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Sport-NewsDaprela sichert Lugano einen späten Punkt in Sion

Zug siegt weiter, Biel gewinnt gegen Lakers +++ Özil wechselt in die Türkei +++ Kroatiens Handballer stehen in der WM-Hauptrunde +++ Speed-Rennen in Kitzbühel können stattfinden +++ Schweizerinnen im Zweierbob auf Podest +++ Weger endlich wieder auf Weltcup-Podest +++

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Fussball: Daprela sicher Lugano späten Punkt in Sion

Erstmals seit der Weihnachts-Woche rollte am Sonntag in der Super League wieder der Ball. In Sitten kam es zu einem Nachtragsspiel der zehnten Runde. In der ersten Halbzeit zwischen Sion und Lugano war beiden Teams die längere Wettkampfpause anzumerken – es waren ereignisarme 45 Minuten.

In der zweiten Hälfte wurde mehr geboten, Luganos Fabio Daprela wurde zur zentralen Figur. Nach 73 Minuten foulte der Verteidiger der Tessiner Sions Jan Bamert im Strafraum, Referee Adrien Jaccottet zeigte auf den Penaltypunkt. Anto Grgic liess sich die Chance nicht nehmen und traf zur Führung der Sittener. Gegen Schluss der Partie drückte Lugano vehement auf den Ausgleich. Der Druck wurde spät belohnt und Daprela machte den verursachten Penalty wieder gut. Der 29-Jährige traf in der fünften Minute der Nachspielzeit nach einem Eckball und dem darauffolgenden Durcheinander vor dem Walliser Tor zum verdienten Ausgleich für die Luganesi.

Fabio Daprela (3.v.r.) trifft in Sion zum späten Ausgleich und lässt in der 95. Minute sein Team jubeln.
Fabio Daprela (3.v.r.) trifft in Sion zum späten Ausgleich und lässt in der 95. Minute sein Team jubeln.
Foto: Pascal Muller/Freshfocus

Am Mittwoch geht es um 18 Uhr mit den Nachholpartien St. Gallen - Vaduz und Lugano - YB weiter. Am kommenden Wochenende hätte dann die erste Vollrunde des Jahres gespielt werden sollen. Doch die Coronafälle bei Servette und dem FC Luzern sorgten bereits für zwei verschobene Spiele. (tzi)

Rangliste: 1. Young Boys 13/28. 2. FC Basel 14/23. 3. Lugano 13/20. 4. St. Gallen 13/20. 5. FC Zürich 14/19. 6. Lausanne-Sport 14/19. 7. Servette Genf 14/19. 8. FC Luzern 14/13. 9. FC Sion 14/13. 10. Vaduz 13/7.

Eishockey: Zug siegt weiter, Biel gewinnt gegen Lakers

Tabellenführer Zug gewinnt beim Heimspiel gegen Ambri den fünften Match in Folge. Für die Innerschweizer waren beim 2:0 Nick Shore (23.) und Dario Simion ins leere Tor (59.) erfolgreich. Trotz deutlich mehr Schüssen aufs Tor als Zug konnten die Tessiner EVZ-Goalie Luca Hollenstein nicht bezwingen.

Der EHC Biel konnte sein Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers 2:1 gewinnen. Für die Seeländer zeichneten sich Michael Hüggli (3.) und der Finne Toni Rajala als Torschützen aus, für die Gäste vom Zürichsee traf Steve Moses nach 46 Minuten.

Auch Fribourg-Gottéron gelang am Sonntag nur ein Treffer. Bei der 1:4-Heimniederlage gegen Servette traf Matthias Rossi nach 45 Minuten zum 1:2. Da die Gäste im im Anschluss durch Mike Völlmin und Linus Omark erfolgreich waren, gingen sie als verdiente Sieger vom Eis.

Linus Omark, der nach seiner Spielsperre zurückkehrte, war für Servette beim 4:1 in Fribourg doppelt erfolgreich.
Linus Omark, der nach seiner Spielsperre zurückkehrte, war für Servette beim 4:1 in Fribourg doppelt erfolgreich.
Estelle Vagne/Freshfocus

Ähnlich wie die Freiburger lief auf der HC Lugano früh einem 0:2-Rückstand in der eigenen Halle hinterher. Gegen den HC Davos lag man in der 11. Minute durch Tore von Andres Ambühl und Fabrice Herzog 0:2 zurück. Den Anschlusstreffer durch Dario Bürgler (25.) beantwortet Herzog mit seinem zweiten Treffer nur vier Minuten später. Für den Schlussstand von 2:4 sorgten Luganos Luca Fazzini und Teemu Turunen bei den Gästen.

Resultate. Sonntag: SC Bern - Lugano verschoben. SCL Tigers - Lausanne verschoben. Fribourg - Genève-Servette 1:4 (0:0 0:2 1:2). Biel - Lakers 2:1 (1:0 0:0 1:1). Zug - Ambri 2:0 (0:0 1:0 1:0). Lugano - Davos 2:4 (0:2 1:1 1:1).

Rangliste: 1. Zug 27/63. 2. ZSC Lions 26/50. 3. Fribourg 27/48. 4. Genève-Servette 24/44. 5. Lausanne 21/42. 6. Davos 27/37. 7. Lugano 25/36. 8. Biel 26/36. 9. Ambri 28/30. 10. Lakers 28/29. 11. SCL Tigers 26/22. 12. SC Bern 19/19.

Fussball: Özil wechselt in die Türkei

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil verlässt nach siebeneinhalb Jahren Arsenal London und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Fenerbahce Istanbul in die türkische Süper Lig. Özil bestätigte den Transfer am Sonntag in einem Interview mit dem türkischen Sender NTV. «Ich bin sehr glücklich, nach Fenerbahce zu kommen. Gott sei Dank hat der Transfer stattgefunden. Ich bin sehr glücklich und aufgeregt», sagte Özil. Er werde sein Bestes für Fenerbahce geben. Details zum Wechsel wurden zunächst nicht bekannt.

Beim Club des Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka hatte der Weltmeister von 2014 schon seit Monaten keine Rolle mehr gespielt. Trainer Mikel Arteta plante nicht mehr mit Özil. In dieser Saison hatte ihn der Verein nicht einmal mehr für die Premier League und die Europa League angemeldet. (dpa)

Handball: Kroatien steht in der Hauptrunde

Auch ohne den verletzten Regisseur Luka Cindric hat der EM-Zweite Kroatien bei der Handball-WM den ersten Sieg gefeiert und sich vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert. Die Kroaten bezwangen am Sonntag Aussenseiter Angola mit 28:20 (12:11) und haben damit einen der ersten drei Plätze in der Gruppe C sicher. Im weiteren Turnierverlauf muss das Team um Captain Domagoj Duvnjak allerdings auf Aufbauspieler Cindric verzichten, der wegen einer Leistenverletzung bereits aus Ägypten abgereist ist.

Zuvor hatte sich Katar gegen Olympia-Gastgeber Japan mit 31:29 (15:16) durchgesetzt und dadurch ebenfalls das Ticket für die Hauptrunde gebucht. Wie die deutsche Mannschaft steht auch Argentinien nach einem 24:21 (12:10) gegen Bahrain bereits in der zweiten Turnierphase. Diese haben auch schon Rekord-Weltmeister Frankreich, Gastgeber Ägypten, Schweden, Dänemark, Ungarn und Portugal erreicht. (dpa)

Ski alpin: Speed-Rennen in Kitzbühel können stattfinden

Die beiden Slaloms von diesem Wochenende konnten wegen der Corona-Mutation nicht durchgeführt werden, doch für die Speed-Rennen in Kitzbühel geben die österreichischen Behörden nun grünes Licht. Tirols Landeshauptmann Günther Platter teilte am Sonntag mit, dass der Super-G und die beiden Abfahrten kommende Woche gefahren werden können. Im Bezirk gebe es keinen Verdacht auf weitere Fälle der Virus-Mutation, so Platter. (lai)

Ski Freestyle & Snowboard: WM der Crosser nach Schweden verlegt

Nach der WM-Absage in China wegen den Folgen der Corona-Pandemie werden die Ski- und Snowboard-Crosser ihre Titelkämpfe in Schweden austragen. Wie der Weltverband FIS und der schwedische Verband am Sonntag mitteilten, finden die Weltmeisterschaften in den beiden Disziplinen vom 11. bis 13. März in Idre Fjäll statt.

Eigentlich hätten die Wettkämpfe in sämtlichen Snowboard- und Ski-Freestyle-Disziplinen im Februar im chinesischen Zhangjiakou stattfinden sollen. Wegen den Reisebeschränkungen und anderen bürokratischen Covid-19-Hürden wurden diese dann aber abgesagt. (dpa)

Bob: Schweizerinnen fahren aufs Podest

Erfolgserlebnis für die Schweizer Bobfahrerinnen: Erstmals seit sieben Jahren steht ein Schweizer Duo im Zweierbob auf einem Weltcup-Podest. Beim Heim-Weltcup in St. Moritz fuhren Melanie Hasler und Anschieberin Irina Strebel auf den dritten Rang. Mit Martina Fontanive und Nadja Pasternack auf dem fünften Platz lieferte auch das zweite Schweizer Duo eine starke Leistung ab. Die Deutsche Stephanie Schneider mit Anschieberin Leonie Fiebig gewann das Rennen.

Bei den Männern fuhren mit Michael Vogt (7.) und Simon Friedli (8.) im Viererbob zwei Schweizer Quartette in die ersten zehn. Der Sieg ging an Francesco Friedrich aus Deutschland.(lai/tzi)

Biathlon: Auch Weger aufs Podest

Und auch im Biathlon beendete ein Schweizer seine Durststrecke. Benjamin Weger schaffte es erstmals seit Februar 2012 wieder aufs Weltcup-Podest. Der 31-Jährige lag beim Massenstart in Oberhof zwischenzeitlich sogar in Führung, zum Schluss lag er acht Sekunden hinter Tagessieger Tarjei Bö (37:41,9 Minuten). Auf Rang zwei landete der Österreicher Felix Leitner. Weger zeigte vor allem am Schiessstand eine überragende Vorstellung und blieb fehlerfrei.

Bei den Frauen fuhr Julia Simon aus Frankreich nach 12,5 km als Erste ins Ziel. Sie siegte vor der Deutschen Franziska Preuss und Hanna Öberg aus Schweden. Schweizerinnen waren keine am Start.(fas/tzi)

Skispringen: Lindvik gewinnt in Zakopane

Beim Weltcup-Springen in Zakopane gewann der Norweger Marius Lindvik, hinter ihm schafften es auch der Slowene Anze Lanisek und Norwegens Robert Johansson auf das Podest. Die Gesamtweltcup-Anwärter Halvor Egner Granerud (Norwegen/23.) und Polens Kamil Stoch (11.) hatten mit den vorderen Plätzen nichts zu tun. Schweizer waren in Polen keine am Start. Nächstes Wochenende starten die Skispringer im finnischen Lahti. (dpa)

Handball: Deutschland ist nach Spielabsage vorzeitig weiter

Das für Sonntagabend geplante zweite WM-Spiel der deutschen Handballer gegen Kap Verde ist wegen mehrerer Corona-Fälle im Team der Afrikaner abgesagt worden. Dies teilte der Weltverband IHF am Sonntagmittag offiziell mit. Die Partie wird mit 10:0 für die Deutschen gewertet, die damit vorzeitig die Hauptrunde bei den Titelkämpfen in Ägypten erreicht haben. (dpa)

Basketball: Harden beim Debüt für Brooklyn Nets mit Triple Double und Sieg

Basketball-Star James Harden ist nach dem aufsehenerregenden Wechsel von den Houston Rockets zu den Brooklyn Nets ein herausragendes Debüt für sein neues Team in der NBA gelungen. Beim 122:115 gegen die Orlando Magic holte Harden mit 32 Punkten, 12 Rebounds und 14 Vorlagen ein sogenanntes Triple Double mit zweistelligen Werten in den drei wichtigsten Statistik-Kategorien.

Der Genfer Clint Capela und die Atlanta Hawks verloren derweil das sechste Mal aus den vergangenen sieben Spielen. Der Schweizer verbuchte bei der 106:112-Niederlage 25 Punkte und 15 Rebounds. (lai/dpa)

Football: Green Bay Packers und Buffalo Bills gewinnen ihre Playoffs

Die Buffalo Bills und die Green Bay Packers sind nur noch einen Sieg vom Einzug in den Super Bowl der NFL entfernt. Die Packers gewannen gegen die Los Angeles Rams am Samstag 32:18 und treffen in einer Woche entweder auf die New Orleans Saints oder die Tampa Bay Buccaneers. Stunden später holten die Buffalo Bills ein 17:3 gegen die Baltimore Ravens und bekommen es im Conference Final entweder mit den Cleveland Browns oder Titelverteidiger Kansas City Chiefs zu tun. Um den Conference-Titel haben die Bills zuletzt im Januar 1994 gespielt. (dpa)

Ski alpin: Saisonende für Gesamtweltcupsieger Kilde

Aleksander Aamodt Kilde hat sich bei einem Trainingssturz das Kreuzband gerissen. «Es ist wie befürchtet gewesen», sagte der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres am Samstagabend dem Sender TV2 nach einer Untersuchung in Innsbruck. Es handle sich um das Kreuzband im rechten Knie. «Es fühlt sich gerade schwer an, aber ich werde darüber hinwegkommen», sagte Kilde auf Krücken gestützt. Die Saison ist für den Norweger damit vorbei. Bereits an diesem Sonntag soll er operiert werden.

Die schwere Knieverletzung hatte sich Kilde am Samstag bei einem Sturz während des Super-G-Trainings auf der Reiteralm in Österreich zugezogen. «Ich befürchte das Schlimmste, ganz klar», hatte er vor der Diagnose dem norwegischen Rundfunksender NRK gesagt.

Für das norwegische Ski-Team ist es nicht der erste, aber der bitterste Ausfall in dieser Saison. Bereits zuvor hatten sich Lucas Braathen und Atle Lie McGrath Knieverletzungen zugezogen. Auch für Braathen ist die Saison damit ebenfalls vorzeitig beendet. (dpa)

Rückschlag für das norwegische Team: Aleksander Aamodt fährt in dieser Saison keine Rennen mehr.
Rückschlag für das norwegische Team: Aleksander Aamodt fährt in dieser Saison keine Rennen mehr.
Keystone

Eishockey: Sieben Spielsperren für Genfs Mercier

Jonathan Mercier von Servette wird ein Vergehen gegen den Schiedsrichter zum Verhängnis. Der Genfer hatte vor vier Tagen im Spiel gegen Ambri-Piotta den Referee umgefahren und muss darum für sieben Spiele pausieren. Eine Spielsperre hat der Verteidiger bereits verbüsst, zudem muss er 5700 Franken und die Verfahrenskosten bezahlen. (mro)

Lange Pause nach Foul an Schiedsrichter: Jonathan Mercier muss pausieren.
Lange Pause nach Foul an Schiedsrichter: Jonathan Mercier muss pausieren.
Keystone

Fussball: FC Luzern muss in Quarantäne

Bereits zu Beginn dieser Woche wurden vier Spieler des FC Luzern positiv auf das Covid-19 getestet, ein Testspiel gegen GC konnte nicht stattfinden. Am Samstag wurde beim FCL wieder getestet, wieder mit schlechtem Ausgang: Mehrere Mitglieder des Teams wiesen ein positives Resultat auf, teilte Luzern am Samstagnachmittag mit. Darum muss die gesamte 1. Mannschaft in Quarantäne. Das geplante Testspiel gegen Kriens vom Sonntag findet nun nicht statt, ausserdem befindet sich der Verein nun in Absprache mit der Swiss Football League, was die kommenden Super-League-Spiele gegen Lugano und St. Gallen angeht. (mro)

Muss, wie sein ganzes Team, in Quarantäne: FCL-Goalie Marius Müller.
Muss, wie sein ganzes Team, in Quarantäne: FCL-Goalie Marius Müller.
Keystone

Leichtathletik: Weltrekord im Dreisprung

Als erster Dreispringer hat Hugues Fabrice Zango aus Burkina Faso in der Halle die Marke von 18 Metern überboten. Der 27-jährige WM-Dritte sorgte im französischen Aubière mit 18,07 Metern für einen Indoor-Weltrekord. Die Freiluft-Bestmarke hält seit 1995 der Brite Jonathan Edwards mit 18,29 Metern. (dpa)

Ski Freestyle: Roth fliegt aufs Podest

Noé Roth, der Leader des Schweizer Aerials-Teams, belegte im zweiten Weltcup-Wettkampf der Saison im russischen Jaroslawl den 3. Rang. Wie schon beim Auftakt in Kuusamo siegte der Russe Maxim Burow. Zweiter wurde sein Landsmann Pawel Krotow. (rom)

Biathlon: Schweizer fallen zurück bei Frankreich-Sieg

Das Schweizer Quartett mit Benjamin Weger, Jeremy Finello, Serafin Wiestner und Joscha Burkhalter beenden die Biathlon-Staffel in Oberhof auf dem neunten Platz. Bis kurz vor Schluss war eine bessere Klassierung möglich, wegen drei Nachladern von Schlussläufer Burkhalter fielen die Schweizer aber noch etwas zurück. Der Sieg ging an Frankreich, am Ende waren es etwas mehr als vier Sekunden, die im Duell gegen Norwegen entschieden. Auf Rang 3 landeten die Italiener.

Bei den Frauen siegte das deutsche Quartett überlegen vor Weissrussland und Schweden. Die Schweizerinnen hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Das Quartett mit den drei Gasparin-Schwestern und Lena Häcki kam aufgrund schwacher Schiess-Leistungen nur auf Rang 10. (dpa/mro)

Eishockey: Sponsor setzt Verband unter Druck

Der Druck auf den Welt-Eishockeyverband nimmt immer mehr zu. Nach René Fasels Treffen (und Umarmung) mit Alexander Lukaschenko wurde die ohnehin schon grassierende Kritik an der WM-Durchführung in Weissrussland nochmals lauter, Co-Host Lettland hatte bereits angekündigt, sich als Gastgeber zurückziehen zu wollen. Nun wenden sich auch Sponsoren von der Weltmeisterschaft ab. Mittels Tweet erklärte Škoda, dass der Autohersteller die WM nicht sponsern wolle, sofern sie tatsächlich in Weissrussland stattfinden sollte. Selbiges hatte zuvor schon Nivea kommuniziert.

Seit der Präsidentschaftswahl vom August und deren umstrittenem Ausgang – Lukaschenko liess sich mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Sieger erklären – ist Weissrussland geprägt von politischen Protesten. Über 30’000 Menschen wurden in den vergangenen Monaten festgenommen, es gab Hunderte Verletzte und auch Tote. (fas)

Tennis: Corona-Chaos beim Australian Open, auch Bencic muss in Quarantäne

Schlechte Nachrichten für Belinda Bencic: Die Ostschweizer Tennisspielerin musste sich direkt nach ihrer Ankunft in Melbourne in Quarantäne begeben, wie SRF berichtet. Auf ihrem Charterflug aus Abu Dhabi war auch eine coronapositive Person an Bord. Damit muss sich nun das ganze Flugzeug komplett isolieren, neben Bencic sind das auch Tennis-Stars wie Bianca Andreescu oder Angelique Kerber. Sie alle können vor dem Australian Open, das Anfang Februar beginnt, kaum mehr trainieren.

Noch einschneidender für die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers: Fast exakt dasselbe ist auch beim Charterflug aus Los Angeles geschehen. Dort waren zwei Personen dabei, die nach der Ankunft positiv auf das Coronavirus getestet wurden, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Samstag unter Berufung auf die Quarantäne-Behörde der Regierung. Bei den beiden Passagieren handele es sich um ein Crew-Mitglied und gemäss «tennisnet.com» einen Trainer.

Die in diesen beiden Maschinen angereisten Profis dürfen nun 14 Tage lang ihr Zimmer nicht verlassen. Entgegen der Erwartungen dürfen sie somit nicht im Freien trainieren und müssen sich in ihren Hotelzimmern fit halten.

Die Tennisprofis werden mit Charterflügen in den Spielort der Australian Open gebracht und müssen vor der Abreise in der Heimat und bei der Ankunft einen Corona-Test absolvieren. Die Australian Open sollen am 8. Februar beginnen - drei Wochen später als sonst. Ob dieser Termin nach diesem Rückschlag weiterhin realistisch ist, wird sich zeigen. (lai/dpa)