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Corona und der GeruchssinnNichts riechen, nichts schmecken

Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns gilt inzwischen als wichtiges Symptom einer Covid-19-Erkrankung. Neue Forschungen zeigen, was dabei in der Nase passiert.

Geschmacksverlust: Selbst die beste Torte kann Covid-19-Patienten nicht mehr erfreuen.
Geschmacksverlust: Selbst die beste Torte kann Covid-19-Patienten nicht mehr erfreuen.
Foto: Claude Prigent (PhotoPQR)

Ziemlich irritierend ist das, wenn die herrlichsten Wohlgerüche wegfallen. Beim Kochen und Essen sowieso, aber auch die Aromen von Herbstlaub, Adventszauber oder dem Schmusetier auf dem Schoss fehlen plötzlich. Zwar werden unangenehme Duftmarken nicht mehr wahrgenommen, doch die Einschnitte in die Lebensqualität sind trotzdem erheblich. Zu Beginn der Pandemie fiel die Sinnesstörung nur als Begleiterscheinung auf, die Patienten allerdings als besonders lästig empfanden.

Inzwischen sind Einschränkungen des Geruchs und des Geschmacks längst als eines der Hauptsymptome nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 etabliert. Laut dem deutschen Robert-Koch-Institut werden bei 21 Prozent der Betroffenen entsprechende Beschwerden erfasst. In Fachartikeln ist teilweise eine Häufigkeit von 30 bis 40 Prozent angegeben. Gerade bei Patienten, die sonst kaum Symptome haben, ist der fehlende oder veränderte Geruchssinn oft das Einzige, was sie spürbar stört.

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