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Hitze führt zu Gleisschäden zwischen Stäfa und Uetikon

Zwischen Stäfa und Uetikon kam es am Dienstagnachmittag zu einer Gleiseinsenkung wegen der hohen Temperaturen. Der Bahnverkehr ist darum unterbrochen.

Wegen der erhitzten Gleise musste ein Löschzug ausrücken, um die Gleise zu kühlen (Symbolbild).
Wegen der erhitzten Gleise musste ein Löschzug ausrücken, um die Gleise zu kühlen (Symbolbild).
Andrea Jerger

Der Bahnverkehr zwischen Uetikon und Stäfa war am Dienstagnachmittag wegen eines Gleisschadens komplett unterbrochen. Reisende mussten auf den Bahnersatzverkehr ausweichen.

Grund für die Störung ist die Hitze: «Aufgrund der heissen Temperaturen kam es zu einer Gleiseinsenkung», sagt Raffael Hirt von der SBB. Der Stahl der Gleise dehnte sich aus und senkte sich ab. Dadurch wurden auf das Gleisbett enorme Kräfte ausgeübt, dem der Schotter nicht mehr standhalten konnte. Um den Schaden zu beheben musste ein Löschzug aus Rapperswil kommen und die Gleise wieder abkühlen. Anschliessend konnte der Schotter unter den Gleisen wieder aufgefüllt werden. Gegen 15 Uhr konnte die Störung behoben werden.

Präventiver Unterhalt

Die wichtigste Massnahme gegen solche Zwischenfälle sei der präventive Unterhalt, sagt Reto Schärli, Mediensprecher der SBB. Bei solchen extremen Temperaturen komme es aber natürlich zu höchsten Belastungen für die Bahninfrastruktur: «Da kann man nicht ausschliessen, dass es zu solchen Störungen kommt». Wenn schnell reagiert werde, könne das aber innerhalb weniger Stunden behoben werden.

Weitere Massnahmen wie zum Beispiel das an der Medienkonferenz vom Montag vorgeschlagene Konzept, die Gleise mit weisser Farbe zu bestreichen, seien im Moment für die Region nicht geplant. So würden sich die Gleise bis zu sieben Grad weniger erhitzen und damit solchen Vorfällen vorgebeugt werden. «Im Moment werden erst Tests gemacht. Ob das in unserem Gebiet Sinn macht, muss erst geprüft werden.»

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