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Dietlikon klatscht ab

Der UHC Dietlikon steht im Cup-Halbfinal. Die Titelverteidigerinnen gewinnen beim aktuellen NLA-Leader Bern Burgdorf überraschend hoch 9:2. Die neu formierte Dietliker Paradelinie glänzt dabei auch mit schmutzigen Toren.

Wenn es darauf ankommt, ist Dietlikon parat. Die Gelb-Blauen zeigen im Cup die bisher stärkste Saisonleistung.
Wenn es darauf ankommt, ist Dietlikon parat. Die Gelb-Blauen zeigen im Cup die bisher stärkste Saisonleistung.
Sibylle Meier

Und sie können es doch. Im Cup-Viertelfinal gegen die Wizards Bern Burgdorf zeigten die Dietlikerinnen für einmal nicht nur saubere Ballstafetten, sondern punkteten auch mit «dreckigen Goals», wie Cheftrainerin Simone Berner nach Spielschluss zufrieden konstatiert. Gleich mit 9:2 warfen die Titelverteidigerinnen den aktuellen Tabellenführer der NLA aus dem Cup-Geschäft. Und das nachdem sie den Bernerinnen in der Meisterschaft, in der heuer wegen der geplanten Aufstockung der Liga bereits alle Teams für die Playoffs gesetzt sind, zuletzt mit 3:4 unterlegen waren.Hat Dietlikon im Cup-Ernstkampf also sein wahres Gesicht gezeigt? Berner verneint. «Das Resultat ist etwas gar hoch ausgefallen. Die Partie war wie in der Meisterschaft lange heiss umkämpft, das Kräfteverhältnis ausgeglichen.» Gerade im zweiten Drittel wurden die Dietlikerinnen von den Einheimischen zeitweise stark in die eigene Spielhälfte zurückgedrängt, konnten in dieser Phase aber auf eine starke Monika Schmid im Tor zählen. Die Entscheidung fiel im letzten Abschnitt, als die Bernerinnen einen 2:4-Rückstand aufholen mussten und von Dietlikon bei ihren Offensivbemühungen eiskalt ausgekontert wurden. «Unsere Chancenauswertung war ausgezeichnet», meint Berner erfreut, «sie war in dieser Saison bis anhin unser grosses Manko.»

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