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Sport kompaktAdmir Mehmedi fällt vier Wochen aus

Finnland unterbricht Eishockey-Saison +++ Kambundji verpasst Hallensaison ++++ Hummels rechnet mit baldiger Rückkehr +++ Weger überzeugt in Kontiolahti +++ Schweizer Kunstturner in Quarantäne +++ Sports Awards: Diese Athleten stehen zur Auswahl +++

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Fussball: Mehmedi fällt vier Wochen aus

Der VfL Wolfsburg kann dieses Jahr nicht mehr auf den Schweizer Admir Mehmedi zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler leidet unter Problemen an der Achillessehne. Nach aktuellem Stand muss der 29-Jährige bis zum Jahresende pausieren. In der laufenden Bundesliga-Saison kam Mehmedi bislang in jeder Partie zum Einsatz und sammelte zwei Assists. (lai)

Mehmedi muss pausieren. (Foto: Keystone)

Eishockey: Pause in Finnland

Die finnische Eishockey-Meisterschaft wird wegen Corona unterbrochen. Gespielt wird frühestens ab dem 19. Dezember wieder. In Finnland hat sich die Lage wegen Covid-19 seit November verschlechtert. Deshalb wurden in bestimmten Regionen strengere Massnahmen auferlegt. (heg)

Fussball: BVB-Profi Hummels rechnet mit baldiger Rückkehr

Abwehrchef Mats Hummels vom Bundesligisten Borussia Dortmund rechnet nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom (1:1) nicht mit einem längeren Ausfall. «Es sieht so aus, als sei es nicht allzu schlimm», sagte der 31-Jährige in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken. Er komme gerade aus dem Spital und werde sich am Donnerstag erneut untersuchen lassen, sagte Hummels. Ob Hummels bereits am Samstag im Spiel bei Eintracht Frankfurt wieder eingesetzt werden kann, soll laut Vereinsmitteilung vom Donnerstag «kurzfristig» entschieden werden. Dagegen steht Thomas Delaney sicher nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler muss aufgrund einer Rückenblessur passen. (dpa)

Leichtathletik: Kambundji bricht Fuss und verpasst Hallensaison

Grosses Pech für Mujinga Kambundji: Die schnellste Frau der Schweiz erlitt vergangenen Montag eine Mittelfussfraktur infolge eines Misstritts im Training. Eine Operation ist nicht notwendig, doch die geplante Hallensaison wird die EM- und WM-Bronzemedaillengewinnerin über 60 Meter verpassen. (mob)

Mujinga Kambundji wird sechs bis acht Wochen ausfallen. (Bild: Keystone)

Biathlon: Weger überzeugt in Kontiolahti

Der Schweizer Benjamin Weger konnte beim Sprintrennen im finnischen Kontiolahti überzeugen und lief auf Rang 4. Zum Podest fehlten ihm 6,5 Sekunden. Den Sieg holte sich der Norweger Tarjei Bö, Zweiter wurde der Deutsche Arnd Peiffer vor dem Dominator Johannes Thingnes Bö. (tmü)

Kunstturnen: Schweizer in Quarantäne

Das Nationalkader der Schweizer Kunstturner befindet sich seit Mittwoch in Quarantäne. Dies, weil ein Athlet positiv auf Covid-19 getestet wurde. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Coronavirus in Magglingen wütet. Bereits vor einem Monat musste sich das Nationalkader der Männer in Quarantäne begeben. (mob)

Sports Awards: Diese Athleten stehen zur Auswahl

Das besondere Sportjahr 2020 erfordert besondere Massnahmen: Bei den Sports Awards werden am 13. Dezember für einmal nicht die Sportler der vergangenen zwölf Monate ausgezeichnet, sondern der letzten 70 Jahre. Die sechs zur Auswahl stehenden Sportlerinnen und Sportler wurden von der Sports Awards Academy vorselektioniert. Bei den Frauen stehen Denise Biellmann (Eiskunstlauf), Ariella Kaeslin (Kunstturnen), Lise-Marie Morerod (Ski alpin), Simone Niggli-Luder (Orientierungslauf), Erika Reymond-Hess (Ski alpin) und Vreni Schneider (Ski alpin) zur Auswahl. Grosse Abwesende unter den Nominierten ist die ehemalige Tennisspielerin Martina Hingis, die wegen eines Dopingvergehens nicht berücksichtigt wurde.

Bei den Männern stehen Simon Ammann (Skispringen), Dario Cologna (Langlauf), Roger Federer (Tennis), Werner Günthör (Leichtathletik), Bernhard Russi (Ski alpin) und Pirmin Zurbriggen (Ski alpin) auf der Kandidatenliste.

Während bei den Einzelsportlern die Zuschauer während der Sendung mitbestimmen dürfen, werden die Sieger bei den Trainern sowie den paralympischen Sportlern von der Sports Awards Academy gewählt. Das erfolgreichste Team wurde bereits über eine Online-Umfrage ermittelt. (tmü)

Setzt sich bei den Männern Roger Federer durch, oder doch ein anderer, zum Beispiel Bernhard Russi (vorne)? (Bild: Keystone)

Fussball: Bayern an Zakaria interessiert

Das Buhlen um den Schweizer Internationalen und Gladbach-Mittelfeldspieler Denis Zakaria geht weiter. Nachdem die beiden Grossclubs aus Manchester sowie Chelsea in der Vergangenheit bereits ihr Interesse am 24-Jährigen bekundeten, soll nun auch Bayern München am Talent dran sein. Dies jedenfalls berichten «Bild Online» sowie weitere Medienportale.

Zakaria wechselte 2017 von den Young Boys in die Bundesliga und war bei den Fohlen von Anfang an wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Doch etliche Verletzungen warfen den Genfer immer wieder zurück. Auch in den letzten Monaten plagte ihn eine langwierige Knieverletzung. Zuletzt reichte es Zakaria in der Champions League gegen Inter Mailand (2:3) für einen Teileinsatz.

Zakaria, der bei Gladbach noch einen Vertrag bis 2022 hat, wäre für die Bayern nicht ganz günstig. Laut «Transfermarkt.de» beträgt der Marktwert 40 Millionen Euro. Zakaria wäre nicht der erste Schweizer in den Reihen der Münchner: Vor ihm standen bereits Alain Sutter, Ciriaco Sforza und Xherdan Shaqiri im Kader sowie der Lörracher und ehemalige Nationalmannschafts-Trainer Ottmar Hitzfeld an der Seitenlinie. (tmü)

2017 wechselte Zakaria (l.) von YB zu den Fohlen, wo er seither ein wichtiger Bestandteil ist - wenn er nicht gerade verletzt ist. (Bild: Keystone)

Football: Pittsburgh Steelers bleiben einziges ungeschlagenes NFL-Team

Die Pittsburgh Steelers haben die wegen mehrerer positiver Corona-Tests mehrfach verschobene Partie gegen die Baltimore Ravens gewonnen und bleiben das einzige unbesiegte Team der NFL. Beim 19:14 mussten die Steelers am Mittwochabend (Ortszeit) am Ende noch einmal zittern, brachten den Sieg aber nach Hause und kommen nun auf elf Erfolge in elf Partien. Das Duell war ursprünglich für Donnerstag geplant gewesen, wegen der vielen positiven Corona-Tests bei den Ravens aber erst auf Dienstag und dann auf Mittwoch verlegt worden. Noch am Spieltag waren sechs Profis nicht spielberechtigt, darunter Stamm-Quarterback Lamar Jackson.

Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger hatte nach dem Erfolg keine gute Laune. «Wir sind glücklich über den Sieg, aber nicht darüber, wie wir gespielt haben. Ich war nicht gut genug, wir waren offensiv nicht gut», sagte er dem TV-Sender NBC. «Das härteste dieser Woche war der mentale Aspekt. Es ist ermüdend, wenn du dich auf ein Spiel vorbereitest und nicht weisst, wann es ist.» (dpa)

Eishockey: HCD dreht Spiel gegen Lieblingsgegner Lakers

Die Rapperswil-Jona Lakers erweisen sich als idealer Aufbaugegner für den HC Davos bei den Bestrebungen, aus dem Tabellenkeller zu finden. 9 seiner bisherigen 13 Punkte erspielten sich die Bündner gegen die St. Galler. Auf ein 9:2 und ein 7:5 folgte ein 4:2-Sieg, bei dem der HCD allerdings auch kritische Momente zu überstehen hatte.

Die Lakers sind derweil nach gutem Saisonstart nun bei vier Niederlagen in Folge angelangt. Derzeit sind sie noch immer auf Rang 7 klassiert, aber da sie in dieser unübersichtlichen Corona-Saison so viele Spiele (16) wie kein anderes Team absolviert haben, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis sie abrutschen.

Hischiers drittes Tor in Folge sichert den Sieg

Es war der ersatzgeschwächte HCD (neun Stammspieler fehlten), der sich mit dem Führungstreffer durch Teemu Turunen vorzeitig in die bessere Ausgangslage brachte. Die Bündner hatten gegen die Lakers, die sich durch unnötige Strafen immer wieder selber schwächten, lange alles im Griff. Doch wie fragil das HCD-Konstrukt in dieser Saison noch ist, zeigte sich in der 34. und 35. Minute, als die Lakers durch einen Doppelschlag durch Lukas Lhotak und Michael Loosli die Führung an sich rissen. Der Rekordmeister liess plötzlich jegliche Souveränität vermissen.

Der HCD besiegt die Lakers erneut. (Foto: Freshfocus)

Aber die Bündner konnten sich in der Pause neu sammeln und im Schlussdrittel zurückschlagen. Zunächst traf Fabrice Herzog in Überzahl zum 2:2. Es war die eine Strafe zu viel, die sich Rappi leistete. Und dann verwertete Luca Hischier ein geniales Zuspiel von NHL-Altmeister Joe Thornton und liess den HCD doch noch auf die Siegerstrasse einbiegen. Für den Bruder von NHL-Star Nico Hischier war es das dritte Spiel in Folge, in dem er traf. Ganz zum Schluss reihte sich auch noch Thornton mit dem 4:2 ins leere Tor unter die Torschützen. (mal)

Basketball: LeBron James verlängert bei den Lakers bis 2023

NBA-Superstar LeBron James und die Los Angeles Lakers wollen noch drei weitere Jahre zusammenarbeiten und haben ihren Vertrag vorzeitig verlängert. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf James' Agenten Rich Paul am Mittwoch. Der 36-Jährige hätte nach der anstehenden Saison den Club wechseln können, einigte sich nun aber mit dem Titelverteidiger auf eine Verlängerung um zwei Jahre. James bekommt für diesen Zeitraum den Angaben zufolge 85 Millionen US-Dollar. (dpa)

Fussball: Haaland fehlt dem BVB bis Anfang Januar

Borussia Dortmund muss länger auf Erling Haaland verzichten. Wie der Bundesligist mitteilte, hat sich der beste BVB-Angreifer einen Muskelfaserriss zugezogen. Damit wird der Norweger, der die Torjägerliste in der Königsklasse mit sechs Treffern anführt, seiner Mannschaft wohl bis Anfang Januar fehlen. (dpa)

Allgemeines: Keine Einigung bei den A-fonds-perdu-Zahlungen

Bei der Abstimmung über A-fonds-perdu-Zahlungen für Sportclubs hat sich der Ständerat für eine andere Variante ausgesprochen als der Nationalrat. Ersterer will den Kreis der Angestellten, deren Löhne als Bedingung um 20 Prozent zu reduzieren sind, nicht auf Mitarbeiter beschränken, die «direkt am Spielbetrieb beteiligt» sind. Damit geht das Geschäft zur Bereinigung zurück an die Kommissionen. (phm)

Fussball: Servette verpflichtet Clichy

Was sich abgezeichnet hat, ist nun offiziell: Servette verpflichtet Gael Clichy. Der französische Aussenverteidiger unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2022. Der 35-Jährige spielte 14 Jahre lang für Arsenal und Manchester City in der Premier League und kam auf 325 Einsätze. Dreimal gewann er die englische Meisterschaft. Bei den Gunners spielte er mit Servette-Sportchef Philippe Senderos zusammen. 55 Mal standen sie gemeinsam auf dem Platz. Zuletzt spielte Clichy bei Istanbul Basaksehir und gewann auch in der Türkei die Meisterschaft. (ets)

Fussball: Positiver Corona-Test im YB-Staff

Bei der Covid-19-Testserie im Hinblick auf das Europa-League-Spiel vom Donnerstag bei der AS Roma sind sämtliche Testergebnisse der YB-Spieler negativ ausgefallen. Assistenztrainer Patrick Schnarwiler hingegen wurde positiv getestet und musste sich sofort in Isolation begeben. Der Luzerner zeigt keine Symptome. Weil er sich im Umfeld der ersten Mannschaft und des Trainerstaffs konsequent an die Hygiene- und Distanzregeln hielt, hat sein positives Ergebnis keine weiteren Auswirkungen. (mb/pd)

Motosport: Aegerter startet in ein neues Abenteuer

Der 30-jährige Dominique Aegerter startet 2021 in ein für ihn komplett neues Abenteuer. So will er nebst in der MotoE auch in der Supersport World Championship eine bedeutende Rolle spielen. Dies teilt sein Management per Communiqué mit. Der 30-Jährige unterschreibt beim Ten Kate Racing Team einen Vertrag und wird mit einer Yamaha R6 auf Punktejagd gehen. (nih)

Dominique Aegerter startet neu auch in der Supersport World Championship. (Foto: Keystone)

Fussball: St. Gallens Quarantäne verlängert

Der FC St. Gallen muss noch länger in Quarantäne bleiben. Grund dafür sind drei neue Corona-Fälle im Team der Ostschweizer. Somit muss die Partie gegen Vaduz vom Samstag ebenfalls verschoben werden. Bereits das Spiel gegen den FCZ vom letzten Sonntag hatte nicht stattfinden können. (hua)

Ski: Keine Weltcups in China

Die alpinen Skirennfahrer, Skispringer, Nordischen Kombinierer und Langläufer haben im Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking coronabedingt ihre Wettbewerbe in China abgesagt. Über diese Entscheidung informierte am Mittwoch der Weltverband Fis. Grund dafür seien die Corona-Vorgaben der chinesischen Behörden, die eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne für alle Teilnehmer vorsehen. Mit diesen Bestimmungen könnte die Fis die weiteren Weltcup-Kalender nicht einhalten.

Konkret betroffen sind die Alpin-Rennen in Yanqing (27./28. Februar), der Skisprung-Weltcup (12.-14. Februar), die Wettbewerbe der Kombinierer (13./14. Februar) sowie die Rennen der Langläufer (19. bis 21. März), die allesamt in Peking geplant waren. Im Langlauf hätte die China-Reise nach ursprünglicher Planung sogar das Saisonfinale bedeutet. Ob und wie die Wettbewerbe ersetzt werden, liess die Fis am Mittwoch offen.

Und auch die geplanten Weltmeisterschaften der Snowboarder und alpinen Skirennfahrer werden abgesagt. Das gab der Weltverband Fis am Mittwoch bekannt, nachdem bereits etliche Weltcups in anderen Wintersportarten wie Ski alpin und Skispringen gestrichen wurden. (dpa)

Gut-Behrami wird nicht in China starten. Der Grund: Es finden keine Weltcups statt. (Foto: Imago)

Langlauf: Schweden und Finnen verzichten wegen Corona

Nach Norwegen ziehen auch Schweden und Finnland ihre Teilnahme an den Weltcup-Rennen im Skilanglauf in Davos und Dresden zurück. Die Sportler fürchten, mit dem Coronavirus infiziert zu werden. Damit bleiben drei der erfolgreichsten Skinationen den Wettbewerben fern.

Der Arzt der schwedischen Mannschaft sagte am Mittwoch laut einer Mitteilung des Schwedischen Skiverbandes, man könne zurzeit keine sichere Hin- und Rückreise von und nach Dresden und Davos garantieren. «Wenn etwas schief geht, kann die Krankheit möglicherweise schwerwiegende Folgen für die infizierte Person haben. Keiner von uns ist bereit, dieses Risiko einzugehen», sagte Per Andersson. Die Ärztin für das finnische Olympische Komittee bedauerte, dass der Infektionsschutz beim Rennen in Ruka am vergangenen Wochenende nicht optimal gelaufen sei.

Weder der finnische, noch der schwedische oder der norwegische Skiverband haben bisher entschieden, ob ihre Teams im Januar 2021 bei der Tour de Ski in der Schweiz und Italien antreten werden. (nih/dpa)

Tennis: Australian Open soll erst am 8. Februar 2021 beginnen

Das Australian Open soll erst am 8. Februar 2021 und damit drei Wochen später als ursprünglich geplant beginnen. Das geht aus einem Brief von Turnierdirektor Craig Tiley an die Spielerinnen und Spieler hervor, aus dem die australischen Zeitungen «The Age» und «Sydney Morning Herald» am Mittwoch berichteten. «Es hat eine Weile gedauert. Aber die grossartige Nachricht ist, dass es so aussieht, dass wir in der Lage sind, das Australian Open vom 8. Februar an stattfinden zu lassen», heisst es in dem Brief von Tiley.

Demnach sollen die Profis mit ihrem stark reduzierten Betreuerteam zwischen dem 15. und 17. Januar 2021 nach Australien reisen und sich dann für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Allerdings soll es ihnen während dieser Zeit erlaubt sein, zu trainieren. Die Zeit, in denen sie die Hotel-Quarantäne verlassen dürfen, soll auf fünf Stunden am Tag begrenzt sein. Zudem sollen alle Beteiligten mehrmals auf das Coronavirus getestet werden. (dpa)