Niederhasli

Das neue Jugendhaus kommt auf das Spielplatzareal

Nachdem der Verkauf des Jugendhaus-Grundstücks beschlossen worden war, hat eine Arbeitsgruppe einen neuen Standort gesucht und gefunden. Er liegt nicht weit entfernt vom alten.

Auf dem Areal des Spielplatzes Huebwiesen soll das neue Jugendhaus entstehen.

Auf dem Areal des Spielplatzes Huebwiesen soll das neue Jugendhaus entstehen. Bild: Sibylle Meier

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Am 5. Juni stimmte die Gemeindeversammlung dem Verkauf des gemeindeeigenen Grundstücks an der Niederglatterstrasse 12 zu. An dieser Adresse steht aktuell das Jugendhaus. Käuferin der Fläche ist die UBS Fund Management (Switzerland) AG, die auch Besitzerin des Dorfplatzes ist. Damals konnte der Gemeinderat allerdings keine konkrete Auskunft zur Zukunft des Jugendhauses geben. Das hat sich mittlerweile geändert: Nach der Versammlung wurde die Suche nach einem geeigneten Ersatzstandort für eine Jugendlokalität konkretisiert, wie der Gemeinderat diese Woche mitteilte. Die aus Vertretern verschiedener Ressorts zusammengesetzte Arbeitsgruppe habe dem Gemeinderat nach Evaluation verschiedener Varianten den Standort des heutigen Spielplatzareals Huebwiesen vorgeschlagen.

Für Jugendliche und Kinder

Aufgrund der – aus Sicht der Jugendarbeit Niederhasli-Niederglatt – zentralen Lage eigne sich das gemeindeeigene Grundstück ideal als Standort für öffentliche Freizeitaktivitäten, heisst es weiter. Im Bereich des heutigen Holzgebäudes ist ein zweistöckiger Bau vorgesehen. Das vom Gemeinderat provisorisch genehmigte Raumkonzept sehe eine Mehrfachnutzung vor.

Neben der Jugendarbeit sollen die Räumlichkeiten im Gebäude beispielsweise auch von Spielgruppen genutzt werden können. Der Bau bedeutet aber keineswegs, dass der Spielplatz dann nicht mehr nutzbar wäre. «Beides soll parallel funktionieren», sagt Gemeindepräsident Marco Kurer auf Anfrage.

Projektierungskredit erteilt

Auf Basis einer mutmasslichen Bausumme von 1,2 Millionen Franken habe man der Unternehmung Martin Urech Baumanagement, Oberhasli, einen Projektierungsauftrag erteilt, vermeldete der Gemeinderat weiter. Basierend auf dem Voranschlag sei ein entsprechender Kredit von 50 000 Franken freigegeben worden.

Das Projekt müsse nun umgehend ausgearbeitet werden, damit dieses im Dezember der Gemeindeversammlung zur Genehmigung unterbreitet werden könne. ()

Erstellt: 13.07.2018, 16:50 Uhr

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