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Kommentar zum Abgang beim Spital BülachNicht mehr als eine bittere Beruhigungspille

Das Spital Bülach trennt sich von seinem Direktor Rolf Gilgen. Doch ist zweifelhaft, ob damit allein wieder Ruhe einkehrt.

In den Augen des Personals geschieht am Spital Bülach nach wie vor zu viel hinter verschlossenen Türen.
In den Augen des Personals geschieht am Spital Bülach nach wie vor zu viel hinter verschlossenen Türen.
Foto: Balz Murer

Es wird und wird nicht ruhiger am Spital Bülach. Mit dem Rücktritt des Direktors Rolf Gilgen haben sich die internen Spannungen ein weiteres Mal entladen. Zwar machte die Spitalleitung einen Schritt auf das Personal zu, das diesen Rücktritt verlangt hat – doch ob das reicht? Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Angestellten, von den Pflegerinnen bis zu den Kaderärzten, sich damit allein nicht zufriedengeben werden. Für sie ist der Abgang ihres Spitaldirektors nicht mehr als eine Beruhigungspille mit Nebenwirkungen. Noch sind zu viele Fragen nicht beantwortet, zu viele Forderungen nicht erfüllt.

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