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Standortförderer frischen die Kulturagenda auf

Der Verein Standort Zürcher Unterland hat mit der Online-Kulturagenda eine Plattform für Kulturschaffende und -interessierte geschaffen.

Claudia Meierhofer, Simone Tharakan und Hans Hässig machen Kultur dank besserer Vernetzung sichtbar.

Claudia Meierhofer, Simone Tharakan und Hans Hässig machen Kultur dank besserer Vernetzung sichtbar. Bild: Paco Carrascosa

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Die Kammerspiele Seeb, die in diesem Jahr ihren 45. Geburtstag feiern, waren Gastgeber für die Präsentation der überarbeiteten und grafisch aufgefrischten Kulturagenda www.kultur-zueri-unterland.ch. «Es ist eine Plattform, auf der Kultur sichtbar gemacht werden kann und die sowohl für die Kulturschaffenden als auch für die Interessierten einfach zu benutzen ist», erklärte Grafikerin Simone Tharakan von der Agentur Egli und Partner in Höri, die den visuellen Auftritt für ein junges Publikum angepasst hat.

«Die Kulturagenda soll dazu animieren, die kulturellen 
Angebote in der Region zu geniessen.»
Hans Hässig, Fachgruppe Kultur

Die Agenda bietet einen Überblick über die kulturellen Ereignisse in den Bezirken Bülach und Dielsdorf. Kulturanbieter können sich darauf präsentieren und ihre Anlässe erfassen. Die Nutzerinnen und Nutzer können Veranstaltungen nach Rubriken, Ortschaften, Zielpublikum oder Daten suchen und einen Newsletter abonnieren. «Die Kulturagenda soll dazu animieren, die kulturellen Angebote in der Region zu geniessen», ergänzte Hans Hässig von der Fachgruppe Kultur. Diese stehen in harter Konkurrenz zum vielfältigen Kulturgeschehen in den Städten Zürich und Winterthur. Die Internetagenda hat durch den Relaunch an Attraktivität gewonnen und konnte die Mitgliederzahl innert kurzer Zeit von 30 auf 70 steigern.

Erste Hochrhein-Triennale

Als Beispiel für ein kulturelles Highlight im neuen Jahr stellte Claudia Meierhofer aus Kaiserstuhl das Kunstprojekt «Hochrhein-Triennale» vor. Die kleine Aargauer Gemeinde im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Zürich und Aargau sowie Deutschland fühlt sich auch im kulturellen Bereich dem Zürcher Unterland zugehörig. Die Hochrhein-Triennale ist ein ambitioniertes Festival, das vom 27. Juni bis 23. August 2020 stattfindet. Veranstaltet wird es anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Skulpturenwegs zwischen Kaiserstuhl und Hohentengen (D). Derzeit sind verschiedene Künstlerinnen und Künstler unter der Leitung der Kuratoren Franz Krähenbühl und Alain Jenzer damit beschäftigt, Skulpturen, Installationen und Performances vorzubereiten.

Erstellt: 22.01.2020, 14:26 Uhr

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