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ZUgespitztNoch zu warm oder schon zu kalt?

In der Kolumne «ZUgespitzt» greifen die Redaktorinnen und Redaktoren des ZU Themen aus dem Unterländer Alltag auf.

Barbara Gasser, Redaktorin
Barbara Gasser, Redaktorin
Foto: Johanna Bossart

Mit dem Wetter ist es ja so eine Sache. Wirklich zufrieden mit der aktuell herrschenden Lage ist fast niemand. Mal ist es zu kalt oder dann viel zu warm, entweder zu nass oder zu trocken, zu grell oder zu düster, jedenfalls selten so, wie man es sich gerade wünscht.

Den Herbst bezeichnen viele als ihre Lieblingssaison, sei es wegen der Farbenpracht der Laubbäume, der klaren Sicht in den Bergen, der kühleren Temperaturen. Sogar Nebeltage haben ihre Fans, weil es sich dann so schön gemütlich in den eigenen vier Wänden hocken lässt, ganz ohne schlechtes Gewissen. Doch die Jahreszeit, die irgendwo zwischen immer noch Sommer und doch schon Winter liegt, hat auch ihre Tücken; vor allem in Bezug auf die Kleidung.

Oft lassen die morgendlichen Temperaturen bereits auf Winterzeit schliessen. Doch dann mag die Sonne am Nachmittag die Luft angenehm erwärmen. Das lässt die eine oder den anderen rätseln, was denn nun das passende Outfit sei. Wer sich nicht entscheiden kann, wählt den Zwiebellook: verschiedene Schichten übereinander, die sich beliebig aus- und wieder anziehen lassen.

Es gibt aber auch die Typen, die sich wegen ein paar Grad Abkühlung nicht davon abbringen lassen, in kurzen Hosen, ärmellosem T-Shirt und barfuss in Sandalen den Sommer zu verlängern. Sei es aus Trotz oder weil sie die Winterkleider noch nicht aus dem Keller geholt haben.

Andere wiederum hüllen sich bereits in gefütterte Jacken mit (kunst)pelzverbrämter Kapuze, Cordjeans und Stiefel mit dicken Sohlen. Entweder sind das Gfröörli, oder sie richten sich strikt nach dem Kalender. Jetzt ist schliesslich Herbst! Nie ist eine kleidungsmässig so bunt zusammengewürfelte Gesellschaft auf den Strassen rundherum anzutreffen wie eben jetzt.