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Die Primarschule erhält einen neuen Spielplatz

Die Stimmbürger genehmigten nicht nur die Rechnung der politischen Gemeinde und der Primarschule sondern auch einen Objektkredit für den Ausbau des Primarschulspielplatzes. Unter anderem soll eine Kletterinstallation die Kinder zu mehr Bewegung animieren.

Soll die Kinder zu mehr Bewegung animieren: Eine Kletterinstallatoin.
Soll die Kinder zu mehr Bewegung animieren: Eine Kletterinstallatoin.
Keystone

Die 70 anwesenden Steinmaurer Stimmberechtigten (3,2 Prozent) genehmigten in der Turnhalle des Primarschulhauses einstimmig die Rechnung der Primarschule. Diese weist einen Aufwand von rund 7,55 Millionen und einem Ertrag von rund 7,34 Millionen Franken aus.

Der Aufwandüberschuss, der gut 60 Prozent tiefer als budgetiert ausgefallen ist, beträgt 205 000 Franken, dies dank tieferen Ausgaben im Personal- und Sachaufwand, weniger Abschreibungen sowie höheren Einnahmen aus Steuererträgen, vor allem aus früheren Jahren.

Viele Spielelemente und eine Fertiggarage

Um rund 2 Millionen Franken aufgebläht wird die Rechnung durch die vom Kanton vorgeschriebene Neubewertung der Liegenschaften. Fast einstimmig genehmigt wurde ein Objektkredit über 260 000 Franken für den Ausbau des Primarschulplatzes. Dank des Erfolges des im Jahre 2015 erstellten Kindergartenspielplatzes wird das Areal nun durch einen weiteren für die Bedürfnisse der älteren Schüler ausgebaut.

Zentral wird eine Kletterinstallation aus Holz sein, an welchem die Kinder ihr Bewegungsbedürfnis ausleben und ihre Geschicklichkeit trainieren können. Ausserdem wird noch ein Turm mit integriertem Abteil für Sändelispielsachen gebaut sowie eine Nestschaukel und ein Rutschgurt mit Haltestange.

Diese Rutsche aus Gummi sowie die anderen Elemente, werden in den bestehenden Hang integriert. Ein bereits bestehender Metall-Container, welcher der Unterbringung der Kindergarten-Aussenspielgeräte dient, wird durch eine Fertiggarage ersetzt. Baubeginn soll Im Frühjahr 2018 sein.

Zu Beginn der Gemeindeversammlung informierte Schulpräsidentin Franziska Rickli, dass die Gespräche über die Optimierung des bereits ausgearbeiteten Projektes Umbau und Erweiterung des Primarschulhauses mit der Firma Allreal und der politischen Gemeinde wieder aufgenommen wurden. Im Spätsommer soll dieses überarbeite Projekt der Bevölkerung vorgestellt werden, nachdem im September 2016 die Projekte Gesamtbedarf und Schulbedarf an der Urne abgelehnt wurden.

So wurde denn auch die Kreditabrechnung für den Projektierungskredit Gesamtbedarf in der Höhe von rund 430 000 Franken diskussionslos genehmigt. Die jetzige Projektierung liegt in der Finanzkompetenz der Schulpflege.

Weniger Verlust wegenmehr Steuereinnahmen

Einstimmig angenommen wurde auch die Rechnung der Politischen Gemeinde. Bei einem Aufwand von rund 15 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 14,92 Millionen ergibt sich ein Aufwandüberschuss von rund 75 000 Franken. Ausschlaggebend für das rund 330 000 Franken tiefere Defizit sind vor allem Mehreinnahmen durch Grundstückgewinnsteuern und Gemeindesteuern.

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