom Fenster aus die Lichterkette bewundern. Die Kinder werden dies sicher mit leuchtenden Augen tun. Eigentlich wollten Kanton und Bülach die Lichterkette auf der neuerstellten Ifangstrasse leuchten lassen, doch haben sie sich sicher anders entschieden. Denn es war klar, dass die Lichterkette, welche ihren Anfang vor allem im Einkaufscenter Bülach Süd hat, den Weg nicht über die Ifangstrasse nach Bülach nehmen wird, sondern durch das nun weihnachtlich erleuchtete Allemendquartier. Vielleicht haben sich die Planer aber auch einfach getäuscht und nicht damit gerechnet, dass die Lichterträger ihren Weg vom Einkaufscenter nach Bülach nicht mit einem grossen Umweg über vier Lichtsignale wählen werden, sondern den direkten Weg und ohne Lichtsignale durch das nun beglückte Allemendquartier. Die meisten der Lichterträger nehmen jedenfalls diesen Weg und reihen sich in dieses schöne Ritual ein, welches nun jeden Abend stattfinden wird. Nur schade, dass man tagsüber trotz ebenso vieler Lichterträger die Farben nicht so gut sieht. Mit weihnachtlichen Grüssen an die genialen Planer (welche sicher auch im Allemdquartier wohnen) Jürg Leimbacher, Bülach (leider nicht Bewohner des Allemendquartiers)


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 25.11.2017 08:09
  • Nach 18 Jahren ist Schluss Note 6 für Beschwichtigungen!

    Immer wenn sich Schulpräsident Philipp Chappuis erklären muss, wenn es um «seine» kritisierte Schule geht, ist alles bestens. Die Darstellungen der Abgänge von Gregory Turkawka und Urs Häusermann werden so begründet, dass niemand auf die Idee kommen könnte, es habe mit allfälligen Schulproblemen, von denen möglichst nichts nach aussen sickern darf, zu tun. Wer allerdings mit der Schulbehörde zu tun hat und hinter die Kulissen hört oder sieht, weiss, dass die Realität jedoch eine andere ist. Beschwichtigen und Halbwahrheiten verbreiten, sogar öffentlich, ist nichts Neues. Von dieser Masche können betroffene Eltern ein Lied singen, und wer an den zum Teil chaotischen Kreisgemeindeversammlungen dabei und nicht blind oder taub war, was vorne auf der Bühne ablief, würde heute nicht mehr auf die schönfärberischen Worte des Schulpräsidenten hereinfallen. Die Behörde liess sich durch den umtriebigen Schulleiter mit seinen radikalen Ideen blenden. Die Schmach wäre natürlich riesig – vor allem für die lokalen Parteien – einzugestehen, dass grobe Fehler geschehen sind, ja, dass gewisse Protagonisten in ihrem Amt unfähig waren oder sind. So wird Häusermanns Abgang nach nur wenigen Monaten mit einer Reorganisation begründet. Die Wahrheit dürfte aber wohl gleich im nächsten Satz, nämlich mit der «Überschätzung der Aufgabe» liegen. Dass die Behörde nicht weiss, wie es mit der Schulleitung nun weitergeht, versteht sich. Statt aber die Stelle öffentlich auszuschreiben, wie von der IG Schule NiNiHo gefordert, setzt die Schulpflege auf interne Arbeitsgruppen. Augenscheinlich ist die Suppe, die man sich eingebrockt hat, doch viel heisser, sprich die Probleme grösser. Die Abgänge als «zufällige Häufung» zu verkaufen, erinnert stark an die diversen Kündigungen von Lehrpersonen an den Schulhäusern «Eichi» und «Seehalde» vor Jahren. Natürlich hatten auch jene Abgänge – wer es glaubt – rein gar nichts mit dem Schulsystem zu tun! Wir aber kennen die wahren Gründe aus erster Hand.


  • René Marthaler, 8185 Winkel-Rüti 23.11.2017 14:55
  • Wertschöpfung von 5 Milliarden Franken

    Nach Eröffnung des Circle werden dann voraussichtlich über 33000 Menschen am Flughafen arbeiten. Wie dies verkehrs-technisch gelöst wird, wissen wahrschein-lich nur die Götter. Vielleicht beruhigt die vom Flughafen selber in Auftrag gegebe-ne Studie einige Gemüter. Wie viele Men- schen diese Wertschöpfung belastet, wird selbstverständlich nicht in Betrag gezo- gen. Es herrscht nämlich ein chronischer Lärmpegel, welcher um 6:00 Uhr beginnt und nach 23:00 Uhr irgendwann endet. Den Autoverkehr hört man bei ge-schlossenem Fenster im Gegensatz zum Flugverkehr nämlich nicht. Ich habe nach wie vor nicht begriffen, welche Wertschöpfung die vielen Transit- passagiere bringen sollen. Es geht doch immer nur um Rekordhascherei.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 23.11.2017 06:38
  • Freigestellter Lehrer kandidiert für das Schulpflegepräsidium Nicht funktionierende Schulsysteme

    Ein grosses Bravo gilt Claus Heiser, dem ehemaligen Sekundarlehrer an der Sekundarschule Dielsdorf! Endlich spricht eine Lehrperson die negativen Seiten der heute viel verbreiteten «modernen Unterrichtsformen» öffentlich an! Er bemängelt die Lernlandschaften und den Umstand, dass die heutigen Lehrer ihren Schülern bloss noch Blätter und Dossiers zum Selbststudium aushändigten. Es fehle eine Beziehung zu den Jugendlichen! Aus anderen Gemeinden tönt es nicht anders. Erst letzte Woche erzählte mir ein Nachhilfeschüler aus Buchs ZH wie er den Unterricht an der «Vorzeigeschule» Petermoos erlebe: Chaotisch, unorganisiert, laut! Es käme nicht selten vor, dass die Lehrpersonen schreien müssten. Eine «Laisser faire-Haltung» sei normal; oft würden bei ungenügenden Arbeiten beide Augen zugedrückt. Der Unterricht funktioniere nur dort, wo die Lehrer sich durchsetzten, wo die Lektionen strukturiert und klar abliefen! Dies sei aber nur bei etwa zwei von zehn Lehrpersonen der Fall, die er pro Woche hätte! Genau dieselben Probleme gibt es in Niederhasli-Niederglatt. Seit Jahren macht sich dort die IG Schule NiNiHo für eine Veränderung stark und versucht die Bevölkerung wachzurütteln. Statt die Faust im Sack zu machen stellen sich hier gleich drei parteilose Kandidaten zur Wahl im kommenden April. Es fragt sich, wie oft noch solche Negativschlagzeilen über nicht oder schlecht funktionierende Schulen publiziert werden müssen, bis auch die Politiker und die Bevölkerung endlich erwachen und den Tatsachen in die Augen schauen. Genau diese «Problemschulen» brüsten sich dann – es klingt wie ein Hohn – dass sie wieder diesen und jenen Preis eingeheimst hätten, nur weil sie nach «modernen» Kriterien ihre Schule führten. Was die Jugendlichen aber lernen, steht auf einem anderen Blatt. Massive Stoffrückstände, eklatante Wissenslücken und dergleichen, sind an den SOL-Schulen an der Tagesordnung. Lehrmeister und Berufsschullehrer können diesen besorgniserregenden Trend bestätigen.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 23.11.2017 06:36
  • Niniho: Gesamterneuerungswahlen Jetzt braucht es fähige Leute

    Die Sekundarschule Niniho sorgt seit Jahren für negative Schlagzeilen. Nach dem Abgang des umstrittenen Schulleiters Gregory Turkawka im Sommer, werfen nun auch sein Nachfolger Urs Häusermann – schon auf Dezember 2017 – und Schulpräsident Philipp Chappuis das Handtuch. Es macht ganz den Anschein, als verliessen sie alle das «sinkende Schiff». Die IG Schule NiNiHo, die schon seit Jahren auf die Probleme aufmerksam machte und in der Öffentlichkeit zu Unrecht als «Revoltegruppe» und «Ewiggestrige» beschimpft wird, schickt am 15. April 2018 nun drei weitere fähige und kompetente Kandidaten – alle parteilos – ins Rennen, die Ruhe und Ordnung schaffen wollen. Mit Anita Lommatzsch, die bereits seit Frühjahr mit Fachverstand und Sachwissen die Finanzen bewirtschaftet, hat die IG Schule NiNiHo gezeigt, wie sie sich aktiv in die Schulpolitik einbringen will. Dazu braucht es kein Parteiprogramm, denn es geht um die Sache: Die Sekundarschule NiNiHo ist eine der vier Problemschulen im Kanton Zürich! Mit Wegschauen und Schönreden wird in der verfahrenen Situation nichts erreicht. Den drei starken Köpfen geht es nicht darum, die Schule vollends umzukrempeln, jedoch dort zu verbessern, wo es in den vergangenen Jahren gehapert hat. Ihr Programm reicht von der Einhaltung der Stundentafel und der Lernziele, einer Reduktion von Office-Stunden, in denen die Schüler selbständig arbeiten, mehr Kontrolle und Führung durch die Lehrpersonen bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Jetzt stehen die Parteien in der Pflicht. Wollen sie die Probleme an der Wurzel anpacken, so unterstützen sie fähige Leute, die gewillt sind, Dinge zu verändern und einen Kurswechsel vorzunehmen. Schicken sie jedoch eigene Leute ins Rennen, die am «Status quo» festhalten wollen, dürfte diesen noch genauer als jetzt auf die Finger geschaut werden. Im kommenden April wird sich zeigen, für welche «Schule» die Stimmbürger von Niederhasli-Niederglatt votieren. Es ist zu hoffen, dass Vernunft und Weisheit über die Parteiinteressen obsiegen.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 08.11.2017 13:58
  • Ein peinlicher Abend

    An der letzten Gemeinderatssitzung gaben die Stadträte Hintermeister und Lienhart keine gute Figur ab. Nachdem durch eine Offerte für eine Mobile Lösung klar wurde, dass der Nachtragskredit weit überrissen ist, war es so offensichtlich, dass die beiden Stadträte ihre Aufgaben nicht gemacht hatten. Es bestand die Hoffnung dass die beiden Herren einlenken würden. Aber weit gefehlt. Jürg Hintermeister wollte nicht über die Fehler des Stadtrats sprechen, nutzte die Redezeit aber für deren Rechtfertigung. Der Versuch von Stadtrat Lienhart mit neuen Planungsresultaten den Rat vom Nachtragskredit zu überzeugen war aufgrund fehlenden neuen Erkenntnisse absolut erfolglos. Beide machten trotz der von verschiedensten Seiten vorgebrachten Vorwürfe keine Anzeichen von Einsicht oder irgendwelcher Kritikfähigkeit. Wenn diese Herren ausserstande sind ein günstiges und zweckmässiges Garderobengebäude zu erstellen, wie muss es erst aussehen bei einem komplexeren Projekt. Der Rest der Peinlichkeiten von diesem Abend sollte Ihnen erspart bleiben.


  • Brunette Isler Stierli, 8154 Oberglattb 26.10.2017 17:25
  • Fussbal-Garderoben in Bülach

    Obwohl ich nich explizit ein Fussballfan bin, Tennis und Rodger Federer liegen mir näher, war ich richtig erschüttert ob dem Bild der Garderoben im Heutigen ZU und ich verstehe auch die Reaktion mit dem Proteslauf duch die Stadt. Da wird man aufgefordert einen Haushaltsschwamm jede Woche zu wehcseln ( Bakterien etc.) und dann so etwas. Es wundert mich, dass bei diesem Zustand die Jungs überhaupt noch fähig sind einen Match durchzu spielen.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 09.10.2017 11:04
  • Jürg Jegge: Überforderte Schulbehörden früher und heute

    Der DOK-Film über «Das System Jegge» hat berührt, aber auch die Unverantwortlichkeit und das Unvermögen der damaligen Schulbehörden aufgezeigt. Doch ist heute alles besser? Nein: Gewisse Parallelen sind unverkennbar. Auf die verwerflichen Vorfälle Jegges will ich nicht eingehen. Auffallend war, wie unwissend die Verantwortlichen waren, geblendet von einem vermeintlichen «Starpädagogen», der die Schule auf seine Art und Weise reformieren wollte. Unweigerlich kommt mir die Situation der Sekundarschule Niederhasli in den Sinn. War da nicht ein umtriebiger und gleichsam umstrittener Schulleiter am Werke, den man trotz massiver Kritik an seiner Person und am System einfach gewähren liess? Auch er wollte «seine Schule», wie er gerne herausstrich, realisieren, ungeachtet des Aufstandes diverser kritischer Eltern. Eine 2015 eingereichte Aufsichtsbeschwerde wurde von der Bildungsdirektion verantwortungslos behandelt und abgewiesen. Eine Demonstration, über die sogar «Schweiz aktuell» berichtete, bewegte nichts: Wegschauen und Kritik abweisen, war die Strategie. Man rühmte den «positiven Bescheid» der Bildungsdirektion! Jürg Jegge zu seiner Zeit schnitt in internen Berichten miserabel ab; von «huere Puff» war die Rede. Niemand schien das zu kümmern. Mit seiner Vorstellung einer «modernen Schule» täuschte er selbst seine ehemaligen Lehrerkollegen, Zeitgeist hin oder her! Der DOK-Film zeigte auf, dass sich die Schulverantwortlichen ihrer Rolle nicht bewusst zu sein schienen. Die schlechten Zeugnisse wurden von ganz oben ignoriert. Eltern, die Verdacht schöpften, wurden (von der Polizei) nicht ernst genommen! So folgte ein siebenjähriger «Schulversuch» in Lufingen, notabene unter Jegge. Zurück nach Niederhasli: Auch hier verhallte und verhallt noch heute die Kritik am umstrittenen Schulmodell des selbstorganisierten Lernens. Eltern, die reagieren und kritisieren, werden als Ewiggestrige abgewiesen. Ansonsten hätte die dortige Schulbehörde mit dem Abgang des Schulleiters auf das neue Schuljahr hin eine radikale Kursänderung vorgenommen. Diese Chance hat sie verpasst. So wie man Jegge als Ikone sah, wurde der ehemalige Seehalde-Schulleiter von seinen Getreuen in den siebten Himmel gelobt und zu «Höherem» berufen; er arbeitet jetzt an der Pädagogischen Hochschule. Zurück lässt er eine der vier «Problemschulen» im Kanton Zürich! Diese «Laisser-faire-Politik darf im Schulbereich keinen Platz haben. Lokalpolitiker, die so unbeholfen und mutlos agieren, wenn Kritik laut wird, gehören abgewählt. Eine Korrektur kann an den nächstjährigen Gesamterneuerungswahlen erfolgen.


  • Carl Sonnthal, 8610 Uster 08.10.2017 08:29
  • Wildschwein-Guantanamo in 8353 Elgg

    Die Verantwortlichen auf der Gemeinde Elgg wären gut beraten, wenn sie sich mal richtig bei Fachleuten wie Wildtierbiologen und nicht bei den Jäger informieren lassen würden. Insbesondere auch über die Füchse. Überall wo Füchse stark bejagt werden, gibt es auch die meisten Probleme mit Überpopulationen, Krankheiten, Schäden usw. Die Taten der Hobby-Jäger im Wildschweingatter und spätestens auf der Jagd widersprechen diametral den schweizerischen Tierschutzgesetzen z. B. Art 26 und Art. 4. Die Praxis hat gezeigt, dass es immer wieder zu schwersten Verletzungen der Tiere bei der Arbeit im Gatter – analog zu den Schliefenanlagen mit den Füchsen – und spätestens auf der Jagd mit den abgerichteten Jagdhunden kommt. Der Schweizer Tierschutz (STS) hat unlängst ein Positionspapier veröffentlicht, was von der Ausbildung und Einsatz von Jagdhunden in der Schweiz zu halten ist. Nämlich rein gar nichts (ausser der Nachsuche). Aus Erfahrungen in Deutschland (in Deutschland gibt es über das ganze Land verteilt mind. 19 Gatter) weiss man zudem, dass auch mit Wildschweingatter, weder die landwirtschaftlichen "Schäden“ noch die Population der Wildschweine im gewünschten Masse nachhaltig reduziert werden können. Die Hauptursache einer angeblichen Überpopulation und Schäden liegen immer an der falschen Bejagung wie z. B. der Leitbachenabschuss der Hobby-Jäger. Wildschweingatter fördern Treib- und Drückjagden und somit miserable Fleischqualität, Tierquälerei, Hundemissbrauch usw. Ein Wildschwein-Guantanamo ist die beste Möglichkeit, den Ruf einer Gemeinde zu ruinieren. Als gutes Lernbeispiel dient aktuell die Gemeinde Hefenhofen im Kanton Thurgau. Wenn man den Namen heute hört, denkt man unweigerlich an Tierquälerei, Versagen der Gemeinde, Kanton und Verterinäramt. Das Projekt steht völlig quer in der Landschaft in Anbetracht dessen, dass in naher Zukunft die Volksinitiative „Wildhüter statt Jäger“ zur Abstimmung gelangt. Da ist der Kanton Genf mit seinem modernen Wildtiermanagement mit Wildhütern Jahrzehnte voraus. Dort braucht es keine Treibjagden mit missbrauchten Jagdhunden, obwohl immer sehr viele Wildschweine aus den umliegenden Gebieten in den Kanton Genf flüchten und bleiben, wenn in Frankreich oder Kanton Waadt Treibjagden analog zum Kanton Zürich praktiziert werden. Jagd ist und war historisch gesehen nie ein Wildtiermanagement gewesen und produziert mehr Schäden als Nutzen. Die Jagdstatistiken sprechen seit Jahrzehnten eine deutliche Sprache, wer für die Tierquälereien, Schäden, Überpopulationen, Umweltzerstörung, Gewalt, Missbrauch, Respektlosigkeit, Unwahrheiten, Brutalität, usw. verantwortlich ist. Die Hobby-Jäger haben genug Probleme im Kanton Zürich verursacht und noch keines gelöst! https://wildbeimwild.com/2017/10/06/wildschweingatter-im-kanton-zuerich-geplant/


  • Max Siegel, 8173 Neerach 07.10.2017 14:38
  • Am Himmel wird es leiser - wie und wann?

    Im ZU gab Herr Helmut Penner, (Aviatikexpert) ein Interview, dass es am Himmel bald leiser und mit weniger Schadstoffbelastung zu und her gehen soll. Er suggeriert den Leuten den zukünftigen Luftverkehr mit heilsbringenden elektrisch betriebenen Flugzeugen. Das Problem ist aber, dass auch der Luftverkehr physikalischen Gesetzen unterliegt, den ein "Perpetuum mobile" wird es nie geben. Dass es mit Solarzellen nie funktioniert, hat "Solarimpuls" von Bertrand Piccard deutlich bewiesen. Um eine Person in die Luft zu bringen musste er riesige Solarzellen bestückte Flügel bauen, welche für ein Passagierflugzeug unmöglich wären. Bleibt also nur der Antrieb mit Batterien, welche leicht und leistungsfähig sein müssten. Dafür eignen sich nur Lithium-Batterien, wie im Autobau. Lithium ist aber ähnlich toxisch wie andere radioaktive Stoffe und bringt uns genauso Entsorgung-Probleme wie der Atommüll aus AKWs. Bereits ein paar Milligramm Lithium pro Tag haben tödliche folgen für Menschen. Durch den rasanten Elektroautobau ist nach der US Behörde „Geological Survey“ das Lithium Vorkommen auf der Erde bald erschöpft. Nach ungefähr 500 Ladevorgängen nimmt die Leistung von Lithium-Batterien stark ab und müssen ersetzt werden, genauso bei kalten Temperaturen, was ja in ein paar tausend Metern Flughöhe vorkommt. Beim Auto weiss man, dass sich im Winter die Reichweite eines Elektrowagens um die Hälfte reduziert. Was dann mit der Flug- und Auto-Mobilität? Herr Penner gibt am Schluss seines Interviews kleinlaut zu, dass wir Passagierflugzeuge mit Elektromotorantrieb erst in etwa 100 Jahren erwarten können. Wieso veröffentlicht man so eine Fake-Geschichte auf fast zwei Zeitungsseiten? Genauso idiotisch sind Forderungen von Grünen und linken Politikern zum sofortigen Ausstieg aus Atomkraft und Verbrennungs-Antrieben. In hundert Jahren sind Elektro-Autos und -Flugzeuge längst Vergangenheit, denn CERN forscht schon länger an zukünftigen Antriebsenergien, wie Antimaterie, Wasserstoffe und CO2 neutralen syntetischen Stoffen.


  • Timur Ocak, 8180 Bülach 27.09.2017 14:02
  • Garderobengebäude-Ein Ja für die Jugend!

    Wer schon mal in die östlichen Länder verreist ist, der kennt die Bilder der oft sehr veralteten Infrastruktur. Für alle die auf eine Reise verzichten wollen, bietet sich die Möglichkeit auf dem Erachfeld in Bülach das Garderobengebäude zu besichtigen! Ich stelle mir langsam aber sicher die Frage, ob die Stadt Bülach als Eigentümerin und Vermieterin der Liegenschaft diese eigentlich wirklich immer noch einem Fussballclub vermieten darf? Schliesslich weiss die Stadt ja um hygienischen Zustände im Innern des Garderobengebäudes und kennt auch die für die Anzahl Juniorinnen und Junioren viel zu engen Platzverhältnisse. Nun gut, die Stadt kennt wohl diese Situation, weshalb der Gemeinderat im Mai 2016 ja auch den einen positiven Entscheid zum Neubau gefällt hat. Dass es nun aufgrund eines vergleichsweisen kleinem Nachtragskredit – welcher für die Realisierung des Projektes notwendig ist - zu solch grossen Diskussionen kommt, ist für mich mehr als unverständlich! Als Junioren-Eltern vom FC Bülach appelliere ich an die Vernunft von Ihnen – geschätzte Gemeinderäte. Sie haben es in der Hand ein aus der Bevölkerung schon lange erwartetes Zeichen für die Jungend und die Zukunft von Bülach zu setzen! Timur Ocak


  • Huber Karl, 8105 Regensdorf 24.08.2017 12:30
  • Radek Janis an das Bezirksgericht

    Neue Besen kehren gut! Mit diesem Motto bin ich immer gut gefahren. Eine Blutauffrischung mit neuen Erfahrungen kann dem Bezirksgericht nur gut tun. Darum bekommt Radek Janis meine Stimme. Freundlicher Gruss


  • werner albrecht, 8164 Bachs 20.08.2017 18:26
  • Ciril Fischer ans Bezirksgericht

    Cyril Fischer ans Bezirksgericht Dielsdorf Ich kenne Cyril Fischer seit er als Auditor am Bezirksgericht angefangen hat und habe seine ganze Karriere während meiner Amtszeit als Bezirksrichter miterlebt. Cyril Fischer ist ein ausgesprochener Macher, er packt an und sucht nach Lösungen. Auch als Gerichtsschreiber und jetzt Leitender Gerichtsschreiber setzt er sich voll für unser Bezirksgericht ein. Als Ersatzrichter hat er solange ich Ihn noch erlebt habe solide und fundierte Arbeit geleistet. Wichtig ist, auch er sieht das Bezirksgericht als eine Art Dienstleistungsbetrieb zu Gunsten unserer Bevölkerung. Cyril ist ein ausgesprochener Team-Player, steht als Familienvater mit beiden Füssen auf dem Boden und verdient unser Vertrauen. Ich wähle am 24. September aus Überzeugung Cyril Fischer ans Bezirksgericht Dielsdorf. Werner Albrecht Eichhof 8164 Bachs


  • Karl-Heinz Meyer, 8173 Neerach 14.08.2017 09:50
  • Bersets Drohung als Bumerang

    Die Nervosität bei BR Berset scheint zu steigen. Anders kann man die Drohung gegenüber den U-45 jährigen nicht erklären. Ich wage die Behauptung, dass die AHV auch bei einem Nein zur Reform Alain Berset überleben wird. Die Renten werden bei einem Nein sogar sicherer sein. Ich bin 55 und würde bei einem Ja profitieren. Bin aber dagegen, mit der Giesskanne Geld zu verteilen an viele, die es nicht nötig haben. Aber gleichzeitig solche mit der Minimalrente und Ergänzungsleistungen zu bestrafen. Ausserdem will ich nicht meinen Kindern einen ungedeckten Check hinterlassen. Da kann einer mit einer garantierten Pension von 220‘000.- gut drohen er ist ja nicht auf die AHV angewiesen. Aber ich wundere mich schon lange nicht mehr wie weit sich die SP-Politik vom Normalbürger entfernt hat. Und so wird sich die Drohung von Alain Berset als Bumerang erweisen.


  • werner albrecht, 8164 Bachs 13.08.2017 09:53
  • Nein zur Einheitsgemeinde Bachs

    Nein zur Einheitsgemeinde Bachs Initiative Thomas Meier Oberdorfstr. 17 8164 Bachs Zum jetzigen Zeitpunkt auf die Schnelle eine Einheitsgemeinde zu bilden ist aus meiner Sicht kontraproduktiv. Eine Einheitsgemeinde bringt für Bachs keinen Franken mehr Kantonsbeiträge. Einsparungen sind marginal. Der Steuerfuss wird dadurch in keiner Weise sinken. Die Behörden sind schon wieder mit Projektarbeiten konfrontiert, es müsste wahrscheinlich wieder ein Fachmann, eine Fachfrau als Berater beigezogen werden – und das kurz vor den Erneuerungswahlen. Für mich muss das Ziel der Zusammenschluss aller Schulen rund um den Stadlerberg (Primarschulen und Oberstufe) zur Schulgemeinde Stadlerberg (oder wie immer sie dann heisst) sein. Die Schule Wehntal zeigt, dass der Zusammenschluss der Primar- und Sekundarschule zu einer Schulgemeinde der bessere Weg als eine kleine Schule in einer kleinen Einheits-Gemeinde ist. Eben diese Bestrebungen würden durch eine Bachser Einheitsgemeinde blockiert. Vor allem würden wir ein falsches Signal gegenüber den Nachbargemeinden aussenden, die dann mit Recht behaupten könnten, die Bachser seien ja gar nicht an einem Zusammenschluss interessiert. Geben wir unseren Behörden Zeit, mit den Nachbargemeinden das Ganze nochmals anzugehen. Ich bin überzeugt auch in Neerach, Stadel und Weiach wird es Einwohner geben die für eine einzige Schulgemeinde rund um den Stadlerberg zu gewinnen sind. Bildung ist aus meiner Sicht für alle Schülerinnen und Schüler wichtig, sie haben ein Anrecht auf gute Schule. Bildung kostet für jeden ungefähr gleich viel. Ich hoffe dass auch in Neerach nicht nur der Steuerfuss das Mass aller Dinge ist und bleibt. Ich glaube daran, dass auch in den umliegenden Gemeinden der Solidaritätsgedanke zum Tragen kommen wird. Ich mir bewusst, einigen Bachserinnen und Bachsern werden meine Gedanken keine Freude machen. Was will der Alte? Ich kann nicht anders: Bachs liegt mir am Herzen! Wenn ich nur erreichen kann, dass unsere Stimmberechtigten sich mit dieser - aus meiner Sicht für Bachs so wichtigen Frage - auseinandersetzen evt. sogar an der reichlich spät angesetzten Orientierungsversammlung vom 28. August teilnehmen und erst nachher zur Urne gehen, dann habe ich mein Ziel erreicht. Meine Bitte an unsere Behörden: Die Abstimmungsniederlage in Stadel ist zwar schmerzhaft für Bachs, aber noch lange kein Grund zur Resignation. Niederlagen sind zugleich auch Chancen für Neues, für eine neue Lagebeurteilung. Ich hoffe, dass Gemeindebehörden und Schulbehörden gemeinsam und kreativ die Zukunft für uns Bachserinnen und Bachser in Angriff nehmen. Bitte kein Schnellschuss à la Initiative Thomas Meier. Schon am 24. September gilt es die sogenannte Erheblichkeitserklärung abzulehnen. Werner Albrecht, Eichhof Bachs


  • Tierheim Helena Frey Stiftung für Tierschutz, 8153 Rümlang 02.08.2017 10:18
  • Einfach unmöglich!

    Das Inserat richtet sich an die Leute, die am 1.August ihr Feuerwerk neben unserem Pferdestall am Finkweg zündeten. Ein Holzstall kann sehr schnell brennen. Was haben sich diese Menschen überlegt? Ausserdem sind Pferde Fluchttiere, die sehr schnell in Panik geraten! Kinder wissen es nicht besser, aber Erwachsene sollten wirklich klüger sein. Tierheim Rümlang


  • Stefan Montani, 8185 Winkel 30.07.2017 17:12
  • Anstieg der Krankenkassenprämien

    So sicher wie das Amen in der Kirche steigen jedes Jahr die Prämien. Was könnte man dagegen tun? Ein paar Vorschläge. Die Zahl der Krankenkassen (heute 59) beschränken. Die Kassen versuchen ja ständig mit lästigen Telefonanrufen und Mails sich gegenseitig Kunden abzuwerben. Die administrativen Abläufe und die Managerlöhne der Kassen unter die Lupe nehmen und Verbesserungen durchsetzen. Die Sparte Hausärzte entscheidend stärken. Tarmed vereinfachen. Direkte Besuche zu Spezialisten ohne Einweisung durch einen Hausarzt sind mit einem signifikant höheren Selbstbehalt zu versehen. Parallelimporte von Medikamenten müsste zugelassen werden. Privatisierung von Spitälern sind zu hinterfragen. Eine AG muss leider gewinnorientiert (mit Boni und Abgangsentschädigungen) und nicht nur vollkostendeckend arbeiten. Eine landesweite Patienten-Datenbank (auf die die Ärzteschaft zugreifen könnte) einführen, damit nicht alle Spezialisten wieder bei null beginnen und alle Untersuchungen nochmals durchführen. Fragen: Würde all das ein zukünftiger Bundesrat Cassi s beherzigen? Sind die Krankenkassen wirklich an tieferen Prämien interessiert, da meistens weniger Umsatz weniger Gewinn bedeutet? Stefan Montani ,Winkel


  • René Blöchliger, 8154 Oberglatt 29.07.2017 12:41
  • Tierische Panik wegen Feuerwerk

    Wenn am 31 Juli / 1. August Feuerwerk gezündet wird, versetzt dies viele Tiere in Panik. Vor allem Heimtiere reagieren auf die Knallkörper. Während sich Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen einfach verkriechen, beginnen viele Hunde stark zu hecheln, zu zittern oder bellen ununterbrochen aus lauter Angst. Wen wundert es: Das Hörvermögen der Hunde ist doppelt so gross wie das der Menschen. Bei Katzen ist es sogar fünfmal grösser. Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt deshalb, Haustiere während dieser Zeit nicht ins Freie zu lassen. Auch Pferde, Kühe oder Schafe können in Panik geraten und Absicherungen oder Zäune durchbrechen und auf den Strassen für Unfälle sorgen. Gleiches ist von Wildtieren bekannt. So ist es unverständlich, dass alljährlich der Gemeinderat für solch negative Spektakel Steuergelder h aufwendet um sich und einigen uneinsichtigen Bürger eine Freude zu bereiten. Unsere Natur und Umwelt wird immer mehr mit unnötigen Aktionen belastet und kann sich nicht selber wehren. Nach Zeitungsausage freut sich der Oberglatter Gemeindepräsident über eine neue Weihnachtsbeleuchtung in Hofstetten, obwohl eine solche eine zusätzliche Zunahme der Lichtverschmutzung bringt und viele Nachteile für die Natur. Nach neuesten Untersuchungen des EKZ bringt Beleuchtung eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung der Lebewesen in der Nacht. Die neue Weihnachtsbeleuchtung soll mit einer Erbschaft finanziert werden unter dem Titel „Kultur“! Nach Ansicht von der Erblasserin nahestehenden Personen ist dies sicher nicht deren Wille gewesen. Nach BUWAL und Bundesgericht sollte die Lichtverschmutzung eingeschränkt werden, da dies Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Natur hat. Leider nehmen die zuständigen Amtsstellen sich dieser Problematik Zuwenig an. Die neuesten Satellitenaufnahmen zeigen die rasante Zunahme der Lichtverschmutzung in der Flughafen Region, so auch in Hofstetten. René Blöchliger, Oberglatt


  • Brunette Isler Stierli, 8154 Oberglatt 14.07.2017 09:22
  • Einstellen des Hupsignale bei den Zürichsee- Schiffen

    Ja wo sind wir denn gelandet: Als ich gestern im Radio wie auch am TV davon gehört und es heute in den Medien noch nachlesen konnte, zweifelte ich wirklich am gesunden Menschenverstand ( und zwar von der Behörde die so etwas bewilligt) Da kann man überall nachlesen dass akk, Signale an kritiischen Stellen wie Tram, Bahn etc. eingebaut werden und wg einer Beschwerde wird das auf dem Zürichsee nicht mehr erlaubt. Das muss ja eine ganz ganz wichtige Person sein, dass sogar das Bundesamt für Verkehr diesen Entscheid fällt.


  • Hans Flütsch, 8154 Hofstetten b. Oberglatt 11.07.2017 10:15
  • Herr Hans Egli Bachsertalstrassensanierung:

    Danke für Ihre Bemühung Herr Egli für den informativen Artikel. Etwas ist noch unerwähnt, da wird den Bauern das Wasser rationiert,aber im Strassenbau wird Trinkwasser ab Hydrant genommen für beseitigen des Frässstaubes und andere Arbeiten wo Wasser aus Bächen Flüssen Tümpeln auch genügen würden. Die von Ihnen erwähnten messerscharfen Granitrandsteine sind unnötig und sehr gefährlich für Stürze mit Velos etc. demnach sind Sie sofort zu entfernen. Somit würde das Regenwasser(eine Gabe Gottes) ungehindert ins Erdreich fliesen und somit zum Anheben des Grundwasserspiegel führen, was das schnelle ansteigen von Bächen und Flüssen verhindert,wonach auch weniger Ueberschemmungsschäden entstehen.


  • Gisela Kopp, 8180 Bülach 09.07.2017 19:50
  • Gratulation zu diesem Redakteur!

    Herzlichen Glückwunsch Herr Schaer, endlich hat es mal jemand auf den Punkt gebracht: Bülach - Nord ist in zehn Jahren tot! Ich stimme Ihnen Wort für Wort zu und begreife nicht, warum die Menschheit so blind sein kann, dieser Entwicklung tatenlos zuzusehen, sie sogar noch zu unterstützen. Gäbe es nur mehr von Ihrer Sorte (möglichst bei den Planern dieses Wahnsinns), die sehen würden was wir uns da für eine schreckliche Zukunft gestalten lassen und die Notbremse ziehen würden ohne nur an ihr Bankkonto zu denken. Schritt für Schritt wird aller Wohnraum, der Charakter und Leben hat, zerstört und durch schön geredeten Einheitsbrei ersetzt. Ich verstehe es nicht aber Ihr Artikel lässt mich immerhin hoffen, dass ein paar Menschen noch wissen worauf es ankommt, selbst wenn diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist, ist das doch zumindest tröstlich.


  • Max Siegel, 8173 Neerach 06.07.2017 15:09
  • Rentenreform - Verlieren werden Alle

    Die von Berset, allen Linken und der CVP vorgelegte Rentenreform kennt nur Verlierer, denn es ist nichts anderes als eine grosse Mogelpackung. Mit 70 Franken mehr AHV will man die Stimmbürger mit einem Zückerchen zu einem JA ködern. Dieser Bonus wird sofort wieder durch die jährlichen Krankenkassen-Erhöhungen weggefressen. Berset würde sich besser mal darum kümmern, dass die Krankenkassen stabilisiert werden, als mit unausgegorenen Rentenreformen die Bürger zu täuschen. Zudem hat die AHV nicht im geringsten etwas mit den Renten zu tun, welche individuell von jedem Arbeitnehmer alimentiert werden. Erste und zweite Säule sind strikt zu trennen, was aber Berset und die Linken wollen ist eine Vermischung der beiden Altersvorsorgeeinrichtungen. Vor einigen Jahren wollte ex Bundesrat Blocher die Milliarden der Goldreserven in die AHV einfliessen lassen, was von den Linken und gewissen Kantonen abgelehnt wurde. Es hiess damals "Dies ist Volksvermögen und gehöre den Kantonen." Die Gold-Milliarden wurden dann den Kantonen zur Verfügung gestellt, welche das Geld für unsinnige Projekte und zur Tilgung der Staatsschulden verjubelt wurde. Die gleichen Kantone stehen heute nicht besser da und hängen weiter am Tropf des Finanzausgleiches. Die Rentenreform soll zur Verhinderung eines finanziellen Kollapses der AHV und Personalrenten dienen. Erstens müssen die Renten von den Versicherungen selber finanziert und gemanaged werden, denn diese sind auf privatwirtschaftlicher Basis aufgestellt und unterliegen den ökonomischen Gesetzen. Die Renten sind individuell auf Beruf und Laufbahn des Bezügers ausgerichtet. Im Gegensatz ist die AHV eine staatliche Einrichtung, welche vom Bund geführt werden muss. Der Bund macht nun in Panik, dass das AHV Vermögen nicht mehr reiche. Dies ist einfach nur zum lachen. Hunderte von Milliarden stehen anscheinend problemlos für EU-Kohösionszahlungen, für jährliche Entwicklungshilfen, die bis jetzt nichts gebracht haben, Integrationsprojekte für Afrikanische Armedienstverweigerer, für Schein- und Wirtschaftsflüchtlinge zur Verfügung. Für die eigenen Staatsbürger, welche ihr Leben lang dem Staat zur Verfügung standen, Militärdienst leisteten und dabei den eigenen Körper zerschlissen, soll kein Geld mehr vorhanden sein. Es wäre ein Einfaches, Geld der Bundeskasse umzulagern, als wie Aktuell in der Schnelle 600 Millionen Franken für Luxus-Asylcentren auszugeben. Vieles stimmt im Bundeshaus nicht mehr, den der Fokus gewisser Bundesräte/innen liegt bei der EU, Auslandsprojekten und Asylanten. Der Staatsbürger wird immer mehr ein Zweitklass-Bewohner dieses Landes. Dabei finanzieren wir Bürger zur Hauptsache die Kassen des Bundes, als Milchkühe sind wir willkommen, nicht aber als Souverän. Die Rentenvorlage von Linken und der CVP ist deshalb an der Urne unbedingt abzulehnen.


  • Brigitta Tinner, 8180 Bülach 04.07.2017 16:06
  • Lehrpersonenmangel im Kindergarten

    Lehrpersonenmangel auf der Kindergartenstufe Mit einem veralteten Image hat der Mangel an gut qualifizierten Lehrpersonen auf der ersten Bildungsstufe nichts zu tun. Das Problem liegt im hier und jetzt. Jedes Jahr betreue ich Schulabgängerinnen, welche bei mir im Kindergarten schnuppern wollen. Der Beruf wäre beliebt. Wären da nicht die stetig wachsenden Anforderungen. Der Kindergartenlehrperson kommt die äusserst anspruchsvolle Aufgabe zu, Eltern mit unserem Schulsystem vertraut zu machen. Und auf keiner anderen Bildungsstufe sind die Entwicklungsunterschiede so gross wie bei uns. Dies hat zur Folge, dass die Lehrpersonen der ersten Bildungsstufe immer umfangreichere Abklärungen für ihre Schützlinge einleiten müssen, die Vorrausetzung für spätere unterstützende Massnahmen sind. Deshalb dürfte sich die Situation noch verschärfen, wenn nicht bald Verbesserungen am Arbeitsplatz eingeleitet werden. Denn die enormen Herausforderungen, zwingen viele Berufseinsteigerinnen bereits nach wenigen Jahren zum Stufenwechsel auf die Primarstufe. Dort erhalten sie mehr Ressourcen. Es sind völlig neue Dimensionen wie „wickeln im Kindergarten“, „begleitete Pausen“ und das Fehlen von Fachpersonen wie Heilpädagogen, welche heute unseren Berufsalltag massiv belasten. Hinzu kommt der neue Berufsauftrag, welcher den Beruf von bisher 100% auf neu 88% zu einem Teilzeitjob mit gravierenden Einbussen bei den Sozialversicherungen degradiert. Dies ist einem attraktiven Berufsbild sicher nicht dienlich. Die Forschung belegt ganz klar, Kindergartenlehrpersonen sind die absoluten Spezialistinnen für die Entwicklung der grundlegenden Kompetenzen im emotionalen, sozialen und intellektuellen Bereich. Der VKZ Verband Kindergarten Zürich setzt sich deshalb seit nun mehr als 25 Jahren für gute Arbeitsbedingungen auf der ersten Bildungsstufe ein. Es ist sein erklärtes Ziel die Berufsattraktivität zu erhalten. Ein Erfolg der noch hängigen Lohnklage bei Bundesgericht wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Höchste Zeit, dass die Verantwortlichen ihres dazu tun und endlich handeln. Brigitta Tinner


  • Günther Prassl, 8404 Winterthur Stadel 02.07.2017 18:33
  • Es ist GENUG

    Zuerst mal ein herzliches Beileid an die trauernde Familie. 1981 als ich bei der Polizei anfing mussten wir einige male zur unterstütung aus Kloten in den gesperrten hardwald ausrücken. In meiner Zeit bei der Stadt-Polizei in Bülach, war dies bis 2004 jährlich 1-3 mal der Fall. Tote gab es immer wieder. versprechen auch. Aber jetzt ist genug. Scheiinbar wurde ein Kredit gesprochen, ja ein Kredit verheindert nichts. Scheinbar wird bald mal geplant. Im Facebook lancirete ich eine Idee die ich auch verschiedensten Politikern auf zeigte. Leider schrieb nur Ursula Fehr eine Antwort. Alles anderen hüllten sich in schweigen oder lästerten weiter über das Asylwesen usw. Scheinbar kein Interesse. Dafür meldeten sich sehr viele Polizisten, pensionierte und im Dienst stehende, Feuerwehrleute und Benützer. Alle unterstützen meinen Vorschlage der da wäre: Vorschlag zur sofortigen Massnahme (Kosten ca. Fr. 20000.--). Die Kantonspolizei Zürich sollte auf sofort (das kann Sie wenn die verkehrssicherheit gefährdet ist, max. 30 tage) eine Doppelte oder mindestens 2ocm Breite durchgezogene Mittellinie mit Stufen (so genannte "singende" Linie ziehen. Dazu ein Überholverbot. ab Autobahn bis Kreisel. Die dazugehörene Ausschreibung ist sofort zu veranlassen und einer allfälligen Einsprache die aufhebung der Massnahme zu entziehen. Wer diesen Antrag stellt sollten die Damen und Herren der Polizik nicht wider Wochenlang dirkutieren, sonder handeln. Es kann sich jederzeit beim nächsten Opfer um einen der Ihren handeln. Also seit 1070 ist dies eine Todesfalle. macht mal endlich was...........


  • Peter und Trudi Demuth, 8157 Dielsdorf 28.06.2017 20:07
  • Zur Gemeinderatsersatzwahl am 9. Juli in Dällikon

    Wir haben Robert Keller vor vielen Jahren durch ein gemeinsames Hobby kennen und schätzen gelernt. Er ist ein ausgezeichneter Zuhörer, diskutiert besonnen und überlegt und stellt immer die richtigen Fragen. Durch seine Vergangenheit als Lehrer und Schulleiter ist er es gewohnt, mit den unterschiedlichsten Menschen konstruktiv zu diskutieren und zusammenzuarbeiten, die richtigen Schlüsse zu ziehen und geeignete Massnahmen vorzuschlagen. Nächstes Jahr werden wir nach Dällikon ziehen und würden uns Robert Keller im Gemeinderat wünschen. Es braucht jemanden, der ohne Parteidruck Entscheidungen mitbeeinflussen und treffen kann. Jemanden, der als Mensch für Menschen seine Aufgaben ernst nimmt und damit zum Wohl der Gemeinschaft seinen Beitrag leisten wird. Darum würden wir ohne zu zögern Robert Keller in den Gemeinderat von Dällikon wählen - wenn wir könnten!


  • Daniel Brugger, 8166 Niederweningen 27.06.2017 07:44
  • Hochzeitsschiessen

    Offenbar stören sich gemäss Bericht in dieser Zeitung vor allem Neuzuzüger an der langjährigen Tradition des Hochzeitsschiessens des Knabenvereins Niederweningen. Auch ich war vor 30 Jahren mal ein solcher und habe mir die Gegend hier gezielt ausgesucht. Doch habe ich versucht, mich in diese Gemeinde zu integrieren und nicht, der Gemeinde und ihren Einwohnern meine Lebensweise aufzudrängen. Die haben nicht auf mich gewartet, ich bin einfach gekommen und wurde auch gut aufgenommen und integriert. Ich hatte und habe auch Haustiere, aktuell auch eines, das relativ empfindlich auf Knaller reagiert. Es käme mir aber nie in den Sinn, mich deswegen beim Knabenverein, welcher mit seinen Bräuchen doch schon einiges länger existiert als ich, oder der Gemeinde zu beschweren. Ich finde es schade, dass man sich dort, wo niemand auf einem gewartet hat, durch Auflehnung und Nörgeleien an deren Lebensweise und den dort heimischen Bräuchen einführt. Ich denke, Niederweningen ist eine offene Gemeinde. Man darf sicher gerne kommen, wenn es einem hier gefällt, man darf aber auch gerne wieder gehen, wenn es einem hier nicht passt.


  • Gutknecht Ernst, 8180 Bülach 18.06.2017 21:32
  • Baustellen Chaos

    Die momentane Häufung von Verkehrs-Baustellen im Raum Bülach (A51 Bülach-Kloten, Kreisel Bachenbülach, Winkel, Hochfelderstrasse Bülach) lässt die Frage aufkommen, wieso diese Arbeiten nicht aus Rücksicht auf die Benutzer besser koordiniert werden können. Das Verständnis für die massiven Beeinträchtigungen fehlt umso mehr, da die A51 Renovation unverhältnismässig erscheint: Wie in diversen Leser-Kommentaren in den Print- und Online-Medien erwähnt, war der Belag der A51 vor Beginn der Bauarbeiten in perfektem Zustand, da er in den letzten Jahren (wegen Spurrinnen) mehrfach saniert wurde. Somit bleibt als Berechtigung für die Ersetzung des Belages nur das Gewässerschutzgesetz, dem die Entwässerungsleitungen nicht genügen sollen. Dieses Gesetz mag sinnvoll sein für neue Strassen, aber sicher nicht als Begründung für eine 186 Mio. Renovation mit Bauzeit von vier Jahren.


  • Frank Fahrni, 8108 Dällikon 12.06.2017 21:29
  • Wieso Robert Keller

    Wieso Robert "Röbi" Keller in den Gemeinderat von Dällikon? Ich kenne Röbi seit vielen Jahren und habe ihn als offenen Charakter für viele Themen dieser Welt kennengelernt. Röbi analysiert , hinterfragt und schaut genau was "Sache" ist. Er lässt nicht locker wenn er was nicht versteht. Hat keine Hemmungen sich Rat bei kompetenten Menschen zu holen. Er ist ein Team-Player! Entscheidungen zu treffen fällt ihm als Offizier und ehemaligem Schulleiter nicht schwer. In diversen Tätigkeiten hat er sich immer wieder für Dällikon engagiert. Wenn Not am Mann ist, ist er stets zur Stelle. Röbi nimmt die Anliegen von Dällikon und seinen Bewohnern ernst und setzt sich mit ganzer Energie dafür ein. Deshalb gebe ich meine Stimme Robert Keller. Frank Fahrni


  • Beat Benninger, 8180 Bülach 08.06.2017 14:40
  • Asylbewerber zeigen ihr fussballerisches Können

    Ein Naturspektakel bildete den würdigen Rahmen für den Anlass am letzten Freitag, dem 2. Juni: Unter dem das Erachfeld überspannenden Regenbogen zuckten Blitze! - Ähnlich dynamisch und ästhetisch, wie es die Wetterlage vorgab, gestaltete sich das Fussballspiel zwischen Rot und Blau, zwei kombinierten Mannschaften aus Asylbewerbern und A-Junioren des FC Bülach. Dank des Engagements des Fussballclubs und der Mithilfe der Freiwilligenkoordination Asylprojekt Bülach kam eine Begegnung zustande, die Spass und Sinn für das Gemeinsame zum Ausdruck brachte: Fussball vereint und ist weltumspannend! Über 20 Asylberwerber hatten auf eine entsprechende Ausschreibung reagiert und erschienen zum Match, der unter der Leitung des FCB-Schiedsrichters Jean-Marc Frey um 20:00 Uhr angepfiffen wurde. Bei den Zuschauern herrschte nicht nur Freude über die vielen schönen Spielzüge beider Mannschaften, es war das kameradschaftliche, heiter gestimmte Miteinander der Asybewerber und der A-Junioren, das bewegte. Nach rassigem Auf und Ab war es schliesslich die Mannschaft Blau, die praktisch mit dem Schlusspfiff das 4:3 erzielte. Kulinarisch abgerundet wurde der Anlass mit Hühnerfleisch-Bratwurst, Kartoffelsalat, Brot und Süssgetränken. Der Abend war so weit fortgeschritten, dass der Ramadan kein Hindernis zum gemeinsamen Schmaus bildete.


  • Hans-Peter Schafflützel, 8180 Bülach 01.06.2017 10:25
  • Verkehrssituation, Parkplätze und Lichtsignale in Bülach

    Die Einwohnerzahl in Bülach nimmt stetig und immer mehr zu. Den Strassenausbau verpasst man jedoch dabei komplett. Keine zusätzlichen Strassen oder gar Parkplätze werden geschaffen. Es ist nur noch ein "Stop and Go" wenn man durch Bülach fährt und Parkplätze sind mangelware. Noch schlimmer, man baut zusätzlich Kreisverkehr ab und stellt stattdessen Lichtsignale hin und bremst somit den Verkehr künstlich ab, verursacht Stau. Stellt man doch an der Grenzstrasse gerade zwei zusätzliche Lichtsignale auf, was dann nur anstehen heisst. Kreisverkehr war bisher flüssig ohne wirkliche Wartezeiten. Kreisverkehr ist flüssig und hat nicht 50 Prozent der Zeit kein Verkehrsfluss auf der Kreuzung durch Orange und Rotphasen. Könnte man doch beim McDonalds, beim Sonnenhof an der Schaffhauserstrasse und wohl noch anderswo Kreisel hinstellen um den Verkehr flüssiger zu machen. Aber anscheinen sehen es Experten anders oder sind mit Kreisverkehr fahren selber überfordert wie viele andere Autofahrer.


  • Ueli Murbach, 8181 Höri 24.05.2017 16:22
  • Abstimmung Energiestrategie 2050

    Ich traute meinen Augen nicht, als ich plötzlich von Journalistenseite lesen konnte (ZU- MO Ausgabe), wie mit grossem Mehr eine Zustimmung erreicht wurde, die als dahingemurkster Kompromiss bezeichnet wurde! Warum sind solche Kommentare erst nach der Abstimmung erwähnenswert? Auch das Fernsehen doppelte nach und befragte einen Befürworter zur sicheren Gestal-tung der Energieversorgung. Vor der Abstimmung wurde das alles schön-geredet, mit viel Hoffnung und tech- nischem Unwissen. Die Nachbefragung durch Meinungsforscher stellten nun fest, dass der Leuthard Effekt einen starken Einfluss hatte, somit ein Bauchgefühl und nicht technisch begründet. Das wird untermauert mit der Tatsache, dass Leuthard früher eine Atombefürworterin war und ihre Wählerinnen im Kanton Aargau ihrer 180 Grad Kehrtwende nicht folgen konnten! Die Aargauer leben seit langem mit dieser Technologie und konnten gut die ernsthaften Risiken abschätzen. Die Vorkommnisse und die Ursache von Fukushima waren das Erdbeben mit seiner Springflut, bei uns praktisch ausgeschlossen. Technisch wüsste man wie dem begegnen, aber die Politiker die nach Parteiideologien handeln, sind da überfordert! Wir haben das nun im Gesetz festgehalten und sind neben Deutschland ziemlich die einzigen die aussteigen aus der Atomtechnik. Ich werde 2050 nicht mehr leben, aber meine Kinder und Enkel wohl und ich hoffe dieser Entscheid wird sich nicht rächen. In anderen Sachfragen war eine Vorausschau auf 33 Jahre immer ein Killerargument, hier wunderbarerweise nicht. Zur Erinnerung, 1984 gab es weder Computer noch Handy in dieser Art für Jedermann. Das heisst die Technische Entwicklung darf nicht durch solche Entscheide beeinträchtigt werden. Ich bin auch für nachhaltige Energie, das Eine tun und das Andere nicht lassen! Aber bitte ohne verfälschende Quersubven-tionen. Ich frage auch die Befürworter der neuen Energiestrategie, ob sie auch für den Strassen- Bahn- und Luftverkehr, sowie Freizeitverhalten den gleichen Massstab anwenden? Nein, denn sonst müsste sofort alles eingestellt werden. Diese Konsequenzen möchte ich mir nicht ausdenken.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 18.05.2017 10:09
  • Niniho: Abgang von Gregory Turkawka

    Die Botschaft des Abgangs des umtriebigen Schulleiters Gregory Turkawka kommt für die IG Niniho nicht unerwartet. Sie sieht den Hauptgrund für die Kündigung primär mit dem wachsenden Druck und den vielen, nach wie vor ungelösten Problemen. Wie Turkawka einst in einer seiner Arbeiten schrieb, könne man schnell abspringen, wenn die Situation nicht mehr stimme. Genau dies scheint der Fall zu sein, mit der Begründung jedoch, zu «Höherem» berufen worden zu sein, in dem er – man höre und staune – an die Pädagogische Hochschule wechselt. Die Lobhudelei der Schulpflege passt dazu. Doch jetzt böte sich die Chance, aufzuräumen. Die IG Niniho wird jedenfalls genau hinschauen, was nun geschieht. Sie wünscht sich, dass die Schulbehörde in einer Nachfolgeregelung weise entscheidet und von einer internen Lösung absieht, weil dadurch das öffentliche Vertrauen gewiss nicht zurückgewonnen würde. Jetzt wäre der Moment gekommen, die Gesamtsituation von Grund auf zu überdenken – auch das Schulsystem und begangene Fehler nicht noch einmal zu begehen, indem man unbeirrt auf dem «alten Weg» weiter marschiert. Ein Neuanfang wäre nicht nur für die Kreisgemeinde ein Segen, aus den Negativschlagzeilen zu kommen, sondern ein Schritt hin zu einer qualitativ besseren Schule. Dazu müsste die Schulbehörde bereit und Willens sein, anzupacken, denn jetzt steht viel Arbeit bevor. Man darf gespannt sein, ob ein korrigierender Richtungswechsel einsetzt. Thomas Baer, Nachhilfelehrer, Niederglatt


  • Claudia Rebsamen, 8182 Hochfelden 15.05.2017 10:51
  • Wie erklärt man einem Dreijährigen Political Correctness?

    Lieber Herr Leibundgut In Ihrer Kolumne (ZU vom 13. 5. 2017) schildern Sie, was Sie bei einem Spielplatzbesuch mit Ihrem dreijährigen Sohn erlebt haben: Erst hat er beim Herumwerfen mit Steinen einen anderen Jungen getroffen - NB: Es hätte genauso gut ihn selber oder ein Kind irgend einer und nicht der jüdischen Religion angehörig treffen können -, dann äffte er einen Jungen mit Trisomie 21 nach. Nein, Herr Leibundgut, Sie sollen mit Ihrem Sohn nicht über "Auschwitz", "den Führer" oder "Political Correctness" sprechen. Was sie aber tun sollten ist, Ihrem Sohn mit einfachen, für ihn verständlichen Worten erklären, dass man 1. keine Steine wirft ("Man kann damit sich selber oder andere schwer verletzen.") und 2. keine anderen Kinder nachäfft ("Es gibt Kinder mit einer Behinderung, welche zum Teil etwas anders aussehen. Sie können nichts dafür und darum macht man sie nicht nach."). Ich bin mir sicher, Ihr Sohn versteht Sie - und bekommt auf diese Weise die Chance, schon früh ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu werden, welches respektvoll mit sich und seinen Mitmenschen umzugehen weiss.


  • Daniel Heusser, 6986 Novaggio 14.05.2017 21:08
  • Denn sie wissen nicht, was sie nicht tun

    Offenbar holt das Nein-Lager bei der ES 2050 auf - so liest man überall. Also habe ich mich umgehört, warum das so ist: viele haben Angst, etwas Falsches zu tun und mit einem Nein meinen sie, alles bliebe beim Alten und man könne so für nichts verantwortlich gemacht werden. Das stimmt aber nicht. Eine Energiezukunft wird es für unsere Kinder und Enkel nur geben, wenn wir in 50 Jahren ganz auf Erneuerbare zurückgreifen können. Das wird nur passieren, wenn wir heute mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien beginnen. Und das geht nur mit einem JA am 21. Mail! Nichts tun bedeutet, weiterhin die Macht ein paar wenigen Bonzen zu überlassen, statt dezentral auf uns Bürger zu verteilen. Es bedeutet keine effizienteren Geräte, Gebäude oder Autos. Und es bedeutet weniger einheimische Energie und noch mehr Geld in den Nahen Osten für Energie-Importe zu schicken. Die Mitverantwortung, wenn die Luft immer schlechter und Schurkenstaaten immer stärker werden, trägt dann jeder Nein-Sager. Wäre eigentlich unverzeihlich - einziger Trost finden wir dann wohl nur im Gedanken: denn sie wissen nicht, was sie nicht tun. Also unbedingt JA stimmen.


  • Andreas Andreae, 8032 Zürich 11.05.2017 11:43
  • Abstimmungsvorlage vom 21.5. Gesetz über die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland ipw AG - Vorteile einer Verselbstständigung aus Sicht der Klinik

    Als kantonales Amt ist die ipw in ihrem Handlungsspielraum als Klinik in den heutigen gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen stark eingeschränkt. Zum Bespiel gestalten sich Bauprojekte wegen der Abläufe von Politik und Verwaltung viel zu langsam und kompliziert. Das hat Auswirkungen auf die Behandlungsqualität sowie das Image und Vertrauen in der Bevölkerung, welche klare Erwartungen an eine zeitgemässe Klinik hat. Als ehemaliger Ärztlicher Direktor musste ich über Jahre mitansehen, wie wichtige Planungen mangels einheitlicher Ziele und Prozesse blockiert blieben oder verpufften. Gerade auch die kleinen Projekte in der laufenden notwendigen Anpassung des Behandlungsangebots kamen oft nicht vom Fleck. Kürzliches Beispiel: Die ipw wollte in Abstimmung mit der regionalen Grundversorgerschaft ihre ambulanten und tagesklinischen Angebote am Standort Opfikon / Glattbrugg ausbauen, da es in diesen Bereichen – nicht zuletzt bei der Versorgung von Jugendlichen – problematische Kapazitätsengpässe gab. Es dauerte unglaubliche drei Jahre, bis das erweiterte Angebot in einem neuen Mietobjekt eröffnet werden konnte, weil die hinzugefügten Leistungen und Strukturen von etlichen Ämtern und Direktionen abgesegnet werden mussten. Als selbstständig betriebene Klinik wird sich die ipw in Zukunft flexibel und rasch an veränderte Patientenzahlen und neue Bedürfnisse anpassen können, wie es eine gute psychiatrische Versorgung verlangt. Als AG kann sie mit klaren Zielen, Energie und Handlungskompetenz agieren und in einer integrierten Gesundheitsversorgung fachliche Geschäftspartnerschaften bilden. Aufgabe des Kantons ist es, die Gesundheitsversorgung umfassend über Leistungsaufträgen und zweckmässige Finanzierung sicherzustellen. Auf dieser Basis wird die ipw als AG eine bessere Versorgung anbieten und weiterentwickeln können – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.


  • Heinz und Nadine Thalmann, Neerach 10.05.2017 17:21
  • Leserbrief zum Artikel vom 5.5.17 Gemeinden ergreifen Initiative bei der Umfahrung des Rieds

    Wir sind weder gegen Naturschutzgebiete wie das Neeracherried, noch grundsätzlich gegen eine Umfahrung. Aber was die Gemeindepräsidenten, hinter dem Rücken der betroffenen Bevölkerung und verschiedenen Grundeigentümern, ausgehandelt haben ist desaströs und völlig unverhältnismäßig. Es muss leider als Zugeständnis an Kanton und Naturschutzorganisationen verstanden werden. Dieses sogenannte Konzept würde eine ganze Region grundlegend verändern. Als wäre die Bevölkerung nicht schon genug mit Lärm und Abgasen belastet. Es würde nicht weniger Immissionen geben, nein sie würden einfach umverteilt. Man bedenke auch die Gas- und Hochspannungsleitungen sowie die Kanalisation von zehn Gemeinden und all die ungeöffneten Deponien welche sich im Ried befinden und verlegt werden müssten.Und dies vor dem Hintergrund, dass die Belastungen bei einem allfälligen Flughafenausbau „von oben“ nochmals massiv zunehmen werden. Schade dass unsere Gemeindepräsidenten nicht so weit denken. Zudem würde eine ungeheure Menge an landwirtschaftlicher Nutzfläche und damit auch Naherholungsgebieten leichtfertig geopfert. Naturschutz soll nicht gegen Landwirtschaft ausgespielt werden. Wir sind sicher, dass es umweltverträglichere Lösungen gibt. Nur weil das EHNK eine Tunnelvariante negativ beurteilt, muss sie noch lange nicht vom Tisch sein. Auch die Holperpiste könnte „richtig“ saniert, allerdings nicht verbreitert werden. Die Bevölkerung, die direkt betroffenen Anwohner und Grundeigentümer wollen sachlich und ehrlich informiert werden. Sie sollen in die Diskussion um nachhaltige und realisierbare Lösungen miteinbezogen werden. Es führt kein Weg daran vorbei. Oder wollen Behörden und Naturschutzorganisationen weiterhin mit Steuergeldern Leerläufe finanzieren? Überhaupt verwundert es uns, wie aus einer geforderten Stellungnahme ein Konzept werden kann. In Neerach hätten wir uns bei dringenden Problemen über so viel Aktivismus längst gefreut. Nadine und Heinz Thalmann, Neerach


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 10.05.2017 13:03
  • Hohe Hürde vor Gymnasium Das Niveau an Primar- und Sekundarschule ist tief!

    Die eben veröffentlichten Zahlen betreffend Aufnahmeprüfung ans Gymnasium lassen aufhorchen, sind aber für meine Begriffe weiter auch nicht verwunderlich. Es sind schlicht nicht etwa gestiegene Anforderungen, nein, es ist primär das zum Teil tiefe schulische Niveau von Primar- und Sekundarschülern. Als Nachhilfelehrer, der auch regelmässig Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet, sehe ich jedes Jahr, wo es fehlt. Wenn 2. Sekschüler noch bis Ende November (!) mit dem 1. Sek-Mathebuch beschäftigt sind und im Fach Französisch noch nicht einmal über die Unité 6 hinaus gekommen sind, dann muss sich niemand wundern, wenn diese Schüler kaum eine reelle Chance haben, die Prüfung zu bestehen, geschweige denn, wenn sie es trotzdem schaffen sollten, die Probezeit erfolgreich hinter sich bringen. Ich sehe das Hauptproblem ganz klar in den neuen Unterrichtsformen, allen voran dem selbstgesteuerten Lernen. Viele Kinder setzen ihre Ziele derart tief, dass sie rasch möglichst zu einem Erfolgserlebnis kommen. Dieses Niveau reicht aber nie aus, um an einem Gymnasium zu bestehen. Kommt hinzu, dass an sehr vielen Schulen (bereits auf der Primarstufe) kaum mehr etwas korrigiert und kontrolliert wird! In meinen Gymi-Kursen muss ich den Schülern regelmässig zuerst einmal zeigen, wie man eine Mathematikaufgabe sauber darstellt. Aufsätze haben die wenigsten Kinder je geschrieben! Und jetzt beklagen bald viele die «hohe Hürde»... Thomas Baer, Primar- und Nachhilfelehrer


  • Claudio Schmid, 8180 Bülach 10.05.2017 12:40
  • Weshalb der Asylneubau abgelehnt werden muss.

    Wir dürfen auf keinen Fall einen dermassen grossen Bau - notabene ausschliesslich für den Asylzweck - erstellen. Kein Mensch weiss, was in den nächsten 50 Jahren im Bereich Asyl geht. Natürlich erwarten alle eine kontinuierliche Steigerung der Schutztsuchenden. Trotzdem ist es möglich, dass es sich in eine andere Richtung entwickelt oder, dass völlig neue Modelle/Ansätze im Bereich Asylfürsorge entstehen (Dezentralisierung, Integrationsgedanke etc.). Der den Stimmbürgern vorgelegte Asylneubau ist ausschliesslich und ziemlich starr auf dieses Asyl-Thema gerichtet. Unter anderem lehnt auch ganz Links dieses Projekt ab, weil sie dieses Gebäugekonzept für ein "Gefängnis" halten worin 200 Personen eingequetscht ausharren müssen, ohne Gruppenräume, ohne Privatsphäre, ohne Gestaltungsraum. Vor exakt zwei Jahren kommentierte ich gegeünber der NZZ Neue Zürcher Zeitung, dass meine Partei nur Hand biete, falls die Stadt Bülach ein Sozialzentrum erstelle. Ein Ort, welcher für mehrere Gemeindeaufgaben langfristig benutzt werden könnte (Asyl, Notwohnungen, Sozialwohnungen etc.). Diese Option wurde ausgeschlagen und bedauerlicherweise nie verfolgt, weshalb ich die StimmbürgerInnen in Bülach bitte, NEIN zu Stimmen um neue Varianten zu ermöglichen.


  • René Pauli, 8180 Bülach 09.05.2017 21:04
  • Gedanken zum Asylzentrum Müliweg

    Gedanken zum Asylzentrum Müliweg Als ich das Infoblatt als Beilage zur Abstimmung über das Asylzentrum aufmerksam gelesen hatte, kamen in mir Zweifel über Sinn eines Zentrums mit 181 Plätzen für in Not geratene Menschen auf. Der Stadtrat von Bülach ist auf dem besten Weg ein neues Kapitel der Schildbürger Geschichten zu schreiben. Ist es doch überhaupt nicht nachvollziehbar, dass an der Solistrasse ein Containerdorf erstellt worden ist, in Kenntnis davon, dass dieses Ende Juli 2018 wieder geräumt werden muss! (Ablauf Pachtvertrag) Wieso, hat man die Container nicht gleich am Müliweg platziert? Am Müliweg hat die Stadt Bülach im Jahr 2016 Container aufstellen lassen die als Notwohnungen dienen. (Kosten 450000.- Bericht ZU 1. April 2017) Auch diese müssen wieder Rückgebaut und ein neuer Standort muss gesucht werden, wenn ein Asylzentrum an der Abstimmung vom 21. Mai angenommen würde. An der Murgasse besteht die Möglichkeit die Asylunterkunft um eine Etage Aufzustocken die dann für 96 Menschen Unterkunft bietet. ( Aussage Stadtrat Ruedi Menzi am Podium 3. Mai 2017) Die 27 Asylplätze an der Feldstrasse die Jährlich Mietkosten von 126000.- verursachen sind bei einer Vergütung von 500.- bis 650.- pro Asylant und Monat ein lukratives Geschäft für die Stadtkasse . Diese Einnahmequelle will man in Bülach nicht weiter nutzen. (Bericht ZU 12.März2016) Ist es nicht Menschenverachtend 181 Asylsuchende Menschen in einem 4 geschossigen Silo einzusperren, zwischen Autobahn und Fluglärm direkt unter der Anflugschneisse des Flughafen Zürich- Kloten? (Dunkelroter Bereich im Lärmkataster) Ich als Menschenliebender, Parteiloser, Steuerzahlender Ur- Bülacher, hoffe auf ein wuchtiges NEIN am 21. Mai zum Neubau Asylzentrum Müliweg. René Pauli


  • Martin Gutschke, 8107 Buchs 09.05.2017 08:08
  • Marianne Langmeier in die Sozialbehörde Buchs

    Die Behörde kümmert sich um die Sozialhilfe, die Existenzsicherung und die Erhaltung der sozialen Integration von Bedürftigen. Insbesondere soll mit gezielten Massnahmen die Selbsthilfe der Betroffenen gefördert werden. Die Unterstützung und Betreuung von Asylbewerbern/innen, Drogenkranken und Erwerbslosen, die keinen Anspruch gegenüber der Arbeitslosenversicherung mehr haben, bilden wesentliche Aufgaben der Sozialbehörde. Die Aufgaben sind vielfältig und es wird grosses Engagement für dieses Amt verlangt. Mit Marianne Langmeier hätte die Gemeinde Buchs eine Persönlichkeit, die einsteht für eine schnelle und unbürokratische Unterstützung für Menschen, die in einer Notlage Hilfe benötigen. Sie ist im Dorf verankert und als Mutter von zwei Kindern kennt sie auch die Bedürfnisse einer Familie. Sie wird ihr Amt mit Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und als Angehörige einer Landeskirche auf der Basis der christlichen Grundwerte, menschlich ausüben. Marianne Langmeier ist eine Frau mit gesunder Bodenständigkeit, Familiensinn und solider Wertehaltung. Auch ihre bisherige berufliche Tätigkeit als Referentin und Trainerin in der Berufsbildung, sowie als Führungspersönlichkeit in einer grösseren Unternehmung zeichnen Marianne Langmeier für die Sozialbehörde aus. Geben Sie Marianne Langmeier am 21. Mai Ihre Stimme!


  • Peter Demuth, 8157 Dielsdorf 07.05.2017 17:38
  • Zum Leserbrief „Weichenstellung in falsche Richtung“ vom 6.5.2017

    Ich bin einigermassen entsetzt über die Aussage, Klimaänderungen seien alleine Naturgegeben und CO2 sei kein Problem. Das ist in etwa dasselbe, wie wenn ich sagen würde, Autos sind umweltfreundlich und die Abgase ungiftig! Fakt ist, dass es schon immer natürliche Klimaänderungen gegeben hat, aber seit der industrialisierte Mensch auf der Erde lebt, sind diese Änderungen um ein vielfaches ausgeprägter geworden und schaden nicht nur dem Menschen, sondern auch allem anderen Leben auf der Welt. In Deutschland hat der Ausstoss von CO2 von 2013 9,4 Tonnen pro Kopf auf 9,9 Tonnen in 2014 zugenommen. Total ca. 800 Millionen Tonnen CO2. Die Wälder schaffen es gerade mal zu knapp 15%, dieses CO2 aufzunehmen. Der Rest wandert zuerst einmal in die Atmosphäre (siehe Lesch/Kamphausen: Die Menschheit schafft sich ab). Ich denke mal, für die Schweiz wird die Bilanz ähnlich dramatisch aussehen, auch wenn ich dazu leider keine Zahlen habe. CO2 ist ein Hautpklimatreiber und hauptsächlich vom Menschen verursacht! Zum Thema Ressourcenverbrauch: Die Weltgesamtbevölkerung bräuchte heute ca. 1,5 Erden, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Würden alle so leben wie wir Schweizer wären es fast 3! Es gibt den sog. Welterschöpfungstag, der besagt, ab wann wir die Ressourcen der Erde für das betreffende Jahr verbraucht haben. 1995 war das der 21. November gewesen - 2015 bereits der 13. August. Von diesem Zeitpunkt an haben wir Menschen sozusagen über die Verhältnisse gelebt und mehr Ressourcen verbraucht als die Erde hergibt. Wo bitte bleibt da die Nachhaltigkeit? Der Erde ist es egal, ob zu viel CO2 in der Luft oder zu wenige Ressourcen für den Menschen vorhanden sind. Wir müssen (und können ja auch nur) vor der eigenen Haustüre beginnen, mit unseren Ressourcen vernünftig umzugehen. Wenn es dazu Gesetze und Verordnungen braucht - und das dann halt auch etwas kostet -, um unserem selbstzerstörerischen Treiben Einhalt zu gebieten, so stimme ich dem eindeutig zu und deshalb Ja zum Energiegesetz.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 05.05.2017 17:18
  • Fünf gute Gründe gegen das Asylzentrum

    1. Die Standortfrage wurde nie wirklich sauber abgeklärt. In Antrag und Weisung an den Gemeinderat ist immer noch der Sandplatz aufgeführt, auf dem jetzt eine Sporthalle steht. Der jetzige Standort an der Solistrasse gehört der Stadt. 2. Die Gemeinde Steinmaur erstellt für 27‘000 Fr pro Person ein Asylzentrum. Die Stadt Bülach für 42‘000 Fr. 3. Der Stadtrat redet die bisherigen Lösungen schlecht obwohl sie in den Jahren zuvor auch „Gewinn“ geschrieben haben. Überprüfbar in den Rechnungen der Stadt Bülach. 4. Was mich persönlich irritiert ist, wie der Umgang mit Steuergeldern zelebriert wird. So sind 20‘000 Fr für Festivitäten im Zusammenhang mit dem Bau vorgesehen. Das zeugt meiner Meinung nach von wenig bis gar keiner Sensibilität seitens des Stadtrates. 5. Im Jahr 2015 resultierte ein Verlust von 90‘000 Fr, weil vor allem weniger Asylsuchend in Bülach platziert waren. Die ganzen Annahmen betreffend Wirtschaftlichkeit können sich ohne weiteres ins Gegenteil verkehren. Daher werde ich Nein zum Asylzentrum stimmen. Stefan Basler, SVP-Gemeinderat Bülach


  • Claudio Schmid, 8180 Bülach 02.05.2017 12:08
  • Die Umwandlung in eine AG ist jetzt nötig

    Am 21. Mai stimmen wir über die Verselbständigung des Kantonsspital Winterthur (KSW) und der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) ab. Doch die Umwandlung der beiden Spitäler in eine AG wird von gegnerischen Stimmen aus den Linksparteien kritisiert. Aus ihrer Sicht verliert die Bevölkerung mit der Verselbständigung ihre Einflussnahme auf die beiden Spitäler. Das stimmt nicht. Als Aktiengesellschaften werden KSW und ipw auch künftig einer mehrfachen Kontrolle unterstehen. Die Kontrolle wurde vom Kantonsrat sogar noch verschärft. Für die ersten fünf Jahre bleibt der Kanton alleiniger Aktionär der beiden Spitäler. Ein allfälliger späterer Verkauf der Aktienmehrheit durch den Kanton erfordert die Zustimmung des Kantonsrats sowie über das fakultative Referendum letztlich des Volks. Oftmals wird auch argumentiert, dass eine Umwandlung von KSW und ipw in eine AG nicht nötig ist, da die Spitäler schon heute sehr erfolgreich sind und Gewinne erzielen. Dieser Erfolg ist allerdings nicht selbstverständlich: In der Vergangenheit konnten sich KSW und ipw in einem kaum wettbewerbsorientierten Umfeld gut behaupten. Doch die Rahmenbedingungen haben sich markant geändert. Jetzt gilt es, die Weichen für die Zukunft der beiden Spitäler zu stellen. Nur so können KSW und ipw fitte Spitäler für alle bleiben. Darum sage ich 2 x JA zu den Winterthurer Spitalvorlagen. Claudio Schmid Präsident Gesundheitskommission Kantonsrat


  • Herbert Schnell, 8182 Hochfelden 02.05.2017 09:13
  • Abstimmung zum Energiegesetz

    Das Energiegesetz (EnG) zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 beinhaltet Milliarden von Subventionen. Es gibt einige wenige Gewinner (mit guten Verbindungen zum Staatsapparat) im Bereich Solar- und Windanlagen, den Bau von Kleinwasserkraftwerke, Biomassenanlagen etc. und Millionen von Verlierern (alle Einwohner der Schweiz, sowie sehr viele KMU’s), welche die Milliarden bezahlen. An die Befristung der Förderung (Subventionsmilliarden) bis 2022 kann niemand ernsthaft glauben. In der Schweiz wurden noch nie Subventionen in grösserem Umfang abgeschafft! Sie werden mit Sicherheit auch in diesem Bereich nach 2022 noch ausgebaut. Eine innovative Energiestrategie darf keine Einschränkungen in Technologien festlegen und muss Natur und Umwelt schützen. Die geplanten Windkraftanlagen werden unsere Natur ruinieren, den Tourismus schädigen (teilweise vernichten). Für mich persönlich wird meine geliebte Bergwelt zerstört. Die Windkraftanlagen dürfen nicht gefördert, sondern müssen in naturnahen Erholungsräumen komplett verboten werden. Selbst in Deutschland mit tausenden von Windparkanlagen können kleine Bestände von seltenen Vogelarten den Bau von Kraftanlagen verhindern! Bei einem Ja zum Energiegesetz haben die Windanlagen gegenüber der Natur, Vögeln und Erholungsräumen für Menschen leider den Vorrang. Verlierer sind wir alle! Lieber ein Atomkraftwerk neben meinem Haus als ein Windrad. Alternative Atomkraft wird in immer mehr Ländern verfolgt (Nuklearreaktoren der 4. Generation). Das Problem des Atommülls könnte in Zukunft durch die Schnellen Neutronen-Reaktoren zu einem wesentlichen Teil eliminiert werden. Die Energiestrategie 2050 verbietet Atomkraftwerke generell, d.h. auch solche der 4. Generation. Das Verbot von neuen Kernkraftwerken macht keinen Sinn, da der Bau von Anlagen der 3. Generation nicht wirtschaftlich ist. Nur ein deutliches NEIN am 21. Mai zum Energiegesetz vom 30. September 2016 kann uns vor einem Desaster retten. Das Gesetz muss zurück an den Absender, zur entsprechenden Überarbeitung. Vor allem ist die freie Wahl des Strom-Energielieferanten für alle Energiebezüger zu gewährleisten (keine Privilegien nur für Grosskonzerne)! Naturschutz hat Vorrang vor dem Bau von Windparkanlagen, auch wenn wir kalt duschen und im Winter bei 18° in unseren Wohnungen ausharren müssten. Das Verbot neuer Kernanalagen mit entsprechender Technologieeinschränkung ist zu eliminieren. Die bestehende Wasserkraft mit Ausbaupotential ist gegenüber neuen Technologien (Sonne, Biomasse etc.) bei den Subventionszahlungen gleichzustellen.


  • Karl Bünter, 8185 Winkel 01.05.2017 17:19
  • Artikel im ZU vom 29.04.2017: Die Arbeiten am Wohnhaus haben begonnen

    Es ist nicht der erste Artikel im Zürcher Unterländer der über die Bautätigkeiten des Winkler Gemeindepräsidenten informiert. In jedem war zu lesen, dass ein „böser Nachbar“ mit seinen Rekursen die Bauvorhaben blockiert habe. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Als ebendieser Nachbar möchte ich an dieser Stelle doch noch einige Dinge ins rechte Licht rücken: Die zuständige Gemeindebehörden Winkel winkten bislang sämtliche Baugesuche ihres Präsidenten durch. Natürlich beteuert dieser, bei jeder ihn betreffenden Bau- Bewilligung in den Ausstand getreten zu sein… Jeder meiner Rekurse gegen die Baubewilligung des Wohnhauses wurde erstinstanzlich gutgeheißen. Dies bedeutet nichts anderes als das die Bewilligungen trotz klarer Regelverletzungen erteilt wurden. Die einzelnen Punkte betrafen dabei nicht nur die kolossal großzügige Auslegung der Kernzonen- Vorschriften der Gemeinde Winkel. Nein, dem Herrn Gemeindepräsidenten wurde unter anderem der Abbruch eines unter Heimatschutz stehenden Speichers (aus dem Jahre 1641) bewilligt oder der Einbau einer Holzheizungsanlage für einen Wärmeverbund in der Kernzone Seeb für mehrere dutzend Häuser . Der Kamin hierfür hätte auf keine 10 Meter neben meiner Liegenschaft gestanden. Abgesehen davon dass eine solche Anlage nicht in eine Wohnzone gehört, (wozu haben wir Gewerbezonen?) widerstreben solche Machenschaften wohl jedem, der über einen gesunden Gerechtigkeitssinn verfügt. Oder jedem, der in Winkel je versucht hat, einen Kernzonenbau zu realisieren und dabei von selbsternannten Baupolizisten bis „aufs Blut“ schikaniert wurde. Es ist eine Schande, niemand in der Baubehörde wird für ihre dilettantische Arbeit zur Verantwortung gezogen und der Steuerzahler zahlt den angerichteten Schaden. Weder die Aufsichtsinstanzen im Bezirk noch die des Kantons haben etwas unternommen, die Umstände wie die fehlerhaften Bewilligungen zustande kamen zu untersuchen. Der Weg ist frei für Behörden- Seilschaften, die mehr Rechte haben als die, die für deren Einkommen aufkommen. K. Bünter


  • Werner Wittberger, 8172 Niederglatt 27.04.2017 20:32
  • Die Wüste und das Biest Marc Leutenegger 27.4.2017

    Die Wüste und das Biest / Marc Leutenegger / ZU 27.4.2017 Zum Thema «Hausfrauenpanzer» müssen wir zur Rettung ihrer Ehre sagen, dass sie eine Kühlbox in der Mittelkonsole besitzen, die gekühlte Getränke liefert, was bei sommerlichen Temperaturen von 40° C und mehr sehr angenehm ist. Ferner ist der «Hausfrauenpanzer» mit einem 4x4 Antrieb ausgestattet der einem Bergfahrten von 2000 m ermöglicht. Bei einer dieser Fahrten auf wilden Bergstrassen im östlichen Teil des Landes sahen wir das von AUDI gesponserte Fussballfeld mit grünem Kunstrasen und Firmenlogo, das von der lokalen Jugend gerne benutzt wird. Für Fahrten durch die Wüste wird der Reifendruck gewissenhaft auf die Hälfte des Normalwertes reduziert. Beduinen verstehen sehr gut die Eigenschaften des Sandes zu erkennen und mit den Möglichkeiten ihres Autos zu kombinieren. Sanddünenfahren gehört zur Freizeitbeschäftigung der Jungen. Familien mit Kindern sind mit dem 4x4 am Strand ebenfalls im Sand unterwegs, wo sie auf und ab fahren und sich gegenseitig wie auch den Touristen freundlich zuwinken. Der promotete AUDI RS3 gehört dagegen eher in die Kategorie der Powerfahrzeuge die man auf der Asphaltstrasse drehen lässt, bis sich die Reifen auflösen – auch solche Spuren konnte man auf den Strassen beobachten. Als Zaungäste durften wir die AUDI-Promotion 6 Tage lang beobachten. Ob sich der Aufwand lohnt wird sich weisen. Mit seiner Bodenfreiheit, seinen Niederquerschnittsreifen ist die Frage ob der RS3 genügend gute Strassen trifft, auf denen er sein Kraftpotential einsetzen kann. Wir wünschen AUDI jedenfalls alles Gute!


  • Hansueli Schenk, 8309 Nürensdorf 27.04.2017 19:41
  • Jungkoch Niklaus Schneider

    Besten Dank für den sehr gut geschriebenen Artikel über den angehenden Gastronomen. Niklaus Schneider berichtet über die Stationen in seinem noch jungen Dasein als Koch. Durchwegs positive Aussagen über die bisherigen Arbeitsstellen, auch wenn es sicher Momente gegeben hat, die weniger erfreulich waren. Wer Hotelküchen kennt, weiss wie hektisch und rauh es dort oftmals zugeht. Es ist erfreulich zu lesen, dass ein junger Berufsmann Freude an seiner Arbeit hat und noch viel erreichen möchte. Ich wünsche ihm und der Nationalmannschaft viel Erfolg an der WM.


  • Robert Fiechter-von Arx, 8180 Bülach 27.04.2017 19:21
  • Vom Mut, aufs Podium zu steigen ...

    Vom Mut, aufs Podium zu steigen ... Am Anlass vom 25. April in Bülach "Flüchtlinge: Perspektiven in der Schweiz" haben vier Teilnehmer mit Erfahrung und einer kreativen und positiven Einstel-lung zum Bereich Flüchtlingsarbeit teilgenommen. Als Einzige hat sich eher pes-simistisch und auch kritisch die SVP-Vertreterin Barbara Steinemann der Prob-lematik der Flüchtlingsaufnahme und des Umgangs mit den Asylbewerbern ge-äussert. Ihr Mut, sich der Diskussion zu stellen ist anzuerkennen. Dass sie als Nationalrätin zudem noch den Mut hatte, das Wirken der Nationalratskommis-sion als ein wirkungsloses Kreisen um die Integrationsproblematik zu bezeich-nen, ist ebenso anerkennenswert Es mag auch verständlich sein, dass man ohne direkte Kontakte zu Flüchtlingen deren Nöte und Bedürfnisse kaum kennen kann und kaum zu kreativen Lösungen geeignet ist Als gesetzgebende Instanz hat es der Rat deshalb nicht zustande gebracht, die grossen Integrationsprobleme (u.a. das Arbeitsverbot für Flüchtlinge, Einfüh-rung des Deutschunterrichts von Anfang an und die Beseitigung administrativer Hürden) zu lösen. Arbeiten zu können statt in den Zentren herumzuhängen ist für Flüchtlinge der Königsweg zur Integration und auch ein ernsthafter Motiva-tionsschub um Deutsch zu lernen. Wer arbeitet erkennt sofort, dass es wichtig ist, die Sprache - wenn auch nur in Ansätzen - zu verstehen und anzuwenden. Nicht gerade mutig war es hingegen, dass Barbara Steinmann Sozialvorstände aus Solothurn zitiert, die wissen wollen, dass die Hälfte der Flüchtlinge Deutschkurse gar nicht besuchen. Sie verbreitet damit ein kaum zutreffendes Bild zur Motivationsfrage. Der Unterzeichnende erteilt zusammen mit seiner Gattin einer Klasse von Asylbewerbern Deutschunterricht und hat im letzten Halbjahr Statistik geführt. Danach haben 85 Prozent der Schüler (-innen) den Unterricht regelmässig besucht. Die Fehlenden waren krank oder haben einem Aufgebot zu Interviews des Migrationsamts in Bern Folge leisten müssen. Von den wöchentlich aufgegebenen Hausaufgaben sind rund 90 Prozent erledigt und zum Korrigieren zurückgebracht worden. An der Motivation, Deutsch zu lernen und in unserer Gesellschaft zu bestehen und später allenfalls einmal arbeiten zu können ist nicht zu zweifeln. Die Zahlen aus der Statistik und meine Erfahrungen bestätigen dies. Robert Fiechter - von Arx, Bülach


  • Alfons Fischer, 8707 Uetikon 21.04.2017 21:08
  • Das Energiegesetz macht Sinn

    Leserbrief zur Energie-Abstimmung vom 21. Mai 2017 „Kalt duschen“, „sich massiv einschränken“, „zurück in die Steinzeit“, „3200 Franken mehr bezahlen“ – mit solchen und ähnlichen Slogans malen die Gegner des Energiegesetzes den Teufel an die Wand. Bleiben wir bei den Fakten: Die Energiestrategie 2050 soll die zukünftige Energieversorgung sicherstellen. Das Gesetz ist eine erste Etappe und setzt drei Schwerpunkte: Erstens soll der Energieverbrauch gesenkt und die Energieeffizienz gesteigert werden. Zweitens sollen die einheimischen erneuerbaren Energien gefördert werden. Und drittens soll der Bau neuer Atomkraftwerke verboten werden. Mit verschiedenen Massnahmen soll das Gesetz verwirklicht werden: zum Einen durch die Erhöhung der Gebäudeeffizienz, zum Andern durch die Verschärfung von C02-Vorschriften etwa bei Neuwagen. Sodann sollen finanzielle Anreize sowohl zur Energieoptimierung als auch zum Ausbau von Wind-, Wasser-, Sonnen- und Biomassenenergie geschaffen werden. Die schon bestehenden Wasserkraftwerke, das Fundament der Schweizer Stromversorgung, sollen von einer Umgestaltung des Fördersystems profitieren. Mit dem Ausbau des Gebäudeprogramms profitiert das inländische Gewerbe. Damit sind Tausende von Arbeitsplätzen verbunden. Mit der Förderung einheimischer Energien und Energiesparmassnahmen bleibt das Geld hier. Die Schweiz importiert pro Jahr Energie (z.B. Erdöl, Uran) im Wert von rund 10 Milliarden Franken. Wer NEIN zum Gesetz sagt, zementiert diese hohe Auslandabhängigkeit. Wer NEIN zum Gesetz sagt, stellt keine Lösung bereit, wenn das letzte Atomkraftwerk in der Schweiz stillgelegt ist. Wer NEIN zum Gesetz sagt, verhindert eine moderne, klimafreundliche Energieversorgung für die Zukunft der Schweiz. Alfons Fischer, Uetikon Binzigerstr.93 8707 Uetikon am See 079 744 63 52 044 920 62 12


  • Gutknecht Ernst, 8180 Bülach 21.04.2017 11:36
  • Sperrung Hinterbirchstrasse

    Mit grossem Unverständnis mussten wir im ZU vom Donnerstag, 20. April 2017, zur Kenntnis nehmen, dass die Hinterbirchstrasse bis Ende Juli für Motorfahrzeuge wegen Bauarbeiten an der Hochfelderstrasse gesperrt bleiben soll (Verkehrsanordnung Stadt Bülach). Dadurch ist der Verkehr vom Furtrain sowie von Hochfelden und Hirslen zur Autobahneinfahrt Bülach West gezwungen die Lichtsignalanlage beim Spital Bülach zu beanspruchen, statt (wie bisher) vor dieser abzuzweigen und direkt über die Hinterbirchstrasse zur Badenerstrasse zu fahren. Die Begründung der Schulwegsicherung überzeugt wenig, diese könnte man besser mit einer sofortigen und permanenten Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 (oder 20) km/h für die Hinterbirchstrasse erreichen. Dagegen hätte kaum jemand etwas einzuwenden, da es der Strasse angepasst wäre. Ein anderes Problem ist, wieso dieser Leitungsbau an der Hochfelderstrasse Monate (!) dauert. Nach meinen Schätzungen müsste das in max. einem Monat möglich sein.


  • Urs Laudan, 8107 Buchs 19.04.2017 16:05
  • Brigitte Wildi in die Sozialbehörde Buchs

    Es freut mich, dass sich Brigitte Wildi für die Mitarbeit in der Sozialbehörde zur Verfügung stellt. Sie hat durch ihre berufliche Erfahrung einen grossen Weitblick im Umgang mit Menschen. Sie interessiert und engagiert sich stark für öffentliche Aufgaben. Ich schätze sie als Co- Präsidentin des ÜWF und ihre angenehme Art sich in Diskussionen einzubringen. Sie ist zielstrebig, konsequent und hat einen ausgesprochenen Gerechtigkeitssinn. Die Wahl gibt uns die einmalige Chance eine weltoffene, erfahrene und sprachgewandte Person in eine wichtige Behörde zu schicken. Deshalb wähle ich Brigitte Wildi am 21. Mai 2017 als Mitglied der Sozialbehörde.


  • Manuela Meier, 8184 Bachenbülach 17.04.2017 18:59
  • Montagsinterview mit Alnatura-Gründer Götz Rehn (vom 3. April 2017)

    Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Mit grossem Interesse las ich kürzlich das Montagsinterview mit Herrn Rehn in Ruhe genau durch. Und dabei stolperte ich über eine seiner Aussagen. Zitat: "Die Schweizer Biorichtlinien entsprechen den EU-Biorichtlinien". Das entspricht absolut nicht der Wahrheit! Gerade beim Boden-, Gewässer- und Klimaschutz bestehen grosse Unterschiede. Das EU-Bio entspricht heute etwa unseren ÖLN-Richtlinien, und diese muss jeder Landwirt, der in der Schweiz Direktzahlungen bezieht, erfüllen. Die Schweiz hat sehr strenge Tier- und Umweltschutzvorschriften und darauf dürfen wir stolz sein. Wir tragen Sorge zu unserer Natur! Herr Rehn erwähnt ausserdem, dass Alnatura über die EU-Bio-Richtlinien hinaus geht. Das finde ich bemerkenswert. Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, möchte ich nahe legen, möglichst Lebensmittel aus der Schweiz zu kaufen. Egal, ob "nur" ÖLN oder wirklich CH-Bio - Sie wissen aufgrund des Schweizer Standards, was Sie da essen. En Guete!


  • Dieter Kläy, 8400 Winterthur 15.04.2017 10:33
  • Am 21. Mai Ja zu den Spitalvorlagen

    Vor wenigen Wochen kündigte die Stadtzürcher Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen die Fusion der beiden Stadtspitäler Waid und Triemli an. Hauptbeweggründe dafür seien die hochdefizitäre Lage insbesondere des Triemlispitals sowie der massive Kostendruck, welcher durch das neue Spitalfinanzierungssystem entstand. Die rot-grüne Zürcher Stadtregierung hat also gemerkt, dass die beiden Stadtspitäler Triemli und Waid als städtische Dienstabteilungen nicht mehr zukunftsfähig sind. Die Stadtspitäler benötigen mehr unternehmerischen Handlungsspielraum. Zu starr und zu wenig flexibel sind die Spitäler als städtische Dienstabteilungen – ein Modell, welches mit den raschen Entwicklungen des Gesundheitswesens nicht Schritt halten kann. Zudem schreiben die beiden Stadtspitäler seit längerem rote Zahlen – Defizite, welche letztlich vom Steuerzahler berappt werden müssen. Auch das Kantonsspital Winterthur KSW und die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland ipw sind dem Kanton und somit den starren Strukturen von Politik und Verwaltung unterstellt. Braucht es in Winterthur eine Situation wie in Zürich? Nein. Das Triemlispital mit seinen Verlusten veranschaulicht nur zu gut, dass staatlicher Besitz kein Garant für finanzielle Sicherheit ist. Unsere Spitäler – das KSW und die ipw – sollen gute Spitäler bleiben. Am 21. Mai stimmen wir über die Verselbstständigung von KSW und ipw ab. Ich plädiere für 2 x JA zu den Winterthurer Spitalvorlagen. Dieter Kläy, Kantonsrat FDP


  • Tanja Gut, 8192 Zweidlen 08.04.2017 19:05
  • 30er Zone Zweidlen

    Es ist langsam lächlich was hier abgeht. Es wurde eindeutig für eine 30Zone an der Gemeindeversammlung gestimmt und nun kommen kleinkarierte Leute, die nicht verlieren können und behaupten wieder Sachen die nicht ganz der Realität entsprechen. Ein Traktor oder ein Bus kommt durch. Der jetzige Vorschlag wurde von der Polzei kontrolliert und bewilligt. Was soll das jetzt. Auch, dass man keine genügende Übersicht hat bei der Garage Hamelisrüti ist Irrsinnig! Ich wohne auch dort und bei uns hat Frau Marxer keine Unterschriften gesammelt. Wir haben auch nichts davon gewusst! Man muss halt Autofahren können. Akzeptiert endlich das die Mehrheit der Gemeinde Glattfelden eine 30er Zone will und das dies endlich verwirklicht wird! Oder muss zuerst wieder ein Unfall geschehen, bis ihr begreift das wir extremen Durchgangsverkehr haben!


  • Daniela Kunz, 8107 Buchs 02.04.2017 13:56
  • Echt jetzt?

    Ein lieber Nachbar kümmert sich um den Unterhalt und Reinigung des Wasserbrunnens der Gemeinde Buchs an der Zihlstrasse beim Treppenaufgang Rebweg (Nähe Schulhaus Zihl). Er tut dies freiwillig und in Fronarbeit. Im Zusammenhang des Frühlingsputzes des Brunnens fragte er mich an, ob er aus unserer kleinen Betonwerkstatt ein Schäflein zur Dekoration kaufen könne. Begeistert über diese Idee, habe ich sehr gerne zwei Schäflein zur Verfügung gestellt. Sind Betonobjekte doch wetterfest, winterhart und haben ein Gewicht, das man nicht vermutet. Aber keine zwei Wochen verzierten die Schäflein den Brunnen, nach zehn Tagen waren sie verschwunden. Offenbar haben meine Werkstücke Gefallen gefunden – oder vielleicht kann man sich ja einfach an allem bedienen, was auf öffentlichem Grund nicht niet- und nagelfest ist? Vermutlich haben nicht viele Menschen die Dekoration überhaupt bemerkt. Traurig ist es trotzdem.


  • Marion Kurzen, 8184 bachenbülach 14.03.2017 09:25
  • Foto des Tages: Ringtaube

    Guten Tag, heute in der Früh, ward ihr es, die uns eine wunderschönen und lachenden Tagesanfang beschert haben!!! Was haben wir gelacht über "Hols Suurchrut, Ruedi"!!!!!! Herzlichen Dank! Das ist gelebter Naturschutz und der Tag wird noch sonniger mit solchen Zeitungsartikel Familie Kurzen


  • Peter Ridolfi, 8425 Oberembrach 12.03.2017 22:45
  • Politik und Renten

    Leserbrief von Peter Ridolfi, Rebbergstr. 9, 8425 Oberembrach 12. März 2017 Liebe Politiker Was ist mit euch Volksvertretern bloss los? Plötzlich stellt ihr verblüfft fest: Wir werden alle älter, zumindest im Durchschnitt. Unsere vielgelobte, auf drei Säulen stehende Altersvorsorge verträgt das nicht und gerät dadurch ins Wanken. Die Säulen bröckeln. Die Zinsen festigen nicht mehr. Das ist ein Problem. Aber was tun? Der Sturz der Säulen ist zu vermeiden, flüstert euch die Lobby. Da hilft ein Schnellverfahren. Bei den Pensionskassen geht’s fix. Das Verständnis von Links bis Rechts ist gross. Mit ein paar Federstrichen wird der Umwandlungssatz, Nomen est Omen, in den Wandelhallen zu Bern korrigiert. Nach unten, wohlverstanden. Das Resultat: Euer Volk darf höhere PK-Beiträge einzahlen und kriegt dafür weniger zurück. Das ist nur auf den ersten Blick unlogisch, bestätigen die Pensionskassen. Für sie stimmt’s. Aber da gibt es ja noch ein zweites Problem, die AHV. Die Schweizerische Altersvorsorge schlechthin kränkelt ebenfalls, sogar chronisch. In dieser ersten Säule wird ja alles laufend à-jour umverteilt. Von den Jungen zu den Alten und das schon ewig. Kann das noch gut sein? Ihr seid besorgt. Können wir uns eine solche Solidarität in Zeiten der Börsianer noch leisten? Jein, ist die konsequente Antwort. Darum habt ihr miteinander gerungen. Wochen-, gar monatelang habt ihr in Bern darüber heftig debattiert bei einem Ansatz von… sagen wir mal 70 Franken, plus Spesen… nein, nein nicht im Monat, sondern pro Stunde. Euer neues Rezept leuchtet ein: Solidarisch Kürzen und Verschlechtern. Dann trifft’s sicher alle und vor allem diejenigen, die es nötig haben. Zum Glück gibt es noch die dritte Säule. Da ist noch alles im Lot. Die ist privat. Da kann euer Volk persönlich und umsichtig noch den „allerletzten Batzen“, sofern vorhanden, einzahlen und zur Seite legen. Sollte das wider Erwarten auch noch schief gehen, man weiss ja nie, winkt noch eine vierte Chance: Der Arbeitsmarkt. Toll, denn da gab es mal einen, einen aus dem gemeinen Volk, der sang: „Mit 66 Jahren fängt das Leben erst an.“


  • Susanne Cetkovic , Wil ZH 02.03.2017 15:38
  • Göttis schrecken Abfallsünder ab (ZU vom 27.2.2017)

    Auch Wil ZH beteiligt sich an der Aktion, wenn auch nicht ganz offiziell. Edwin Rüeger, ein bald 90-jähriger Mann, ist sich nicht zu schade, bei all seinen Spaziergängen durchs Dorf oder beim Einkaufen im Volg einen Plastiksack oder einen Rucksack mitzunehmen, und auf dem ganzen Weg den herumliegenden Abfall einzusammeln und auf eigene Kosten zu entsorgen. Chapeau! Und nachahmenswert – ganz ohne Organisation ein wichtiger Beitrag für ein sauberes Dorf.


  • Urs Meyer, Niederglatt 14.02.2017 09:34
  • Bitte keine Spiele mehr mit Steuern!

    Fieberhaft sucht jetzt die politische Nomenklatura in Bund und Kanton ein neues Schema für die Steuern. Einträglich für die Staatskasse und genehm für Brüssel. Das ist nicht die Lösung! Der Staat muss mit weniger Geld auskommen, endlich lernen zu sparen. Mit Abbau unnötiger Gesetze beginnen, Personalbudget um 10% kürzen, Ämter zusammenlegen, überflüssige Managerposten streichen, sich auf die unverzichtbaren Staatsaufgaben konzentrieren. Was in der Privatwirtschaft laufend und erfolgreich praktiziert wird muss auch beim grössten Arbeitgeber in Bund und Kanton gelingen. Nur so ist die Zustimmung des Stimmbürgers und Steuerzahlers zu gewinnen.


  • Urs Dumermuth, 8708 11.02.2017 13:32
  • Maximale Kollateralschäden am Boden

    Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr Darf ich Sie bitten, folgenden Leserbrief zu veröffentlichen. Herzlichen Dank! Beste Grüsse Urs Dumermuth Maximale Kollateralschäden am Boden Im Artikel "Südschneiser wollen neues Flugregime" hat es der Autor leider unterlassen, die Fakten aus dem BAZL Sicherheitsbericht zu zitieren bzw. beim Namen zu nennen. Der Titel von diesem Leserbrief hätte dann wohl besser zum Artikel in der Zeitung gepasst. Denn Kernthema der Medienkonferenz war es, darauf aufmerksam zu machen, dass obwohl dem BAZL wie auch den zugehörenden Beamten und Politiker (insbesondere Frau Leuthard und Frau Carmen Walker Späh) bestens bekannt, die Südabflüge aus Kapazitätsgründen und NICHT aus den viel zitierten Sicherheitsgründen neu eingeführt werden . Aus Sicht Gesamtbetrachtung "Sicherheit" ist der "Fussabdruck" von Verletzten, Toten, zerstörter Infrastruktur mit Südanflügen und Südstarts Straights nämlich erwiesenermassen am GROESSTEN. Das BAZL und die in der Politik zuständigen Vasallen der Flughafenlobby verschweigen diese Fakten bewusst und werden defacto verantwortlich sein, für ein grösstmögliches Elend bei einem Absturz über dem dichtest besiedelten Gebiet im Kanton. Dass der Flughafen und das BAZL in diesem Artikel mögliche andere Flugrouten zerzausen, verwundert nicht, würde ja plötzlich unbequeme Mehrarbeit anfallen, solche anderen Ideen wirklich zu prüfen und politisch durchzusetzen. Da ist es bequemer für diese Aemter und Politiker, Fakten zu verschweigen, den Schwarzpeter nach Deutschland zu schieben und die eigene Bevölkerung im Stich zu lassen. Bis anhin hat sich der Süden immer hinter den Flughafen gestellt, es ist aber absehbar, dass sich mit einem solchen Verhalten der Flughafen-/Lufthansalobby dieser Rückhalt in Luft auflösen wird und sich in kommenden Abstimmungen wohl auch gegen einen Pistenausbau P28 wehren wird. Den Schalmeienklängen die Südüberflüge würden bei einem Pistenausbau wegfallen, kann nämlich kein Glaube mehr geschenkt werden. Es wird auch bei verlängerter Piste 28 weiterhin über den Süden geflogen werden. Aus Sicht der Aviatiklobby geht Kapazität VOR Sicherheit und VOR die Interessen der Bevölkerung. Oberste Priorität hat die Gewinnmaximierung des deutschen Lufthansa HUBs, streiksicher, auf Schweizer Boden, unterstützt von lokalen, dem Goldenen Kalb Flughafen hörigen Politiker und Beamten. Das sind die Tatsachen. Urs R. Dumermuth, 8708 Männedorf


  • juerg frey, 8428 Teufen 09.02.2017 15:22
  • Sozialmissbrauch stärker bekämpfen?

    Sinnvoll oder nicht? Der neue EU Streich gegen Sozialmissbrauch beinhaltet so Manches Fragwürdige, was von dieser Seite kommt. Einerseits ist die Entlassung eines Grenzgängers für die Betriebe so gesehen einfacher, denn wenn das Land, also sprich, wohl die Gemeinschaft zur Kasse gebeten wird, ist dies für Arbeitgeber, die vorwiegend solche Menschen beschäftigen keine Strafe, sondern eine Art Freipass, auch eine gewisse Willkür. Andererseits dürfte es so gesehen immer noch günstiger sein, statt Einheimische, EU Bürger für offene Stellen bevorzugt einzustellen. Sinnvoll wäre es, wenn Betriebe für Entlassungen von solchen Mitarbeitern zur Kasse gebeten würden, denn dann bekäme der Innländervorrang bei Stellen-Neubesetzungen automatisch mehr Gewicht. Nur ich glaube die EU sieht nicht in erster Linie das Wohlergehen der Arbeit nehmenden in erster Linie, es geht wohl mehr darum keine Arbeitslosen in die eigenen Länder zurück zu bekommen. Dies würde die Arbeitslosen-Quoten und Statistiken in die Höhe schnellen lassen und eben auch und darauf läuft es ja auch hinaus, die Sozialsysteme stärker belasten. Richtig ist, die wäre auch für die Schweiz von Bedeutung, bleibt die Frage wie weit hält der Ausgaben-Pott für Soziales dem Stand und vor allem wie lange.


  • Fritz Meyer, 8305 Dietlikon 07.02.2017 09:12
  • Interview Reiner Eichenberger zur Personenfreizügigkeit/Einbürgerung

    Alter Wein in alten Schläuchen! Das Interview mit Reiner Eichenberger macht klar, dass wir von unseren programmatischen Grossparteien keine neuen Lösungsansätze erwarten dürfen, sondern ausserhalb der ausgetretenen Pfade suchen müssen. Zu stark sind die Parteien an bestehende Konzepte, Streitereien und Programme gebunden und hören auf Scharfmacher und Einflüsterer aus Herrliberg und anderswo. Sie pflegen ihre rückwärtsgerichteten Haltungen und laufen durch ihre Berechenbarkeit laufend den Gegnern ins Messer, z.B. in Brüssel. Warum wagen wir nicht Neues, Ueberraschendes? Anstatt die Zuwanderung zu begrenzen/verbieten könnten wir Bedingungen definieren, die sie akzeptierbarer machen . Neu zugewanderte Arbeitskräfte (alle Kategorien) oder ihre Arbeitgeber bezahlen während der ersten zehn Jahre eine namhafte Abgabe im Sinne eines Einkaufes in die bestehende Infrastruktur, z.B. 2-3 % des Einkommens. Jeder, der einem Tennisclub oder einer Wohnbaugenossenschaft beitritt, akzeptiert, dass er sich in die bestehenden Einrichtungen einkaufen muss! So wird die Weiterentwicklung der Infrastruktur finanziert. Warum nicht bei der Einbürgerung den Spiess umdrehen? Wer nach einem längeren Aufenthalt in der Schweiz kein Einbürgerungsgesuch stellt, will sich nicht voll integrieren, Verantwortung tragen und Pflichten übernehmen. Er fällt deshalb zurück in den Status der ersten Jahre seiner Anwesenheit und zahlt wieder die Infrastrukturabgabe. Gefordert wird nicht die bedingungsfreie Einbürgerung jedes Gesuchstellers, aber es kann nicht sein, dass jemand unbefristet die Vorteile eines Aufenthaltes in unserem Land geniesst, ohne Bürgerpflichten zu übernehmen! Einige Vorteile und einige Pflichten sollten den Bürgern vorbehalten bleiben damit die Einbürgerung erstrebenswert ist.


  • Walti Köng, 8175 Windlach 06.02.2017 21:32
  • „Bachs zu Steinmaur“ Abstimmung zum Zusammenschluss der Gemeinden Stadel und Bachs

    Soll es eine Fusion sein? Eine Eingemeindung? Ein Bündnis? Oder ein Zusammenschluss? Bekanntlich hält bei uns in Stadel ein recht dienstjunger Gemeinderat die politischen Zügel in den Händen. Bei dieser momentanen Konstellation bin ich froh, wenn er das ordentliche Tagesgeschäft zum Gemeinwohl erledigen kann. Nördlich Lägern, ÖREB, IG Nord, BZO, GWP stehen stellvertretend für dutzende von Problemfeldern. Und da soll noch so eine riesen Kiste gestemmt werden wie die uns zum Hinunterschlucken gereichte Absorptionsfusion. Allein mir fehlt das Vertrauen. Äxgüsi. Hierzu noch zwei Kröten, an denen ich gnage. Der Steuerfuss und das Aufoktroyieren der Obrigkeit. Ich war an der Infoveranstaltung dabei, als uns Interessierten im Vorfeld der letztjährigen Abstimmung fürs weitere Vorgehen versichert wurde, dass der Steuerfuss bei der Grossgemeinde Stadel vertraglich verbrieft nicht erhöht werden darf in den kommenden Jahren. Im den Abstimmungsunterlagen beigefügten „Vertrag über die Eingemeindung“ lese ich davon kein Wort. Weiter irritiert mich, um es mal gelinde und sehr höflich auszudrücken, die wiederholt kolportierte Behauptung, dass bei einem Nein die Kantonsregierung Bachs zu Stadel schiebt. Weshalb nicht zu Neerach oder Weiach? Ich wäre für Steinmaur …


  • Sibylle Hauser, 8166 Niederweningen 06.02.2017 15:11
  • Die Feuerwehr war auch da

    Zum Artikel „Drei Verletzte nach Unfall“ vom 4. Februar wäre noch zu erwähnen, dass neben Ambulanz und zwei Helikoptern zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz waren. Zum Beispiel von der Stützpunktfeuerwehr Dielsdorf und der Feuerwehr Wehntal eilten 36 Mitglieder am 3. Februar zum tragischen Autounfall nach Schöfflisdorf. Von der Feuerwehr Wehntal waren es alleine 27 Personen. Die Einsatzleiterin der Feuerwehr Wehntal war fünf Minuten nach Alarmierung als Erste vor Ort. Die Feuerwehren übernahmen die Einweisung der Rettungskräfte, die Bergung der Opfer aus den demolierten Autos, kümmerten sich um das auslaufenden Öl und gewährleisteten während ca. drei Stunden die Umleitung des Verkehrs von der Hauptstrasse. Die Leistungen der Milizfeuerwehren und das Verständnis der Arbeitgeberinnen sowie der Betroffenen, denen z.B. der Handwerker weglief, sind zu würdigen. Sibylle Hauser, Niederweningen


  • René Bosshard, 8180 Bülach 05.02.2017 14:12
  • Eröffnung der neuen Sporthalle in Bülach

    Am vergangenen Samstag, 4. Februar 2017 lud die Stadt Bülach zur Eröffnung der neuen Sporthalle auf dem Areal Hirslen ein. Ich nahm diese Einladung sehr gerne an, bin ich doch als begeisterter Sportler im Allgemeinen und Turner im Speziellen von je her ein grosser Befürworter dieses Projektes gewesen. Der Bau ist abgeschlossen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Halle ist wunderschön und aus meiner Sicht für die Sportlerinnen und Sportler ein grosses Geschenk! Der Eröffnungsanlass mit den verschiedenen präsentierten Sportarten (Badminton, Handball, Unihockey und Turnen) und einem hervorragenden Moderator Rainer Maria Salzgeber hat mich sehr angesprochen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Beteiligten, die zum guten Abschluss dieses Projektes beigetragen haben, u.a. dem Stadtrat und dem Sportamt der Stadt Bülach. Ich hoffe, dass auch die Gegner des Projektes Freude am gelungenen Projekt haben und die Sportanlässe besuchen werden. Jedenfalls hat die Stadt Bülach mit dem Bau dieser Halle etwas Tolles für den Sport geschaffen! Nochmals ganz herzlichen Dank!! René Bosshard, Bülach


  • Richard Ilg, 8165 Oberweningen 03.02.2017 16:07
  • Unterstützsbeitrag für Herrn Michel Compagnoni Wahl ans Bezirksgericht Dielsdorf

    Herr Compagnoni hat mich in meiner Funktion als Gemeindepräsident von Oberweningen, aber auch meine 3 Amtskollegen im Tal, bei einem persönlichen, ausführlichen Gespräch zu seiner Person, seiner Motivation und Befähigung zu diesem Amt, überzeugt. Und sich so persönlich vorgestellt. Er ist ein angenehmer Mensch, der mit Sicherheit ein gutes Gespür für Menschen hat, ein ausgebildeter Jurist mit Rückgrat, verankert in der Gesellschaft und seiner Familie, mit mehrjähriger Erfahrung als Gerichtsschreiber.Herr Michel Compagnoni möchte ich Ihnen für die Wahl ans Bezirksgericht Dielsdorf empfehlen. Richard Ilg, Gemeindepräsident Oberweningen


  • Marianne Leu, 8174 Stadel 02.02.2017 14:25
  • Bezirksrichterwahl vom 12. Februar 2017

    Bezirksrichterwahl am 12. Februar 2017 Im Kanton Zürich wurde das Laien-richtertum abgeschafft. Bei der Richter-wahl am 12. Februar 2017 haben wir aber noch einmal die Chance einen Richter zu wählen, der selber schon im Berufsleben stand und nicht nur der Juristerei gefrönt hat. Michel Compagnoni absolvierte eine Lehre als Elektroniker. Er weiss wie es ist, wenn man am Morgen um 7.00 Uhr im Betrieb antreten muss und was es heisst, bei der Arbeit dreckige Hände zu bekommen. Wenn ich ein Problem habe, möchte ich lieber, dass ein Richter mit gesundem Menschenverstand entscheidet, der weiss was es heisst für einen Hand-werkerlohn zu arbeiten, und nicht reine Juristen, die noch nie etwas anderes gemacht als juristische Probleme gelöst zu haben bei entsprechendem Gehalt. Für mich ist der Fall klar. Marianne Leu, Stadel


  • Marco Fassler, 8157 Dielsdorf 01.02.2017 14:26
  • Ersatzwahl Bezirksgericht Dielsdorf vom 12.02.2017

    Wir haben das Laienrichtertum in unserem Bezirk abgeschafft, weil wir am Gericht qualifizierte Richter wollen, die etwas von ihrer Arbeit verstehen und eine juristische Ausbildung haben. Genauso wie wir Ärzte wollen, welche Medizin studiert haben, als Assistenzärzte Erfahrungen gesammelt haben und erst dann selbständig arbeiten dürfen. Oder Handwerker, die neben der Berufsschule eine Lehre machen, in der sie ihr Handwerk erst erlernen. Nun haben wir auf einer Seite Michel Compagnoni, einen studierten Juristen, der lange am Gericht als Auditor und als Gerichtsschreiber gearbeitet hat. Als Schlichtungsvorsitzender hat er schon zahlreiche Verhandlungen geleitet und zudem das Anwaltspatent erworben - die wohl anspruchsvollste Prüfung im Rechtswesen mit einer sehr hohen Durchfallquote. Auf der anderen Seite haben wir eine studierte Juristin, die obwohl ihr Berufsziel Richterin war, nie an einem Gericht gearbeitet hat. Für mich ist der Name auf dem Wahlzettel klar. (M.F. / Dielsdorf)


  • Andrea Weber, 8166 Niederweningen 31.01.2017 18:23
  • Michel Compagnoni – ein idealer Richter fürs Bezirksgericht Dielsdorf

    Michel Compagnoni ist für mich in jeder Hinsicht der ideale Kandidat: Er hat zuerst eine Lehre als Elektroniker gemacht und einige Jahre auf dem Beruf gearbeitet, er kennt dadurch den Alltag der Lernenden und Arbeitnehmer. Nach seinem Jus-Studium hat er am Bezirksgericht Dielsdorf seine praktische Ausbildung als Auditor angetreten. Er wurde aufgrund seiner guten Leistungen zum Gerichtsschreiber und Schlichtungsvorsitzender in Miet- und Pachtsachen befördert. Er arbeitet nun seit 5 Jahren erfolgreich am Bezirksgericht Dielsdorf. Er kennt daher den Betrieb mit all seinen Facetten seit vielen Jahren bestens. Nach einer Wahl könnte er die Arbeit als Richter effizient und ohne Einarbeitungszeit aufnehmen. Michel Compagnoni ist für mich auch menschlich der ideale Anwärter für ein Richteramt. Er ist bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen seiner Teamfähigkeit respektiert und beliebt. In den Schlichtungsfällen gelingt es ihm dank seinem Verhandlungsgeschick sehr häufig, das Verfahren mittels einer Vereinbarung abzuschliessen. Michel Compagnoni überzeugt mich aber auch, weil er aus Überzeugung parteilos ist. Dieser Umstand garantiert eine grösstmögliche Unabhängigkeit in seiner Arbeit, da er niemandem und insbesondere keiner politischen Partei verpflichtet ist. Mein Fazit: Ich wähle am 12. Februar 2017 Michel Compagnoni als Bezirksrichter, weil er kompetent, menschlich und unabhängig ist.


  • Karl-Heinz Meyer, 8173 Neerach 31.01.2017 09:19
  • Keine Steuererhöhungen für die Stadt

    Die Stadt Zürich prognostiziert für das Jahr 2019 einen Überschuss von 176 Mio. Franken. Bei einem Ja zur Steuerreform erhält sie zusätzlich rund 80 Mio. Franken des Bundes (via Kanton). Das ist ein Plus von 256 Mio. Franken! Die Stadt Zürich wird die nationale Steuerreform und deren kantonale Umsetzung, die übrigens am 12. Februar gar nicht zur Abstimmung steht, «verdauen», ohne Steuern zu erhöhen oder Leistungen zu kürzen. Die negativen Folgen einer Ablehnung wären für Zürich weitaus schlimmer. Deshalb braucht Zürich ein JA.


  • Barbara Schaffner, 8112 Otelfingen 30.01.2017 23:04
  • Gesellschaftliche Vielfalt ans Bezirksgericht

    Nalan Seifeddini ist in Winterthur geboren und lebt seit über 10 Jahren Jahren in Oberglatt. Durch die Herkunft ihrer Familie ist sie aber auch mit anderen Kulturkreisen vertraut. Sie hat deshalb die für das Bezirksgericht einzigartige Möglichkeit, Streitparteien aus diesen Kulturkreisen auf einer anderen Ebene zu begegnen. Sie kann diese Möglichkeit als Vermittlerin zwischen den Kulturen nutzen, aber auch vorgeschobene kulturelle Unterschiede entlarven. Neben ihren juristischen Kompetenzen und ihren beruflichen Erfahrungen im Familien- und Schulrecht macht der kulturelle Hintergrund Nalan Seifeddini zu einer idealen Ergänzung des Bezirksgerichts.


  • Erhard Lang, 8182 Hochfelden 29.01.2017 12:08
  • USR III versus Eigenmietwert

    Allen Wohneigentümern wird mit dem Eigenmietwert ein fiktives Einkommen aufgebürdet nach dem Motto, wenn sie ihre Wohnung vermieten, würden sie ein Einkommen erzielen. Das muss versteuert werden. Wenn ich aber meine Wohnung vermiete muss ich unter der Brücke schlafen oder wie? Nun verlangt der Bundesrat doch allen Ernstes. dass wir zustimmen, dass Grosskonzerne 150% der Forschungskosten (also das anderthalbfache der tatsächlichen Kosten) von der Steuer absetzen können. Zudem sollen sie auf das Eigenkapital einen fiktiven Zins ebenfalls von den Steuern absetzen können. Dafür hält man weiterhin am Eigenmietwert fest, ganz nach dem Motto, den Grosskonzernen gibt man fiktive Steuergeschenke, den Normalbürgern knallt man fiktive Steuern drauf. Herr Maurer, glauben Sie allen Ernstes, dass Wohneigentümer diesen Unsinn mitmachen? Deshalb nein und nochmals nein zu dieser unseligen Unternehmenssteurreform III.


  • Peter Bernhard, 8175 Windlach 25.01.2017 22:46
  • Fusion der Gemeinden Bachs und Stadel Ein Entscheid für die Zukunft!

    Im Nachgang zur Informationsveranstaltung vom 23. Januar der Politischen Gemeindebehörden und der Berichterstattung im ZU vom 25.1.2017 stelle ich fest, dass die Fusion unter den Politischen Gemeinden weniger kritisch beurteilt wird, als diejenige der beiden Primarschulgemeinden. Dennoch werden seitens der Politischen Gemeinden die Finanzzahlen angezweifelt und seitens der Primarschulgemeinden wird eine Konzeptlosigkeit beanstandet. Als Alt-Gemeindepräsident, der den gesamten Reformprozess bis 2014 aktiv und 2015 als Berater begleitet hat, kann ich den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bachs und Stadel versichern, dass die Berechnungen stimmen. Die Abfassung der Weisungen wiedergibt den Sachverhalt verständlich, zeigen die Entwicklungen der Finanzen und Infrastrukturen übersichtlich auf. Dass nicht alles im Detail vor der Fusion geregelt werden kann, ist für mich verständlich. Gegner der Fusion negieren alles mit Pauschalaussagen, können aber keine fundierten Argumente darlegen. Mit Aussagen wie “man übernehme die Katze im Sack” und könne somit der Fusion der Primarschulen nicht zustimmen, entbehrt jeglicher Grundlagen. Nur ein kleiner “Igel” wird noch gehütet, dessen Entwicklung genau beobachtet werden muss. Die Schulbehörden waren an der letzten Informationsveranstaltung nicht anwesend. Eine pauschale Abstrafung dafür durch eine Nein-Parole wäre fatal und würde einer Trotzreaktion entsprechen. Als Stimmbürger haben wir noch zwei Mal Gelegenheit, Einfluss im Prozess zu nehmen. Erstens bei der Wahl der neuen Schulbehörde und zweitens bei der Festlegung des Budgets. Was mir im ganzen Prozess fehlt, ist die Sicht des Gesamten, die Vorteile der neuen Gemeinde Stadel plus. Mit der Fusion erhalten die künftigen Behörden mehr Handlungsspielraum, so in der Raumplanung (flächenmässig die 11. grösste Gemeinde im Kanton und in der Flughafenregion), weniger Druck im Reformprozess bei einer Bevölkerungszahl von rund 3’000 Personen, wie auch bei den Schulen mit einem Gesamtbestand von rund 220 Schülern. Beteiligen sie sich bei der Abstimmung! Eine hohe Stimmbeteiligung zeigt ihr Interesse an der Entwicklung unserer Gemeinde und eine klare Entscheidung untermauert die Akzeptanz. Es ist eine Entscheidung für die Zukunft, die wir heute für unsere Kinder fällen. Darum stimmen Sie 2 x JA! Peter Bernhard Alt Gemeindepräsident Stadel


  • Karl-Heinz Meyer, 8173 Neerach 25.01.2017 09:25
  • Mit Erleichterungen die Falschen einbürgern?

    Die Einbürgerung sollte immer der letzte Schritt der Integration sein und darf nur bei korrektem Verhalten, eigener Existenzgrundlage und guter Kenntnis mindestens einer Landessprache erteilt werden. Damit man weiss, ob dieser letzte Schritt in der Integration überhaupt gemacht werden kann, muss man den Stand der Integration bei Einbürgerungswilligen erst prüfen. Die Vorlage will genau das Gegenteil. Kommt hinzu, dass sich junge Leute der dritten Generation heute schon problemlos einbürgern lassen können, wenn sie es wollen und sie die Bedingungen dazu erfüllen. Kurz: Es braucht keine Änderung der geltenden Einbürgerungspraxis. Mit Erleichterungen und weniger Kontrollen verbessert sich nicht die Qualität der Eingebürgerten, sondern es erhöht sich nur die Zahl der «Einbürgerungsfehler». Deshalb am 12. Februar Nein zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation.


  • Urs Meier, 8164 Bachs 24.01.2017 19:17
  • Leserbrief zur Orientierungsversammlung zur Eingemeindung von Bachs in die Gemeinde Stadel vom 23. Januar 2014

    Stadler Stimmbürger sollen eine Eingemeindung von Bachs verhindern, unter anderem weil der Zusammenschluss der Schulen nicht in allen Details geregelt ist. Seltsam, wann ist schon bei Veränderungen, im aktuellen Fall zum Beispiel der Unternehmenssteuerreform III alles klar? Wir Bachser wollen den Eltern von Stadeln ihre Meinung, dass sie die beste Schule haben, nicht streitig machen. Es ist nicht davon auszugehen, dass Stadler Schüler schon bald, oder überhaupt je, in Bachser Schulzimmer zum Unterricht müssen. Was ist für Schüler wichtig? Sie möchten von der Lehrkraft akzeptiert und für voll genommen werden. Aus der Sicht des Schülers ist eine Schule so gut wie sein Lehrer für ihn gut ist. Allenfalls noch ob seine Beziehung zu seinen Mitschülern stimmt. Lehrer/innen können den Beruf aufgeben und durch neue ersetzt werden, und dann? Der Lehrplan ist überall noch derselbe, jedoch die Beziehung Schüler – Lehrer wird ändern. Schüler werden im weiteren Leben unzählige Veränderungen bewältigen müssen. Als Aussenstehender kann ich die Aversion von einigen Eltern gegen eine Gemeinde- und Schulgemeindenzusammenschluss eher so erklären, dass eine Unverträglichkeit von Stadler Bürgern mit ihren Behörden im Raume steht. Eine wirklich kleine Nachbargemeinde, also Bachs, 600 Einwohner, (vor 33 Jahren schon), sucht Anschluss an die soweit vertraute Gemeinde Stadel. Unverständlich, ja kleinkrämerisch, soll eine Eingemeindung zu einer etwas grösseren Gemeinde, mit allerdings immer noch unter 3000 Einwohnern verhindert werden. Die beiden Behörden haben in jahrelanger Arbeit vorgespurt. Wird diese Arbeit nicht geschätzt? Die Bevölkerungen von Bachs und Stadel hatten der Eingemeindungsverhandlungen bisher mit übergrossem Mehr zugestimmt. Also gilt es jetzt am 12. Februar endlich Ja zu stimmen. Urs Meier 8164 Bachs Brunnewisestr. 15 (die Strasse mit > 50% Fotovoltaikanlagen auf den Hausdächern) urs.f.meier@bluewin.ch


  • Edwin Hausheer, 8180 Bülach 22.01.2017 17:25
  • Wieder ein Plan für Bülachs Norden, Busbahnhof bleibt

    Ihren Artikel habe ich mit Interesse gelesen. Was ich nicht verstehe ist, dass der Busbahnhof am jetzigen Ort bleiben soll. Für mich müsste eine langfristige Lösung mit einer Busbrücke über den Bahnhof geplant werden. Die Schaffhauserstrasse auf der Ostseite und der Nordstrasse auf der Wetsseite liegen höher als der SBB Bahnhof und es wäre einfach, eine Brücke über das SBB Areal zu bauen. Auf dieser Brücke könnten dann die Busse verkehren. In Richtung Höri und Hochfelden zur Nordstrasse und in Richtung Bachenbülach zur Schaffhauserstrasse hin. Für die Umsteiger Bahn/Busse sind Rolltreppen und Lifte auf die Brücke vorzusehen. Das wäre eine echte Entlastung des SBB Areals und der Innenstadt. Für das Städtli könnte ein elektrisch betriebener Ortsbus verkehren. Also liebe Planer, denkt an eine grosszügige Stadtentwicklung. Zukünftige Generationen werden dafür dankbar sein.


  • O. S., 8174 Stadel 22.01.2017 00:47
  • Stadlersee

    Sehr geehrte Damen und Herren Den Stadlersee in Ihrem Artikel über die Eisschichten der Seen als "kleinen Moortümpel" zu bezeichnet, kränkt mein stolzes Stadlerherz und ist zudem nicht korrekt; vielmehr handelt es sich um einen kleinen Weiher, der langsam wegen mangelnder Initiative der Gemeinde verlandet. Wäre vlt. auch einen Artikel wert. Vielen Dank


  • Rolf Hofstetter, 8174 Stadel 18.01.2017 12:21
  • Gedanken zur Eingemeindung von Bachs in die Gemeinde Stadel

    Die Hauptfrage, die sich mir immer wieder stellt, ist: Warum soll Stadel die durch den Kanton Zürich verursachten Probleme lösen? Weiter frage ich mich, welches die persönlichen Gründe für die einzelnen Mitglieder des Gemeinderats und der Schulpflege von Bachs und Stadel sind für den Zusammenschluss? Ich für mich fand den Grund noch nicht. Ist es der geotopologische Sonderlastenausgleich? Kaum, der Betrag liegt bei rund 400‘000.- und macht im Gesamtbudget der politischen Gemeinden Stadel vereinigt mit Bachs weniger als 5% aus. Da dürften andere Kostenschwankungen von Jahr zu Jahr grösser sein. Dass wir dann flächenmässig eine der grösseren Gemeinden sind, hilft aus meiner Sicht kaum etwas. Die Rundschau auf SRF berichtete am 14.12.16, dass die Begehrlichkeiten der Teilgemeinden steigen, also Mehrkosten und keine Ersparnis bringen. Vielleicht wäre eine Lösung, dass Stadel die Gemeindeverwaltungsarbeiten für Bachs übernimmt? Man hört ja, dass der Kanton immer mehr Aufgaben an die Gemeinden delegiert und das dürfte für kleine Gemeinden mit wenig Angestellten durchaus schwierig werden. Die Rechnungen von Bachs und Stadel zusammenzulegen wäre bei einer Auslagerung der Verwaltungsarbeiten nach Stadel nicht notwendig. Weiter kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Eltern von Stadler Kindern Freude hätten, wenn diese in Zukunft nach Bachs transportiert würden oder umgekehrt. Ausser vielleicht, wenn wir einen Tunnel zwischen Bachs und Stadel bohrten, dann wäre die geografische Trennung auch nicht mehr so gross. Ich sehe auch nach dem Verfassen dieses Textes noch keinen Grund für den Zusammenschluss. Vielleicht bietet sich ja die Chance an der Informationsveranstaltung vom 23.1.17 Antworten zu obigen Fragen zu erhalten.


  • Beny Ruhstaller, 8152 Glattpark 17.01.2017 14:30
  • Schulanlage Glattpark: Ja zum Projektierungskredit

    Schulanlage Glattpark: Ja zum Projektierungskredit Seit über 15 Jahren beschäftige ich mich als Geschäftsführer der IG Glattpark mit dem neuen Stadtteil Glattpark. Die IG Glattpark – vormals Gebietsmarketing Glattpark – ist ein Zusammenschluss von 34 Grundeigentümern im Glattpark. Auf viele Entwicklungen konnte während dieser Zeit mit sorgfältiger Planung Einfluss genommen werden, andere waren nicht nicht beeinflussbar. Am 12. Februar haben es die Opfiker Stimmbürger in der Hand, die künftige Ausrichtung des neuen Stadtteils massgeblich zu beeinflussen: mit einem klaren „Ja“ zum Projektierungskredit für eine dringend benötigte Schulanlage im Entwicklungsgebiet Glattpark. Dass die Stadt Opfikon seit Jahren dringend zusätzlichen Schulraum benötigt, ist unbestritten. Eine ebenso klare Sprache spricht die Bevölkerungsentwicklung im Glattpark, in dem bereits über 4000 Menschen leben: Der neue Stadtteil weist eine der höchsten Geburtenraten im Kanton Zürich auf. Der Glattpark ist für Familien attraktiv – und er soll es auch bleiben, denn Familien sorgen für einen guten sozialen Zusammenhalt, was gerade bei neu entstehenden Quartieren enorm wichtig ist. Aber: Ohne Schulhaus keine Familien. Dies geben uns die Bewohner des Glattparks immer wieder zu verstehen: Viele junge Familien, die hier wohnen, warten auf ein Schulhaus – und ziehen wohl wieder weg, wenn ein solches nicht realisiert wird; attraktiver Wohnraum hin oder her. Die Grundeigentümer sind deshalb überzeugt, dass ein Schulhaus im neuen Stadtteil unbedingt nötig ist. Mit dem Projektierungskredit setzt die Stadt Opfikon aus unserer Sicht auf eine durchdachte Schulraumplanung und berücksichtigt die Bedürfnisse der gesamten Stadt Opfikon und der Bewohner des Stadtteils Glattpark im Speziellen; und diese machen immerhin bereits rund einen Viertel aller Stimmberechtigten der Stadt Opfikon aus. Investieren Sie jetzt in die Zukunft – in die Zukunft der Kinder, in die Zukunft des Glattparks und in die Zukunft der ganzen Stadt. Legen Sie am 12. Februar ein überzeugtes „Ja“ zum Projektierungskredit Schulanlage Glattpark in die Urne. Bernhard Ruhstaller, Geschäftsführer IG Glattpark


  • Susan Seiler, 8105 Regensdorf 11.01.2017 12:21
  • Leider zuwenig Seiten Aushabe 11.1.2016

    Lese die Zeitungen immer Donnerstag und freue jeweils darauf .Leider finde ich schade, wenn Sie im Gegensatz von 5 Januar mit 31 Seiten, die 2 Ausgaben nur 15 Seiten hat. Ich hoffe dies wird doch wieder ein bissen mehr Info geben in Zukunft. Es ist mir schon bewusst, dass neben 20 Minuten (Gratis Zeitung)der Unterländer im Furttal als einzige Printausgabe die immer am Donnerstag auch Gratis geliefert wird. Ich hoffe dies bleibt auch die nächsten paar Jahre so. Mit freundlichen Grüssen Susan Seiler


  • Jürg Leimbacher, 8180 Bülach 09.01.2017 14:03
  • Unternehmenssteuerreform III: Regierungsrat Stocker pokert auf Zuwanderung

    Die USR III wird unbestrittenermassen Steuerausfälle bei den Kantonen und insbesondere den Gemeinden verursachen. Im vom ZU am 7. Januar veröffentlichten Streitgespräch mit Yvonne Beutler äussert Regierungsrat Ernst Stocker die Hoffnung, dass diese Steuerausfälle durch Neuzuzüge von Firmen kompensiert werden könnten. Dieses Argument wird landesweit von allen Befürwortern der Steuerrechtsrevision angeführt. Damit ist klar, dass man nicht an Zuzüge aus anderen Kantonen denkt, sondern an solche aus dem Ausland. Firmen, welche ihren Sitz in die Schweiz verlegen, benötigen aber regelmässig qualifizierte, oft sogar hochqualifizierte Arbeitskräfte. Diese fehlen hier jedoch klar. Zuzüge von ausländischen Firmen sind deshalb nur möglich, wenn solche Arbeitskräfte zuwandern können. Wer auf Neuzuzüge von ausländischen Firmen setzt, fordert somit Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften. Angesichts der Tatsache, dass wir mitten in einer Auseinandersetzung über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative sind, erstaunt dieses Argument eines SVP-Regierungsrates (und seiner Mitstreiter) sehr. Die Argumentation von Regierungsrat Stocker lässt nur den folgenden Schluss zu: Entweder wir werden mit der USR III ein Milliardenloch bei den Steuern ernten oder wir fördern damit die Zuwanderung. Die einen wollen das Erste nicht und die anderen das Zweite nicht. Es gibt also für alle nur eine Lösung: Ablehnung der USR III. Jürg Leimbacher, Bülach


  • Josef Wiederkehr, 8953 Dietikon 03.01.2017 14:21
  • Erfolgsgeschichte Schweiz fortschreiben

    Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, politische Stabilität, Rechtssicherheit, soziale Sicherheit, ein erstklassiges Bildungssystem, die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Menschen, eine hohe Innovationskraft und eine hohe Lebensqualität – es gibt viele Faktoren, die den Erfolg der Schweiz auszeichnen. Was ebenfalls dazugehört, sind ein mildes Steuerklima für Unternehmen und Privatpersonen sowie eine hochwertige Infrastruktur. Mit den Abstimmungen vom 12. Februar 2017 über den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) und die Unternehmenssteuerreform III (USR III) erhalten die Stimmbürgerinnen und -bürger die Gelegenheit, gleich an zwei Stellschrauben des Erfolgsmodells Schweiz zu drehen. Jenseits der technischen Details geht es dabei vor allem auch um die grundsätzliche Frage, ob wir diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben wollen. Damit die Schweiz auch in Zukunft zu den lebenswertesten, wohlhabendsten, wettbewerbsfähigsten und innovativsten Ländern der Welt gehört, sage ich Ja zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur und einer fairen Unternehmensbesteuerung.


  • Sibylle Hauser, 8166 Niederweningen 02.01.2017 14:16
  • "Erstmals Preisschild gesehen"

    „Erstmals das Preisschild gesehen“ Das ist ja eine gute Nachricht zum neuen Jahr: Die Streithähne setzen sich an einen Tisch mit allen Parteien. Ich hoffe, dass dann bestehende und bewährte Lösungen für die Organisation des ärtzlichen Notfalldienstes angeschaut werden. Vielleicht nimmt dann das Gejammer der kantonalen Ärztegesellschaft und die einseitige Berichterstattung etwas ab. Seit Jahrzenten organisiert das heutige Aerztefon (044 421 21 21) rund um die Uhr den Notfalldienst für die Stadt Zürich und weitere, angeschlossenen Gemeinden und Kantone (Appenzell). Das Aerztefon kostet übrigens Fr. 2.14 pro Einwohner und nicht Fr. 10.-, wie es die neue Organisation der kantonalen Aerztegesellschaft wünscht. Die Triage, also die Abklärung, ob eine Patientin in den Notfall eines Spitals oder sonst eine Massnahme angemesse ist, geschieht beim Aerztefon per Telefon. Genauso wie viele Krankenkassen ihren Versicherten rund um die Uhr einen telefonischen Beratungsdienst anbieten. Im Gegensatz zu einer Krankenkasse weiss das Aerztefon, wo der nächste Arzt ist. Eine andere Lösung ist das Modell vom Embrachertal: Die Aerzte leisten ihren Notfalldienst gleich im Spital Bülach . Auch im Spital Bülach können alleanrufen und zuerst abklären, welches Vorgehen am besten ist. Der Vergleich von Herrn Kündig mit der Hebammen-Pikettentschädigung ist unpassend. Ein Notfallarzt verrechnet gemäss Tarmed heute schon eine Notfallkonsultation, also einen Zuschlag. Die Hebammen bekommen auf freiwilliger Basis der Gemeinden Fr. 115.- Pikettentschädigung pro Wochenbett . Zur Erinnerung: In Bülach wollte man diesen Betrag gerade noch aus dem Budget 2017 streichen. Diese Entschädigung bekommt die Hebamme dafür, dass sie jederzeit alles fallen lässt und zur Geburt oder dem Wochenbett eilt. Die Hebammen bekommen keine Entschädigung dafür, dass sie voraussehbar an einem bestimmten Tag wie ein Notarzt ihren Dienst leistet. Sibylle Hauser, Gemeinderätin Niederweningen, Ressort Gesundheit.


  • Peter Zürcher, 8172 Niederglatt 30.12.2016 09:02
  • USR3 - der Wolf im Schafspelz?

    Bezüglich dieser Reform kann ich guten Seiten noch nicht die wirklich erkennen. Alle Prognosen basieren auf den Aussagen von, könnten und würden, sowie auf Panikmache. Was Fact ist, ist die Tatsache, dass weniger Steuern eingenommen werden. Die wie üblicherweise die Gemeinden, resp. das Allgemeinwohl spüren werden. Dies kann durch Abbau bei der Bildung, bei den sozialen Bereichen oder bei Rückstellungen im Unterhalt der Infrastruktur etc. abgefedert werden. Wollen wir dies wirklich? Laufend wird damit gedroht, dass durch nicht attraktive Steuern, grosse Unternehmungen abwandern werden. Die SVP wiederum argumentiert, dass durch attraktive Steuern, neue und grosse Firmen zuziehen werden. Welch ein Wiederspruch zur MEI. Da will die SVP den Ausländeranteil deckeln und mit der USR3 gleichzeitig neue ausländische Firmen in die Schweiz bringen, notabene ohne ausländische Mitarbeiter(!) Welch ein Wiederspruch….. Eine Tatsache ist aber auch, dass ausländische Firmen auch oder (hauptsächlich?) wegen der gut ausgebildeten Fachkräfte und den gut aufgestellten Hochschulen und Universitäten in die Schweiz kommen. Wollen wir diesen Wettbewerbsvorteil durch Sparmassnahmen im Bildungswesen wirklich gefährden??? Solange keine klaren Aussagen zu den zu erwartenden Steuerausfällen gemacht werden und wie diese abgefedert werden können, kann ich die USR3 (noch) nicht unterstützen. Peter Zürcher 8172Niederglatt


  • Ernst Gutknecht, 8180 Bülach 26.12.2016 23:05
  • Sperrung Saumweg Schulhaus Hinterbirch

    Mit grossem Unverständnis müssen wir feststellen, dass der Verbindungsweg vom Gebiet Furtrain/Lägernweg über das Schulareal Hinterbirch nach Bülach-Zentrum und Bülach-Süd auch über die Festtage gesperrt bleibt. Die Begründung für die Sperrung des Weges mit dem Bauverkehr des Schulhaus-Neubaus ist über die Festtage ja kaum aktuell. Zudem wäre es nach unserer Meinung jetzt an der Zeit, den Weg wieder definitiv freizugeben, da der Rohbau des neuen Schulhauses fertiggestellt ist. Dazu müsste man lediglich die Einmündung des Weges in die Schulhaus-Zufahrt (wie für solche Situationen üblich) mit zwei gegeneinander versetzten Abschrankungen sichern. Ernst Gutknecht


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 25.12.2016 10:25
  • Der Buchser Schildbürgerstreich

    Seitdem die «Hand» zwischen Dielsdorf und Buchs ZH gesperrt ist, stauen sich die Autos vor dem Adliker Kreuz im Stossverkehr regelmässig bis an die Buchser-Lichtsignalkreuzung. Dann heisst es mindestens zwanzig Minuten warten! Mit der zusätzlichen Sperrung der Krähstelstrasse, welche via Bergwerk führt, schotten sich die Buchser noch mehr ab. Der nächste Schritt ist wohl ein Schlagbaum mit Zollhäuschen! Dass findige Automobilisten nun über Boppelsen und Regensberg ausweichen, kann man ihnen wohl kaum verübeln. Schliesslich wurden Strassen dereinst als Verkehrswege gebaut. Aber manchmal neigen wir schon eher zum Schildbürgertum. Ein anderes Beispiel ist die Eigentalstrasse zwischen Oberembrach und Oberwil. Zurück aber nach Buchs. Eben erst wurde das Adliker Kreuz lange saniert und ausgebaut, weil sich schon früher der Verkehr staute und eine unmöglich kurze Grünphase den von Buchs kommenden, nach Dielsdorf abbiegenden Verkehr blockierte. Nach Abschluss der Bauarbeiten rollten die Autos flott. Mit der Schliessung der «Hand» ist das Verkehrschaos aber nun wieder perfekt, und zwar von allen Seiten her! Dies nennt man angeblich «Verkehrsverlagerung» Wenn Buchs nicht Buchs hiesse, wäre Schilda wohl der passendere Namen.


  • Hanspeter Frei, 8184 Bachenbülach 24.12.2016 17:30
  • Sensation: Cyborgs in Nudelwerkstatt Wetzikon

    In der ZU-Ausgabe vom 22. Dezember sieht man auf dem Titelbild auf Seite 27 zwei Cyborgs bei der Arbeit. Diese Sensation ist der Zeitung jedoch keine einzige Zeile wert. Dabei erkennt man deutlich, wie Cyborg Gschwend seinen mechanischen Stachel direkt mit dem Hinterkopf von Cyborg Nüesch verbindet. Vermutlich synchronisiert er seine interne Präzisions-Messeinheit mit derjenigen seiner Mitarbeiterin, damit die genaue Menge Olivenöl abgefüllt wird. Interessant ist dabei, dass sein Kommunikationselement direkt hinter seiner Brille aus dem Gehirn kommt, während der Anschluss für die "Empfängerin" hinten am Kopf zu liegen scheint. Dies zeigt eindrücklich, wie auch bei Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine eine bestimmte gesellschaftliche Rangordnung vorherrscht. Es wäre sicher interessant zu wissen, ob die Körper der beiden Cyborgs dauerhaft durch künstliche Bauteile ergänzt wurden, oder ob dies nur an bestimmten Anlässen, wie etwa vor Weihnachten, geschieht. Schade, dass der ZU über diese Sensation nicht viel ausführlicher berichtet. Hanspeter Frei, Bachenbülach


  • Peter Ridolfi, 8425 Oberembrach 11.12.2016 11:57
  • PISA-Studie und Lottozahlen

    PISA-Studie und Lottozahlen Der Zusammenhang liegt auf der Hand. Warum? Während bei der PISA-Studie vor allem die Jugendlichen (und ihre Ausbildner) zur Kasse kommen… obwohl PISA nicht eindeutig von piesacken (gemäss Duden: schwaches Verb - jemandem hartnäckig mit etwas zusetzen; jemanden [unaufhörlich] quälen, peinigen) abzuleiten ist, scheint der Nachholbedarf bei Zahlen doch erheblich grösser zu sein. In diesem Bereich müht sich die ganze Schweiz seit Monaten erfolglos ab. Sechs lumpige Zahlen herauszufinden und diese, wohlverstanden in der Vorweihnachtszeit, zusätzlich mit dem richtigen Stern zu dekorieren, das ist offenbar extrem schwierig. Die Erfolgsquote liegt nämlich bei null. Das müsste doch zu denken geben. Übrigens: Es würde den Schreibenden freuen, wenn nur 20% der Leser diesen Brief nicht verständen, denn das würde bedeuten, dass 80% „draus kommen“. Das wäre doch eine stolze Zahl, obwohl wahrscheinlich einige grammatikalische Irrtümer auch diesen Text begleiten. So oder so, allen viel Glück… auch bei der nächsten Ziehung!


  • Bettina Brauchli, 8371 Busswil 11.12.2016 09:36
  • Höhere Franchisen – Eine Möglichkeit zum sparen

    Kürzlich haben National- und Ständert dem Vorstoss zugestimmt, dass sich Patienten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen. Die Mindestfranchise müsste erhöht werden, aber im Mass. Nicht mehr wegen jedem Wehwehchen zum Arzt oder in den Notfall gehen – mehr Eigenverantwortung, dafür bin ich auch. Sparen kann man aber auch noch an andern Stellen. Der Patient kann zum Beispiel konsequenter Generika verlangen. Nicht zuletzt besteht sicher ein Sparpotential bei den Tarifen. Aber dort sind Ärzte, Spitäler und Versicherer gefordert. Bettina Brauchli, 8371 Busswil


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 01.12.2016 10:49
  • Niniho – Die gespaltene Sekundarschulgemeinde

    Das Resultat der Abstimmung über die «Sorgfaltsinitiative», welche die finanziellen Befugnisse der Schulbehörde hätte halbieren sollen, lässt aufhorchen. Zwar lehnte eine knappe Mehrheit der Stimmenden die Vorlage ab. Interessant dabei; vor allem die Niederhasli-Bevölkerung, in deren Gemeinde die umstrittene Revolutionsschule mit ihrem umtriebigen Schulleiter steht, stimmte dafür! Nicht nur die Behörden, sondern auch die politischen Parteien, namentlich die SVP und SP in Niederhasli wünschen, dass endlich Ruhe einkehrt. Wieder einmal schaffte es aber die Schulbehörde im Vorfeld durch ihren erläuternden Bericht im lokalen Mitteilungsblatt mit falschen Fakten ihre Stimmbevölkerung bewusst zu blenden. Für Aussenstehende ist dieses Vorgehen äusserst fragwürdig, aber von dieser Behörde leider nichts Neues! Der Graben, welcher sogar die örtliche SVP spaltet, lässt stark vermuten, dass «Seehalde»-kritische Politiker in Niederglatt nach den jahrelangen Negativschlagzeilen über «ihre Schule» und den wenig transparenten Budgetversammlungen langsam hellhörig werden. Die IG Niniho, welche sich für eine starke und gute Volksschule einsetzt, hat schon lange auf diverse schulische Missstände und grobe finanzielle Ungereimtheiten hingewiesen. Nun empfiehlt sogar die RPK an der Versammlung vom 7. Dezember das Budget bachab zu schicken. Es ist höchste Zeit, dass auch in Niederhasli das grosse Erwachen und genaue Hinschauen erfolgt, und zwar nicht nur bei einigen Hundert Schul-Interessierten aus IG-nahen Kreisen, sondern bei der gesamten Bevölkerung!


  • Hans Brunner, 8162 Steinmaur 28.11.2016 20:00
  • Stellungnahme zu Artikel:25.11.16 Peter Brugger:Das Gehirn gaukelt uns Zusammenhänge vor,wo keine sind.

    Meine Stellungnahme zu Ihrem Artikel hinsichtlich Glaube und Religion sieht anders aus, wenn ich persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Berichte heranziehe.Ueber das Leben nach dem Tod sind seit langer Zeit Bücher erschienen wie folgend: -Die Aerztin Dr.Kübler-Ross hat in ihrem Buch"Ueber den Tod und das Leben danach"ihre Erfahrungen mitgeteilt,dass nach dem Verlassen des physischen Körpers der Astralkörper der Seele weiter lebt.Sie wurde für ihre wissenschaftlichen Arbeiten von mehreren Universitäten ausgezeichnet. -Der berühmte Psychologe Arthur Ford schreibt in seinem "Bericht vom Leben nach dem Tod als Kronzeuge der Wissenschaft für das Leben der Menschen nach seinem Tod. -Der berühmte Naturwissenschafter Hans-Peter Dürr schreibt im Buch:Geist, Kosmos und Physik "und Es gibt keine Materie" über die Erkenntnisse der mit den Einsichten der mystischen Traditionen in den grossen Welt-Religionen -Als Beweis für ein Leben nach dem Tod beschreibt Dr.med.Eben Alexander im "Blick in die Ewigkeit"(Proof of heaven) seine Nahtoderfahrung als Neuro-Chirurg.Am 10.11.08 schien mein Glück zu Ende zu gehen.Ich bekam eine seltene Krankheit und fiel 7 Tage lang ins Koma.In dieser Zeit war mein gesamter Neokortex -die Hirnrinde Also jener Teil des Gehirns der uns zu Menschen macht- stillgelegt-Ausser Betrieb.Während ich im Koma lag,arbeitete mein Gehirn nicht etwa unzureichend,es arbeitete überhaupt nicht.Ich machte Bekanntschaft mit der Realität einer Bewusstseins-Welt ,die völlig frei von den Beschränkungen meines physischen Gehirns existierte. -


  • Erich Brauchli, 8166 Niederweningen 27.11.2016 13:33
  • Die SBB geben Areale frei, darunter die Werkstätten in Zürich

    Kein Wunder: Wenn man keinen Unterhalt mehr betreibt, braucht man auch keine Werkstätten mehr.


  • Matthias Fürst, 8424 Embrach 23.11.2016 22:43
  • Enttäuschung über unsensible Wortwahl

    Der am letzten Montag erschienene Artikel mit dem reisserischen Titel: Embrach-Oberembrach verschmäht die "hässliche Braut" aus Lufingen, verfehlte meines Erachtens das Ziel seriöser Berichterstattung. Schon der Inhalt war tendenziös, doch zusammen mit diesem frechen und an Beleidigung grenzenden Titel, wurde der Sachverhalt in eine Schieflage gebracht, welche die tatsächlichen Fakten eindeutig verfälschten. Die Fusionsgespräche sind zum Teil kontrovers, aber konstruktiv am Laufen und stecken nicht in einer fundamentalen Krise, wie ihr Artikel suggerierte. Ich erwarte eine angemessene Wortwahl bei einer seriösen Zeitung. Und als solche stufe ich den ZU nach wie vor ein.


  • Martin Preiswerk, 8302 Kloten 18.11.2016 12:11
  • Ja zum Schutz des Kulturlandes

    Das Zürcher Stimmvolk hat im Juni 2013 der Kulturlandinititive mit einem klaren Ja-Anteil von 54.5 % zugestimmt. Der klare Entscheid bringt zum Ausdruck, dass heute das Kulturland zu schützen und zu erhalten ist, so wie unsere Vorfahren vor 140 Jahren den Wald geschützt haben. Regierung und Kantonsrat sind der Meinung, mit dem revidierten kantonalen Richtplan würde der Volkswille genügend umgesetzt. Mit dieser Haltung verweigerten die politischen Behörden die Forderung der angenommenen Kulturlandinitiative, das Kulturland besser zu schützen. Auch das Bundesgericht gab einer Beschwerde der Initiantinnen und Initianten recht mit der klaren Aussage, dass die wertvollen Landwirtschaftsflächen in ihrem Bestand noch besser zu schützen seien als dies gemäss geltendem Recht und revidiertem Richtplan der Fall sei. Der Richtplan ist kein verbindliches Gesetz. Er dient als Planungsinstrument und wird in regelmässigen Abständen revidiert. Somit ist mit dem Richtplan kein sicherer Schutz für das Kulturland gewährleistet. Mit einem Ja zur Gesetzesvorlage werden landwirtschaftlich wertvolle Flächen langfristig erhalten. Im Siedlungsraum, wo der Druck auf das Kulturland mit der wachsenden Bevölkerung am grössten ist, können auch künftig landwirtschaftlich wertvolle Flächen einer Bauzone zugeteilt werden – sie müssen jedoch kompensiert werden. Die Befürchtung, dass die Kulturlandinitiative die künftige Entwicklung unseres Kantons gefährde, ist unbegründet. Die Nutzungsreserven der bestehenden Bauzonen reichen im ganzen Kanton für die nächsten 70 Jahren. Die Kulturlandinitiative garantiert für die Zukunft hochwertigen Erholungsraum und der sorgfältige Umgang mit unserem Kulturland.


  • Josef Wiederkehr, 8953 Dietikon 25.11.2016 15:27
  • Nein zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes

    Laut Bundesamt für Statistik bestehen 35,9 % des Schweizer Territoriums aus Landwirtschaftsfläche, gefolgt von 31,3 % Fläche, die mit Bäumen und Büschen bewachsen ist. Auf Platz 3 folgen mit 25,3 % die sogenannt übrigen Naturräume, zu denen Gewässer, Gebirge, Felsen oder Gletscher zählen. Der Anteil der Siedlungsfläche am Schweizer Territorium beträgt lediglich 7,5 %. Darunter fällt auch das Bauland, welches für Wohn- und Gewerbenutzungen bebaut werden darf – soweit es die Ausnutzungsziffern, Baulinien, Gewässerabstandslinien und weitere Restriktionen zulassen. Auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche erwirtschaften wir rund 98% unseres Wohlstandes. Mit der Änderung des Planungs- und Baugesetzes im Kanton Zürich soll nun die Nutzung der Siedlungsfläche weiter eingeschränkt werden. Dies insbesondere mit der in der Gesetzesänderung vorgesehenen Kompensationspflicht für Landwirtschaftsflächen auch innerhalb der Siedlungsflächen, nicht nur ausserhalb, wie dies bereits heute der Fall ist. Dieser Mechanismus würde dazu führen, dass das sinnvolle Schliessen von Baulücken im Siedlungsgebiet erschwert, wenn nicht verunmöglicht wird. Doch nicht nur das, er würde, mittels der Verschiebung der Bauzonen auf nicht ackertaugliche Flächen, die sich vorwiegend in den landschaftlich geprägten, peripheren Regionen des Kantons befinden, auch den Siedlungsdruck auf die weniger dicht besiedelten Gebiete erhöhen und damit ausgerechnet der Zersiedelung Vorschub leisten. Josef Wiederkehr, CVP-Kantonsrat und Bauunternehmer, Dietikon


  • Cornelia Baumann, 8172 Niederglatt 17.11.2016 23:14
  • Wo bleibt die Christliche Kirche

    Als Christin Verurteile ich das Vorgehen von Regierungsrat Urs Hürlimann aus Zug aufs Schärfste. Lässt doch Urs Hürlimann den Leidensweg unseres Heilandes übermalen und kein Pfarrer regt sich? Wo ist unsere Kirche und wo sind die selbsternannten Stellvertreter Christi? Kein Wunder laufen den Kirchen die Menschen davon. Sie haben schon lange keine Botschaft mehr. Und von der Wahrheit der Bibel sind sie Lichtjahre Entfernt. Cornelia Baumann Niederglatt


  • Werner Bechtel, 8180 Bülach 17.11.2016 08:09
  • Die AAI2029 hilft dem Klima nicht

    Swissgrid: Netz ist in der kurzen Zeit nicht bereit und Deutsches Netz kann Strom nicht liefern! Im Norden müssen Windräder abgestellt werden und weiter im Süden muss der bezahlte Windstrom ersetzt werden mit Kohlestrom. Deutsches Netz ist nicht bereit für Energiewende, darum jährlich 1 Milliarde Schaden. Das BFE meldet, fertig Vorrang EE an Grenze? EE Import gefährdet Versorgung. Tschechien, Polen, die Niederlande, Belgien und Frankreich leiden unter der Energiewende und wehren sich nun mit Strom-Blockaden. Schweiz: In den letzten 10 Jahren mussten im Winterhalbjahr 10 % Importiert werden wegen fehlender Speicher. Stauseen haben 8 TWh Kapazität. Für den Zubau der Erneuerbaren braucht die Schweiz 2 TWh Pumpspeicher. Nun ist die Frage wo bauen, da Grimsel schon heftige Einsprachen hat. Kosten ca. 110 Mrd. Die zwei neuen Pumpspeicher: Linth-Limmern hat Kapazität von 0.037 TWh und kostete 2 Mrd. Der Muttsee reicht, um die Schweiz 0.28 Tage mit Strom zu versorgen. Zusammen mit Nant de Drance sind das 0.06 TWh. Das sind erst 3% der erforderlichen Pumpspeicher. Andere Speicherarten sind zu teuer, Batterie-Speicher würde 6000 CHf. / Einwohner / Jahr kosten bei Anschaffungspreis von 250.-/KWh. Mit dem Atomausstieg müssten wir im 2029 im Winter bis zu 50% des Bedarfs Importieren, was mit den Stromnetzen und den fehlenden Speichern zum Blackout führt. Fazit: Der Atomausstieg ist technisch und physikalisch gar nicht Umsetzbar, die Kosten der Erneuerbaren mit dazugehörigen Speichern zu teuer für Wirtschaft und Private, Wirtschaftsstandort nicht nur gefährdet, sondern Firmen wandern ab. Die VI Atomausstieg dürfte also gar nicht zur Abstimmung kommen, weil sie unmöglich ist. Alpenschutz wäre wunderbar, aber auch da fehlt der Bahn inkl. Neat die Kapazität, darum nicht Umgesetzt. Nach COP22 verdoppelt sich Erdölverbrauch bis in 20 Jahren. Recycling von Atommüll kann Erde 70 Jahre fast CO2 frei mit Strom versorgen. Werner Bechtel Bülach


  • Heinrich Laufer, 8180 Bülach 16.11.2016 15:28
  • Petkovic zeigts allen

    Es fragt sich, was es noch braucht, bis die Leistung, sprich Erfolge, von Nati-Trainer Petkovic in der Presse entsprechend gewürdigt werden. Noch immer schwebt Skepsis mit, noch immer werden allfällige Schwachpunkte gesucht. Statt Lob für die tollen Resultate, die besten seit zig Jahren, wird immer zuerst an der Taktik, der Aufstellung und der Einstellung der Mannschaft gemäkelt. Doch Petkovic zeigts allen - die Resultate sprechen für sich. Und eines bin ich mir sicher: Seinen Vorgänger, Hitzfeld, würde man als Fussballgott bezeichnen. Heiri Laufer, Bülach ehem. 1.-Liga-Trainer


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 16.11.2016 08:23
  • Niniho: «Sorgfaltsinitiative» und die grosse Angst der Behörde

    Niniho: «Sorgfaltsinitiative» und die grosse Angst der Behörde Die Sorgfaltsinitiative, welche zum Ziel hat, die Finanzbefugnisse der Schulpflege Niniho zu halbieren, ohne dass dabei die Bildung der Schüler betroffen ist, scheint der Schulbehörde und deren «Rückenstärker» angeblich Angst zu bereiten. Seit Jahren sind gezielte Verschleierungstaktik – mehrfach live erlebt an den turbulenten Kreisgemeindeversammlungen – und Falschinformationen, diesmal im «beleuchtendem Bericht» mit falschen Informationen und nicht zur Abstimmung passenden Textpassagen und Zahlen in den Abstimmungsunterlagen (!), die Masche der Behörde. Diese Politik der Verschleierung von Tatsachen, die Beeinflussung der Wähler durch Falschaussagen und Augenwischerei ist kein gutes Zeichen für unsere Demokratie, scheint aber unserem Zeitgeist zu entsprechen, leider! Anscheinend will man in Niederhasli statt einen Blick hinter die Kulisse zu werfen lieber die Augen verschliessen. Anders kann man die unterstützende Haltung der ortsansässigen SVP und der SP nicht deuten. Die Angst vor einer «unangenehmen Wahrheit» wiegt augenscheinlich schwer. Aussenstehende können die Rückendeckung einer Schulbehörde, die kaum je Fehler eingesteht, kritische Stimmen kategorisch ignoriert und besorgte Eltern abblitzen lässt, nicht nachvollziehen. Solange sich Niniho standhaft weigert, Daten und Fakten transparent offen zu legen, wird der Schulstreit so schnell nicht abreissen.


  • Rolf Boffa, 8309 Nürensdorf 14.11.2016 15:35
  • Trump und Nürensdorf...

    Trump wurde als neuer, 45. US-Präsident gewählt, weil die Bürger einen Wechsel wollten, ihre Bedürfnisse und Wünsche wurden ignoriert. Wenn morgen Wahlen in Nürensdorf oder Embrach wären, würden die Bürger auch einige Gemeindemitglieder abwählen - und alle würden sich gleich wundern. Auch da muss wohl ein Wechsel stattfinden, denn seit Jahren wird versprochen, das Eigental werde wieder geöffnet! Doch passiert ist nichts und nach wie vor müssen die Autofahrer zwischen Bauernhöfen und Pferdestallungen durchfahren und gefährden Mensch und Tier. Nichts gegen Frösche, aber die sind mir trotzdem weniger wert als Menschen... Abgesehen davon hat es früher mit den Netzen auch bestens funktioniert und den freiwilligen Helfern und Vereinen kann man dafür gerne einen grösseren Betrag überweisen.


  • Ueli Reinhardt, Niederglatt 14.11.2016 14:28
  • Ärztlicher Notfalldienst

    Im Artikel vom 14.11.2016 wurde ein wichtiger Punkt unterschlagen: In den meisten Gemeinden des Zürcher Unterlandes besteht seit rund 5 Jahren ein gut funktionierender ärztlicher Notfalldienst, welcher durch das sog. Aerztefon (Tel. 044 421 21 21) gewährleistet wird. Ich erinnere mich nur zu gut, wie harzig die Verhandlungen mit jeder einzelnen Gemeinde verliefen, bis das Aerztefon praktisch flächendeckend eingeführt werden konnte ! Nur 2 Gemeinden haben sich stur verweigert (Steinmaur und Neerach) und seither die Organisation des Dienstes durch uns Ärzte massgeblich erschwert. Stein des Anstosses waren die verhältnismässig bescheidenen jährlichen 2.30 Franken pro Einwohner, welche das Aerztefon für den Dienst rund um die Uhr verlangt. Für jede künftige Lösung muss daher eine lückenlose Einheitsorganisation gefunden werden, - sei es durch einen Ausbau des Aerztefons oder durch die neu geschaffene AGZ Support AG, wobei diesmal keine Gemeinde ausscheren darf. Ziel bleibt ein tadellos funktionierender ärztlicher Notfalldienst rund um die Uhr mit einer einheitlichen Telefonnummer für das ganze Unterland bzw.sogar den ganzen Kanton Zürich.Die Organisation muss kostendeckend arbeiten können, was leider einen höheren Beitrag bedingen wird. Ich zähle auf solidarische Gemeindebehörden ! Dr.med.U.Reinhardt, Niederglatt


  • Werner Schneider, 8193 Eglisau 11.11.2016 07:21
  • US Wahl

    USA, das Land der unbegrenzten UNMÖGLICHKEITEN.


  • Daniel Brugger, 8166 Niederweningen 09.11.2016 13:24
  • Wie lange noch am Volk vorbei?

    Hüben wie drüben wurde Trump von den Medien und dem politischen Establishment schlecht gemacht. Erstere treten immer mehr als Meinungsmacher denn als Berichterstatter auf, zweitere verteidigen einfach ihren Sumpf. Trotzdem wurde Trump entgegen allen Widerständen vom Volk zum Präsidenten von Amerika gewählt, eine wohlverdiente Ohrfeige für die Medien und die politische Klasse, denn das Ergebnis zeigt klar auf, wie weit beide vom Volk entfernt sind. Vielleicht wäre da auch bei uns für beide ganz allgemein mal ein Blick über den grossen Teich und ein Umdenken angezeigt, denn hüben wie drüben funktionieren beide gleich. Die Frage ist nur, wie lange noch.


  • Jean-Pierre Lorenz, 8165 Oberweningen 27.10.2016 20:15
  • Fusion im Wehntal: Gemeinderäte aller vier Gemeinden sind dagegen

    Es seien vor Allem finanzielle Nachteile, da bei einem Zusammenschluss mit einem um insgesamt 700 000 Franken kleineren kantonalen Finanzausgleich zu rechnen sei. Es seien keine Synergieeffekte zu erkennen, welche diesen Betrag ausgleichen würden. Und die Reduktion auf einen Gemeinderat im Wehntal mit einer entspechend grösseren Verwaltung führe zu keinen Kosteneinsparungen. Um dies einschätzen zu können wäre es interessant zu wissen wieviele Stellenprozente die vier Gemeinden in ihren Verwaltungen zur Zeit haben, wie hoch die finanzielle Entschädigung pro Gemeinderat, Gemeindepräsident und Gemeindeschreiber sind und was eine Arbeitsstunde in den Gemeindeverwaltungen der vier Gemeinden kostet. Mit solch transparenten Fakten wäre es für jeden Bürger erkennbar welche Synergieeffekte möglich wären. Aber es geht auch einfacher: In den vier Gemeinden gibt es 20 Gemeinderäte inkl. 4 Gemeindepräsidenten, sowie 4 Gemeindeschreiber, RPK’s usw.. In einer Gemeinde Wehntal gäbe es 7-9 Gemeinderäte inkl. 1 Gemeindepräsidenten, 1 Gemeindeschreiber, 1 RPK usw. Wer da keine Synergieeffekte zu erkennen vermag muss zum Schluss kommen: «es sei müssig weiter zu machen». Genau dies haben die Wehntaler Gemeinderäte getan, sie ziehen es vor abzuwarten bis in einigen Jahren der Kanton vorschreibt wie die Gemeindezusammenlegung vorzunehmen ist. Eine Fusion ist eine Investition in die Zukunft und vom Kanton sind dafür 3-4 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Was bleibt zu tun? Der Stimmbürger muss sich die Frage stellen ob er die Sicht der Gemeinderäte teilt oder aber mutig in die Zukunft investieren will. Dies bei den kommenden Abstimmungen kundtun und bei den nächsten Gemeinderatswahlen die notwendigen Korrekturen anbringen.


  • Karin Tinner, 8180 Bülach 27.10.2016 10:48
  • Liebe Schnell-Velofahrer

    Ich möchte mich sehr, bei Euch allen bedanken! Danke, dass Ihr unsere Strassen finanziert. Strassen Sanierungen durchführt und uns immer auch die Strassen sauber haltet. Was Ihr macht das gar nicht? Oh und bitte schön, warum verhaltet Ihr Euch den so, als ob Euch die Strassen und Wege gehören? Nur Ihr Vortritt habt und wenn man nicht grad reagieren kann, auch noch rumschimpft? Auf Wegen mit Fahrverbot muss man in einer Sekunde auf die Seite hüpfen. In dieser einten Sekunde noch schnell den Hund und das Kind beiseite schieben. Nur weil Ihr kommt und ja nicht bremsen müsst. Nur das Ihr das wisst, auch Ihr müsst überall und zu jeder Zeit anhalten können. Könnt Ihr das, wenn ich in dieser einten Sekunde, nicht mein Kind auf die Seite schieben kann? Wenn Ihr mit Eueren Familien unterwegs seit oder den Hund ausführt, dreht ihr Euch immer alle paar Sekunden mal um, um zu sehen, ob da ein Fahrrad kommt? Das bezweifle ich Stark. Wäre es nicht wunderbar, wenn man sich die Zeit nimmt und freundlich grüsst, mal nicht nur den Kopf auf das Pflaster richtet oder sogar ein Lächeln zeigt und freundlich ist? Vielleicht denkt Ihr in den Wintermonaten mal darüber nach. Danke Euch und freue mich auf das nächste Grüssen. Karin


  • Gutknecht Ernst, 8180 Bülach 20.10.2016 10:28
  • A51 Beeinträchtigungen

    Mit grosser Enttäuschung müssen wir feststellen, dass die angekündigten Sanierungsarbeiten der Autobahn A51 Bülach - Kloten ungeachtet der diversen Leserbriefe des vergangenen Jahres unvermindert weitergeführt werden sollen. Die Leserbriefe hatten darauf hingewiesen, dass der Belag der Autobahn in perfektem Zustand sei, da er unter den Vorgängerinnen der jetzigen Baudirektion schon mehrfach saniert wurde. Seit dem letzten Ersatz des Belages sind die früheren Spurrinnen nicht mehr aufgetreten. Bei den jetzigen Beeinträchtigungen, die notabene volle zwei Jahre dauern sollen, scheinen uns bei schlechten Bedingungen Unfälle vorprogrammiert. Von Kloten in Richtung Bülach fährt man auf der extrem schmalen rechten Spur im Abstand von wenigen Zentimetern neben einer durchgehenden Betonwand (!) und auf der anderen Seite wird man von überholenden Wagen gegen die Wand gedrängt. Man stelle sich vor, dass bei Nacht, Nebel und Schnee ein Fahrzeug infolge einer Panne stehen bleibt und hinten kommen Lastwagen mit 80 km/h angebraust. Ich könnte nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich dies verantworten müsste. Wir sind überzeugt, dass kein einziger Benutzer der Strasse diese Sanierung mit Kosten von 186 Mio Franken wünscht.


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 11.10.2016 08:07
  • Schule Niniho: Kantonsräte wollen Daten

    Endlich, ist man geneigt zu sagen, wollen jetzt auch Politiker die Wahrheit wissen, was an der Sekundarschule Niniho betreffend Daten falsch läuft. Die IG Niniho hat schon seit Langem auf die Intransparenz dieser Schule hingewiesen und darauf gepocht, dass die Schulbehörde und Schulleitung ihre Bücher und Daten offen legt. Konkret geht es nicht nur um Zahlen der aktuellen Schulabgänger, die nicht mit denen der Bildungsdirektion übereinstimmen, sondern auch um die Resultate von Stellwerktests, die Fragen aufwerfen, sprich nach aussen hin als viel zu gut «verkauft» werden. Weil die Schule die Daten vornehm zurückhält, entsteht unweigerlich der Eindruck, als müsse etwas verheimlicht werden. Dass nun die Kantonsräte Stefan Schmid (SVP) und Daniel Frei (SP) Klarheit wollen, ist für die IG Niniho wie Balsam. Sie hat auch im Bereich Finanzen und Pädagogik (Schulsystem) erhebliche Mängel geortet und immer wieder die vielen Falschaussagen und Lügen, jüngst im lokalen Mitteilungsblatt, angeprangert. Dort stand, verfasst von der örtlichen CVP, Niniho sei nach wie vor mit einem Notbudget unterwegs, was schlicht falsch ist. Auch der umtriebige Schulleiter versteht es vortrefflich, gegenüber den Schülern immer wieder zu betonen, dass sie wegen der Budgetkürzungen nicht ins Lager gehen könnten. Auch diese Aussage stimmt nicht. Es ist also höchste Zeit, dass den Niniho-Akteuren genau auf die Finger geschaut wird. Zu viel ist in den vergangenen Monaten und Jahren gemogelt, vertuscht, schöngeredet und beschwichtigt worden, ohne dass etwas passiert wäre. Sogar die Bildungsdirektion schaut lieber weg. Das Vertrauen in die Verantwortlichen ist gestört. Wer an den letzten turbulenten Kreisgemeindeversammlungen dabei war – eine Realsatire live – hätte spätestens dann merken müssen, dass irgendetwas an der Schule Niniho ziemlich faul ist.


  • Peter Oertli, Embrach 08.10.2016 10:48
  • Hurrikan Matthew

    Mit Bestürzung lesen wir Berichte und sehen uns Videos über die enormen Verwüstungen des Hurrikan Matthew an. Da wird berichtet von Haiti, Dominikanische Republik, Bahamas und Florida. Auch wie es voraussichtlich weitergeht an der Ostküste der USA. Aber was ist mit Kuba. Wird das verdrängt, existiert das nicht? Der Südosten von Kuba ist genauso betroffen. Wir haben viele Amigos auf Kuba, z.B. in Baracoa. Wir haben dort die Folgen früherer Hurrikans mit eigenen Augen gesehen. Matthew hat bestimmt auch im Südosten von Kuba gewütet und enorme Schäden angerichtet. Auch da leben arme Leute, die wohl kaum ihre Hütten reparieren können. Dank guter Organisation seitens der Kubanischen Regierung sind in solchen Fällen meistens keine Toten zu beklagen. Die Leute werden wo nötig evakuiert und in Sicherheit gebracht. Da ihnen das Geld und vor allem das Material für einen Wiederraufbau fehlt, müssen sich die Kubaner selber helfen Zum Glück sind sie alle Weltmeister im Improvisieren. Gerne hätten wir auch von Kuba gehört, was da von Matthew angerichtet wurde. Peter Oertli, Embrach


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 06.10.2016 06:25
  • Kantonsräte fordern Daten zu Niniho

    Endlich, ist man geneigt zu sagen, wollen jetzt auch Politiker die Wahrheit wissen, was an der Sekundarschule Niniho betreffend Daten falsch läuft. Die IG Niniho hat schon seit Langem auf die Intransparenz dieser Schule hingewiesen und darauf gepocht, dass die Schulbehörde und Schulleitung ihre Bücher und Daten offen legt. Konkret geht es nicht nur um Zahlen der aktuellen Schulabgänger, die nicht mit denen der Bildungsdirektion übereinstimmen, sondern auch um die Resultate von Stellwerktests, die Fragen aufwerfen, sprich nach aussen hin als viel zu gut «verkauft» werden. Weil die Schule die Daten vornehm zurückhält, entsteht unweigerlich der Eindruck, als müsse etwas verheimlicht werden. Dass nun die Kantonsräte Stefan Schmid (SVP) und Daniel Frei (SP) Klarheit wollen, ist für die IG Niniho wie Balsam. Sie hat auch im Bereich Finanzen und Pädagogik (Schulsystem) erhebliche Mängel geortet und immer wieder die vielen Falschaussagen und Lügen, jüngst im lokalen Mitteilungsblatt, angeprangert. Dort stand, verfasst von der örtlichen CVP, Niniho sei nach wie vor mit einem Notbudget unterwegs, was schlicht falsch ist. Auch der umtriebige Schulleiter versteht es vortrefflich, gegenüber den Schülern immer wieder zu betonen, dass sie wegen der Budgetkürzungen nicht ins Lager gehen könnten. Auch diese Aussage stimmt nicht. Es ist also höchste Zeit, dass den Niniho-Akteuren genau auf die Finger geschaut wird. Zu viel ist in den vergangenen Monaten und Jahren gemogelt, vertuscht, schöngeredet und beschwichtigt worden, ohne dass etwas passiert wäre. Sogar die Bildungsdirektion schaut lieber weg. Das Vertrauen in die Verantwortlichen ist gestört. Wer an den letzten turbulenten Kreisgemeindeversammlungen dabei war – eine Realsatire live – hätte spätestens dann merken müssen, dass irgendetwas an der Schule Niniho ziemlich faul ist.


  • Urs Meyer, 8172 Niederglatt 03.10.2016 12:14
  • Täuschungsmanöver Bisenlage

    Mit viel Papier und Presserummel macht der Flughafen Propaganda für den SIL des Bundesrates. Begründet wird dies mit einem konfusen Vergleich von kreuzenden Flugwegen als Sicherheitsrisiko. Um was geht es wirklich? Sicher nicht um 15 Tage im Jahr mit Bise. Sondern um die weitaus vorherrschende Westwindlage, und damit um die Pistenverlängerungen, die der Bundesrat im SIL dem Zürcher Volk aufs Auge drückt. In der Folge kommen dann alle Landungen von Osten her, und alle Starts gehen in Richtung Nord. Ob unsere Behörden und Parlamentarier aus dem Unterland dies auch merken?


  • Ilse Oehler, 9000 St. Gallen 30.09.2016 16:30
  • Der neue «Mister Kiwanis», Beitrag Ruth Hafner Dackerman 29.09.2016

    Eine beglückende Nachricht. Sie ist ansteckend und freut, auch deshalb, weil diese Arbeit auf freiwilliger Basis geleistet wird. Die Journalistin hat René Berset richtig erfasst und gleichzeitig unsere Kiwanis Botschaft öffentlich gemacht. Entnehmen Sie meinen Dank. Ilse Oehler, St. Gallen


  • Steinmaur Primarschule , 8162 Steinmaur 19.09.2016 09:46
  • Wir haben einen sorgfältig ausgearbeiteten Plan

    Wir haben einen sorgfältig ausgearbeiteten Plan Die Primarschule Steinmaur muss dringend saniert werden. Der sogenannte Fachtrakt – er enthält unter anderem die bestehende Turnhalle, Werkräume und die Betreuung – ist nicht mehr tragbar. Namentlich genügt er den feuerpolizeilichen Anforderungen in keiner Weise mehr. Die sanitären Anlagen sind ebenso veraltet und müssen dringend ersetzt werden. Zudem werden die Fachzimmer im obersten Geschoss im Sommer derartig heiss, dass die Klassen ins Freie flüchten. Ein punktuelles Flicken bedeutet eine lang anhaltende Beeinträchtigung des Schulbetriebes und der Betreuung – daran ist nicht zu denken. Aber ein Abriss und ein Neubau wären noch teurer als die projektierte Sanierung. Die Schulgemeinde erhielt den Auftrag, ein Projekt vorzulegen, das den Gesamtbedarf von Schule und Gemeinde abdeckt. Als das Projekt vorlag, erwies es sich als sehr gelungen – und teuer. Etwa 25% teurer, als professionell geschätzt worden war. So drängte es sich auf, ein Projekt «Schulbedarf» ableiten zu lassen. Finanzielle Überraschungen ausgeschlossen Beide Vorlagen decken den Raumbedarf der Schule auf absehbare Zeit bestens. Für den Sport konnte die Schulpflege eine gute Lösung mit einem Schwimmbad finden – aus schulischer Sicht ist nicht einmal eine grössere Turnhalle notwendig. Beide Varianten werden zu keinerlei finanziellen Überraschungen führen, weil das entsprechende Risiko beim Gesamtleistungsanbieter liegt. Hätte es eine Variante «Gesamtbedarf light» gegeben? Eine mit billiger Doppelturnhalle und gleichzeitig sanierter Schule? Nein. Doppelturnhallen kosten gegen 10 Millionen, und der Sanierungsbedarf des Fachtraktes ist nach über 40 Jahren gross. Aus Sicht der Schule sind beide Varianten sehr gute Lösungen, Pläne und Verträge liegen vor. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass die Vereine deutlich mehr von der Variante «Gesamtbedarf» hätten. Der Souverän wird die für ihn richtige Entscheidung treffen – die Schule hat auf jeden Fall einen Plan.


  • Bruno Piva, 8157 Dielsdorf 15.09.2016 13:43
  • Sparen auf Kosten der Familien

    Ich glaube nicht, dass der Stadtrat sich des „gesellschaftlich wertvollen Beitrags“ der ambulant tätigen Hebammen bewusst ist, sonst hätte er die Beiträge an die Pikettentschädigung nicht gestrichen. Durchschnittlich am dritten Tag nach der Geburt müssen Mutter und Kind das Spital verlassen. Auch bei einem normalen Verlauf hat sich nach drei Tagen vieles noch nicht eingespielt. Die Hebamme hilft nach dem Spitalaustritt zu Hause bei Stillen, kontrolliert die Wundheilung, überwacht das Gewicht sowie den Allgemeinzustand des Neugeborenen und berät die oft noch unsicheren Eltern. Muss die Pikettentschädigung in Zukunft von den Familien selber bezahlt werden, besteht die Gefahr, dass einige Familien diese Betreuung nicht mehr in Anspruch nehmen können. Folgekosten einer ungenügenden Betreuung von Mutter und Kind würden sicherlich höher ausfallen als die eingesparten 17000 Fr. „Die Stadt ist lediglich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass es genügend Hebammen gibt“, falls sich die Arbeitsbedingungen für die frei praktizierenden Hebammen jedoch weiter verschlechtern, wird dies in Zukunft ein Problem werden. Dr. med. Bruno Piva FMH Kinder- und Jugendmedizin Dielsdorf


  • Christine Nagel, 8180 Bülach 14.09.2016 13:26
  • Bülach streicht Beiträge für Hebammen

    Da hat ja unser Stadtrat, als Vollstrecker des gemeinderätlichen Willens, einen mutigen Entscheid zum Sparen am richtigen Ort getroffen: bei den psychisch kranken Menschen, den werdenden Müttern und den Kindern mit Behinderungen. Für solches Verhalten gibt es einen treffenden zürichdeutschen Ausdruck: gschämig!


  • Ueli Reinhardt, 8172 Niederglatt 10.09.2016 14:31
  • Lobenswerte Hausrenovation in Höri

    Zum Glück gibt es noch Ästheten und Idealisten in dieser sonst eher utilitaristischen Welt ! Ich möchte Herrn Philippe von Burg von Herzen gratulieren und danken dafür, dass er eines der schönsten Häuser im Zürcher Unterland aufwändig und liebevoll renoviert. Seit 35 Jahren fahre ich nie ohne einen Blick auf den prächtigen Bau an der Höribrücke vorbei und hoffte stets, dass sich eines Tages jemand finden werde, um das immer baufälliger werdende Gebäude zu erhalten und ihm neues Leben einzuhauchen. Wie der zweiseitige Bericht im ZU vom 7.9.16 zeigt, wurde diese Person gefunden, sinnigerweise Eigentümer und Architekt in Personalunion, was eine fachgerechte Renovation mit Liebe zum Detail erhoffen lässt. Dieses Haus lohnt jeden Aufwand, möge er sich finanziell im Rahmen halten und die Denkmalpflege trotz Aufsichtspflicht zu praktikablen Lösungen Hand bieten !


  • Jean-Pierre Lorenz, 8165 Oberweningen 05.09.2016 07:54
  • Visionslose Wehntaler Gemeinderäte ?

    Leserbrief zum Bericht im ZU vom 1.9.16 Die politischen Amtsinhaber der 4 Wehntaler Gemeinden wollen in absehbarer Zeit keine Fusion. Leider wissen wir nicht welcher Zeithorizont damit gemeint ist. Sollte mit absehbarer Zeit die Legislatur der gegenwärtigen Amtsinhaber gemeint sein, könnten wir damit wohl leben. Jedoch stellt sich die Frage: «Was dann?». In den Ausführungen zum Ablehnungsentscheid stehen kurzfristige finanzielle Überlegungen im Vordergrund. Dabei vermisse ich visionäre Ansätze à la Alfred Escher. Hätten ihn vor über 100 Jahren lediglich finanzielle Überlegungen geleitet, wäre der Gotthardtunnel nie gebaut worden. Ich wünschte mir mehr Mut auch zu unkonventionellen Visionen. In einer solchen Vision sähe ich z.B. das Gemeinde-Verwaltungszentum Wehntal im jetzigen Ortsteil Wasen mit eigenem Bahnhof Wehntal-Mitte. Die SBB-Bahnhöfe Schöfflisdorf-Oberweningen, Niederweningen-Dorf und Niederweningen würden aufgehoben bzw. umfunktioniert und durch selbstfahrende Shuttle-Busse mit Schlaufe über Schleinikon-Dachsleren und Schneisingen mit einander verbunden. Das dies nicht umsonst zu haben ist, versteht sich von selbst. Doch ich betrachte es als unsere Pflicht mutig in die Zukunft unserer Nachfahren zu investieren.


  • Judith Stofer, 8037 Zürich 26.08.2016 11:38
  • Kibe-Kosten auf drei Schultern verteilen

    Die Gegner der Kinderbetreuungsinitiative betonen gerne und oft, dass die Kosten der Kinderbetreuung gesenkt werden müssten, dann seien die Elternbeiträge bezahlbar. Das tönt einfach immer gut. Simple Argumente verschleiern aber, was wirklich gemeint ist: die Gegner sagen schlicht und einfach, dass die Löhne des Personals gesenkt werden sollen. Denn die Löhne machen den Löwenanteil der Krippenkosten aus. Löhne senken kommt für die Initianten aber nicht in Frage. Vielmehr sollten die Kinderbetreuungskosten auf drei Akteure verteilt werden: Gemeinden, Eltern und Wirtschaft. Damit werden die Kosten für die hervorragende Arbeit, die von Tausenden von Angestellten täglich geleistet wird, auf drei Schultern verteilt und somit bezahlbarer. Judith Stofer, Kantonsrätin AL


  • Andreas Fischer, 8184 Bachenbülach 08.08.2016 21:11
  • Möne meint ...

    Meine Freundin Mona beherrscht die Kunst, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Ich möchte Ihnen ihre jüngsten Erkenntnisse nicht vorenthalten: Jetzt ist doch wieder diese in Rio, und das ist dann immer in der Nacht und am Morgen mag meiner dann gar nicht so richtig also ich schlaf da lieber und lese es dann in der Zeitung. Aber eigentlich ist es jedes Mal dasselbe, im Voraus rechnen sie aus, wie viele Medaillen aber dann fehlt schon der Federer und der Warwinka und dann haben wir noch die Giulia und die Nicola ich sag immer wir Frauen müssen dann wieder die Kohlen aus dem Feuer aber das sollte man nicht schon im Voraus. Wenn man das dann live am Fernsehen, dann ist das also irgendwie finde ich das echt spannend, da kommt man so richtig ins vor allem in der Leichtathletik beim Schlussspurt oder wenn sie die Latte noch einmal höher nur mit dem Dreisprung kann ich eigentlich gar nichts der ist irgendwie nicht so harmonisch. Aber wenn man dann so richtig fest die Daumen und s Hedi springt sogar auf und ruft „ja! Ja! Jaaaa!“ und am Ende gewinnt die Nicola hauchdünn, das ist halt schon wie wenn man mitgeholfen – nur, dann kommt der Hüppi und sagt, das war die Zusammenfassung von gestern und da hat das ganze Daumendrücken ja eigentlich nichts weil das ist ja schon vor ein paar Stunden passiert. Das erinnert irgendwie an diesen Finanz- einer der reichsten, hat so einen komischen Namen, nicht Kommode, aber ist ja auch, der hat gesagt, wenn man Aktien dann ist es am besten wenn man ein paar Jahre schläft und dann sieht, was daraus aber so viel Geduld habe ich nicht und sonst passiert einem das dann einmal mit dem ganzen Leben, dass man erst hinterher sieht, was man da also ich bleibe lieber dran, auch wenn ich dann am Morgen gar nicht mehr so recht aus dem Bett aber mit einem guten Expresso geht’s dann ja doch wieder.


  • HANS MESSMER, 8182 HOCHFELDEN 14.07.2016 13:52
  • hochwasserschutz bei Hirslen

    die Stadt will beim Eingang zur Hirslen Tiefgarage vom Glattuferweg eine Treppe erstellen, somit ist kein Zugang mehr mit Fahrrad oder Mofas. Ich glaube es gibt bessere Lösungen als eine Treppe. auf unserer kürzlichen Velotour entlang des Main 450 km gab es keine solche Einschränkung auf Veloweg oder Strasse, zu Dörfern und Städten. Entweder ein Hochwassertor oder metallene Bleche die kurzfrisig montiert werden. Der Weg entlang der Hochfelderstr. wird in Zukunft für Zweiradfahrer gefährlicher durch die neuên Ein und Ausfahrt Hirslen,Dreifachturnhalle und Werkhof Kern. Messmer hans


  • Nadja Galliker, 8193 Eglisau 22.06.2016 11:14
  • Ein Meilenstein weiter

    Der Regierungsrat hat unter Federführung von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh diesen Dienstag den positiven Entscheid über die weitere Variantenplanung „Umfahrung Eglisau“ bekannt gegeben. Erfreut hat die IG lebenswertes Unterland, die sich für die Umfahrung Eglisau einsetzt und die Anliegen der Bevölkerung vertritt, die Nachricht über die Umsetzungsideen vernommen. Die Entscheidung zum Vorantrieb zweier Brückenlösungen zeigt uns, dass die Volkswirtschaftsdirektion die Bedürfnisse der verkehrsgeplagten Bevölkerung wahrnimmt und an einer ernsthaften Lösung interessiert ist. Eine Umfahrung bedeutet für uns und die Region eine wertvolle Aufwertung zu einem lebenswerteren Unterland mit deutlich besserer Lebensqualität. Präsidentin IG lebenswertes Unterland und Kantonsrätin Bezirk Bülach Nadja Galliker


  • Thomas Baer, 8424 Embrach 15.06.2016 13:36
  • Was ist an den öffentlichen Schulen los? Neerach: Primarschulpflege erklärt sich

    Eine Kündigungswelle an der Primarschule Neerach (8 Lehrpersonen), 13 Abgänge an der Sekundarschule Rümlang, massenweise Kündigungen in Niederhasli und Niederglatt in den vergangenen Jahren: Was ist los an den öffentlichen Schulen? Das jüngste Beispiel in Neerach zeigt ein Muster, das sich wie eine Kopie auf die Vorfälle in Niederhasli und Niederglatt übertragen liesse. Schulleitungen «würgen» den Lehrplan 21 durch, obwohl dieser noch nicht einmal vors Volk gekommen ist. In derselben Weise reformiert sich jede Schule mit der vermeintlich «modernen» kompetenzorientierten Selbstorganisation, neuerdings auch an der Primarschule! Besorgte Eltern und Kritiker dieses umstrittenen Systemwandels werden durch laienhafte Schulbehörden überhaupt nicht ernst genommen, wie das Neeracher Beispiel deutlich zeigt. Nur weil die OECD «vorschreibt», wie Bildung auszusehen hat, muss es noch lange nicht heissen, dass die Schulen jede dieser Entwicklungen unbedacht mitmachen müssen, nur weil es von oben herab so diktiert wird. Augenscheinlich ist es aber heutzutage Mode, jeden Trend, der einen gewissen Anstrich von «modern» hat, unreflektiert zu übernehmen. Dass sich die Neeracher Eltern zu Recht nach einer soliden Schule und einer Einkehr von Ruhe und Kontinuität sehen, kann ich als «konventionell» ausgebildeter Primarlehrer nur allzugut nachvollziehen. Wenn man von mangelhaft ausgebildeten Lehrpersonen liest (Sonntagspresse), von Schulbehörden und Schulleitungen, die gerne alles vernebeln, statt Fehler einzuräumen, dann müsste die Bevölkerung eigentlich noch viel vehementer aufstehen und intervenieren! Gut aber, dass es ein paar wenige Mutige wie die Herren Iten und Sandhofer gibt, die hinstehen und für eine bessere Schule kämpfen!


  • Hans-Peter Ingold, 8309 Nürensdorf 02.06.2016 10:40
  • Berichterstattung zur Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels

    Als Schweizer-Bürger, bin ich stolz darauf, welch technisches Wunderwerk die Schweiz unter Mitarbeit von Tausenden fremden Mitarbeitern mit dem neuen Gotthard-Basis-Tunnel in 17 Jahren Arbeit dem Felsmassiv des Gotthards abgerungen hat. Eine Meisterleistung der NEAT für die verkehrstechnische Infrastruktur nicht nur der Schweiz, sondern vor allem Europas, also der EU. Da ist es schon etwas beschämend, dass am gestrigen Festakt unter den Promi-nenten die Vertreter des EU-Rates völlig fehlten. Merkel, Hollande und Renzi ver-traten ja einfach ihre Länder. Die Schweiz hat dieses Jahrhundertwerk aus der eigenen Kraft eines kleinen Landes ohne Hilfe von aussen gebaut, eigenfinanziert und termingerecht fertiggestellt, während weder Deutschland noch Italien es fertig brachten, in 17 Jahren Bauzeit die wir für den Gotthard benötigten, eigene adequate Zubringer-Anschlüsse bereitzustellen. Italien haben wir, die Schweiz, schon ein paar hundert Millionen Euros für Anschlussbauwerke zur Verfügung gestellt, aber was ist aus diesem Geld geworden? Wenn wir jetzt nicht die Gunst der Stunde nützen und der EU gegenüber nicht als Bittsteller sondern endlich fordernd weit-gehendes Entgegenkommen für unsere schweizerischen Belange verlangen, dann haben unsere Regierung und unsere Vertreter gründlich versagt. Jetzt muss die Stunde der Wahrheit , dh. die Stunde der Gegenleistungen kommen. Parallel zu all den Massnahmen rund um die NEAT ist jetzt auch der Moment für die Einführung einer Maut für die Befah-rung sämtlicher Schweizer Alpenpässe und Strassentunnels gekommen. Wie lange wollen wir unser Strassennetz noch für eine lappige Fr. 40.00-Vignette aus-nützen lassen, ohne dafür eine adequate Gegenleistung zu erhalten. Da ist man uns im Ausland längst voraus, aber da haben wir Hemmungen! Falsch! Jetzt gilt es die entsprechenden Entscheide zu fällen, diese durchzusetzen und endlich Rückgrat zu zeigen! Das wünsche ich mir!


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 27.05.2016 10:56
  • Unsinnige Asylgesetzreform

    Die Befürworter der Asylgesetzrevision behaupten das durch die Änderung die Prozesse beschleunigt werden könnten. Nur muss man sagen, dass die Beschleunigung des Prozesses schon heute möglich wäre wenn der zuständige Chefbeamte und Bundesrätin das möchten. So wäre es durchaus möglich, die angedachten Prozesse innerhalb der bestehenden Infrastruktur durchzuführen. Ziel dieser Asylgesetzrevision ist einzig und allein die Möglichkeit zu haben Private und Gemeinden zu enteignen, um möglichst viele Migranten unterzubringen. Was das für eine betroffene Gemeinde oder Eigentümer bedeuten könnte, können wir schon heute in der Zeitung nachlesen. Als der grosse Beweis für die Asylgesetzrevision wird das Testzentrum angeführt. Leider werden hier die negativen Zahlen nicht an die grosse Glocke gehängt, so sind doppelt so viele Personen vor dem Asylentscheid untergetaucht (15.8%) als im Regelbetrieb(8%) oder 10 mal so viele nach dem Asylentscheid. Zudem wurde eine vier Mal höhere Rückkehrpauschale (2‘000Fr) als im Regelbetrieb bezahlt. In den Niederlanden (die als Modell für die Vorlage genommen wurden) liegt die Rekursquote bei gegen 90% (jedoch nicht pauschale Abgeltung der Anwälte). Zudem führt allein die steigende Zahl von Gesuchen zu einem massiven Mehraufwand, der in der Revision nicht berücksichtigt ist. Darum stimme ich am 5.Juni Nein zur Asylgesetzrevision.


  • René Bosshard, 8180 Bülach 24.05.2016 11:59
  • Berichterstattung von Sportanlässen in den Medien

    Ich habe mich sehr über den guten Bericht über den Jugendsporttag vom vergangenen Wochenende, der bei strahlendem Wetter auf den tollen Anlagen der Kantonsschule Zürcher Unterland über die Bühne ging gefreut. Im Text steht es richtig: rund 1‘600 Mädchen und Knaben haben in verschiedenen Disziplinen toller Sport geboten. Der Aufwand an Helferstunden ist an solchen Anlässen ebenfalls immer wieder recht hoch, sodass neben den Vereinsmitgliedern – in diesem Fall Turnverein, Frauen- und Männerriege – auch immer Eltern unserer Kinder mithelfen. Herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben und denjenigen, die über den Anlass in der Zeitung berichtet haben. Soviel zum positiven Teil der Geschichte. Was mich immer wieder etwas stört, ist die Tatsache, dass im Zürcher Unterländer von 2.-, 3.-Liga oder gar 4. Liga-Fussballspielen halbseitige Berichte in Hülle und Fülle erscheinen, während andere Sportarten (nicht nur die turnenden Vereine) schon glücklich sind, wenn überhaupt ein Bericht erscheint. Hier frage ich mich jeweils, wo die Ausgewogenheit in der Berichterstattung geblieben ist. Oder ist es einfach so, dass die Berichterstattung im Bereich Fussball viel besser vernetzt und abgestützt ist? Kommen die zahlreichen anderen Sportarten nicht oder nur wenig zum Zug, weil sie sich zu wenig mit Berichten bemerkbar machen? Es liegt mir fern, hier an irgendjemanden einen Vorwurf zu richten. Die Tatsache der sehr unterschiedlichen Medienpräsenz in der regionalen Sportszene gibt mir einfach immer wieder etwas zu denken. René Bosshard, Bülach


  • Anna Peyer, 8154 Oberglatt 18.05.2016 12:35
  • Laienrichteramt abschaffen, Abstimmung vom 5. Juni 2016

    Es ist mir ein Rätsel, dass professionelle Juristen als alleinige Wahrheitsfinder als wählbar zu betrachten sind. Bürger- und Bürgerinnen leben unsere Bundesverfassung seit Generationen mit wachem Bewusstsein, mit viel Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand und sind damit nicht schlecht gefahren. Ein miteinander zwischen Laien und Professionellen ergeben so viel bessere Resultate. Also lassen wir das Laienrichteramt in unserer Mitte bestehen. Ich werde zur Abschaffung des Laienrichteramtes ein Nein in die Urne legen. Anna Peyer, Oberglatt


  • Karl-Heinz Meyer, 8173 Neerach 12.05.2016 05:48
  • Kantonale Abstimmung vom 5. Juni

    Als ein an Politik interessierter Bürger habe ich mich mit der Homepage der Befürworter und der Gegner des Laienrichtertums befasst und ich habe nicht schlecht gestaunt! Bei den Befürwortern der Abschaffung des Laienrichtertums sind im Komitee wohl über 90% Juristen und haben nicht mal den Mut, sich als solche zu bezeichnen. Da steht sogar der Obergerichtspräsident lic.iur. Rolf Naef auf der Liste und fällt seinen eigenen Angestellten in den Rücken. Das ist wohl sehr fragwürdig. Bei m Gegenkomitee ist der Rest des Kantons – Querbeet durch alle Berufe und in politischer Verantwortung zu finden. Läuft es nun darauf hinaus, dass es nun Juristen gegen den Rest der Bevölkerung geht? Juristen gibt es in allen Behörden zuhauf, aber hat ein Nicht-Jurist keinen Platz mehr in der Judikative? Gibt es bald eine Juristendiktatur? Das Gesetz will mir verbieten, die Wahl zwischen einem Juristen und Laien als einer unserer Richter zu haben. Damit bin ich nicht einverstanden. Dieses Gesetz ist unnötig und bevormundend. Deshalb werde ich am 5. Juni ein Nein in die Urne legen.


  • Karl-Heinz Meyer, 8173 Neerach 05.05.2016 11:12
  • Ende des Burgfriedens/ZU vom 3.5.2016

    Jetzt hat der ehemalige Grüne Parteipräsident Ueli Leuenberger das Ende des Burgfriedens eingeläutet und unterstützt damit das Referendum der SVP gegen das neue Asylgesetz. Natürlich aus anderen Gründen, aber es wird sichtbar, wie heuchlerisch die unheilige Allianz für das neue Asylgesetz ist. Es wird damit auch deutlich, dass es auf der rot/grünen Seite nur darum geht, gegen die SVP mobil zu machen. Nachdem nun im Osten Europas die Grenzen weitgehend zu sind, wird sich der Strom von meist jungen Männern aus Nordafrika Richtung Italien und der Schweiz verstärken. Somit ist das Asylchaos vorprogrammiert. Wer gegen Gratisanwälte und Enteignungen ist, muss am 5. Juni gegen das neue Asylgesetz stimmen. Karl-Heinz Meyer SVP Neerach


  • Sandra Eicher, 8105 Watt 28.04.2016 22:14
  • Gemeinderat Regensdorf

    In der Gemeinde Regensdorf stehen grosse Projekte in der Siedlungsentwicklung an und die Stimmberechtigten der Gemeinde bekommen mit Daniel Noger die Chance, einen ausgewiesenen Fachmann in der Siedlungsplanung- und Entwicklung, in den Gemeinderat wählen zu dürfen! Der Gemeinderat und die Bevölkerung können durch die Wahl von Daniel Noger vom grossen Fachwissen und seiner Führungserfahrung profitieren. Ich habe ihn als eine Person mit einem breiten Horizont und einer hohen sozialen Kompetenz kennengelernt. Ich wähle mit Überzeugung Daniel Noger in den Gemeinderat und hoffe, dass dies die Mehrheit der Stimmberechtigten auch tut. Sandra Eicher, Watt


  • Elfriede Keintzel, 8180 Bülach 22.04.2016 13:52
  • Autofreie Altstadt

    Kaufen Hanspeter Graf und die Mitunterzeichner der Petition in der Altstadt in Bülach ein? Es wäre schade, wenn die Geschäfte dort eingehen und/oder die restlichen Parkplätze aufgehoben würden und wir alle nach Bülach Süd fahren müssten. E. Keintzel


  • Hans Heinrich Doebeli, 8165 Oberweningen 20.04.2016 14:11
  • Atomkritische Botschaft am Flughafen

    Artikel "Greenpeace begrüsst Flugpassagiere" vom 20. April 2016 Ich finde diese Aktion der Greenpeace toll, aber nicht, weil sie damit kritisch auf das AKW aufmerksam macht. Damals in den 60ern war die Atomenergie eine vielbejubelte Entwicklung, sauber, umweltfreundlich, CO2-frei und praktisch unerschöpflich. Von den negativen Seiten dieser Stromerzeugung wusste man damals noch nichts (auf jeden Fall wurde nicht darüber gesprochen). Die Schweiz war also in jener Zeit technisch auf dem neuesten Stand und anderen Ländern voraus. Die Inschrift der Greenpeace weist für mich deshalb eher hin auf die Innovativität der Schweiz.


  • Manfred Luginbühl , 8192 Glattfelden 28.03.2016 10:32
  • "Letzte Chance für einen Taxifahrer" vom 26.3.2016

    Über dieses Urteil lacht nur einer: der Kriminelle. Er lacht lauthals die zuständigen Richter des Zürcher Obergerichts aus und darf zudem weiter unbescholtene Bürger mit dem Taxi chauffieren!


  • Doris Aebersold, 8152 Glattbrugg 19.03.2016 21:21
  • GV Raiffeisenbank z Hd. Herrn M. Plüss

    Guten Tag Her M. Plüss hat den Artikel von der GV der Bank geschrieben. Leider hat er überhaupt nicht erwähnt dass der Caterîng versagt hat und wir erst gegen 21.45 Uhr auch noch das essen erhielten. Leider wenig und fast kalt. Es wär sicher besser wenn die Bank bei den Darbietungen und nicht bei dem essen der Genossenschafter sparen würde. Mit freundlichen Grüssen D. Aebersold


  • Ernst von Euw, Chrummwisstrasse 9 11.03.2016 15:59
  • Betrügerische Putzfrau kommt glimpflich davon Do. 10. März 2016

    Als Mitglied einer Sozialbehörde fühle ich mich einmal mehr von unseren Gerichten kalt gestellt und hintergangen. Diese milde Strafe ist eine Einladung an alle Sozialhilfeempfänger mit List und Kalkül unser Sozialsystem auszunützen. EvE, Oberglatt


  • Josef Wiederkehr, 8953 Dietikon 08.03.2016 16:08
  • Viel Lärm um nichts?

    In Zeiten, in denen von der "Industrie 4.0" und dem "Internet der Dinge" die Rede ist, in Zeiten rasanten technologischen Wandels also, scheinen nun auch die SBB Cargo auf den Zug der Modernisierung aufzuspringen. Während mancherorts die Kommunikation der Gegenstände untereinander bereits weit fortgeschritten ist und ganze Branchen umgestaltet, suchen die SBB mit ihrem Pilotprojekt der "intelligenten" Güterwagen zaghaft Anschluss an die Gegenwart. Nun sind Güterwagen, die mit Sensoren und GPS ausgestattet sind, gewiss ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Doch abgesehen davon sind im Schienengüterverkehr gegenwärtig leider keine weiteren bahnbrechenden Innovationen zu erwarten. Noch immer verursachen Güterwagen, Rangierbahnhöfe und Güterumschlagsterminals sehr viel Lärm. Vor diesem Hintergrund wäre es daher wünschenswert, wenn sich die SBB in Zukunft vermehrt auch noch darüber Gedanken machen würden, wie die Lärmemissionen des Güterverkehrs massiv reduziert werden könnten. Damit für die Einwohner der betroffenen Gemeinden der Bahnlärm, der eher an die erste als an die vierte industrielle Revolution erinnert, möglichst in Grenzen gehalten werden kann.


  • Cornelia Blättler, 8180 Bülach 02.03.2016 13:25
  • Verärgerte Quartierbewohner oder besorgte Eltern?

    Unter dem Aspekt der Sicherheit wurde der „kleine“ Weg zwischen dem Lägernweg und dem Hibi für die Dauer der Bauzeit der neuen Turnhalle beim Sekundarschulhaus Hinterbirch gesperrt. Der Bericht des ZU vom 26.02.2016 lässt die Interpretation zu, dass sich die Quartierbewohner wegen 5 Gehminuten Umweg für die vorzeitige Öffnung des gesperrten Saumweges einsetzen. Dies trifft in keiner Weise zu. Ausschlaggebend für die Intervention ist die Tatsache, dass die Schulkinder an der gefährlichsten Stelle die Hinterbirchstrasse überqueren müssen. Nämlich da, wo die Hinterbirchstrasse in die Hochfelderstrasse einmündet. Genau an dem Ort, an dem schon etliche Unfälle passiert sind. Es reicht nicht, dass die Behörden damit argumentieren, dass es sowohl auf der Hochfelder- als auch auf der Hinterbirchstrasse ein Trottoir hat. Die Statistik der Unfälle spricht dazu eine allzu deutliche Sprache. Es darf nicht übersehen werden, dass es Kindergärtner und Primarschüler betrifft, die heute und in den nächsten drei Jahren fahrlässig dieser Gefahr ausgesetzt werden. Alternative Lösungen für dieses Problem wären genügend vorhanden, allerdings braucht es dazu den nötigen Willen aller Beteiligten. Und da ist es schon erschreckend festzustellen, wie teilnahmslos sich die Bauleitung, die Oberstufenschulpflege und auch die Stadt Bülach vor diesem Problem drücken. Einzig die Stadtpolizei Bülach hat die Anliegen der Quartierbewohner ernst genommen und auch mit einer Sofortmassnahme reagiert. Allerdings ist damit die stark befahrene Hinterbirchstrasse nicht genug entlastet. Und dass die Hinterbirchstrasse tatsächlich als gefährlich eingestuft wird, zeigt die Tatsache, dass sie in ungefähr drei Jahren dem aktuellsten Sicherheitsstandard angepasst werden muss. Sinnvoll wäre es gewesen, zuerst die Sicherheit zu gewährleisten, und dann den Bau zu beginnen. Die grossen Bauarbeiten, die übrigens schon in kurzer Zeit so viele negative Schlagzeilen provoziert haben, schreiben an dieser Stelle ein weiteres sehr unschönes Kapitel, welches mit Sicherheit nicht zum besseren Einvernehmen zwischen Quartierbewohnern und Behörden beiträgt. S. Beyer und P. Mussio, M. und M. Hauser, C. Blättler


  • Ernst Gutknecht, 8180 Buelach 28.02.2016 16:58
  • Sperrung Schulweg Hinterbirch

    Der Artikel vom 26.02.2016 zur Sperrung des Verbindungsweges Furtrain - Schulhaus Hinterbirch bis 2018, wegen dem Bauverkehr für das neue Schulhaus, berücksichtigt nicht alle Aspekte. Tatsache ist, dass an der Besichtigung vor Ort vom Mittwoch, 24.02.2016 mit Behörden- und Polizeivertretern, mehrere Mütter und Väter von schulpflichtigen Kindern sich besorgt über die Gefahren des Umgehungsweges äusserten. Dieser führt nämlich über zwei sehr gefährliche Einfahrten von der Hochfelderstrasse, zudem wird die Hinterbirchstrasse auch von Lastwagen des Bauverkehrs befahren. Somit war der Tenor an der Besichtigung eindeutig der, dass der Verbindungsweg wieder geöffnet werden sollte. Dazu müsste die Ueberquerung der Baustellenzufahrt für Kinder einfach genügend gesichert werden. Dies könnte mit Signalisation ("Achtung Kinder"), einem Fussgängerstreifen oder einer Fussgänger-Passarelle erfolgen.


  • Jürg Leimbacher, 8180 Bülach 24.02.2016 14:01
  • Keine Skilager streichen

    Keine Skilager streichen Genau in der Skilagerwoche der Stadt Bülach wurde bekannt, dass der Stadtrat dem Gemeinderat die Streichung der Beiträge an die Skilager beantragen werde. Hält der Stadtrat an diesem Antrag fest, gibt es im nächsten Jahr keine Skilager mehr, müssen doch die Unterkünfte einige Monate vor der Abstimmung im Gemeinderat fest gebucht werden. Es ist zu befürchten, dass damit die Institution der Skilager in der Stadt Bülach gestorben wäre. Wer am Sonntag der ersten Skiferienwoche die Kinder beobachten konnte, wie sie aufgeregt den Bus für die Fahrt zum Skiort bestiegen, und wer ihren begeisterten Berichten von den Erlebnissen im Skilager zuhören konnte, kann die Streichung dieses städtischen Beitrages nicht befürworten. Das gilt insbesondere für all jene, die als Kinder und Jugendliche ebenfalls die ganz besondere Atmosphäre eines Skilagers erleben konnten. Es darf nicht sein, dass eine solche Institution abgeschafft wird – schon gar nicht auf diesem Wege. Die Wintersportgebiete machen zurzeit wegen des Ausbleibens ausländischer Gäste sehr harte Zeiten durch. Es mutet deshalb seltsam an, dass im Unterland ausgerechnet in diesem Moment auch noch Skilager gestrichen werden sollen. Nur wenig bekannt ist nämlich die Tatsache, dass Skilager für viele kleine und mittlere Skigebiete von grosser Bedeutung sind. Sie bringen den Bergbahnen und den lokalen Lebensmittelgeschäften einen wichtigen Umsatz. Abgesehen davon ist jedes Skilager immer auch beste Werbung für das Skigebiet, kehren doch die Lagerteilnehmer später als Erwachsene mit ihren Kindern oft wieder an diese Orte zurück. Der Stadtrat wird deshalb aufgefordert, auf den Streichungsvorschlag zu verzichten oder diesen zumindest so zu unterbreiten, dass Gemeinderat und Bevölkerung nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Jürg Leimbacher, Bülach


  • Jack Church, 8105 Regensdorf 22.02.2016 13:09
  • Der Gotthard Strassentunnel Ein Lösungsansatz des 20. Jahrhunderts für ein Problem des 21. Jahrhunderts

    Alle haben von dem Projekt einer 2. Röhre durch den Gotthard gehört, aber nur wenige sind sich bewusst, dass jeder Ausbau einer Strasse unweigerlich zu einer Erhöhung der Treibhausgase führt. Die Schweiz hat sich wiederholt geäussert, die Treibhausgase im Inland bis 2030 um 30% zu reduzieren sowie bis 2050 diese um weitere 20-35% zu senken. Da Strassenverkehr über 30% der Treibhausgase produziert, kann die Schweiz diese Ziele nur erreichen, indem sie die Anzahl Autos auf den Strassen reduziert. Die Inbetriebnahme des Gotthard Basistunnels (Autoverlad) kann dazu beitragen, die Emissionen zu senken und den Transitverkehr aufrecht zu erhalten, insbesondere, da sich mit der Verpflichtung der EU, ihre Abgasemissionen zu senken, der Transitverkehr weiterhin reduzieren wird. Würde andererseits andere Länder dem Beispiel der Schweiz folgen und ihre Strassen ähnlich ausbauen, könnte das Ziel der Pariser Klimakonferenz, die Erwärmung auf 1.5 Grad Celsius zu beschränken, nicht erreicht werden. Es ist besser, die vorgesehenen 2.8 Milliarden Franken für eine Optimierung des öffentlichen Verkehrs ausgeben als für einen Strassentunnel, welcher zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung völlig überflüssig geworden ist. Kann die Schweiz ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, werden andere es auch nicht tun.


  • Josef Wiederkehr, 8953 Dietikon 19.02.2016 16:41
  • Keine französischen Verhältnisse mit übermächtigen Gewerkschaften im Kanton Zürich

    Verhältnismässigkeit. Kaum ein Begriff erfreut sich im Vorfeld der Abstimmungen vom 28. Februar so grosser Beliebtheit, auch auf linker Seite. Umso überraschender, dass die Unia ausgerechnet in ihrer eigenen kantonalen Volksinitiative nichts davon wissen will. Im Gegenteil: Die Lohndumping-Initiative verletzt das Gebot der Verhältnismässigkeit aufs gröbste. Ginge es nach dem Willen der Initianten, dann soll künftig ein blosser Verdacht auf Lohndumping ausreichen, um ganze Branchen lahmzulegen. Und dies unter Umgehung des bis anhin bewährten Modells der Schweizer Sozialpartnerschaft mit den funktionierenden Kontrollorganen. Dieser Mechanismus, der unter dem Namen „Kantonale Volksinitiative zur Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen“ daherkommt, erinnert an französische Verhältnisse, wo die Gewerkschaften übermächtig, die Arbeitslosigkeit, insbesondere unter Jugendlichen, indessen massiv ist. Als Unternehmer votiere ich daher mit Überzeugung gegen diese unverhältnismässige Initiative der Unia. Josef Wiederkehr, CVP Kantonsrat, Präsident des Schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer-Verbandes, Dietikon


  • Marco Kneubühler, 8174 Stadel b. Niederglatt 16.02.2016 14:06
  • Für den Erhalt des Laienrichteamtes und für einen starken Kandidaten

    Die Zukunft des Laienrichteramtes ist seit dem Kantonsratsbeschluss zur Abschaffung des Laienrichteramts im August 15 ungewiss. Die angestrebte Professionalisierung versucht ein vermeintliches Problem zu lösen. Das Laienrichteramt hat sich als erfolgreiches Modell bewährt: Laienrichter sind praxisnah, sehr gut akzeptiert und kostengünstiger. Darüber hinaus ist es zweifelhaft, ob sich genügend Richter für die entstehenden Teilzeitstellen finden lassen. Das letzte Wort hat das Volk, da durch die SVP, EVP und EDU das Parlamentarische Referendum ergriffen wurde. Die in diesem Jahr gewählten Laienrichter werden, unabhängig vom Ausgang der Volksabstimmung, bei den Wahlen 2020 nochmals antreten können. Mit François Kuster aus Stadel stellt sich ein erfahrener und praxisnaher Kandidat zur Wahl. F. Kuster verfügt durch seine Tätigkeit als Friedensrichter von Stadel, Bachs und Weiach über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen für dieses Amt. Als erfahrener Polizist und Friedensrichter mit anerkanntem Leistungsnachweis bringt er die Erfahrung, das Verhandlungsgeschick und das richtige Augenmass für diese anspruchsvolle Tätigkeit mit. Die Wahl eines starken Kandidaten für das Laienrichteramt ist die beste Bestätigung und ein starkes Zeichen für die Legitimation und den Erhalt des Laienrichteramtes, im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung. In diesem Sinne möchte ich Ihnen François Kuster wärmstens empfehlen.


  • Beat Hinnen, 8153 Rümlang 15.02.2016 22:48
  • Kurzsichtige Denkweise

    Das Schweizer Stimmvolk hat seinerzeit der NEAT wie auch der Alpenschutzinitiative mit grosser Mehrheit zugestimmt. Beide Vorlagen haben den Zweck, den Transitschwerverkehr auf die Schiene zu verlagern und somit die betroffenen Kantone von Lärm,Gestank und Stau zu entlasten. Unsere Bundesrätin,die Lastwagenlobby sowie,groteskerweise, die SBB-Führung, versuchen mit der noch weit entfernten(2035) Sanierung des Gottardtunnels Profit zu schlagen und der Bevölkerung eine 2.Röhre schmackhaft zu machen. Mit Verlaub, diese kurzsichtige(und Milliardenteure) Denkweise ist nicht im Sinne einer fortschrittlichen Umweltpolitik,zieht unweigerlich Mehrverkehr an und torpediert die fantastische NEAT.Lassen wir dieses Jahrhunderbauwerk zuerst im Juni starten und schauen die Entwicklung an, bevor mit neuen Erkenntnissen die Sanierung des Gotthards angegangen wird. Darum ein klares NEIN zur 2.Röhre.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 15.02.2016 18:26
  • Morsch und Faul

    Unser Justizsystem ist Morsch und Faul und das nicht erst seit heute. Es wird zersetzt durch Parlamentarier, Bundesräte, Richter und Regierungsräte. Die Fälle tragen unterschiedliche Namen wie Pascal Brumann, Carlos und neu Hassan Kiko, ein aus einem Gefängnis geflohener mutmasslicher Vergewaltiger. Egal wer die Verantwortung trägt, die Namen ändern sich und sind bald vergessen. Ob die Verantwortlichen sich darüber im Klaren sind, wer oder was sie auf dem Gewissen haben? Es geht nicht nur um die Opfer sondern auch um das Gerechtigkeitsempfinden, welches durch das jetzige System nicht mehr gewährleistet ist. Ist es gerecht wenn sie bei einer kleinen Geschwindigkeitsübertretung sofort gebüsst werden, aber hingegen bei einer illegalen Demonstration einen Polizisten verletzen und mit einer bedingten Geldstrafe davon kommen? Leider wird auch die Durchsetzungsinitiative daran nichts ändern das unser Justizsystem morsch ist, aber es ist ein Anfang. Ich stimme bei der Durchsetzungsinitiative mit Ja.


  • Peter Diethelm, 8224 Löhningen 14.02.2016 16:20
  • Kriminelle Ausländer vor Volkswille

    „Wie deutlich müssen Sie es denn noch hören?“ fragte Jonas Projer in der Abstimmungsarena die sichtlich nach Worten ringende Justizministerin Sommaruga. Das Volks sagte vor fünf Jahren laut und deutlich ja zur Ausschaffung krimineller Ausländer – und zwar ohne Härtefallklausel und ebenso klar nein zu einer Härtefallklausel. Sommaruga tönte damals, am Abend ihrer Abstimmungsniederlage, in die Mikrophone: „Jetzt ist es meine Aufgabe, den Auftrag des Volkes umzusetzen.“ Das war gelogen! Die Härtefall-, oder besser Täterschutzklausel ist trotzdem im heutigen Gesetzesvorschlag! Als der Moderator nachfragte, weshalb denn das Volk überhaupt noch gefragt werde, blickte Sommaruga wie eine beim Lügen ertappte Schülerin ins Leere. Wer einmal lügt kennt auch beim zweiten Mal keine Hemmschwelle. „Schwere Delikte führen immer zu einer Ausschaffung“ posaunte die Ministerin kurz darauf in die Arena. -Gelogen! Sogar ihr Parteigenosse, der Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch gesteht ein, dass ganz im Gegenteil auch für schwere Fälle eine Täterschutzklausel vorgesehen ist. „Das ist unschön“, lässt er sich vernehmen. Nein, das ist ein Skandal in einer Direkten Demokratie! Bern achtet die Interessen krimineller Ausländer offenkundig höher als ihre Opfer – und den Volkswillen! Wer sich jetzt nicht zu einem beherzten Ja aufrafft soll sich nie mehr über die Behördenarroganz oder die dauernde Missachtung des Volkswillens aufregen.


  • Samuel Zwingli, 8197 Rafz 13.02.2016 10:48
  • Doppelt gemoppelt

    Am 9. Februar erschien ein durchaus lesenswerter Artikel über Wien. Am 13. Februar erschien die gleiche Seite noch einmal. Warum? Mir wäre es lieber, wenn Sie die Rätsel wieder in der gewohnten Grösse drucken würden, so dass sie auch ohne Lupe gelesen werden können. Zweimal den gleichen Artikel brauche ich wirklich nicht.


  • René Marthaler, 8185 Winkel-Rüti 11.02.2016 14:08
  • Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland

    Es ist so einfach auch der Frankenstärke die Schuld zu geben. Auch wenn die Schweiz in der EU wäre und den Euro hätte, wären die Produktionskosten trotzdem höher als in einem Land mit viel tieferen Einkommen. Swissmade ist es so garantiert nicht mehr. Irgendwann holt es dann auch Lettland & Co. ein.


  • Eva Wiesendanger, 8166 Niederweningen 05.02.2016 06:22
  • S15 ins Wehntal von Niederweningen nach Zürich ?

    Dass die SBB nun die Passagiere in Oberglatt informieren, wenn die S15 bereits in Steinmaur wendet, ist ja lobenswert. Was die stehen gelassenen Passagiere in Niederweningen, Niederweningen-Dorf und Schöfflisdorf-Oberweningen jedoch genau so interessieren wird, wäre zu erfahren, wie die an den Stationen vergeblich auf die S15 Wartenden nun nach Steinmaur und weiter nach Zürich kommen. Hat die SBB dafür eine Lösung ???


  • Walter Wicki, 8172 Niederglatt 02.02.2016 09:56
  • Kreuzworträtsel

    Als langjähriger Abonnent der ZU finde ich es schade, dass das Kreuzworträtsel nun viel kleiner ist als vorher. Auch die Schrift ist kleiner und schwer zu lesen. Bitte wieder die alte Aufmachung. Danke


  • Andres Schnegg, 8193 Eglisau 01.02.2016 17:59
  • Durchsetzungsinitiative

    Dringender Aufruf an alle Stimmberechtigten. Bitte stimmt am 28. Februar und lehnt die Durchsetzungsinitiative ab. Die Initiative ist ein Angriff auf den Rechtsstaat. Lasst uns nicht länger vom machtgierigen, Miliardär und Übervater aus Herrliberg tyrannisieren! Der ungehörige Forderungskatalog gehört nicht in die Verfassung. Stärkt mit einem NEIN unsere rechtsstaatlichen Institutionen, die Gewaltentrennung und die Menschenrechte, damit wir den Jungen auch in Zukunft noch in die Augen sehen können! Andres Schnegg, Eglisau


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 31.01.2016 19:01
  • DSI Ja

    Die Gegner der Durchsetzungsinitiative behaupten allen Ernstes dass bei einer Ablehnung bis zu 3‘800 Personen ausgeschafft würden. Es sind dieselben Personenkreise die vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit behauptet haben es würden nur 8‘000 Personen pro Jahr kommen und wenn doch zu viele kommen, müsste man nur die Ventilklausel anrufen. Gekommen sind aber 80‘000 pro Jahr. Die Zahl 3‘800 ist bei weitem zu hoch angesetzt, wenn man aus der Vergangenheit seine Lehren zieht und insbesondere wenn man die Härtefallklausel gelesen hat, die selbst bei sehr schweren Delikten zum Tragen kommt. Wer also weiterhin auf die Launen eines Richters nicht verzichten kann und dem Parlament oder Verwaltung alles glaubt, der möge mit Nein stimmen. Alle anderen die eine Änderung im System für wünschenswert halten und sich fragen was das Parlament all die Jahre gemacht hat, der Stimme mit Ja. Ich stimme mit Ja.


  • Pulver Georges A., 8304 Wallisellen 29.01.2016 12:30
  • Glatttalbahn

    Einmal mehr ist gemäss Schlagzeile im ZU vom 22. Januar 2016 ein "Tram kollidiert mit Auto". Diese Aussage stimmt insofern, als das Tram in das Auto gefahren ist. Tatsache ist jedoch, dass der Autofahrer vor dem Rotlicht angehalten hat und dann aus unerfindlichen Gründen bei Rot weitergefahren und vor das Tram geraten ist. Wann ändert der ZU endlich seine Praxis und schreibt der Wirklichkeit entsprechende Titel wie hier z.B. "Auto fuhr bei Rot vor Tram"?


  • Jürg Kobler, 8166 Niederweningen 27.01.2016 12:36
  • Thurbo statt SBB

    Schon vor dem Fahrplanwechsel war abzusehen, dass Verspätungen und Zugsausfälle der S15 zur Tagesordnung gehören werden. Logisch betrifft es immer die frequenzstarke Zeit und nicht die Zeit zwischen 09.00 und 15.00 Uhr. Mit einer jämmerlichen Bahninfrastruktur ist auch kein zeitgemässer Bahnbetrieb möglich. Thurbo hat es am Bodensee gezeigt, wie es geht, wenn professionell gearbeitet wird. Es gibt den durchgehenden Halbstundentakt und eine schlanke, leistungsstarke Infrastruktur. Bis es aber soweit war, legte die SBB der Thurbo einige Steine in den Weg. So wurde bei vielen Bahnhöfen die Weichen und Gleise herausgerissen. Nach der Uebernahme wurden die Weichen, Signale und Gleise wieder neu gebaut. Da Thurbo eine Tochtergesellschaft der SBB ist, bezahlte der Steuerzahler zuerst den Abriss und danach den Wiederaufbau. Es wurden zusätzliche Haltepunkte realisiert und es verkehren moderne pflegeleichte Fahrzeuge. Würde Thurbo das Wehntal übernehmen, hätte man ein funktionierendes System, zusätzliche Haltestellen (Sünikon, Wasen-Schleinikon) und angenehme Wartezonen. Das was wir jedoch heute tagtäglich erleben ist absolut unzumutbar. Keine Anzeigetafeln, keine Sitzgelegenheit, keine Abfalleimer und ein Unterstand der schlicht untauglich ist. Niederweningen-Dorf ist der Beweis wie man nicht baut.


  • Gian-Luca Lardi, 8000 Zürich 24.01.2016 16:09
  • Überlistet die Politik am Gotthard das Volk?

    Kommende Generationen können frei über den Alpenschutz am Gotthard frei entscheiden, auch wenn dort ein Sanierungstunnel erstellt wird. Die Argumentation der Gotthard-Gegner suggeriert, dass wir heute bei einem Ja unseren Nachfahren einen Entscheid vorweg nehmen. Das ist falsch; das Gegenteil ist richtig. Mit einem Ja zur zweiten Gotthardröhre schreiben wir die Forderungen der Alpenschützer, keine zusätzlichen Kapazitäten zuzulassen, explizite ins Gesetz. Damit stärken wir den Alpenschutz. Ich stimme am 28. Februar mit Überzeugung ja zum Sanierungstunnel.


  • Vreni Lauffer, 8192 Glattfelden 10.12.2015 17:36
  • Tempo 30 an der Rheinsfelderstrasse

    Ich verstehe nicht warum sich die Eltern soviel Sorgen machen um die Kinder, die an der Rheinsfelderstrasse schöne breite Trottoirs haben. Wenn sie auf dem Schulweg in die Wurzenstrasse abbiegen ist Tempo 80 und nur ein blöder Trampelpfad, den niemand benützt. Da wären die Sorgen angebracht, aber dort kümmerts niemand. Die Autos rasen mit Tempo 80 am Schulhaus vorbei.


  • Ernst Gutknecht, 8180 Buelach 08.12.2015 21:04
  • Unverständliche Sanierung der Flughafenautobahn

    Der Leserbrief "Unnötige Sanierung der Flughafenautobahn" vom Samstag, 5.12.2015, hat mir aus dem Herzen gesprochen. Die geplanten Arbeiten mit Kosten von 186 Mio. Franken und Bauarbeiten bis 2019 (!) scheinen mir unverhältnismässig. Der Belag der Autobahn ist in perfektem Zustand, da er im Jahre 2002 total saniert wurde (Baudirektorin Frau Fierz). Die Problematik der Einfahrt Bülach-West könnte nach meiner Meinung mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h ohne Kosten behoben werden.


  • Béatrice Gantenbein, 8302 Kloten 07.12.2015 14:53
  • "Macht Parmelin aus den Dossiers ein Cuvée?"

    Ja, Herr Parmelin trinkt wohl eher einen Waadtländer- als einen Walliser-Wein... Heute Seite 14... Freundliche Grüsse Béatrice Gantenbein


  • mark mertz, 8180 23.11.2015 15:01
  • Sanierung Flughafenautobahn A51

    Endlich erfahren wir, wofür die bereits monatelangen Arbeiten an der A51 zwischen Kloten und Bülach dienen sollen und was hinter den schamhaft dezent angebrachten Hinweisen an manchen Ausfahrten „Vorbereitung von Sanierungsarbeiten“ steckt. Da soll eine völlig intakte Strecke „saniert“ werden, eine Strasse, die offensichtlich keinerlei Schäden, keine Risse, keine Spurrinnen aufweist. Ich halte dies für einen Skandal und eine reine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für den Tiefbau. So darf man nicht mit unseren Steuergeldern umgehen! Da jammern Gemeinden, Kantone und der Bund über leere Kassen und hier werden 150 Millionen Franken ! für völlig überflüssige Arbeiten verlocht. Es nimmt mich wunder, nach welchen Prioritäten Sanierungsprojekte geplant und durchgeführt werden, dieses ist jedenfalls unnötig, von der dreijährigen Verkehrsbehinderung zwischen Kloten und Bülach ganz zu schweigen.


  • H.P. Dütschler, 8180 Bülach 22.11.2015 14:39
  • Bülach, eine Soziale Stadt

    Bravo, die Bülacher Bürger haben sich wieder einmal von der aktuellen Regierung beeinflussen lassen, ohne dass sie genau hingeschaut oder hinterfragt haben. Ich finde es schon sehr Fragwürdig, wenn sich eine Stadt wie Bülach in sachen Kinder und Alter mit der begründung Sparen & Risiko verminderung aus der Verantwortung schleicht. Die Alten sind tragbar solange sie Steuernzahlen, und die Kinder erst wenn sie Steuerpflichtig werden. Man kann ja das ganze gesparte in den Fussball oder das Wachsen der Stadt investieren. Doch wenn eine Stadt wächst, wachsen auch die Ausgaben oder? Bei der aktuellen Politik werden bald die Familien und Steuerzahler Bülach fern bleiben und dann, wie weiter ?


  • S. Gaehwiler, 8185 Winkel 06.11.2015 15:35
  • Unhygienisch Einkaufswagens

    Ein Einkaufwagen in den Supermärkten ist für Lebensmittel. Es ist beunruhigend zu sehen, dass die Mitarbeiter von Denner darin sitzen für das Fotoshooting . Leider sehen wir mehr und mehr , dass die Eltern ihre Kinder in den Wagen setzen. Schuhe sind die schmutzigsten Teile unserer Kleidung. Sie haben sich in WCs, auf der Straße , in den Park - Orte mit Tiere- kot. Es sollte verboten sein alles andere als Supermarktwaren in einen Einkaufswagen zu legen.


  • Urs Meier, 8164 Bachs 05.11.2015 21:09
  • Zweiter Ständerat Wählen wir den Jüngsten und am umfassendsten Ausgebildeten.

    Als 1999 die damals 35-jährige Ruth Metzler in den Bundesrat gewählt wurde, rührte mich das zu Tränen. Sowas hätte ich der Bundesversammlung nicht zugetraut. Eine analoge Situation haben wir jetzt. Der 35-jährige Bastien Girod ist mit seiner Ausbildung und seiner politischen Erfahrung - Nationalrat seit 2007 - meines Erachtens der profilierteste Kandidat. Zudem ist er unabhängig von Wirtschaftsverbänden. Er wird sich einsetzen, dass erneuerbare Energie weiter energisch gefördert wird. Es darf nicht sein, dass über 45 Jahre alte AKW bis zum Umfallen betrieben werden. Unsere Kantonsgrenzen sind keine 15 km von den Werken Beznau (Werk 1: Baujahr 1965-69) entfernt. Dieses Werk ist das älteste der Welt! Ein radioaktiv belasteter Regen genügt und unsere Landwirtschaft ist am Ende. Da muss doch in Sachen Energiewende einiges weitergeführt werden. Weiter wird er sich einsetzen für den Kulturlandschutz, den öffentlichen Verkehr, soziale Anliegen wie anständige Renten oder bezahlbares Wohnen, aber auch für die Bilateralen und Forschung und Bildung Wir brauchen einen jungen - im Fall Girod - Familienvater mit naturwissenschaftlicher Ausbildung, erst recht im überalterten Ständerat. Das Durchschnittsalter des Ständerates war bei Legislaturbeginn noch selten unter 55 Jahren. Wir Zürcher Wählerinnen und Wähler haben die Chance einen ETH Wissenschaftler nach Bern zu delegieren. Einen Professor für Strafrecht haben wir bereits.


  • Urs Meyer, 8172 Niederglatt 04.11.2015 18:26
  • Englisch für Insulaner

    Die Glosse von Gregor Poletti zum Englisch von Magdalena Martullo-Blocher ist aufschlussreich. Herr Poletti dürfte auf der Maturareise wohl London und Umgebung besucht haben. Sein Englisch wird vermutlich dort verstanden, auf dem Rest der Welt eher kaum. Shakespearsche Bühnensprache, bestes Eigengewächs aus unseren Mittelschulen. Gerade gut genug, sich eine erfolgreiche Unternehmerin vorzuknöpfen, die nicht in seiner persönlichen Richtung politisiert. Zur Sache: Die Welt spricht ein globales Englisch, angelehnt ans Amerikanische. Und dieses ist sauber und umfassend definiert, wie das Deutsch im Duden. The Columbia Guide to Standard American English wäre das entsprechende Lehrmittel. Damit dem Englischlehrer von Herrn Poletti nicht mehr die Haare zu Berge stehen.


  • Stefan Basler, 8180 Bülach 03.11.2015 20:46
  • Klarstellung zur sogenannten Privatisierung der städtischen Kinderbetreuung:

    Bis anhin fühlte sich nur die städtische Kinderbetreuung dafür verantwortlich, sozial indizierte Kinder aufzunehmen. Mit der neuen Beitragsverordnung werden mit den privaten Betreibern diesbezüglich entsprechende Leistungsvereinbarungen getroffen, damit sie diesen auch Plätze zur Verfügung stellen müssen. Ebenfalls werden einkommensschwachen Eltern die Möglichkeit geboten Vergünstigungen bei privaten Anbietern in Anspruch zu nehmen, welche mit der Stadt eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen haben. Dies hat zudem der Vorteil, dass eine hohe soziale Durchmischung innerhalb der Kinderkrippen stattfindet. In Wirklichkeit ist es keine Privatisierung im eigentlichen Sinn, sondern ein Systemwechsel von Objekt- zur Subjektfinanzierung. Aus meiner Sicht wäre es treffender der Systemwechsel als „Private Public Partnership“ zu bezeichnen. Das beste Beispiel für ein gelungenes „Private Public Partnership“ ist die Berufslehre, in welcher Staat und Private Hand in Hand arbeiten. Kein vernünftiger Mensch würde heute behaupten, dass die Berufslehre ein Auslaufmodell ist, wenn gerade scharenweise Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt in die Schweiz pilgern um unser Modell zu kopieren. Da die Anzahl Kinder schon in der obligatorischen Schulzeit ziemlich schwankend ist, umso schwankender ist es bei der nicht obligatorischen Kinderbetreuung. Das würde bedeuten bei Verlusten müsste dies der Steuerzahler schultern, während bei den Privaten weniger Gewinn oder gar keine Gewinne versteuert würden. Dies würde bedeuten das die Steuerausfälle der Privaten und die Verluste der städtischen Kinderbetreuung inklusive Kosten für die Beitragsverordnung dreifach zu Buche schlägt. Daher bitte ich Sie am 22. November ein Ja zur Auslagerung der städtischen Kinderbetreuung in die Urne einzulegen. Gemeinderat Stefan Basler


  • Andreas Geistlich, 8952 Schlieren 31.10.2015 10:22
  • Die Limmattalbahn ist eine Investition in die Zukunft

    Die Megatrends sind klar. Das eidgenössische Raumplanungsgesetz und der kantonale Richtplan stossen alle ins gleiche Horn: die Zersiedelung ist zu stoppen, verdichtetes Bauen ist angesagt. Vor allem die Agglomerationen haben das Potential zur Verdichtung und übernehmen so –und darüber wird man beim Finanzausgleich auch sprechen müssen- einen höchst anspruchsvollen übergeordneten Auftrag des Stimmvolkes. Hinzu kommt als zweiter Trend ein stetig steigendes individuelles Mobilitätsbedürfnis sowie ein zunehmender Platzbedarf jedes einzelnen. Dass Wachstum nicht allen gefällt ist klar, und man spürt es: ein Grossteil des Widerstandes gegen die LTB kommt aus dieser Ecke. Dort argumentiert man, es sei die Limmattalbahn, welche ein Wachstum treibe, das man nicht wolle und verkennt die vorgenannten Fakten und Trends. Das Projekt LTB als Ganzes, d.h. mit den Flankierenden Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr, ist im Gegenteil eine Investition, welche mithelfen kann, das Wachstum positiv zu gestalten und den Verkehr in eine verträgliche Richtung zu lenken. Diese langfristige Sicht und Einsicht ist wohl der Grund, dass sämtliche Kantonsräte aus dem Bezirk Limmattal hinter dem Projekt stehen. Es geht also um die Frage, was für ein Wachstum, und was für eine Zukunft wir wollen. Und es geht nicht nur darum, ob uns eine LTB heute etwas bringt oder nicht, sondern darum, wie sie die Entwicklung im Limmattal beeinflusst. Und hier sehe ich drei wichtige Aspekte. Das Projekt LTB wird erstens dazu beitragen, dass unsere Verkehrsströme wesentlich optimiert und entflechtet und dass die Zentren vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Sie wird zweitens in einer zukunftweisenden Art unsere attraktiven Adressen miteinander verbinden und eine städtebauliche und identitätsstiftende Funktion übernehmen. Und drittens wird sie Firmen und Menschen anziehen, welche mit dem ö.V. funktionieren wollen und können. Die LTB wird also kein Fremdkörper sein, sondern eine Lebensader für das Limmattal. Ein klares Ja zur Limmattalbahn am 22. November ist deshalb eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Andreas Geistlich Kantonsrat FDP Schlieren


  • Maurus Alig, 8180 Bülach 28.10.2015 09:07
  • Krippenplätze in Bülach erhalten

    Am 22. November wird in Bülach abgestimmt, ob für die von der Stadt betriebenen Kinderkrippen ein privater Betreiber gesucht werden soll. Eines der Ziele ist es, damit Kosten einzusparen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung steht fest, dass dieses Ziel nicht erreicht wird. Die Stadt ist in jedem Fall gesetzlich dazu verpflichtet, finanzielle Beiträge an Krippenplätze zu leisten. Diese Kosten werden also nicht verschwinden! Im Gemeinderat wurde die Privatisierung mit folgender Begründung begrüsst. „Wichtig zu wissen ist, dass es ein städtisches Angebot an Krippenplätzen schlicht nicht braucht. Die angebotenen Betreuungsplätze der privaten Anbieter können den vorhandenen und auch zukünftigen Bedarf bestens abdecken.“ Daraus wird klar, dass der Antrag nur ein erster Schritt in Richtung Schliessung der städtischen Krippen ist. Dies würde in Bülach zu einer Reduktion der Krippenplätze um rund 30% führen bzw. die Anzahl Anbieter von drei auf zwei reduzieren. In der Stadt Zürich ist die Nachfrage nach Krippenplätzen derart gross, dass man sich fast schon vor der gelungenen Schwangerschaft in die Wartelisten der Krippen einschreiben muss. Eine das Angebot übersteigende Nachfrage könnte sich negativ auf die Qualität des Angebots auswirken. Mit einem JA zur Privatisierung werden somit weder Kosten gespart noch zum Wohle unserer Kinder entschieden. Sind Sie der Meinung, dass es heute möglich sein muss, dass beide Eltern Beruf und Familie kombinieren können? Befürworten Sie es, wenn gut ausgebildete Frauen und Männer die Möglichkeit haben, auch mit einer Familie zu arbeiten? Finden Sie es bewundernswert, wenn Alleinerziehende selbst für Ihr Einkommen sorgen anstatt Sozialhilfe zu beziehen? Sollen Eltern weiterhin die Entscheidungsfreiheit haben, Ihre Kinder bei sich zu haben oder in einer privaten oder öffentlichen Krippe betreuen zu lassen? Dann tun Sie etwas für diese Freiheit und legen ein überzeugtes NEIN in die Urne!


  • Guido Giannini, Ruemlang 19.10.2015 13:18
  • Wie empfindlich und unzuverlässig ist unsere IT-Infrastruktur?

    Das ist mir noch nie passiert, seit ich vor mehr als 50 Jahre lernte das Telefon zu bedienen. 4 Tage tote Leitung! Kein Summton, kein Fixnet, kein Internet, kein Kabel-TV über das Wochenende und das im ganzen Häuserblock. Die Swisscom Helpline reagiert sehr schnell - aber nur mit einer Umfrage wie zufrieden ich mit dem Service sei. Inzwischen besteht die Störung weiterhin. Smartphone werden immer besser, das Internet immer schneller aber wo bleibt die Grundversorgung, der Service? Wie empfindlich und störanfällig ist unsere IT-Infrastruktur geworden? Zum Glück gibt es noch andere Kabelnetzbetreiber.


  • Urs Meyer, 8172 Niederglatt 06.10.2015 20:10
  • Rafzer Saalsporthalle produziert Strom. Woher kommt der Strom in Rafz in der Nacht?

    Ob der Strom aus der Sonne insgesamt nachhaltig ist, dazu lässt sich rechnen und argumentieren. Er rechnet sich, solange der Steuerzahler und Stromverbraucher dafür aufkommt. Eines aber ist gewiss: Kein Haushalt kommt allein mit Solar- und Windstrom zurecht. Beides Flatterenergie, die kommt und verschwindet, ob sie benötigt wird oder nicht. Das Umrechnen von Kilowattstunden solcher Flatterenergie in versorgte Haushalte ist zu vergleichen mit der Herstellerangabe zum Benzinverbauch von Autos. Beides ein bekannter, offensichtlich akzeptierter Selbstbetrug und Unfug.


  • Andreas Fischer, 8184 Bachenbülach 04.10.2015 23:45
  • Hans-Jörg Stutz

    Hans-Jörg Stutz – plötzlich steht dieser Name in einer Todesanzeige, und man braucht eine ganze Weile, um das zu begreifen. Aber dann tut sich eine Fülle von Erinnerungen auf. Hans-Jörg gehörte nicht zur Prominenz, war weder an vorderster Front anzutreffen noch bei jenen, die die Fäden ziehen und die Entscheidungen fällen. Er war kein leistungsfähiger Mensch – von unserer Leistungsgesellschaft hat er sich schon lange und völlig bewusst dispensiert. Und doch sind die Spuren, die er hinterlassen hat, bleibend und irgendwie beglückend. Geht man ihnen nach, so sieht man sein Wirken vor allem in der Kulturszene – angefangen bei den Spielleuten von Seldwyla über die Cheernagel-Büüni Bachenbülach, die heute noch Ideen und Traditionen pflegt, welche auf ihn zurückgehen, bis zu den Kammerspielen Seeb, für die er die „Handorgeli“ schon als Zuhause sah, als sie noch in einer Scheune in Seeb spielten. Auch dem Weihnachtsmarkt in Bachenbülach hat er seinen Stempel aufgedrückt, und immer wieder auch Kindern in der Schule geholfen, oder als begnadeter Handwerker unter dem Namen Jean-Georges ihre Spielwaren repariert. In der Cheernagel-Büüni kursieren noch heute zahllose Anekdoten um Hans-Jörg, die Küche im Sigristenkeller trägt seine unverkennbare Handschrift, und in der Kulissenwerkstatt der Kammerspiele war er noch in seinen letzten Tagen anzutreffen. Gesundheitlich schon lange angeschlagen, blieb er bis zuletzt ideenreich, initiativ und auf seine eigene Art positiv. Keine Blumen, steht in seiner Todesanzeige, stattdessen möge man sich selbst etwas Gutes tun. Ich weiss, dass Hans-Jörg das nicht so gemeint hat, aber die Erinnerung an ihn und sein Wirken tut mir gut, und ich werde mich immer wieder freuen, wenn ich an ihn denke. Andreas Fischer


  • René Weiersmüller, 8706 Meilen 30.09.2015 18:15
  • Energiewende auf intellektuell fragwürdige Art

    Diese Sanierung ist wohl eher der Tatbeweis, dass es mit der Energiewende nicht so wie vielfach behauptet funktionieren wird: Im Winter muss die Schweiz oft Strom importieren, obschon alle AKWs ununterbrochen Tag und Nacht am Netz sind. Umgekehrt muss die Schweiz im Sommer häufig Strom zu Schleuderpreisen exportieren, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Der weitaus grössere Teil des von Hardeggers Haus produzierten Stromes wird im Sommer ins Netz reingepresst, also dann, wenn ihn kaum jemand will. Die viel kleinere Solarstromproduktion im Winter reicht jedoch für den Eigenbedarf nicht aus – es braucht zusätzlich Strom vom Netz (mit einem Anteil importierten «Dreckstom» aus AKWs und Kohlekraftwerken). Doch was solls. Hauptsache, es gibt Publizität und einen Preis zu gewinnen. René Weiersmüller, Meilen


  • John Stratton, 8107 Buchs 23.09.2015 11:00
  • Mehr Zeitgeist statt Vergangenheitsverklärung bitte!

    Frau Gret Ferndriger-Girardin kann sich über den neuen Text der schweizerischen Landeshymne noch so ärgern, wie sie will. Aber auch sie kommt nicht daran vorbei, dass Überholtes durch Neues ersetzt werden muss. Der neue Text stellt die Werte der Schweiz überhaupt nicht infrage. Die vier Landessprachen sind sogar in einem einzigen Liedtext miteinander vereint, was zueinander verbindet und für den Zusammenhalt sehr wichtig ist. Auch wenn nicht explizit erwähnt, ganz im Sinn Gottes, zu dem wir beten und ihm danken, dass er die vier Landessprachen und Kulturen zu einer Einheit formt, und darüber auch seine schützende Hand hält. Die Begriffe Frieden, Freiheit, Einigkeit und Unabhängigkeit haben auch heute immer noch ihre Berechtigung und sind nicht abgenutzt. Es ist absolut falsch, zu glauben, man müsse aus lauter sturer Vergangenheitsverklärung mit vollkommen übertriebener holzschnittartiger traditionalistisch-konservativ-klassisch-fundamental-religiös-reaktionärer Sichtweise alles Fortschrittliche und Moderne verteufeln und anschwärzen, und noch viel schlimmer, nur das Negative darin sehen. Ohne innere Uhr verpasst man überall den Anschluss, was wir alle ganz sicher nicht wollen. Fortschritt und Zeitgeist kann man weder aufhalten, noch bekämpfen. Man muss lernen, auch mit Veränderungen, Wechseln, Umbrüchen etc., richtig umzugehen und zu leben. Das geht nämlich sehr wohl mit etwas mehr gutem Willen. Es braucht keine wirren, realitäts- und weltfremden Fehlüberzeugungen und Verschwörungstheorien. Sonst können wir ja auch gleich zur Melodie der alten Landeshymne (bis 1962) singen: „Nous aimons la choucroute, nous aimons la choucroute, nous aimons la choucroute avec du späck!“ Erfreuen wir uns am neuen Text unserer Landeshymne und sehen darin das Positive. - Mehr Zeitgeist statt Vergangenheitsverklärung bitte! John Stratton, Buchs


  • Johanna Werner, 8162 Steinmaur 22.09.2015 13:02
  • Muslimische Solidarität?

    Korrigierte Version Leserbrief vom 22. 9. 2015: Zur Thematik der Syrien-Flüchtlinge 22. 9. 2015 Sie wollen alle zu uns! Ins Europa der „Ungläubigen“, in die verhasste westliche Welt. Sonderbar! Wie steht es mit den muslimischen Bruderstaaten? Zum Beispiel Saudiarabien mit seinen Öl-Milliarden? Der Weg dorthin wäre kurz. Es gäbe keine gefährlichen Meere zu überqueren. Wo ist die muslimische Solidarität? Wo zeigen sich islamische Gastfreundschaft und Humanität den Flüchtlingen gegenüber? Doch halt! – Ich stelle kritische Fragen. Bin ich deswegen gleich rassistisch und fremdenfeindlich? „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“ Johanna Werner, Steinmaur


  • Eberhard Walther, 8113 Boppelsen 22.09.2015 11:42
  • Flüchtlingswelle-das denken die Politiker

    Die Aussagen bzg. die Stellungnahme von Frau Barbara Steinmann Regensdorf sind schockierend. Zu allen 4 Fragen wird äusserst abweisend, kalt und zudem plakativ geantwortet. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass jemand mit dieser Einstellung in unserem Parlament für den Kanton Zürich politisiert und Entscheidungen mit erarbeitet. Tut mir leid!


  • Sibylle Hauser , 8166 Niederweningen 17.09.2015 12:27
  • Barbara Schmid-Federer in den Ständerat

    Rund 845‘000 Stimmberechtigte können am 18. Oktober im Kanton Zürich an den Wahlen teilnehmen. Erfahrungsgemäss werden mehr als 400‘000 Menschen dieses Wahlrecht nicht wahrnehmen. Schade. Es wäre wunderbar, wenn mehr Frauen wählten und für eine gute Vertretung der rund 720‘000 Frauen im Kanton Zürich sorgten – gerade für den Ständerat, wo der Frauental aktuell keine 20 % beträgt. Fünf Kandidaten und zwei Kandidatinnen bewerben sich für die beiden frei werdenden Sitze des Kantons Zürich im Ständerat. Es wäre gut, wenn für dieses Legislativ-Gremium zwei Personen gewählt würden, die nicht einfach Parteiinteressen einbringen, sondern sich tatkräftig zum Wohle des Kantons und dessen Einwohnerinnen einsetzen. Mit Barbara Schmid-Federer, CVP, kandidiert eine kompetente Frau für den Ständerat. Sie kennt die Anliegen der Frauen aus der persönlichen Erfahrung als Mutter, Ehefrau und Geschäftspartnerin. Sie ist Nationalrätin, Präsidentin des Roten Kreuzes und Vorstandmitglied der Alliance F, des Dachverbands der Schweizer Frauenorganisationen. Sie kennt viele Bedürfnisse, die bei Strafrechtsexperten und Wirschaftsvertretern untergehen. Barbara Schmid-Federer wurde schon zweimal in den Nationalrat gewählt, obwohl ihr keine Wahlchancen eingeräumt wurden. Es liegt nicht an den Wahlprognosen, sondern an den Wählerinnen und Wählern, dass Barbara Schmid-Federer wieder in den Nationalrat und neu in den Ständerat gewählt wird. Sibylle Hauser und Andrea Weber, Niederweningen


  • Armin Stampa, 8196 Wil ZH 13.09.2015 12:53
  • Velos bleiben da stehen!

    Richtig so! Am Bahnhof Hüntwangen steht seit geraumer Zeit der GSD, um die Einhaltung des Rotlichts sicherzustellen. Jeden Morgen zu unregelmässigen – häufig kurz vor Zugeinfahrt! - Zeiten blockieren Züge des Kieswerks die Zufahrt zum Bahnhof. Nur verständlich, dass einige ÖV Benutzer gerne einmal das Rotlicht übersehen, um ihren Zug noch zu erreichen. Die Lösung des Problems: Wir schaffen neue Arbeitsplätze und stellen mit zusätzlichem Personalaufwand sicher, dass niemand mehr das Rotlich überfährt. Die Ursache des Problems, nämlich die nicht abgestimmten Fahrpläne der Kieszüge, hinterfragt dabei offenbar niemand. Heute belächeln wir eine englische Vorschrift (Red Flag Act), die von 1865 bis 1896 galt, nach der innerhalb von Ortschaften jedem Automobil ein Fussgänger mit roter Flagge voraus laufen musste um die Bevölkerung zu warnen. Wir sind auf gutem Wege dorthin zurück. Der nächste Schritt ist sicher ein Sicherheitsbeamter, der vor jedem Tram herläuft um das Überqueren der Strasse zu verhindern. Dabei ist es mir eigentlich egal, ob ich von einem Tram, oder von einem Kieszug nicht überfahren werde.


  • Isabel (Nationalratskandidatin, JUSO-Liste) Gajardo, 8180 Bülach 08.09.2015 14:34
  • Das Ende der «Vetterliwirtschaft»? Leserbrief zum Artikel: «Der Bundesrat will die Fifa härter anpacken» vom 7.9.15

    Schon seit Jahren steht die Fifa immer wieder im Mittelpunkt von Korruptionsskandalen. Sei es die WM-Vergabe an Qatar, wo Tausende Bauarbeiter ihr Leben lassen mussten oder sei es die Wahl Sepp Blatters zum Fifa-Präsidenten, dessen Name mittlerweile zum Flaggenträger der Korruption geworden ist. Dass die Parlamentarier-/innen nun aber der Verschärfung des Korruptionsstrafrechts möglicherweise nicht zustimmen, ist untragbar. Gerade die Schweiz hätte eine solche Verschärfung bitter nötig, da die Dunkelziffer der Bestechungsfälle weit höher geschätzt wird als die der offiziell bekannten Delikte. Eine solche Revision ist eine Chance für die Schweiz, endlich gegen die «Vetterliwirtschaft» vorzugehen. Diese dürfen wir nicht ungenutzt verstreichen lassen.


  • Rosmarie und Ernst Rüegger, 8166 Niederweningen 02.09.2015 11:34
  • 125 Jahre Knabenverein Niederweningen

    Liebe Knäbis wir möchten auch allen für das tolle Jubiläums- und Dorffest herzlich danken. Auch wenn bei einigen Dorfbewohner der Zeigefinger die Zahl 117 gedrückt hat. soll das euch nicht erschüttern. Einmal mehr habt ihr gezeigt was Kameradschaft ist und dass in eurem Verein alle am gleichen Strick ziehen, einzelne sogar 1-2 Wochen Ferien geopfert haben. Euer Auftritt an der Fahnenweihe des Männerchors war grandios. Zwei Proben und dieser elegante Auftritt. Chapeau ! Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und freuen uns jetzt schon aufs Waldfest im nächsten Jahr. Es grüssen euch alle, die gleicher Meinung wie wir sind.


  • Brigitte Mülli, 5425 Schneisingen 01.09.2015 21:36
  • 125 Jahre Knabenverein Niederweningen

    Am vergangenen Wochenende feierte der KNV sein 125 jähriges Jubiläum. Es wurde geplant, organisiert, gearbeitet bis zum umfallen. Und das mit einem Verein aus 24 Mitgliedern. Die Überraschung für den Männerchor ein Ständchen zur Fahnenweihe zu bringen, war mehr als gelungen. Ein Beweis, dass auch die Zukunft des Männerchor "gesichert" ist. Jungs, Hut ab, dass habt ihr super gemacht! Vielen Dank für das gelungene Fest Brigitte Mülli Nicole Baumgartner


  • Andreas RA Künzli, 8303 Bassersdorf 31.08.2015 11:28
  • Laienrichtertum abschaffen?

    Leserbrief „Es gibt keine Übermacht von Laien“ ZU vom Donnerstag, 27. August 2015 Laienrichtertum abschaffen? Der Verfassungsrat hat sich in seinen Debatten zur Kantonsverfassung vom 27. Februar 2015 eingehend mit der Abschaffung des Laienrichtertums und auch der Einführung einer Fähigkeitsprüfung für Richter mit und ohne juristische Ausbildung beschäftigt. Beide An-liegen fanden keine Mehrheit. Es ist nur schwer erkennbar, dass bei unveränderten Verhältnissen nun der Kantonsrat die gleiche Frage erneut debattiert. Die Qualität der Rechtsprechung kann nicht allein auf eine Ausbildung oder gar Stellenprozente reduziert werden. Das zeigt sich in der Praxis vor allem – aber nicht nur – in familienrechtlichen Belangen, wo regelmässig zumindest versucht wird, einverständliche Lösungen zu finden. Richterlich ergehende Urteile vermögen in der Regel eine der Parteien nicht zu befrieden. Hier leisten Laienrichter unschätzbare Dienste. Ein juristisches Studium allein ist noch kein genügender Leistungsausweis, weil jüngeren Absolventen die Lebenserfahrung ganz einfach abgeht. Im Interview der Bezirksrichter Katharina Schafroth und Dieter Scheuermeier (ZU vom 27. August 2015) wird die Problematik gut herausgeschält: Laienrichter und juristische Richter sind keine Gegensätze, sondern sie sind komplementäre Garanten für eine volksnahe Justiz. Es gibt keine Statistik die belegen würde, dass Entscheide von Laienrichtern qualitativ jene von Juristen nicht erreichen. Und dass Laienrichter nur für eine geringe Anzahl von Fällen einsetzbar oder gar nicht effizient seien, zeigt die Praxis nicht. Dessen sollte sich der Kantonsrat bei der Behandlung dieses Themas bewusst sein. RA Andreas Künzli a. Verfassungsrat


  • Sibylle Hausammann-Merker, 8184 Bachenbülach 30.08.2015 18:12
  • Ja zu einer nachhaltigen Kulturpolitik für Bülach

    Als Jugendliche gingen wir in Baden oft ins Theater und ins Konzert, sahen Filme im Studiokino und begeisterten uns für Jazz in der Aula. Heute finden das Kurzfilmfestival Fantoche und das Theaterfestival Figura in Baden statt, und es gibt unzählige kulturelle Aktivitäten. Kultur gehört zum Selbstverständnis dieser Stadt. Eine nachhaltige Kulturpolitik für Bülach ermöglicht vielfältige Angebote und Mitwirkungsmöglichkeiten für die Menschen der ganzen Region. Kultur stiftet Identität und bietet einen Standortvorteil für die wachsende Stadt. Sie ist wichtig für die zukünftige Entwicklung Bülachs und lohnt sich längerfristig auch wirtschaftlich. Ich wünsche Bülach ein Ja zur Kulturinitiative am 6. September!


  • Bettina Brauchli, 8371 Busswil 23.08.2015 15:24
  • Auf Schleichwegen zur Einheitskasse

    Auf Schleichwegen zur Einheitskasse Diese Woche erreichte uns die Nachricht, dass der Bundesrat die Franchisen von 1000.- und 2000.- streichen möchte. Auch bei den Kinderfranchisen stünden nur noch drei statt sechs Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ist das ein Schritt zu „mehr Staat“, ist es ein Schritt zu weniger Eigenverantwortung oder ist es einfach ein Schritt näher zur Einheitskasse? Wollen wir uns diese Salamitaktik gefallen lassen?


  • Michael Schnieper, 8180 Bülach 20.08.2015 10:06
  • Weil Kultur wertvoll ist

    Ich finde es toll, wie sich die SVP als Wertepartei für die Kulturinitiative engagiert. Ist doch gerade dieses aufeinander zu gehen, sich austauschen und die Tatsachen aus unterschiedlichen Bereichen zu betrachten ein KulturWert den die Schweiz auszeichnet. Als BülachKultur wollen wir ja unsere Werte der Bülacher Gemeinschaft stärken und verankern. Werte der Identifikation, des Ausdruckes einer aktiven Gesellschaft und eines offenen und wertorientierten Handelns. Die Vehemenz, in welcher das Wort Kultur per se von Vertretern dieser Partei bekämpft wird, erstaunt den Leser doch etwas. Als Wertepartei gegen Vetterliwirtschaft sollte doch gerade diese Abstimmung in einem neutralen Licht betrachtet werden. Denn mit der Initiative wollen wir der Willkür entgegen wirken, Transparenz schaffen und bewusste Akzente setzen können. Also kein Giesskannenprinzip für ein Bülacher Opernhaus, sondern der kulturellen Entfaltung in der KulturStadt auch den Rahmen in der Gemeindeordnung geben, den Sie verdient. Kultur ist der Ausdruck einer Gemeinschaft, dies beinhaltet nebst Sport auch Musik, Handwerk und bildende Kunst wie auch unsere Feste in den Quartieren und Aktionen von Bürgern ohne Sponsoren. Also von einer Bevorzugung kann hier keine Rede sein. So nebenbei, Bülach als offene und fortschrittliche Stadt zu nennen und dabei diese Stadt nur auf die Gemeindeverodnung zu reduzieren (was es hier nicht gibt, brauchen sie nicht) ist doch eher eng gedacht. Weil Kultur wertvoll ist – ein Ja zur Initiative. Michael Schnieper Präsident BülachKultur


  • John Stratton, 8107 Buchs 17.08.2015 06:30
  • Sicherheit ist wichtiger als historische Bedeutung (Lebensgefahr: Die Fröschegrueb wird abgerissen, Zürcher Unterländer vom 10. August 2015/ Gemeinde hat Fröschegreb abreissen lassen, Furttaler vom 14. August 2015)

    Der Abbruch der Fröschegrueb geht wegen der sehr akuten Einsturzgefahr absolut in Ordnung. Besonders gefähr-det war das Haus rechts der Fröschegrueb, weil dort der Grenzabstand sehr klein ist. Es ist absolut falsch, verlot-terte Bausubstanz unter Schutz zu stellen, Zeitzeuge und historische Bedeutung hin oder her. Die vor allem direkten Folgen und das Ausmass wären bei einem Einsturz nicht auszudenken gewesen. Man hätte sehr wohl mit Toten und Verletzten, aber auch mit Schäden an Nachbarhäusern rechnen müssen. Es braucht sehr wohl strengere Aufla-gen für die Unterschutzstellung von Objekten. Erstens, kontinuierliche Wartung des Objekts. Zweitens, guter Zu-stand der Substanz eines Objekts. Und drittens, die Erfüllung sämtlicher sicherheitstechnischen Kriterien von A bis Z, damit keine Menschen oder Nachbarhäuser zu Schaden kommen können. Das müsste eigentlich auch dem Heimatschutz sehr wohl bewusst sein. An der Abbruchstelle sah ich den wahren Zustand der Bausubstanz. Der desolate Zustand war für mich im wahrsten Sinn des Wortes ein Bild des Grauens, weil der Heimatschutz auf sehr dreiste Art und Weise mit der Torpedierung aller Sanierungspläne der Gemeinde und dem Besitzer den schwarzen Peter zuschob. Ich fordere Kantonspolizei und Justiz dazu auf, auf die Strafanzeige des Heimatschutzes gegen Besitzer und Gemeinde gar nicht erst einzugehen, dafür aber dem Heimatschutz sämtliche Kosten aufzubürden und diesen durch alle Instanzen abblitzen zu lassen, damit die Durchsetzung von Falschem gegen das Richtige endlich ein Ende hat. Die Sicherheit muss in solchen Fällen generell wichtiger sein als die historische Bedeutung. John Stratton, Buchs


  • Barbara Grüter, 8427 Rorbas 15.07.2015 19:10
  • Asylzentren, Kosten, Widerstand?

    Die Asylpolitik läuft in Bundesbern aus dem Ruder. Die Schweiz gehört zu den attraktivsten Asylländer Europas. Anstatt die sich stellenden Probleme zu lösen, werden neue und zusätzliche Zentren für ‚Scheinasylanten‘ eröffnet. Priorität des Bundes ist es, die Infrastruktur zur Integration, sowie die Aufnahmefähigkeit der Schweiz von Armutsmigranten aus Afrika stets zu verbessern. Dabei missachtet der Bund die seit 2006 vom Souverän geforderte Verschärfung des Asylrechts argwöhnisch! Eine hämische Bemerkung von Bund und Kanton ist zudem, dass das Asylwesen die Gemeinden nichts koste. Dadurch sollen wohl die Widerstände in der Bevölkerung erstickt werden? Tatsache ist aber, dass für die Gemeinden indirekte Kosten entstehen; etwa durch höhere Sicherheitsmassnahmen wie Polizeipräsenz und Kontrollen. Zudem erhalten Flüchtlinge mit einer positiven (Status B) oder vorläufigen (Status F) Aufnahme (– die Anerkennungsquote liegt momentan bei 70%!) eine freie Wohnungswahl und sind bezüglich sozialen Leistungen den Schweizerinnen und Schweizern gleichgestellt. Die frei gewordenen Plätze in den Asylzentren werden mit neuen Asylbewerbern belegt. Die langfristig finanzielle Last der Gemeinden bzw. der Steuerzahler ist somit ist klar. Nun übernimmt der Bund das Asylzentrum in Embrach, wo künftig Asylsuchenden nach durchlaufenem Aufnahmeverfahren auf ihren Entscheid warten werden. Die Umstrukturierung vom Asylheim in ein ‚Ausreisezentrum‘ kostet „nur ein paar Millionen“. Die Baukosten trage der Kanton, welche er aber durch Mieteinnahmen (vom Bund?) wieder zurückerhalten würde... Da stellt sich die Frage, wo Bund und Kanton wohl die Mittel dazu her haben? Etwa nicht vom Steuerzahler? Widerstand seitens der Bevölkerung wird in Embrach nicht erwartet. Schliesslich sei die Hausordnung in einem solchen Ausreisezentrum für die Asylbewerber strikter! (Ausgang abends ab 17 Uhr nur noch am Wochenende möglich.) In den letzten Jahren haben sich Diebstähle, Einbruchdiebstähle, Autoaufbrüche, Belästigungen, Lärm etc. rund um das Asylzentrum vermehrt. Da wird auch eine künftig striktere ‚Ausgeh-Regel‘ mit Sicherheit nichts daran ändern. Geplagt sind weiterhin vor allem und mehrheitlich die angrenzenden Anwohner des Zentrums (unterhalb der Bahnlinie) sowie die Bewohner der direkt anliegenden Gemeinden Rorbas und Freienstein-Teufen. Die Lösungen der Probleme im Asylbereich liegen in Bundesbern; die Grenzen der Aufnahmefähigkeit und Missbräuche müssten aber dazu endlich erkannt werden. Saskia Meyer Freienstein, Bruno Pfeifer Rorbas, Barbara Grüter Rorbas


  • Marianne Dubler, 8157 Dielsdorf 10.07.2015 14:51
  • Gedenkgesteck am Rande der Strasse

    Ich habe volles Verständnis, dass Angehörige von Unfallopfern das Bedürfnis haben an Ort und Stelle des Geschehens eine Blume hinzustellen. Ich habe jedoch Mühe damit, dass sie diese Gedenkstelle für ihr persönliches Leid über eine lange Zeit, sogar jahrelang stehen lassen. Selbst eine gepflegt Gedenkstätte ist nicht meine Gedenkstätte. Ich habe meinen sterbenden Ehemann monatelang jeden Tag besucht und musste dafür von Bülach nach Winterthur fahren. Wenn ich an dem Kreuz mit dem Blumenschmuck vorbeifuhr, sind mir die Tränen in die Augen geschossen und ich bin den nächsten Kilometer halb blind durchfahren. Noch heute, nachdem mein Mann seine Ruhe gefunden hat, passiert mir dasselbe. Mein Verlust wird mir bewusst, ich leide. Liebe Trauernden, es ist Eure Trauer, meine ist nicht minder schwer aber es ist Meine. Wie wäre es mit einem diskreten Gedenken, einem niedrigen ortspassenden Strauch am Rande des Gehölz, ein Rondell von im damaligen Monat erblühenden Wildflora oder ein wilder Rosenbusch. Das wäre für Sie ein Trost und die übrige Welt eine Freude. Danke ! Marianne Dubler


  • Familie Reichlin, 8107 Buchs 01.06.2015 20:22
  • Unzufriedenheit über Pfarrer Eggenberger hält an

    Wir sind eine Familie von der Pfarrei St. Mauritius und haben die Kirche vor Pfarrer Eggenberger und jetzt mit ihm erlebt. Wir besuchen die Kirche erst wieder seit der "neue" Pfarrer in Regensdorf ist. Die Darstellung im Zeitungsartikel ist leider sehr einseitig recherchiert und spiegelt kaum die Mehrheit der Gemeindemitglieder dar. Da die Pfarrei Regensdorf doch sehr gross ist, wird es immer verschiedene Meinungen geben was ja auch gut ist. Doch statt das Gespräch mit den Beteiligten zu suchen, wird, wie uns scheint, die Kirchengemeindeversammlung für einen Grabenkrieg missbraucht. Das dient weder der Sache, noch ist es sehr christlich. Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern der Kirchengemeinde Regensdorf, dass ein Gespräch in Frieden und eine Zukunft im Miteinander möglich ist. Familie Reichlin, Buchs

Erstellt: 15.05.2015, 11:09 Uhr

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