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Klotens wundersamer Abend in Bern

Dem EHC Kloten glückte eine Art «Wunder von Bern». Nur einen Tag nach dem 0:7-Heimdebakel gegen den EV Zug gewannen die Zürcher Unterländer in der Halle von Meister Bern 8:1. Der Sieg kam einem Befreiungsschlag gleich.

So wirklich gerockt hat der SCB gegen Kloten nicht ...
So wirklich gerockt hat der SCB gegen Kloten nicht ...
Keystone

Wie soll man das erklären? Da schien der EHC Kloten zuletzt in einen Abwärtssog geraten zu sein, verlor vier der letzten fünf Spiele und bezog in den letzten beiden Partien zwölf Gegentreffer. Am Abend zuvor hatte Kloten beim 0:7 gegen den EV Zug eine «Höchststrafe» kassiert. Der Gegner SC Bern war mit der Referenz von neun Siegen in Folge in die Partie gegangen. Und dann leuchtete am Ende auf der Anzeigetafel der Postfinance-Arena auf: Bern 1, Kloten 8. «Ich habe diese Frage ­genau erwartet», schmunzelte EHC-Kloten-Torhüter Martin Gerber beim Interview. Eben jene, wie so etwas überhaupt möglich sei. Gerber versuchte die Antwort zu geben: «Wir hatten diesmal im Gegensatz zum Zug-Spiel einen guten Start, wir nützten unsere Chancen, sind nicht in Konter hin­ein­gelaufen und hatten auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite.»

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