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Kleine Turner ganz gross

Die Jungturner von rund 50 Turnvereinen starteten am Kantonalturnfest in Rikon im Vereinswettkampf. Während einige Vereine Spitzenplätze anstrebten, stand bei den meisten das Erlebnis Turnfest im Vordergrund.

Die jungen Turnerinnen und Turner des TV Dietlikon, hier beim Pendellauf, sollen vom Turnfestvirus angesteckt werden, damit möglichst viele in den nächsten Jahren die Aktiven an den Vereinswettkämpfen verstärken.
Die jungen Turnerinnen und Turner des TV Dietlikon, hier beim Pendellauf, sollen vom Turnfestvirus angesteckt werden, damit möglichst viele in den nächsten Jahren die Aktiven an den Vereinswettkämpfen verstärken.
Heinz Diener/Fototeam KTF2017

Längst sind die disziplinierten Scharen im weissen Gewand, die früher die Turnfeste prägten, Geschichte. Leuchtend gelb gekleidet und sehr lebhaft, so versammelten sich die Jugendlichen des TV Dietlikon am Bahnhof, um gemeinsam ans Kantonalturnfest nach Rikon zu reisen. Rund 50 Vereine hatten sich für den Vereinswettkampf Jugend angemeldet. Die Ziele waren dabei sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite strebten die spezialisierten Wettkampfgruppen vordere Plätze an. Daneben gab es Mädchen- und Jugendriegen, bei denen der Plausch im Vordergrund stand.

Der TV Dietlikon wollte den jungen Turnerinnen und Turnern das Turnfest zeigen. «Wir möchten, dass unsere Jugend­lichen hier vom Turnfestvirus ­angesteckt werden, damit möglichst viele in den nächsten ­Jahren die Aktiven an den Vereinswettkämpfen verstärken», erklärte Rebecca Krebs, Hauptleiterin der Dietliker Delegation.

Tolle Vorführungen

Kurz vor dem Wettkampfstart waren die jungen Mädchen nervös, denn zum Auftakt stand die Gerätekombination auf dem Programm. Der Blick in das Turnzelt offenbarte, dass viele tolle Vorführungen gezeigt wurden. Doch auch die Dietlikerinnen präsentierten ein schönes Programm. Zeitgleich starteten die Leichtathleten beim Ballwurf und beim Hochsprung. Später traten alle zusammen zu Weitsprung, Pendelstafette, Kugelstossen und Hindernislauf an, wobei sehr unterschiedliche Resultate erzielt wurden. «Wir haben uns ent­­schieden, alle Jugendlichen dreimal einzusetzen und damit auch eine schlechtere Note in Kauf zu nehmen», erklärte Krebs dazu. Deutlich ambitionierter gingen die Geräteriegen aus Lufingen und Freienstein ans Werk. Freienstein startete im einteiligen Vereinswettkampf mit einer Gerätekombination. Für die sauber vorgetragene Vorführung gaben die Wertungsrichter die Note 9.03. «Wir haben mit unseren Turnerinnen die Gruppenvorführung nicht häufig üben können. Umso schöner ist es jetzt, dass alles so gut geklappt hat», erklärte Riegenleiterin Christina Bänziger. Noch grösser war die Freude, als der 2. Schlussrang verkündet wurde.

Lufingen und Freienstein

Keine Überraschung war das gute Abschneiden des TV Lufingen, der mit seiner Geräteriege in den letzten Jahren immer wieder auf den vordersten Plätzen zu finden war. «Wir haben uns gut vorbereitet und neben den Einzeltrainings wöchentlich an unseren Vereinsvorführungen gearbeitet», erklärte die Hauptleiterin Selina Pfister. Die Gerätekombination glückte gut, was die hohe Note 9.44 einbrachte. Auch mit der Sprungnote 9.19 dufte man sehr zufrieden sein, war doch das Programm neu einstudiert worden. Als dritte Disziplin wurde dann noch der Hindernislauf absolviert. Mit dem Gesamtresultat von 27.85 Punkten durfte Lufingen schliesslich den überlegenen Sieg in der 4. Stärkeklasse bejubeln. In der gleichen Kategorie verpasste der TV Otelfingen mit 26.23 Punkten das Podest nur knapp. Mit über 40 Turnerinnen und Turnern im Schnitt wurde der TV Dietlikon in der 1. Stärkeklasse aufgeführt. Mit Rang 7 reichte es für den angestrebten Platz in der ersten Ranglistenhälfte.

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